<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Hombachs Reaktion aufs Internet-Manifest verweist auf die Contentfixierung der Verlage</title>
	<atom:link href="http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/</link>
	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 07:43:33 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5656</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:21:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5656</guid>
		<description>Jetzt einen &quot;Kohlepfennig&quot; f&#252;r Verlage zu erwarten halten ich f&#252;r etwas naiv. Im Gegensatz zu den Banken - bei der Autoindustrie ist das noch wieder etwas anderes - beschleunigt die aktuelle Krise den schon vorgegebenen Niedergang der Printmedien. Gekommen w&#228;re er so oder so.

Die Internetseiten von vielen Verlagen sind zum weglaufen. Die fehlende Verlinkung und Kontaktierm&#246;glichkeit wurde hier ja schon zu gen&#252;ge erw&#228;hnt. Ebenfalls schlimm finde ich aber, wenn ich nur auf eine begrenzte Menge von Artikeln anstatt auf das gesamte Archiv zugreifen kann. Gerade bei wissenschaftlichen Artikeln w&#252;rde ich schon gerne die Beitr&#228;ge der letzten Wochen nachlesen. Und die Werbung kann auch schlimm sein, wenn sie h&#252;pft, zuckt und flimmert, w&#228;hrend ich daneben den Text lesen will. Da greife ich doch lieber auf Weblogs zur&#252;ck, auch wenn ich mich dann mit anderen Themen besch&#228;ftige als ich vielleicht vorher wollte.

Dazu sollten wir nicht vergessen, dass Einnahmequellen, die zu einer Zeitung neben den Verkaufseinnahmen geh&#246;ren, im Internet weggebrochen sind. Keiner braucht mehr eine Zeitung f&#252;r das Kinoprogramm, die Wohnungs- oder Stellensuche.

Insofern sehe ich in Bodo Hombachs Artikel auch eher einen Aufschrei in Torschlusspanik &#252;ber das ach so b&#246;se Internet, das unser gutes altes Recht und Moral ignoriert und das unbedingt mit Gesetzen in ihre Grenzen verwiesen werden muss, und wenigstens ein Gegengewicht aus geschulten Journalisten braucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt einen &#8220;Kohlepfennig&#8221; f&#252;r Verlage zu erwarten halten ich f&#252;r etwas naiv. Im Gegensatz zu den Banken &#8211; bei der Autoindustrie ist das noch wieder etwas anderes &#8211; beschleunigt die aktuelle Krise den schon vorgegebenen Niedergang der Printmedien. Gekommen w&#228;re er so oder so.</p>
<p>Die Internetseiten von vielen Verlagen sind zum weglaufen. Die fehlende Verlinkung und Kontaktierm&#246;glichkeit wurde hier ja schon zu gen&#252;ge erw&#228;hnt. Ebenfalls schlimm finde ich aber, wenn ich nur auf eine begrenzte Menge von Artikeln anstatt auf das gesamte Archiv zugreifen kann. Gerade bei wissenschaftlichen Artikeln w&#252;rde ich schon gerne die Beitr&#228;ge der letzten Wochen nachlesen. Und die Werbung kann auch schlimm sein, wenn sie h&#252;pft, zuckt und flimmert, w&#228;hrend ich daneben den Text lesen will. Da greife ich doch lieber auf Weblogs zur&#252;ck, auch wenn ich mich dann mit anderen Themen besch&#228;ftige als ich vielleicht vorher wollte.</p>
<p>Dazu sollten wir nicht vergessen, dass Einnahmequellen, die zu einer Zeitung neben den Verkaufseinnahmen geh&#246;ren, im Internet weggebrochen sind. Keiner braucht mehr eine Zeitung f&#252;r das Kinoprogramm, die Wohnungs- oder Stellensuche.</p>
<p>Insofern sehe ich in Bodo Hombachs Artikel auch eher einen Aufschrei in Torschlusspanik &#252;ber das ach so b&#246;se Internet, das unser gutes altes Recht und Moral ignoriert und das unbedingt mit Gesetzen in ihre Grenzen verwiesen werden muss, und wenigstens ein Gegengewicht aus geschulten Journalisten braucht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5646</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 20:03:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5646</guid>
		<description>&quot;Widerspruch melde ich bei der Wikipedia an: Das Lexikon stellt eine enorme Bereicherung dar und funktioniert bislang gut mit seinem Spendenmodell. Warum daran etwas &#228;ndern?&quot;

