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	<title>Kommentare zu: Russ-Mohl: &#8220;Der Journalismus wird nur mit Bezahlinhalten aus der Abw&#228;rtsspirale kommen&#8221;</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Paid-Content: Die Realität des Wein-Journalismus</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-8302</link>
		<dc:creator>Paid-Content: Die Realität des Wein-Journalismus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 09:24:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht wohlmeinende Stifter – f&#252;r ihn bezahlen.&#8221; Russ-Mohl hat k&#252;rzlich in einer Online-Diskussion gesagt, wer denn seiner Meinung nach mehr und mehr Journalismus bezahlt: &#8221; “Wer zahlt, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht wohlmeinende Stifter – f&#252;r ihn bezahlen.&#8221; Russ-Mohl hat k&#252;rzlich in einer Online-Diskussion gesagt, wer denn seiner Meinung nach mehr und mehr Journalismus bezahlt: &#8221; “Wer zahlt, [...]</p>
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		<title>Von: Warum die Paid-Content-Debatte in die Irre führt &#171; TV&#8230; und so</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-8081</link>
		<dc:creator>Warum die Paid-Content-Debatte in die Irre führt &#171; TV&#8230; und so</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:00:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Stephan Russ-Mohl im Carta-Interview anl&#228;sslich seines neuen Buches: “Kreative Zerst&#246;rung – Ni... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Stephan Russ-Mohl im Carta-Interview anl&#228;sslich seines neuen Buches: “Kreative Zerst&#246;rung – Ni&#8230; [...]</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-6044</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 09:12:18 +0000</pubDate>
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		<description>Den letzten Satz w&#252;rde ich unterstreichen: So mancher Kommentator sollte seine Pauschalurteile &#252;ber Journalisten &#252;berdenken. Es gibt - wie in allen Berufen - solche und solche. 
Aber vielleicht machen die Medien das von sich aus zu wenig deutlich. 
Die journalistische Selbstkritik des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher - nach der Finanzkrise - war da eine wohltuende Ausnahme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den letzten Satz w&#252;rde ich unterstreichen: So mancher Kommentator sollte seine Pauschalurteile &#252;ber Journalisten &#252;berdenken. Es gibt &#8211; wie in allen Berufen &#8211; solche und solche.<br />
Aber vielleicht machen die Medien das von sich aus zu wenig deutlich.<br />
Die journalistische Selbstkritik des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher &#8211; nach der Finanzkrise &#8211; war da eine wohltuende Ausnahme.</p>
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		<title>Von: Werner D'Inka</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-6043</link>
		<dc:creator>Werner D'Inka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:04:08 +0000</pubDate>
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		<description>Leser Peter S. demonstriert Glanz und Elend der sch&#246;nen neuen Welt, indem er schreibt: &quot;Die einflu&#223;reichen Journalisten sind Teil einer ausufernden Kampanien/Lobby/Medien-Maschinerie und geben in der Regel die Meinung ihrer Besitzer wieder.&quot; Jawohl, &quot;die&quot; Journalisten sind Knechte ihrer Verleger (ich habe aber gar keinen, denn die F.A.Z. geh&#246;rt sich selbst) - und &quot;die&quot; Politiker sind korrupt und &quot;die&quot;Polen stehlen Autos. Mit solchen Platit&#252;den, die sich noch nicht einmal um den Anschein einer Beweisf&#252;hrung bem&#252;hen, entzieht sich der Internet-Diskussionsraum selber die Grundlage, und zwar durch Einf&#228;ltigkeit. Bitte etwas mehr Hyde-Park und etwas weniger Stammtisch!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leser Peter S. demonstriert Glanz und Elend der sch&#246;nen neuen Welt, indem er schreibt: &#8220;Die einflu&#223;reichen Journalisten sind Teil einer ausufernden Kampanien/Lobby/Medien-Maschinerie und geben in der Regel die Meinung ihrer Besitzer wieder.&#8221; Jawohl, &#8220;die&#8221; Journalisten sind Knechte ihrer Verleger (ich habe aber gar keinen, denn die F.A.Z. geh&#246;rt sich selbst) &#8211; und &#8220;die&#8221; Politiker sind korrupt und &#8220;die&#8221;Polen stehlen Autos. Mit solchen Platit&#252;den, die sich noch nicht einmal um den Anschein einer Beweisf&#252;hrung bem&#252;hen, entzieht sich der Internet-Diskussionsraum selber die Grundlage, und zwar durch Einf&#228;ltigkeit. Bitte etwas mehr Hyde-Park und etwas weniger Stammtisch!</p>
