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	<title>Kommentare zu: Medienlinks zum Wochenstart: Elektrischer Reporter in H&#246;chstform</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 21:32:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5603</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 22:08:13 +0000</pubDate>
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		<description>Deal!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deal!</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
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		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:28:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe ein neues digitales Gesch&#228;ftsmodell und das funktioniert sofort: Ich poste hier Beitr&#228;ge, die zu m&#246;glichst vielen &quot;Obama&quot;, &quot;Huffington Post&quot; und “Derzeit kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell”-Kommentaren f&#252;r die Unwort-Kasse verleiten. Kann zus&#228;tzlich auch Animation zu &quot;Leistungsschutzrecht&quot;, &quot;Gratiskultur&quot; etc., etc. (Du kennst ja den Sermon) Kommentaren bieten. Gegen Umsatzbeteiligung. Deal?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe ein neues digitales Gesch&#228;ftsmodell und das funktioniert sofort: Ich poste hier Beitr&#228;ge, die zu m&#246;glichst vielen &#8220;Obama&#8221;, &#8220;Huffington Post&#8221; und “Derzeit kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell”-Kommentaren f&#252;r die Unwort-Kasse verleiten. Kann zus&#228;tzlich auch Animation zu &#8220;Leistungsschutzrecht&#8221;, &#8220;Gratiskultur&#8221; etc., etc. (Du kennst ja den Sermon) Kommentaren bieten. Gegen Umsatzbeteiligung. Deal?</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5592</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:55:21 +0000</pubDate>
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		<description>Okay, ich bin auch f&#252;r die Einrichtung einer &quot;Derzeit kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell&quot;-Kasse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, ich bin auch f&#252;r die Einrichtung einer &#8220;Derzeit kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell&#8221;-Kasse.</p>
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		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5591</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:30:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Christoph Salzig

Der Beitrag enth&#228;lt interessante Beispiele - danke f&#252;r den Link.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christoph Salzig</p>
<p>Der Beitrag enth&#228;lt interessante Beispiele &#8211; danke f&#252;r den Link.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christoph Salzig</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5590</link>
		<dc:creator>Christoph Salzig</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:21:26 +0000</pubDate>
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		<description>Nur weil es derzeit noch kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell gibt, hei&#223;t ja nicht, dass es ausgeschlossen ist, mit Online-Journalismus Geld zu verdienen. Banner und klassisches Anzeigengesch&#228;ft sind offenbar untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller &#220;berlegungen sein. Konkrete Anregungen, wie Verlage sich aufstellen k&#246;nnen, liefert Dirk Beckmann, der mit seiner Agentur artundweise, schon einiges bewegt hat in Punkto Digitalsierung von Verlagsangeboten, in einem interessanten Gastbeitrag: http://bit.ly/4EfMOK</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur weil es derzeit noch kein funktionierendes Gesch&#228;ftsmodell gibt, hei&#223;t ja nicht, dass es ausgeschlossen ist, mit Online-Journalismus Geld zu verdienen. Banner und klassisches Anzeigengesch&#228;ft sind offenbar untauglich, aber das muss ja nicht das Ende aller &#220;berlegungen sein. Konkrete Anregungen, wie Verlage sich aufstellen k&#246;nnen, liefert Dirk Beckmann, der mit seiner Agentur artundweise, schon einiges bewegt hat in Punkto Digitalsierung von Verlagsangeboten, in einem interessanten Gastbeitrag: <a href="http://bit.ly/4EfMOK" rel="nofollow">http://bit.ly/4EfMOK</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5568</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:00:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wittkewitz: Im Anschluss an die Obama-Kasse in der Nordkurve (5 Euro, wer einmal Obama sagt), haben wir hier bei Carta eine Huffington Post-Kasse eingerichtet....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wittkewitz: Im Anschluss an die Obama-Kasse in der Nordkurve (5 Euro, wer einmal Obama sagt), haben wir hier bei Carta eine Huffington Post-Kasse eingerichtet&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5566</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:07:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Wittkewitz 7. und 8. Da gebe ich Dir vollkommen recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wittkewitz 7. und 8. Da gebe ich Dir vollkommen recht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5563</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:25:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5563</guid>
		<description>Ach ja, das Internet Manifest der Knight Foundation:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2009/oct/02/dan-gillmor-22-rules-news