Das war nur als Beispiel gedacht. Sachen _wie_ Wikipedia k&#246;nnten/sollten zuk&#252;nftig auch in den Genuss &#246;ffentlicher F&#246;rderung kommen, wenn sie das wollen. Schon allein vorrausschauend, damit auch au&#223;erhalb beider Systeme, privat wie &#246;ffentlich-rechtlich, noch ein drittes Model, quasi ein idealistisches konkurrenzf&#228;hig ist. Denn: Wir wissen das von den NGOs - Spenden gibt es meist nur dann, wenn es Themen betrifft, die die oft &quot;Luxusprobleme&quot; des reichen Westens betreffen. Ein &#246;ffentlicher F&#246;rdertopf f&#252;r etwa Blogs von bislang unbeachteten &quot;Randgruppen&quot; im In- wie Ausland w&#228;re sicher sinnvoll.

Noch was anderes, um auf etwa Bodo Hombach/Die Verlage zur&#252;ckzukommen. Dieser Kommentar hier bei Stefan Niggemeier, den fand ich auch sehr gut:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/internet-manifest-ping-pong/#comment-110659</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Widerspruch melde ich bei der Wikipedia an: Das Lexikon stellt eine enorme Bereicherung dar und funktioniert bislang gut mit seinem Spendenmodell. Warum daran etwas &#228;ndern?&#8221;</p>
<p>Das war nur als Beispiel gedacht. Sachen _wie_ Wikipedia k&#246;nnten/sollten zuk&#252;nftig auch in den Genuss &#246;ffentlicher F&#246;rderung kommen, wenn sie das wollen. Schon allein vorrausschauend, damit auch au&#223;erhalb beider Systeme, privat wie &#246;ffentlich-rechtlich, noch ein drittes Model, quasi ein idealistisches konkurrenzf&#228;hig ist. Denn: Wir wissen das von den NGOs &#8211; Spenden gibt es meist nur dann, wenn es Themen betrifft, die die oft &#8220;Luxusprobleme&#8221; des reichen Westens betreffen. Ein &#246;ffentlicher F&#246;rdertopf f&#252;r etwa Blogs von bislang unbeachteten &#8220;Randgruppen&#8221; im In- wie Ausland w&#228;re sicher sinnvoll.</p>
<p>Noch was anderes, um auf etwa Bodo Hombach/Die Verlage zur&#252;ckzukommen. Dieser Kommentar hier bei Stefan Niggemeier, den fand ich auch sehr gut:</p>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/internet-manifest-ping-pong/#comment-110659" rel="nofollow">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/internet-manifest-ping-pong/#comment-110659</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5645</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 19:50:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5645</guid>
		<description>@Volker Meise: Guter Hinweis. Die Qualit&#228;t der Inhalte ist nat&#252;rlich eine entscheidende Voraussetzung f&#252;r jede Vermarktungsstrategie.

@Thomas: Der Kritikpunkt sitzt! Das Internet-Manifest ist zwischen den Zeilen in der Tat etwas verlagslastig. ;-)

Widerspruch melde ich bei der Wikipedia an: Das Lexikon stellt eine enorme Bereicherung dar und funktioniert bislang gut mit seinem Spendenmodell. Warum daran etwas &#228;ndern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Volker Meise: Guter Hinweis. Die Qualit&#228;t der Inhalte ist nat&#252;rlich eine entscheidende Voraussetzung f&#252;r jede Vermarktungsstrategie.</p>
<p>@Thomas: Der Kritikpunkt sitzt! Das Internet-Manifest ist zwischen den Zeilen in der Tat etwas verlagslastig. ;-)</p>
<p>Widerspruch melde ich bei der Wikipedia an: Das Lexikon stellt eine enorme Bereicherung dar und funktioniert bislang gut mit seinem Spendenmodell. Warum daran etwas &#228;ndern?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5642</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 16:32:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5642</guid>
		<description>&quot;Das Problem der relativen Staats- bzw- Poltikn&#228;he eines &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenwesens bleibt, wie hier auf Carta immer wieder thematisiert wird.&quot;

Wenn die N&#228;he zu gro&#223; wird, dann ist das ja eine Fehlentwicklung, dann ist der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk nicht das was er sein sollte. 

Wenn allerdings private Medienanbieter, so wie gerade im Internet, nur noch aufs Geld schauen und es zu bestimmten Zust&#228;nden kommt, wie etwa schlechter Inhalt, mangelnde Innovationsfreude, schlechte Arbeitsbedingungen f&#252;r Freie oder auch angestellte Journalisten, Journalismus schlechter Qualit&#228;t, wenn all das geschieht, dann ist das nicht in selben Ma&#223;e eine Fehlentwicklung, sondern vielleicht sogar richtig: Denn in allererster Linie soll ein Unternehmer, ein Verlag eines: Geld verdienen, je effizienter desto besser. Und dazu muss dann eben auch mal der Journalismus schlechter, aber effizienter sein, m&#246;glicherweise ganze Nachrichtenseite nur noch von Maschinen gebaut werden (nachrichten.de).