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		<title>Von: Christian Müller</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5832</link>
		<dc:creator>Christian Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 18:50:01 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich daran denke, welcher Bullshit da zum Teil &#252;bers Internet distribuiert wird, kann ich Russ-Mohls Einsatz f&#252;r den Qualit&#228;tsjournalismus nur begr&#252;ssen. Wirklich brauchbar sind ja bisher tats&#228;chlich nur die Internetportale der grossen Zeitungen und Nachrichten-Magazine. Und dass Russ-Mohl ein Kommentar-Hickhack - von ihm selber etwas launisch PR genannt - an seine Bekannten verschickt, obwohl er darin vor allem kritisiert wird, spricht ebenfalls f&#252;r ihn: Auch das beste Buch bewirkt n&#228;mlich nur etwas, wenn es gelesen wird - um um es lesen zu k&#246;nnen, muss man wissen, dass es existiert. - Dass es im &#252;brigen h&#246;chst problematisch w&#228;re, wenn es nur noch werbefinanzierte Information g&#228;be, braucht ja wohl kaum erw&#228;hnt zu werden. Die L&#246;sung heisst: vom Leser bezahlter Inhalt, nur dann ist er unabh&#228;ngig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich daran denke, welcher Bullshit da zum Teil &#252;bers Internet distribuiert wird, kann ich Russ-Mohls Einsatz f&#252;r den Qualit&#228;tsjournalismus nur begr&#252;ssen. Wirklich brauchbar sind ja bisher tats&#228;chlich nur die Internetportale der grossen Zeitungen und Nachrichten-Magazine. Und dass Russ-Mohl ein Kommentar-Hickhack &#8211; von ihm selber etwas launisch PR genannt &#8211; an seine Bekannten verschickt, obwohl er darin vor allem kritisiert wird, spricht ebenfalls f&#252;r ihn: Auch das beste Buch bewirkt n&#228;mlich nur etwas, wenn es gelesen wird &#8211; um um es lesen zu k&#246;nnen, muss man wissen, dass es existiert. &#8211; Dass es im &#252;brigen h&#246;chst problematisch w&#228;re, wenn es nur noch werbefinanzierte Information g&#228;be, braucht ja wohl kaum erw&#228;hnt zu werden. Die L&#246;sung heisst: vom Leser bezahlter Inhalt, nur dann ist er unabh&#228;ngig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus Kocks</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5828</link>
		<dc:creator>Klaus Kocks</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 14:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>Und der Interviewte verschickt den Link als kostenlose Werbung f&#252;r sein Buch. De te fabula narratur, sagt  da Cato d. &#196;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und der Interviewte verschickt den Link als kostenlose Werbung f&#252;r sein Buch. De te fabula narratur, sagt  da Cato d. &#196;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus Kocks</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5827</link>
		<dc:creator>Klaus Kocks</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 13:17:44 +0000</pubDate>
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		<description>Das also war ein Interview, ja? Servile Stichwortgeberei zur Verkaufsf&#246;rderung des neuen Buches des Interviewten. An solch peinlichen Volont&#228;rsst&#252;cken merkt man, wie gro&#223; der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Schlechter Journalismus mit dem Oberton der Interneteuphorie, eigentlich und im Kern banal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das also war ein Interview, ja? Servile Stichwortgeberei zur Verkaufsf&#246;rderung des neuen Buches des Interviewten. An solch peinlichen Volont&#228;rsst&#252;cken merkt man, wie gro&#223; der Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Schlechter Journalismus mit dem Oberton der Interneteuphorie, eigentlich und im Kern banal.</p>
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	<item>
		<title>Von: Stephan Russ-Mohl</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5815</link>
		<dc:creator>Stephan Russ-Mohl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 15:09:47 +0000</pubDate>
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		<description>W&#252;rde gerne zwei Missverst&#228;ndnisse kl&#228;ren: Ich habe nie behauptet, Bezahljournalismus sei automatisch Qualit&#228;tsjournalismus - das w&#228;re ja absurd angesichts all des Schundes, der in den letzten hundert Jahren in Printmedien verkauft wurde. Alle Chinesen sind Menschen, aber nicht alle Menschen Chinesen!

