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	<title>Kommentare zu: Ein Projekt f&#252;r Schwarz-Gelb: die Aufstiegsgesellschaft</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://carta.info/15861/ein-projekt-fuer-schwarz-gelb-die-aufstiegsgesellschaft/comment-page-1/#comment-5584</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 21:52:02 +0000</pubDate>
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		<description>Das klingt ja alles ganz toll, aber wie sieht denn die Realit&#228;t aus? Solange ein Teil der Erziehung und Bildung in den H&#228;nden der Eltern liegt, wird es immer Vor- und Nachteile bei der Bildung geben. Und die, die vom Elternhaus gef&#246;rdert werden (sei es durch Privatschulen oder pers&#246;nlicher Unterst&#252;tzung) einzubremsen, damit die, die keine Unterst&#252;tzung haben, aufholen k&#246;nnen, kann doch auch nicht die richtige L&#246;sung sein. 

Das Problem momentan besteht wohl darin, dass man Scheren (Bildung, Einkommen etc.) dadurch wieder zusammen f&#252;hren will, indem man die obere Schneide absenkt und nicht die untere anhebt. Das Ziel sollte nicht sein, die gebildeten Kinder ungebildeter zu machen, sondern die ungebildeten gebildeter (f&#252;rs Protokoll, ich hab bewusst auf &quot;d&#252;mmer&quot; und &quot;kl&#252;ger&quot; verzichtet).

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischen diesem Artikel und dem Herrn Sarrazin. Zwischen dem, wie man es sich w&#252;nscht und dem, wie es wahr genommen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt ja alles ganz toll, aber wie sieht denn die Realit&#228;t aus? Solange ein Teil der Erziehung und Bildung in den H&#228;nden der Eltern liegt, wird es immer Vor- und Nachteile bei der Bildung geben. Und die, die vom Elternhaus gef&#246;rdert werden (sei es durch Privatschulen oder pers&#246;nlicher Unterst&#252;tzung) einzubremsen, damit die, die keine Unterst&#252;tzung haben, aufholen k&#246;nnen, kann doch auch nicht die richtige L&#246;sung sein. </p>
<p>Das Problem momentan besteht wohl darin, dass man Scheren (Bildung, Einkommen etc.) dadurch wieder zusammen f&#252;hren will, indem man die obere Schneide absenkt und nicht die untere anhebt. Das Ziel sollte nicht sein, die gebildeten Kinder ungebildeter zu machen, sondern die ungebildeten gebildeter (f&#252;rs Protokoll, ich hab bewusst auf &#8220;d&#252;mmer&#8221; und &#8220;kl&#252;ger&#8221; verzichtet).</p>
<p>Die Wahrheit liegt wohl irgendwo zwischen diesem Artikel und dem Herrn Sarrazin. Zwischen dem, wie man es sich w&#252;nscht und dem, wie es wahr genommen wird.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Maier</title>
		<link>http://carta.info/15861/ein-projekt-fuer-schwarz-gelb-die-aufstiegsgesellschaft/comment-page-1/#comment-5578</link>
		<dc:creator>Thomas Maier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 17:29:59 +0000</pubDate>
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		<description>Lasst uns einfach belustigt zusehen wie sie failen. Was bleibt uns anderes &#252;brig. Deutschland ist zwar gegen Atomkraft und gegen Wirtschaftsliberalismus w&#228;hlt aber beides. Da hilft nur noch Zynismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lasst uns einfach belustigt zusehen wie sie failen. Was bleibt uns anderes &#252;brig. Deutschland ist zwar gegen Atomkraft und gegen Wirtschaftsliberalismus w&#228;hlt aber beides. Da hilft nur noch Zynismus.</p>
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	<item>
		<title>Von: simona</title>
		<link>http://carta.info/15861/ein-projekt-fuer-schwarz-gelb-die-aufstiegsgesellschaft/comment-page-1/#comment-5570</link>
		<dc:creator>simona</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 11:36:57 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Bellstedt,

vielen Dank f&#252;r die treffende Analyse, dass nicht einmal die FAS f&#252;r ein Projekt Schwarz-Gelb brennt.