Da hilft es auch nichts, zu sagen Eigentum verpflichte ja grundgesetzlich gesehen. Wo ist da die Grenze? Wieviel muss gespart werden, damit der Pflicht nicht mehr nachgekommen wird? Wieviel &#246;konmische Effizienz ist w&#252;nschenswert, und wieviel nicht? Und dann soll ich mich auch noch darauf verlassen, dass es einem Verleger wirklich Sorgen mache, &#252;bernehme er zu wenig Verantwortung? Dass die Gesellschaft es schon aushandeln wird &#252;ber Diskussionen und Manifeste?
Wenn auf der anderen Seite schon ein System etabliert ist, dass all das, was mit der Verlegern erst erstritten werden muss, Grundaufgabe und Daseinszweck ist?

Aus diesem Grunde bin ich froh dar&#252;ber, dass es in Deutschland ein &#246;ffentlich-rechtliches Mediensystem gibt.

Das genau ist das Problem des Internetmanifests und der Diskussion zwischen Interneteliten und Bodo Hombach - sie alle sind Teil eines Teilsystem des Journalismus, des Journalismus der Verlage.

Insofern ist die Frage, die das Internetmanifest stellt, nicht die nach dem besten Journalismus im Internet, sondern nach dem besten privatwirtschaftlich-organisiertem Journalismus (mit Profitinteresse). Das ist Fakt. 

Ob das aber wirklich der beste Journalismus f&#252;r diejenigen, denen er dienen soll, n&#228;mlich allen Menschen, ist, das ist damit gar nicht beantwortet.

Ich denke, in nur einem Punkt, kommen Menschen mit meiner Ansicht und die privatwirtschaftlich orientierten zusammen: Institutionen wie Wikipedia m&#252;ssen zuk&#252;nftig ebenfalls &#246;ffentliche Mittel erhalten, insofern sie das wollen und sich explizit auch &#246;ffentlichen Aufgaben verpflichten in zu definierender Form.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Problem der relativen Staats- bzw- Poltikn&#228;he eines &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenwesens bleibt, wie hier auf Carta immer wieder thematisiert wird.&#8221;</p>
<p>Wenn die N&#228;he zu gro&#223; wird, dann ist das ja eine Fehlentwicklung, dann ist der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk nicht das was er sein sollte. </p>
<p>Wenn allerdings private Medienanbieter, so wie gerade im Internet, nur noch aufs Geld schauen und es zu bestimmten Zust&#228;nden kommt, wie etwa schlechter Inhalt, mangelnde Innovationsfreude, schlechte Arbeitsbedingungen f&#252;r Freie oder auch angestellte Journalisten, Journalismus schlechter Qualit&#228;t, wenn all das geschieht, dann ist das nicht in selben Ma&#223;e eine Fehlentwicklung, sondern vielleicht sogar richtig: Denn in allererster Linie soll ein Unternehmer, ein Verlag eines: Geld verdienen, je effizienter desto besser. Und dazu muss dann eben auch mal der Journalismus schlechter, aber effizienter sein, m&#246;glicherweise ganze Nachrichtenseite nur noch von Maschinen gebaut werden (nachrichten.de).</p>
<p>Da hilft es auch nichts, zu sagen Eigentum verpflichte ja grundgesetzlich gesehen. Wo ist da die Grenze? Wieviel muss gespart werden, damit der Pflicht nicht mehr nachgekommen wird? Wieviel &#246;konmische Effizienz ist w&#252;nschenswert, und wieviel nicht? Und dann soll ich mich auch noch darauf verlassen, dass es einem Verleger wirklich Sorgen mache, &#252;bernehme er zu wenig Verantwortung? Dass die Gesellschaft es schon aushandeln wird &#252;ber Diskussionen und Manifeste?<br />
Wenn auf der anderen Seite schon ein System etabliert ist, dass all das, was mit der Verlegern erst erstritten werden muss, Grundaufgabe und Daseinszweck ist?</p>
<p>Aus diesem Grunde bin ich froh dar&#252;ber, dass es in Deutschland ein &#246;ffentlich-rechtliches Mediensystem gibt.</p>
<p>Das genau ist das Problem des Internetmanifests und der Diskussion zwischen Interneteliten und Bodo Hombach &#8211; sie alle sind Teil eines Teilsystem des Journalismus, des Journalismus der Verlage.</p>
<p>Insofern ist die Frage, die das Internetmanifest stellt, nicht die nach dem besten Journalismus im Internet, sondern nach dem besten privatwirtschaftlich-organisiertem Journalismus (mit Profitinteresse). Das ist Fakt. </p>
<p>Ob das aber wirklich der beste Journalismus f&#252;r diejenigen, denen er dienen soll, n&#228;mlich allen Menschen, ist, das ist damit gar nicht beantwortet.</p>
<p>Ich denke, in nur einem Punkt, kommen Menschen mit meiner Ansicht und die privatwirtschaftlich orientierten zusammen: Institutionen wie Wikipedia m&#252;ssen zuk&#252;nftig ebenfalls &#246;ffentliche Mittel erhalten, insofern sie das wollen und sich explizit auch &#246;ffentlichen Aufgaben verpflichten in zu definierender Form.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5637</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:21:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5637</guid>
		<description>@Thomas: ARD und ZDF werden Ihnen zustimmen, ich nicht. Denn unser &#246;ffentlich-rechtlicher Rundfunk finanziert sich &#252;ber die Geb&#252;hren, die von der GEZ eingezogen werden. Diese Geb&#252;hren kann man auch als eine Art Steuer ansehen, da sie gesetzlich geregelt ist. 