Nur: Ich sehe eben nicht, wie sich Qualit&#228;tsjournalismus finanzieren l&#228;sst, ohne die Publika zur Kasse zu bitten. &quot;Wer zahlt, schafft an&quot; - und leider zahlt eben die Werbe- und PR-Industrie immer mehr...

Und ich bin wahrlich kein Zentralist, sondern glaube selbst eher an dezentrale L&#246;sungen. Nur: Sie k&#246;nnen keinen Mercedes und auch keinen Toyota Prius in einer Klitsche mit zehn Mitarbeitern bauen - und genausowenig werden Sie es schaffen, den &quot;Spiegel&quot; oder die &quot;New York Times&quot; dezentral und hierarchiefrei im Internet zu produzieren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>W&#252;rde gerne zwei Missverst&#228;ndnisse kl&#228;ren: Ich habe nie behauptet, Bezahljournalismus sei automatisch Qualit&#228;tsjournalismus &#8211; das w&#228;re ja absurd angesichts all des Schundes, der in den letzten hundert Jahren in Printmedien verkauft wurde. Alle Chinesen sind Menschen, aber nicht alle Menschen Chinesen!</p>
<p>Nur: Ich sehe eben nicht, wie sich Qualit&#228;tsjournalismus finanzieren l&#228;sst, ohne die Publika zur Kasse zu bitten. &#8220;Wer zahlt, schafft an&#8221; &#8211; und leider zahlt eben die Werbe- und PR-Industrie immer mehr&#8230;</p>
<p>Und ich bin wahrlich kein Zentralist, sondern glaube selbst eher an dezentrale L&#246;sungen. Nur: Sie k&#246;nnen keinen Mercedes und auch keinen Toyota Prius in einer Klitsche mit zehn Mitarbeitern bauen &#8211; und genausowenig werden Sie es schaffen, den &#8220;Spiegel&#8221; oder die &#8220;New York Times&#8221; dezentral und hierarchiefrei im Internet zu produzieren&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5781</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 14:12:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ehrlich gesagt: Ich stimme Russ-Mohl auch nicht zu. Und ich h&#228;tte da auch st&#228;rker im Gespr&#228;ch gegen intervenieren sollen.

Ich glaube, wir m&#252;ssen Journalismus dezentraler denken. Dezentrale Strukturen sind in vielen Bereichen einfach schlagkr&#228;ftiger. Wer einmal die Enge von Redaktionskonferenzen erlebt hat, wird sich manchmal nichts sehnlicher gew&#252;nscht haben, als es einfach so machen zu d&#252;rfen, wie man will - und wenn es dann eine gro&#223;e Sache ist, dass wird es auch wahrgenommen - nichts anderes machen Blogs und Rivva, mal ganz simpel gesagt.

Die gro&#223;e Markenglanz von New York Times und Washington Post, dem Prof. Russ-Mohl hier Ausdruckt verleiht, erinnert mich ein bisschen an ein Experiment mit Kindern: Denen schmeckt Milch mit McDonalds-Zeichen besser als ohne McDonalds-Zeichen.

