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	<title>Kommentare zu: DFB vs. Blogs: Wenn Vasen wackeln &#8230;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
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		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 19:45:40 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Texthinweis:
http://www.sueddeutsche.de/computer/199/448931/text/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Texthinweis:<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/199/448931/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/computer/199/448931/text/</a></p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/1662/wenn-vasen-wackeln-2/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 15:07:45 +0000</pubDate>
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		<description>epd medien &#252;ber das Thema:
http://www.epd.de/medien/medien_index_59260.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>epd medien &#252;ber das Thema:<br />
<a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_59260.html" rel="nofollow">http://www.epd.de/medien/medien_index_59260.html</a></p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/1662/wenn-vasen-wackeln-2/comment-page-1/#comment-149</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 10:52:48 +0000</pubDate>
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		<description>Christopher Keil hat ein ausgezeichnetes Interview mit Theo Zwanziger in der SZ gef&#252;hrt:
http://www.sueddeutsche.de/,ra5m1/sport/356/398141/text/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christopher Keil hat ein ausgezeichnetes Interview mit Theo Zwanziger in der SZ gef&#252;hrt:<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra5m1/sport/356/398141/text/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/,ra5m1/sport/356/398141/text/</a></p>
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		<title>Von: Jürgen Kalwa</title>
		<link>http://carta.info/1662/wenn-vasen-wackeln-2/comment-page-1/#comment-138</link>
		<dc:creator>Jürgen Kalwa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 19:39:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich m&#246;chte bei dem Vorgang nur ungerne mit dem Begriff Diskurshoheit arbeiten. Der greift viel zu hoch. Wie man anhand des sehr breiten Echos  feststellen konnte, haben die klassischen, tagesaktuellen Medien dem Thema inhaltlich nur sehr wenig hinzugef&#252;gt. Was sich in der Berichterstattung heraussch&#228;lte, war sicher eine gewisse Tendenz und Stimmung – pro Weinreich, contra DFB. Aber Hauptgrund daf&#252;r war nach meiner Meinung die Quellenlage. Auf der einen Seite Blogs, schnell zugreifbar und vollgepackt mit Infos und Einsch&#228;tzungen, die jeder klassische Journalist/Redakteur einsehen und studieren konnte, um Anlass (ja: Anlass!) und Ausma&#223; des Rechtsstreits zu begreifen. Auf der anderen Seite eine schriftliche Erkl&#228;rung des DFB, der ansonsten dicht machte und sich weigerte, weitere Ausk&#252;nfte zu geben. 

Die vermeintlichen Argumente, die die Verbandsrepr&#228;sentanten Niersbach und Stenger so eigenwillig zusammengeklebt hatten, fielen angesichts dieser Quellenlage vor den Augen von fast allen neutralen Beobachtern schlichtweg auseinander. Und zwar so auseinander, dass nicht mal der Urheber selbst, Mediendirektor Stenger, vor der Kamera von ZAPP das von ihm verfasste Pamphlet verteidigen wollte.      

Es zeigte sich auf diese Weise etwas, was im Alltag der Medienarbeit oft untergeht: Im Kampf um die &#246;ffentliche Meinung und (jetzt nehme ich mal das Wort) Diskurshoheit ist Transparenz zumeist die wirksamere Waffe als Vertuschung. Mehr wert als ein tolles E-Mail-Adressbuch mit den Namen von einflussreichen Bekannten. (Ich finde es noch immer ganz erstaunlich, dass der DFB am Wochenende keine Nachrichtenagentur gefunden hat, die ihre Darstellung unkritisch akzeptiert und publiziert hat. Und dass keiner der per E-Mail angeschriebenen Herrschaften auch nur den Mund aufgemacht und eine Solidarit&#228;tserkl&#228;rung f&#252;r Zwanziger abgegeben hat.) Ich kann mir nicht helfen, aber ich bin sicher, das w&#228;re ohne die enorme Belegarbeit in den Blogs ganz anders gelaufen. Belegarbeit (f&#252;r den jeweiligen Diskurs) wird nach meiner Einsch&#228;tzung in Zukunft eine der Kernqualit&#228;ten von Blogs sein.