Schaffe ich mir einen Hund an, muss ich Hundesteuer bezahlen. Kaufe ich ein Radio, werden Rundfunkgeb&#252;hren f&#228;llig. In beiden F&#228;llen trifft mich eine Zahlungspflicht, weil der Gesetzgeber das so geregelt hat. Ob das Inkasso &#252;ber das Finanzamt oder die GEZ l&#228;uft, macht keinen wesentlichen Unterschied.

In Polen soll &#252;brigens der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk ab 2010 direkt aus dem Staatshaushalt finanziert werden, die Rundfunkgeb&#252;hr wird dann abgeschafft. 

Das Problem der relativen Staats- bzw- Poltikn&#228;he eines &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenwesens bleibt, wie hier auf Carta immer wieder thematisiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: ARD und ZDF werden Ihnen zustimmen, ich nicht. Denn unser &#246;ffentlich-rechtlicher Rundfunk finanziert sich &#252;ber die Geb&#252;hren, die von der GEZ eingezogen werden. Diese Geb&#252;hren kann man auch als eine Art Steuer ansehen, da sie gesetzlich geregelt ist. </p>
<p>Schaffe ich mir einen Hund an, muss ich Hundesteuer bezahlen. Kaufe ich ein Radio, werden Rundfunkgeb&#252;hren f&#228;llig. In beiden F&#228;llen trifft mich eine Zahlungspflicht, weil der Gesetzgeber das so geregelt hat. Ob das Inkasso &#252;ber das Finanzamt oder die GEZ l&#228;uft, macht keinen wesentlichen Unterschied.</p>
<p>In Polen soll &#252;brigens der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk ab 2010 direkt aus dem Staatshaushalt finanziert werden, die Rundfunkgeb&#252;hr wird dann abgeschafft. </p>
<p>Das Problem der relativen Staats- bzw- Poltikn&#228;he eines &#246;ffentlich-rechtlichen Nachrichtenwesens bleibt, wie hier auf Carta immer wieder thematisiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker Meise</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5634</link>
		<dc:creator>Volker Meise</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 15:10:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5634</guid>
		<description>Meiner Meinung nach greift die Fixierung auf Gesch&#228;ftsmodelle zu kurz. Wenn keiner bereit ist, f&#252;r die dahinter liegenden Inhalte Geld zu bezahlen, hilt das beste Modell nichts. 
Ich habe mir dazu ein paar eigene Gedanken gemacht: http://www.meiseonlinestrategie.de/index.php/meistermeise-blog/39-blogonlinestrategie/65-geschaeftsmodelle-weiter-gedacht-auf-die-inhalte-kommts-an Freue mich auch eine Diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach greift die Fixierung auf Gesch&#228;ftsmodelle zu kurz. Wenn keiner bereit ist, f&#252;r die dahinter liegenden Inhalte Geld zu bezahlen, hilt das beste Modell nichts.<br />
Ich habe mir dazu ein paar eigene Gedanken gemacht: <a href="http://www.meiseonlinestrategie.de/index.php/meistermeise-blog/39-blogonlinestrategie/65-geschaeftsmodelle-weiter-gedacht-auf-die-inhalte-kommts-an" rel="nofollow">http://www.meiseonlinestrategie.de/index.php/meistermeise-blog/39-blogonlinestrategie/65-geschaeftsmodelle-weiter-gedacht-auf-die-inhalte-kommts-an</a> Freue mich auch eine Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5622</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:42:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5622</guid>
		<description>@Matthias Schenk:

&quot;Die &#246;ffentlich-rechtlichen Zeitungen sind in meinem Artikel unter Punkt 6 “Steuern und Subventionen” subsumiert&quot;

Ein &#246;ffentlich-rechtliches System ist ja eben nicht steuerfinanziert oder (durch den Staat) subventioniert! Es ist staatsfern und nur dem &#246;ffentlichen Auftrag verpflichtet, nicht dem Staat, nicht der Wirtschaft oder anderen Personen oder Gruppen (etwa jenen die zahlungsbereit sind (= Pay Content) oder jenen, die bestimmte Themen bezahlen wollen (Spendenmodell)). 

Was sie als Steuern oder Subventionen ansprechen betrifft ja eine staatliche Unterst&#252;tzung f&#252;r unf&#228;hige Unternehmer, &#228;hnlich der Staatshilfen f&#252;r die Banken. Mit einem Unterschied (den sie mglw. richtig erkennen in ihrer Antwort an Witkewitz): Verlage sind nicht (so) systemrelevant wie die Banken. Ein Steuer- und subventionsfinanzierter, aber sich in privater Hand befindender Journalismus w&#228;re in der Tat eine Katasthrophe. Journalismus dient der &#214;ffentlichkeit und geh&#246;rt daher auch in den Besitz der &#214;ffentlichkeit.

Es ist doch ganz einfach: Nur ein unabh&#228;ngiger Journalismus und ein unabh&#228;ngig von Interessen dritter finanzierter Journalismus kann das leisten, was Journalismus in unserer Gesellschaft leisten soll. Daneben darf (muss!) es nat&#252;rlich wie auch immer finanzierten privaten Journalismus geben. Aber nur, wenn die Basis ein &#246;ffentlich-rechtliches System absichert, dass sicherstellt, dass es auf allen (!) Kan&#228;len immer ein weites Angebot an unabh&#228;ngigem Journalismus gibt.

Jeder der das anders sieht, muss meiner Ansicht nach mit anderen Motivationen handeln, als der &quot;Wie sichern wir den besten Journalismus&quot;-Motivation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias Schenk:</p>
<p>&#8220;Die &#246;ffentlich-rechtlichen Zeitungen sind in meinem Artikel unter Punkt 6 “Steuern und Subventionen” subsumiert&#8221;</p>
<p>Ein &#246;ffentlich-rechtliches System ist ja eben nicht steuerfinanziert oder (durch den Staat) subventioniert! Es ist staatsfern und nur dem &#246;ffentlichen Auftrag verpflichtet, nicht dem Staat, nicht der Wirtschaft oder anderen Personen oder Gruppen (etwa jenen die zahlungsbereit sind (= Pay Content) oder jenen, die bestimmte Themen bezahlen wollen (Spendenmodell)). </p>
<p>Was sie als Steuern oder Subventionen ansprechen betrifft ja eine staatliche Unterst&#252;tzung f&#252;r unf&#228;hige Unternehmer, &#228;hnlich der Staatshilfen f&#252;r die Banken. Mit einem Unterschied (den sie mglw. richtig erkennen in ihrer Antwort an Witkewitz): Verlage sind nicht (so) systemrelevant wie die Banken. Ein Steuer- und subventionsfinanzierter, aber sich in privater Hand befindender Journalismus w&#228;re in der Tat eine Katasthrophe. Journalismus dient der &#214;ffentlichkeit und geh&#246;rt daher auch in den Besitz der &#214;ffentlichkeit.</p>
<p>Es ist doch ganz einfach: Nur ein unabh&#228;ngiger Journalismus und ein unabh&#228;ngig von Interessen dritter finanzierter Journalismus kann das leisten, was Journalismus in unserer Gesellschaft leisten soll. Daneben darf (muss!) es nat&#252;rlich wie auch immer finanzierten privaten Journalismus geben. Aber nur, wenn die Basis ein &#246;ffentlich-rechtliches System absichert, dass sicherstellt, dass es auf allen (!) Kan&#228;len immer ein weites Angebot an unabh&#228;ngigem Journalismus gibt.</p>
<p>Jeder der das anders sieht, muss meiner Ansicht nach mit anderen Motivationen handeln, als der &#8220;Wie sichern wir den besten Journalismus&#8221;-Motivation.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: was auf die augen &#171; Auf die Augen</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5620</link>
		<dc:creator>was auf die augen &#171; Auf die Augen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:12:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5620</guid>
		<description>[...] http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-d... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-d.." rel="nofollow">http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-d..</a>. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5618</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:29:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5618</guid>
		<description>@ebertus: Die Kritik an den sich stark in den Vordergrund dr&#228;ngenden Werbeformaten mancher Seiten kann ich nur unterstreichen. Das wird bisweilen des Guten zuviel getan. 