Nach dem gleichen Mechanismus k&#246;nnte man verleitet sein, den Journalismus von NYT und WP einfach besser zu finden, obwohl er eigentlich gar nicht besser ist.

Ich glaube aber nicht, dass das nachhaltig ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt: Ich stimme Russ-Mohl auch nicht zu. Und ich h&#228;tte da auch st&#228;rker im Gespr&#228;ch gegen intervenieren sollen.</p>
<p>Ich glaube, wir m&#252;ssen Journalismus dezentraler denken. Dezentrale Strukturen sind in vielen Bereichen einfach schlagkr&#228;ftiger. Wer einmal die Enge von Redaktionskonferenzen erlebt hat, wird sich manchmal nichts sehnlicher gew&#252;nscht haben, als es einfach so machen zu d&#252;rfen, wie man will &#8211; und wenn es dann eine gro&#223;e Sache ist, dass wird es auch wahrgenommen &#8211; nichts anderes machen Blogs und Rivva, mal ganz simpel gesagt.</p>
<p>Die gro&#223;e Markenglanz von New York Times und Washington Post, dem Prof. Russ-Mohl hier Ausdruckt verleiht, erinnert mich ein bisschen an ein Experiment mit Kindern: Denen schmeckt Milch mit McDonalds-Zeichen besser als ohne McDonalds-Zeichen.</p>
<p>Nach dem gleichen Mechanismus k&#246;nnte man verleitet sein, den Journalismus von NYT und WP einfach besser zu finden, obwohl er eigentlich gar nicht besser ist.</p>
<p>Ich glaube aber nicht, dass das nachhaltig ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5760</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:25:51 +0000</pubDate>
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		<description>Stimme Peter in etwa zu. Ich finde das zu plakativ zu sagen Bezahljournalismus = Qualit&#228;tsjournalismus. Ich wei&#223; nicht in wiefern das auf die benannten Bl&#228;tter im Ansatz zutrifft - ich kenne sie daf&#252;r zu wenig. 
Aber mal ein Beispiel von einem Regionalblatt mit soggenannten &#252;berregionalen Anspruch. Die &quot;S&#228;chsische Zeitung - Dresdner Ausgabe&quot; hatte ich viele Jahre im Abo. Als ich sie etwa Anfang 2000 abonnierte kostete sie etwa 15€ pro Monat. Als ich das Abo etwa M&#228;rz / April 2008 k&#252;ndigte (ich wei&#223; ich habe lange durchgehalten^^) etwa 20€. Gleichzeitig war immer sp&#252;rbar wie Details ausgeblendet wurden. Das Infineon Dresden den Auftrag f&#252;r die RFID-Chips der biometrischen Reisep&#228;sse bekommen hat wurde meiner Meinung nach frenetisch gefeiert - keine Kritik z.B. vom CCC wurde ansatzwei&#223;e erw&#228;hnt. Leiharbeit war immer das Beste Arbeitsmodell das es gibt. Das dem so nicht ist musste ich bei Infineon als Leiharbeiter selber feststellen ^ und auch die Video&#252;berwachung ect. pp. ist immer der neuste hei&#223;este &quot;Schei&#223;&quot; (pardon) den es gibt. Keinerlei Spur von Diskurs oder gar Gegenkritik.