Man merkt an den Kommentaren, wenn echte Journalisten sich mit dem Thema befassen, kommt auch eine sachliche Diskussion zustande und nicht eine &quot;Wall of Claquers&quot;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, das Internet Manifest der Knight Foundation:</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2009/oct/02/dan-gillmor-22-rules-news" rel="nofollow">http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2009/oct/02/dan-gillmor-22-rules-news</a></p>
<p>Man merkt an den Kommentaren, wenn echte Journalisten sich mit dem Thema befassen, kommt auch eine sachliche Diskussion zustande und nicht eine &#8220;Wall of Claquers&#8221;&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5561</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 19:37:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5561</guid>
		<description>@Ulrike

Bisher produzieren Journalisten Reichweiten, die an Anzeigenkunden verkauft werden.

Wenn die Journalisten schlau sind, dann fangen sie an, nicht mehr an der Simulation einer vierten Macht zu arbeiten sondern das wirklich umzusetzen. Einige Beispiel sind in der Studie der American University zu finden. Warum gibt es hierzulande kein NPR, kein TPM, keine HuffPost, keinen Blodget?

Man k&#246;nnte denken, es g&#228;be eine unabh&#228;ngige Presse, wenn es nicht die selsamen Verstrickungen der &#246;ffentlich-rechtlichen mit der Politik g&#228;be oder wenn es nicht die ddvg g&#228;be...

Allgemein ist die Frage doch legitim, ob &#252;berhaupt davon ausgegangen werden kann, das das was jetzt unterzugehen droht &#252;berhaupt mit der eigentlichen Idee einer freien Presse vereinbar ist. Die klaren Anweisungen der Herren und Damen unter der Hamburger Erkl&#228;rung sind ja offenbar. Wir k&#246;nnen nach dem Paperboyurteil kein viriles Gesch&#228;ftsmodell im Netz kreieren und verlangen daher, dass das Dreieck zwischen Nutzer, Autor und Rechteverwerter zugunsten der Rechteverwerter zu einem sehr spitzen Dreieck wird. Damit fordert die Hamburger Erkl&#228;rung &#246;ffentlich dazu auf, dass ein Markt dadurch hergestellt wird, dass ein Ungleichgewicht gesetzlich verankert wird. Neben der Tatsache, dass an dieser Stelle bodenloser Quatsch unterschrieben wurde, der niemals einer Begutachtung des BVG standhalten kann, wird offenbar, auf welchem Niveau diese Marktteilnehmer agieren. Der Journalismus und die Informationsfreiheit werden als Faustpfand an die Kette eines sogenannten Mittelsmannes gelegt. Das hei&#223;t, der Makler (die Verlage) will bestimmen, wie sich die Produzenten und die Nachfrager begegenen sollen. 

An dieser Stelle begeht die gesamte Schar der Unterzeichner nicht nur einen Offenbarungseid der Glaubw&#252;rdigkeit, was als Medienunternehmen an sich schon suboptimal ist, man deutet einfach an, dass man nicht &quot;fit&quot; f&#252;r den Online-Markt ist. Und da ich mich sehr gut an die liberalen und Deregulationsparolen aus den diversen Verlagsh&#228;usern erinnere, w&#228;re es nur fair, denen das an den Hals zu w&#252;nschen, was sie mit gro&#223;em Aufwand jahrelang herbeigesehnt haben: einen deregulierten Medienmarkt.