Bei den E-Book-Readern wird man sehen m&#252;ssen, wie unauff&#228;llig bzw. unaufdringlich etwa Amazon das Leseverhalten am Kindle observiert. Aber schon die M&#246;glichkeit f&#252;r sich genommen d&#252;rfte nicht gerade verkaufsf&#246;rdernd sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ebertus: Die Kritik an den sich stark in den Vordergrund dr&#228;ngenden Werbeformaten mancher Seiten kann ich nur unterstreichen. Das wird bisweilen des Guten zuviel getan. </p>
<p>Bei den E-Book-Readern wird man sehen m&#252;ssen, wie unauff&#228;llig bzw. unaufdringlich etwa Amazon das Leseverhalten am Kindle observiert. Aber schon die M&#246;glichkeit f&#252;r sich genommen d&#252;rfte nicht gerade verkaufsf&#246;rdernd sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ebertus</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5617</link>
		<dc:creator>ebertus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:08:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5617</guid>
		<description>Nur selektiv zwei Punkte zum Eingangstext:

1. Die &quot;tragende S&#228;ule&quot; namens Werbung. Passive Werbung an der Bande kann ich schon ertragen, klicke sie bei Interesse auch mal an; und bei carta habe ich den Werbefilter derzeit deaktiviert. Was ich jedoch nicht mag, wo &quot;man&quot; schon mal beinahe aggressiv reagiert, ist bewegliche, blinkende und derart Aufsehen erheischende Werbung; gar noch in den Lesetext eingewoben. Daher wird die Mehrzahl der User - like me - wohl grunds&#228;tzlich mit aktivem Blocker im Netz unterwegs sein. Klar, da verpasst man schon mal ein Highlight, wie die INSM-Werbung bei &quot;The European&quot;; hier ebenfalls besprochen. 

2. E-Book-Reader (hier auch bereits anderweitig erw&#228;hnt) k&#246;nnten eine gute, technisch durchaus bereits halbwegs ausgereifte L&#246;sung sein, nicht nur f&#252;r B&#252;cher sondern ebenfalls f&#252;r anderen Contet, wie z.B. Zeitungen. Nur, als &quot;puppet on an string&quot; wollte ich mich nicht zur Verf&#252;gung stellen, sollte der Schwerpunkt auf dem Inhaltlichen liegen, anstelle von Anwenderg&#228;ngelung und &#220;berwachung. Habe das anderweitig mit wenigen Zeilen ganz pers&#246;nlich erl&#228;utert:

http://www.freitag.de/community/blogs/ebertus/kindle-goes-grundgesetz-etc</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur selektiv zwei Punkte zum Eingangstext:</p>
<p>1. Die &#8220;tragende S&#228;ule&#8221; namens Werbung. Passive Werbung an der Bande kann ich schon ertragen, klicke sie bei Interesse auch mal an; und bei carta habe ich den Werbefilter derzeit deaktiviert. Was ich jedoch nicht mag, wo &#8220;man&#8221; schon mal beinahe aggressiv reagiert, ist bewegliche, blinkende und derart Aufsehen erheischende Werbung; gar noch in den Lesetext eingewoben. Daher wird die Mehrzahl der User &#8211; like me &#8211; wohl grunds&#228;tzlich mit aktivem Blocker im Netz unterwegs sein. Klar, da verpasst man schon mal ein Highlight, wie die INSM-Werbung bei &#8220;The European&#8221;; hier ebenfalls besprochen. </p>
<p>2. E-Book-Reader (hier auch bereits anderweitig erw&#228;hnt) k&#246;nnten eine gute, technisch durchaus bereits halbwegs ausgereifte L&#246;sung sein, nicht nur f&#252;r B&#252;cher sondern ebenfalls f&#252;r anderen Contet, wie z.B. Zeitungen. Nur, als &#8220;puppet on an string&#8221; wollte ich mich nicht zur Verf&#252;gung stellen, sollte der Schwerpunkt auf dem Inhaltlichen liegen, anstelle von Anwenderg&#228;ngelung und &#220;berwachung. Habe das anderweitig mit wenigen Zeilen ganz pers&#246;nlich erl&#228;utert:</p>
<p><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/ebertus/kindle-goes-grundgesetz-etc" rel="nofollow">http://www.freitag.de/community/blogs/ebertus/kindle-goes-grundgesetz-etc</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SCHWEIZER DEGEN &#187; Mit dem Wissen um den Betrieb einer Druckerei wird sich online kein erfolgreiches Geschäft aufbauen lassen &#8230;</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5616</link>
		<dc:creator>SCHWEIZER DEGEN &#187; Mit dem Wissen um den Betrieb einer Druckerei wird sich online kein erfolgreiches Geschäft aufbauen lassen &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5616</guid>
		<description>[...] polemisiert nach einer Meldung von turi2 Matthias Schwenk. Peter Turi verweist dabei auf einen umfangreichen und fundierten Beitrag Schwenks zu »Hombachs Reaktion aufs Internet-Manifest«. Bodo Hombach (WAZ-Gruppe) verweist auf [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] polemisiert nach einer Meldung von turi2 Matthias Schwenk. Peter Turi verweist dabei auf einen umfangreichen und fundierten Beitrag Schwenks zu »Hombachs Reaktion aufs Internet-Manifest«. Bodo Hombach (WAZ-Gruppe) verweist auf [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5615</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 22:35:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5615</guid>
		<description>@Thomas Television: Die &#246;ffentlich-rechtlichen Zeitungen sind in meinem Artikel unter Punkt 6 &quot;Steuern und Subventionen&quot; subsumiert. Aber wollen wir das wirklich? Bei uns lesen Sie in der ersten Reihe? Mit dem Zweiten liest man besser?  ;-)