Wieso soll ich f&#252;r so ein Blatt dann Geld bezahlen ? - heute kaufe ich mir ab und zu mal die Wochenendausgabe der S&#228;chsischen. Aber nicht aus Nostalgie oder der gleichen - vielmehr um mal wieder zu schmunzeln wie einseitig doch soggenannter &quot;Qualit&#228;tsjournalismus&quot; sein kann ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme Peter in etwa zu. Ich finde das zu plakativ zu sagen Bezahljournalismus = Qualit&#228;tsjournalismus. Ich wei&#223; nicht in wiefern das auf die benannten Bl&#228;tter im Ansatz zutrifft &#8211; ich kenne sie daf&#252;r zu wenig.<br />
Aber mal ein Beispiel von einem Regionalblatt mit soggenannten &#252;berregionalen Anspruch. Die &#8220;S&#228;chsische Zeitung &#8211; Dresdner Ausgabe&#8221; hatte ich viele Jahre im Abo. Als ich sie etwa Anfang 2000 abonnierte kostete sie etwa 15€ pro Monat. Als ich das Abo etwa M&#228;rz / April 2008 k&#252;ndigte (ich wei&#223; ich habe lange durchgehalten^^) etwa 20€. Gleichzeitig war immer sp&#252;rbar wie Details ausgeblendet wurden. Das Infineon Dresden den Auftrag f&#252;r die RFID-Chips der biometrischen Reisep&#228;sse bekommen hat wurde meiner Meinung nach frenetisch gefeiert &#8211; keine Kritik z.B. vom CCC wurde ansatzwei&#223;e erw&#228;hnt. Leiharbeit war immer das Beste Arbeitsmodell das es gibt. Das dem so nicht ist musste ich bei Infineon als Leiharbeiter selber feststellen ^ und auch die Video&#252;berwachung ect. pp. ist immer der neuste hei&#223;este &#8220;Schei&#223;&#8221; (pardon) den es gibt. Keinerlei Spur von Diskurs oder gar Gegenkritik.</p>
<p>Wieso soll ich f&#252;r so ein Blatt dann Geld bezahlen ? &#8211; heute kaufe ich mir ab und zu mal die Wochenendausgabe der S&#228;chsischen. Aber nicht aus Nostalgie oder der gleichen &#8211; vielmehr um mal wieder zu schmunzeln wie einseitig doch soggenannter &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221; sein kann ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: peter</title>
		<link>http://carta.info/16010/russ-mohl-bezahlinhalte-journalismus/comment-page-1/#comment-5757</link>
		<dc:creator>peter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:13:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=16010#comment-5757</guid>
		<description>Ich denke, da&#223; Herr Ru&#223;-Mohl nicht Recht beh&#228;lt.
Der Journalismus hat hierzulande l&#228;ngst seine Rolle als &quot;selbstbewu&#223;te f&#252;nfte Gewalt und als ressourcenstarkes Gegengewicht zur PR &quot; aufgegeben.
Die einflu&#223;reichen Journalisten sind Teil einer ausufernden Kampanien/Lobby/Medien-Maschinerie und geben in der Regel die Meinung ihrer Besitzer wieder.
Damit ist auch schon die Antwort auf den Satz:
&quot;Auch in Zukunft sollen die jeningen den hochwertigen Journalismus finanzieren, die ihn haben wollen-&quot;  
gegeben:  eben die selbe Gruppe der Medien-Gro&#223;konzerne mu&#223; ihn  weiterhin finanzieren, wenn sie sich ihn denn leisten wollen oder k&#246;nnen.
Gru&#223; Peter S.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, da&#223; Herr Ru&#223;-Mohl nicht Recht beh&#228;lt.<br />
Der Journalismus hat hierzulande l&#228;ngst seine Rolle als &#8220;selbstbewu&#223;te f&#252;nfte Gewalt und als ressourcenstarkes Gegengewicht zur PR &#8221; aufgegeben.<br />
Die einflu&#223;reichen Journalisten sind Teil einer ausufernden Kampanien/Lobby/Medien-Maschinerie und geben in der Regel die Meinung ihrer Besitzer wieder.<br />
Damit ist auch schon die Antwort auf den Satz:<br />
&#8220;Auch in Zukunft sollen die jeningen den hochwertigen Journalismus finanzieren, die ihn haben wollen-&#8221;<br />
gegeben:  eben die selbe Gruppe der Medien-Gro&#223;konzerne mu&#223; ihn  weiterhin finanzieren, wenn sie sich ihn denn leisten wollen oder k&#246;nnen.<br />
Gru&#223; Peter S.</p>
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