Wie die Medienh&#228;user damit umgehen, steht auf einem anderen Blatt. Dass sie Blogs, so wie bisher, einfach ignorieren k&#246;nnen, glaube ich nicht. Dazu war dieser Vorfall zu illustrativ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte bei dem Vorgang nur ungerne mit dem Begriff Diskurshoheit arbeiten. Der greift viel zu hoch. Wie man anhand des sehr breiten Echos  feststellen konnte, haben die klassischen, tagesaktuellen Medien dem Thema inhaltlich nur sehr wenig hinzugef&#252;gt. Was sich in der Berichterstattung heraussch&#228;lte, war sicher eine gewisse Tendenz und Stimmung – pro Weinreich, contra DFB. Aber Hauptgrund daf&#252;r war nach meiner Meinung die Quellenlage. Auf der einen Seite Blogs, schnell zugreifbar und vollgepackt mit Infos und Einsch&#228;tzungen, die jeder klassische Journalist/Redakteur einsehen und studieren konnte, um Anlass (ja: Anlass!) und Ausma&#223; des Rechtsstreits zu begreifen. Auf der anderen Seite eine schriftliche Erkl&#228;rung des DFB, der ansonsten dicht machte und sich weigerte, weitere Ausk&#252;nfte zu geben. </p>
<p>Die vermeintlichen Argumente, die die Verbandsrepr&#228;sentanten Niersbach und Stenger so eigenwillig zusammengeklebt hatten, fielen angesichts dieser Quellenlage vor den Augen von fast allen neutralen Beobachtern schlichtweg auseinander. Und zwar so auseinander, dass nicht mal der Urheber selbst, Mediendirektor Stenger, vor der Kamera von ZAPP das von ihm verfasste Pamphlet verteidigen wollte.      </p>
<p>Es zeigte sich auf diese Weise etwas, was im Alltag der Medienarbeit oft untergeht: Im Kampf um die &#246;ffentliche Meinung und (jetzt nehme ich mal das Wort) Diskurshoheit ist Transparenz zumeist die wirksamere Waffe als Vertuschung. Mehr wert als ein tolles E-Mail-Adressbuch mit den Namen von einflussreichen Bekannten. (Ich finde es noch immer ganz erstaunlich, dass der DFB am Wochenende keine Nachrichtenagentur gefunden hat, die ihre Darstellung unkritisch akzeptiert und publiziert hat. Und dass keiner der per E-Mail angeschriebenen Herrschaften auch nur den Mund aufgemacht und eine Solidarit&#228;tserkl&#228;rung f&#252;r Zwanziger abgegeben hat.) Ich kann mir nicht helfen, aber ich bin sicher, das w&#228;re ohne die enorme Belegarbeit in den Blogs ganz anders gelaufen. Belegarbeit (f&#252;r den jeweiligen Diskurs) wird nach meiner Einsch&#228;tzung in Zukunft eine der Kernqualit&#228;ten von Blogs sein.</p>
<p>Wie die Medienh&#228;user damit umgehen, steht auf einem anderen Blatt. Dass sie Blogs, so wie bisher, einfach ignorieren k&#246;nnen, glaube ich nicht. Dazu war dieser Vorfall zu illustrativ.</p>
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		<title>Von: Gregor Keuschnig</title>
		<link>http://carta.info/1662/wenn-vasen-wackeln-2/comment-page-1/#comment-130</link>
		<dc:creator>Gregor Keuschnig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 07:57:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ob die &quot;Vasen gewackelt&quot; haben, m&#246;chte ich mal bezweifeln. Fest steht, dass ein infamer Versuch einer mit grosser informeller Macht ausgestatteten Organisation, einen kritischen Journalisten zu denunzieren, von Blogs konterkariert wurde. Neben den genannten haben auch auch die S&#252;ddeutsche Zeitung und n-tv als sogenannte klassische Medien hier&#252;ber berichtet. 

Die Causa zeigt aber auch, dass die  klassischen Medien nach wie vor die Diskurshoheit behalten: Die Wende setzt erst ein, als sie sich mit dem Fall besch&#228;ftigen und f&#252;r &#214;ffentlichkeit sorgten (das gelingt Blogs in dem Rahmen nicht - nicht zuletzt mit t&#228;tiger Mithilfe all der Journalisten, die jahrelang Blogs als unn&#252;tz und selbstbezogen niederkart&#228;tschen). &#220;brigens alles Medien, die jetzt ausser die SZ) nicht unbedingt mit dem Sport (speziell dem Fussball) &quot;verbandelt&quot; sind. Und weil es in den Kernmedien des Fussballs (dem Fernsehen sowie einigen Fachpublikationen) hierzu meines Wissens &#252;bers Wochenende null Information gab (vielleicht war ich dort auch von Jens Weinreich noch nie etwas geh&#246;rt habe), deshalb wackeln bei vielen Fussballfans zu Hause keine Vasen. Es sei denn, er informiert sich schon immer etwas detaillierter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die &#8220;Vasen gewackelt&#8221; haben, m&#246;chte ich mal bezweifeln. Fest steht, dass ein infamer Versuch einer mit grosser informeller Macht ausgestatteten Organisation, einen kritischen Journalisten zu denunzieren, von Blogs konterkariert wurde. Neben den genannten haben auch auch die S&#252;ddeutsche Zeitung und n-tv als sogenannte klassische Medien hier&#252;ber berichtet. </p>
<p>Die Causa zeigt aber auch, dass die  klassischen Medien nach wie vor die Diskurshoheit behalten: Die Wende setzt erst ein, als sie sich mit dem Fall besch&#228;ftigen und f&#252;r &#214;ffentlichkeit sorgten (das gelingt Blogs in dem Rahmen nicht &#8211; nicht zuletzt mit t&#228;tiger Mithilfe all der Journalisten, die jahrelang Blogs als unn&#252;tz und selbstbezogen niederkart&#228;tschen). &#220;brigens alles Medien, die jetzt ausser die SZ) nicht unbedingt mit dem Sport (speziell dem Fussball) &#8220;verbandelt&#8221; sind. Und weil es in den Kernmedien des Fussballs (dem Fernsehen sowie einigen Fachpublikationen) hierzu meines Wissens &#252;bers Wochenende null Information gab (vielleicht war ich dort auch von Jens Weinreich noch nie etwas geh&#246;rt habe), deshalb wackeln bei vielen Fussballfans zu Hause keine Vasen. Es sei denn, er informiert sich schon immer etwas detaillierter.</p>
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