@Christoph Salzig: Danke f&#252;r den Beitrag und den Link. Damit kommen Beispiele in die Diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Television: Die &#246;ffentlich-rechtlichen Zeitungen sind in meinem Artikel unter Punkt 6 &#8220;Steuern und Subventionen&#8221; subsumiert. Aber wollen wir das wirklich? Bei uns lesen Sie in der ersten Reihe? Mit dem Zweiten liest man besser?  ;-)</p>
<p>@Christoph Salzig: Danke f&#252;r den Beitrag und den Link. Damit kommen Beispiele in die Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Salzig</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5613</link>
		<dc:creator>Christoph Salzig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 17:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5613</guid>
		<description>Platit&#252;den sollten mit Platit&#252;den beantwortet werden: Nieder mit dem Proporzdenken der Verleger! Im Ernst: Wer den Schulterschluss fordert, sollte ihn - zum Nutzen der Leser - auch selbst erm&#246;glichen. Allerdings weniger ala Lobbyist, denn als Inhalteanbieter. In einer Mash-Up Kultur f&#252;r einzelne Verlagsangebote Geld zu verlangen, wird nicht gelingen. Schon gar nicht, wenn es um &quot;allgemeine News&quot; geht, die es an jeder Stra&#223;enecke gibt - auch dank &quot;Citizen Journalism&quot;. 

Banner und klassisches Anzeigengesch&#228;ft sind offenbar untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller &#220;berlegungen sein. Die Tatsache, dass die Verleger mit ihrem halbherzigen Aufbau von Webangeboten, bisher kein Monetarisierungskonzept gefunden haben, hei&#223;t ja nicht automatisch, dass keines existiert. Konstruktive &#220;berlegungen jenseits traditioneller Verlegerdenke sind gefragt - nicht die Regulierer! Beispiele gef&#228;llig? http://bit.ly/4EfMOK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Platit&#252;den sollten mit Platit&#252;den beantwortet werden: Nieder mit dem Proporzdenken der Verleger! Im Ernst: Wer den Schulterschluss fordert, sollte ihn &#8211; zum Nutzen der Leser &#8211; auch selbst erm&#246;glichen. Allerdings weniger ala Lobbyist, denn als Inhalteanbieter. In einer Mash-Up Kultur f&#252;r einzelne Verlagsangebote Geld zu verlangen, wird nicht gelingen. Schon gar nicht, wenn es um &#8220;allgemeine News&#8221; geht, die es an jeder Stra&#223;enecke gibt &#8211; auch dank &#8220;Citizen Journalism&#8221;. </p>
<p>Banner und klassisches Anzeigengesch&#228;ft sind offenbar untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller &#220;berlegungen sein. Die Tatsache, dass die Verleger mit ihrem halbherzigen Aufbau von Webangeboten, bisher kein Monetarisierungskonzept gefunden haben, hei&#223;t ja nicht automatisch, dass keines existiert. Konstruktive &#220;berlegungen jenseits traditioneller Verlegerdenke sind gefragt &#8211; nicht die Regulierer! Beispiele gef&#228;llig? <a href="http://bit.ly/4EfMOK" rel="nofollow">http://bit.ly/4EfMOK</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5611</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 16:58:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5611</guid>
		<description>Ich verstehe nicht, warum bei der Auflistung von Finanzierungsmodellen f&#252;r Onlinejournalismus immer auf die Nennung eines &#246;ffentlich-rechtlichen Systems verzichtet wird. Im Grunde gibt es das ja schon, es wird aber durch den Rundfunkstaatsvertrag verhindert, der die Online-Angebote des &#214;R in die Schranken weist. Da m&#252;sste man erstmal ansetzen. 