survival of the fittest - &#220;berleben der Bestangepassten.
Und nicht survival of the loudest. Aber im Zweifel werden Angela, Friede und Liz sich zusammen setzen und das Ding wieder mal schaukeln bei einer Runde Canasta.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Ulrike</p>
<p>Bisher produzieren Journalisten Reichweiten, die an Anzeigenkunden verkauft werden.</p>
<p>Wenn die Journalisten schlau sind, dann fangen sie an, nicht mehr an der Simulation einer vierten Macht zu arbeiten sondern das wirklich umzusetzen. Einige Beispiel sind in der Studie der American University zu finden. Warum gibt es hierzulande kein NPR, kein TPM, keine HuffPost, keinen Blodget?</p>
<p>Man k&#246;nnte denken, es g&#228;be eine unabh&#228;ngige Presse, wenn es nicht die selsamen Verstrickungen der &#246;ffentlich-rechtlichen mit der Politik g&#228;be oder wenn es nicht die ddvg g&#228;be&#8230;</p>
<p>Allgemein ist die Frage doch legitim, ob &#252;berhaupt davon ausgegangen werden kann, das das was jetzt unterzugehen droht &#252;berhaupt mit der eigentlichen Idee einer freien Presse vereinbar ist. Die klaren Anweisungen der Herren und Damen unter der Hamburger Erkl&#228;rung sind ja offenbar. Wir k&#246;nnen nach dem Paperboyurteil kein viriles Gesch&#228;ftsmodell im Netz kreieren und verlangen daher, dass das Dreieck zwischen Nutzer, Autor und Rechteverwerter zugunsten der Rechteverwerter zu einem sehr spitzen Dreieck wird. Damit fordert die Hamburger Erkl&#228;rung &#246;ffentlich dazu auf, dass ein Markt dadurch hergestellt wird, dass ein Ungleichgewicht gesetzlich verankert wird. Neben der Tatsache, dass an dieser Stelle bodenloser Quatsch unterschrieben wurde, der niemals einer Begutachtung des BVG standhalten kann, wird offenbar, auf welchem Niveau diese Marktteilnehmer agieren. Der Journalismus und die Informationsfreiheit werden als Faustpfand an die Kette eines sogenannten Mittelsmannes gelegt. Das hei&#223;t, der Makler (die Verlage) will bestimmen, wie sich die Produzenten und die Nachfrager begegenen sollen. </p>
<p>An dieser Stelle begeht die gesamte Schar der Unterzeichner nicht nur einen Offenbarungseid der Glaubw&#252;rdigkeit, was als Medienunternehmen an sich schon suboptimal ist, man deutet einfach an, dass man nicht &#8220;fit&#8221; f&#252;r den Online-Markt ist. Und da ich mich sehr gut an die liberalen und Deregulationsparolen aus den diversen Verlagsh&#228;usern erinnere, w&#228;re es nur fair, denen das an den Hals zu w&#252;nschen, was sie mit gro&#223;em Aufwand jahrelang herbeigesehnt haben: einen deregulierten Medienmarkt.</p>
<p>survival of the fittest &#8211; &#220;berleben der Bestangepassten.<br />
Und nicht survival of the loudest. Aber im Zweifel werden Angela, Friede und Liz sich zusammen setzen und das Ding wieder mal schaukeln bei einer Runde Canasta.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5556</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 14:17:21 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Ulrike,

am Anfang der Sendung hei&#223;t es bei 0:45: &quot;Allein das Gesch&#228;fsmodell will noch gefunden werden&quot;. F&#252;r mich hei&#223;t das: Es gibt noch kein Gesch&#228;ftsmodell.

Aber, um dem jetzt mal die Vehemenz zu nehmen: Ja, das ist eine verdammt gute Folge vom El Rep.

Lg,

Robin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ulrike,</p>
<p>am Anfang der Sendung hei&#223;t es bei 0:45: &#8220;Allein das Gesch&#228;fsmodell will noch gefunden werden&#8221;. F&#252;r mich hei&#223;t das: Es gibt noch kein Gesch&#228;ftsmodell.</p>
<p>Aber, um dem jetzt mal die Vehemenz zu nehmen: Ja, das ist eine verdammt gute Folge vom El Rep.</p>
<p>Lg,</p>
<p>Robin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5555</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 13:21:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5555</guid>
		<description>@Robin,