Ihr Vorschlag ist l&#246;blich, aber entlarvt doch vor allen Dingen, woran es hierzulande mangelt: Dem Glauben, dass in diesen Verh&#228;ltnissen Flei&#223; noch angemessen belohnt wird und sie &#252;ber die gebotene Offenheit verf&#252;gen. Stattdessen scheinen wir zunehmend in einer St&#228;ndegesellschaft zu leben, in der sich die Verh&#228;ltnisse zwischen oben und unten doch stark stabilisiert haben. Ein Wirtschaftsminister, der so reicht ist, dass er eigentlich nicht mehr arbeiten m&#252;sste, ist da nur das deutlichste Beispiel.

Die Frage w&#228;re also: Wie kann die Aufstiegsgesellschaft nicht nur eine Erz&#228;hlung, sondern auch Realit&#228;t sein?

Im &#220;brigen sehe ich bei dem Ansatz auch Chancen f&#252;r ein Ampel-Projekt.

Aber schauen wir mal.

Simona</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Bellstedt,</p>
<p>vielen Dank f&#252;r die treffende Analyse, dass nicht einmal die FAS f&#252;r ein Projekt Schwarz-Gelb brennt.</p>
<p>Ihr Vorschlag ist l&#246;blich, aber entlarvt doch vor allen Dingen, woran es hierzulande mangelt: Dem Glauben, dass in diesen Verh&#228;ltnissen Flei&#223; noch angemessen belohnt wird und sie &#252;ber die gebotene Offenheit verf&#252;gen. Stattdessen scheinen wir zunehmend in einer St&#228;ndegesellschaft zu leben, in der sich die Verh&#228;ltnisse zwischen oben und unten doch stark stabilisiert haben. Ein Wirtschaftsminister, der so reicht ist, dass er eigentlich nicht mehr arbeiten m&#252;sste, ist da nur das deutlichste Beispiel.</p>
<p>Die Frage w&#228;re also: Wie kann die Aufstiegsgesellschaft nicht nur eine Erz&#228;hlung, sondern auch Realit&#228;t sein?</p>
<p>Im &#220;brigen sehe ich bei dem Ansatz auch Chancen f&#252;r ein Ampel-Projekt.</p>
<p>Aber schauen wir mal.</p>
<p>Simona</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/15861/ein-projekt-fuer-schwarz-gelb-die-aufstiegsgesellschaft/comment-page-1/#comment-5569</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 11:35:57 +0000</pubDate>
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		<description>Eine sch&#246;ne Vision, aber vermutlich weder mit Frau Merkel noch mit Herrn Westerwelle zu machen. Die Bundeskanzlerin hat doch genau gesehen, wie es ihrem Vorg&#228;nger mit der Agenda 2010 ergangen ist - gro&#223;e Entw&#252;rfe &#252;ber den Tellerrand der Tagespolitik hinaus sind nicht ohne Risiken. Ihre Sache ist das nicht, sie man&#246;vriert sich lieber behutsam Tag f&#252;r Tag, Woche f&#252;r Woche durch die Legislaturperiode - so wie schon die letzten 4 Jahre. Zudem ist auch Guido Westerwelle kein vision&#228;rer Typ, der einen Entwurf von der Zukunft h&#228;tte und diesen gut vermitteln k&#246;nnte. Auch er d&#252;rfte lieber gewissenhaft das Tagesgesch&#228;ft abarbeiten, flei&#223;ig und etwas verbissen vielleicht, aber ohne gro&#223;e Linie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sch&#246;ne Vision, aber vermutlich weder mit Frau Merkel noch mit Herrn Westerwelle zu machen. Die Bundeskanzlerin hat doch genau gesehen, wie es ihrem Vorg&#228;nger mit der Agenda 2010 ergangen ist &#8211; gro&#223;e Entw&#252;rfe &#252;ber den Tellerrand der Tagespolitik hinaus sind nicht ohne Risiken. Ihre Sache ist das nicht, sie man&#246;vriert sich lieber behutsam Tag f&#252;r Tag, Woche f&#252;r Woche durch die Legislaturperiode &#8211; so wie schon die letzten 4 Jahre. Zudem ist auch Guido Westerwelle kein vision&#228;rer Typ, der einen Entwurf von der Zukunft h&#228;tte und diesen gut vermitteln k&#246;nnte. Auch er d&#252;rfte lieber gewissenhaft das Tagesgesch&#228;ft abarbeiten, flei&#223;ig und etwas verbissen vielleicht, aber ohne gro&#223;e Linie.</p>
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