Bodo Hombachs Artikel liest sich &#252;brigens nicht sehr informiert oder wegweisend, sein charakteristischstes Merkmal ist die beschriebene L&#228;nge. Er unterbietet damit, wie das auch Wittkewitz feststellt noch das Internetmanifest. Und mal Hand aufs Herz: Wir wissen alle, dass das Manifest nur PR in eigener Sache ist. Die Autoren wollen Berater, Dozenten, Autoren sein. Das ist der Zweck des Manifestes, sein Inhalt nur ein Mittel zum selbigen. Und das ist weder gut noch schlecht, ich denke, es ist vor allem eines: der Wahrheit am n&#228;chsten.

Mit anderen Worten: Ans&#228;tze zur Diskussion gibt es hier eigentlich nicht so viele. Am Ende wird es vor allem auf eines ankommen: Machen statt Reden. Irgendjemand wird so ein Internetdings hinstellen, dass alles kann, was die Lokalzeitung auch kann (Heimat sein, Verbinden, Abbilden, Anzeigen, Kultur, Veranstaltungen) und vielleicht sogar noch besseren Journalismus bietet. Das w&#252;rde mich nicht wundern. Und dann brennt dem Hombach aber die M&#252;tze ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht, warum bei der Auflistung von Finanzierungsmodellen f&#252;r Onlinejournalismus immer auf die Nennung eines &#246;ffentlich-rechtlichen Systems verzichtet wird. Im Grunde gibt es das ja schon, es wird aber durch den Rundfunkstaatsvertrag verhindert, der die Online-Angebote des &#214;R in die Schranken weist. Da m&#252;sste man erstmal ansetzen. </p>
<p>Bodo Hombachs Artikel liest sich &#252;brigens nicht sehr informiert oder wegweisend, sein charakteristischstes Merkmal ist die beschriebene L&#228;nge. Er unterbietet damit, wie das auch Wittkewitz feststellt noch das Internetmanifest. Und mal Hand aufs Herz: Wir wissen alle, dass das Manifest nur PR in eigener Sache ist. Die Autoren wollen Berater, Dozenten, Autoren sein. Das ist der Zweck des Manifestes, sein Inhalt nur ein Mittel zum selbigen. Und das ist weder gut noch schlecht, ich denke, es ist vor allem eines: der Wahrheit am n&#228;chsten.</p>
<p>Mit anderen Worten: Ans&#228;tze zur Diskussion gibt es hier eigentlich nicht so viele. Am Ende wird es vor allem auf eines ankommen: Machen statt Reden. Irgendjemand wird so ein Internetdings hinstellen, dass alles kann, was die Lokalzeitung auch kann (Heimat sein, Verbinden, Abbilden, Anzeigen, Kultur, Veranstaltungen) und vielleicht sogar noch besseren Journalismus bietet. Das w&#252;rde mich nicht wundern. Und dann brennt dem Hombach aber die M&#252;tze ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15987/hombachs-reaktion-aufs-internet-manifest-verweist-auf-die-contentfixierung-der-verlage/comment-page-1/#comment-5610</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 14:57:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15987#comment-5610</guid>
		<description>@Wittkewitz: Aber welche Chance hat so ein &quot;Kohlepfennig&quot; f&#252;r Verlage tats&#228;chlich? Anders als die Kohle- oder Automobilindustrie ist die Verlagslandschaft um ein Vielfaches zersplitterter. Die Politik k&#246;nnte das auch aussitzen, schlie&#223;lich ist das so wichtige &#246;ffentlich-rechtliche Fernsehen ja nicht davon betroffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wittkewitz: Aber welche Chance hat so ein &#8220;Kohlepfennig&#8221; f&#252;r Verlage tats&#228;chlich? Anders als die Kohle- oder Automobilindustrie ist die Verlagslandschaft um ein Vielfaches zersplitterter. Die Politik k&#246;nnte das auch aussitzen, schlie&#223;lich ist das so wichtige &#246;ffentlich-rechtliche Fernsehen ja nicht davon betroffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