ich habe mir den Beitrag vorhin eigens nochmal angesehen: Die Behauptung, es g&#228;be kein Gesch&#228;ftsmodell, wird nicht erhoben. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Online-Journalismus-Modelle bisher nur in Einzelf&#228;llen wirtschaftlich funktionieren. Die von Dir genannten Beispiele stehen dazu nicht im Widerspruch - es sind ja gerade die immer gleichen, immer wieder genannten Leuchtturmbeispiele. Aber die Masse der Verlage, vor allem der Tagezeitungsverlage, hat doch noch keine L&#246;sung gefunden, wie sie sich bei stetigen schrumpfenden Printerl&#246;sen im Internet finanzieren wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin,</p>
<p>ich habe mir den Beitrag vorhin eigens nochmal angesehen: Die Behauptung, es g&#228;be kein Gesch&#228;ftsmodell, wird nicht erhoben. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Online-Journalismus-Modelle bisher nur in Einzelf&#228;llen wirtschaftlich funktionieren. Die von Dir genannten Beispiele stehen dazu nicht im Widerspruch &#8211; es sind ja gerade die immer gleichen, immer wieder genannten Leuchtturmbeispiele. Aber die Masse der Verlage, vor allem der Tagezeitungsverlage, hat doch noch keine L&#246;sung gefunden, wie sie sich bei stetigen schrumpfenden Printerl&#246;sen im Internet finanzieren wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5551</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 12:53:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5551</guid>
		<description>@ Ulrike: Okay, vielleicht waren meine Aussagen etwas zu harsch. Insgesamt glaube ich aber, dass wir in der Debatte um das angeblich fehlende Gesch&#228;ftsmodell einem Niveau-Effekt erliegen: Weil es eine Reduzierung vom vorher erreichten Niveau gibt, sehen wir es gleich als Verlust an.
Die pauschale Behauptung, es g&#228;be kein Gesch&#228;fsmodell, ist so auch nicht haltbar. Sonst w&#228;re nicht zu erkl&#228;ren, warum es soviel Journalismus im Netz gibt.
Mit anderen Worten: Die ganze Debatte ist viel zu sehr auf die Erl&#246;squellenfrage fokussiert, nicht auf die Marktsicht.
Der El Rep gibt das noch das argumentative Kunstst&#252;ck, aus Strukturmerkmalen, warum es angeblich kein Gesch&#228;ftsmodell geben kann, gleich das Faktum zu schlie&#223;en, dass es keines gibt.

Wer wissen will, ob es nicht vielleicht doch ein ertr&#228;gliches Auskommen gibt, kann ja mal bei Spiegel Online, heise.de, Golem.de, Focus.de, Chip.de, Sueddeutsche.de nachfragen.

Ohne Zahlenmaterial aber sollte Journalismus hier lieber nicht arbeiten. Die Brutto-Ums&#228;tze erhebt Nielsen. Zumindest die sollte man wohl mal zitieren.

lg,

Robin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ulrike: Okay, vielleicht waren meine Aussagen etwas zu harsch. Insgesamt glaube ich aber, dass wir in der Debatte um das angeblich fehlende Gesch&#228;ftsmodell einem Niveau-Effekt erliegen: Weil es eine Reduzierung vom vorher erreichten Niveau gibt, sehen wir es gleich als Verlust an.<br />
Die pauschale Behauptung, es g&#228;be kein Gesch&#228;fsmodell, ist so auch nicht haltbar. Sonst w&#228;re nicht zu erkl&#228;ren, warum es soviel Journalismus im Netz gibt.<br />
Mit anderen Worten: Die ganze Debatte ist viel zu sehr auf die Erl&#246;squellenfrage fokussiert, nicht auf die Marktsicht.<br />
Der El Rep gibt das noch das argumentative Kunstst&#252;ck, aus Strukturmerkmalen, warum es angeblich kein Gesch&#228;ftsmodell geben kann, gleich das Faktum zu schlie&#223;en, dass es keines gibt.</p>
<p>Wer wissen will, ob es nicht vielleicht doch ein ertr&#228;gliches Auskommen gibt, kann ja mal bei Spiegel Online, heise.de, Golem.de, Focus.de, Chip.de, Sueddeutsche.de nachfragen.</p>
<p>Ohne Zahlenmaterial aber sollte Journalismus hier lieber nicht arbeiten. Die Brutto-Ums&#228;tze erhebt Nielsen. Zumindest die sollte man wohl mal zitieren.</p>
<p>lg,</p>
<p>Robin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5550</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 12:31:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5550</guid>
		<description>Lieber Robin,

haben wir den gleichen Beitrag gesehen? :) Sixtus beginnt mit der Pr&#228;misse: Das Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r Journalismus will noch gefunden werden. Er erl&#228;utert, warum die &#220;bertragung alter Gesch&#228;ftsmodelle ins Netz nicht funktioniert. Anschlie&#223;end dekliniert er ein halbes Dutzend m&#246;glicher Gesch&#228;ftsmodelle anhand namhafter Beispiele durch, l&#228;sst Bef&#252;rworter und Kritiker zu Wort kommen. Der Beitrag kommt dann zu dem Schluss, dass es zwar eine F&#252;lle von Ans&#228;tzen gibt, Journalismus im Internet profitabel zu machen, bisher aber noch keiner gefunden wurde, der in mehr als wenigen beispielhaften Einzelf&#228;llen funktioniert. Das ist doch in der Tat genau der springende Punkt.

Was mit an dieser El Rep Folge vor allem so gut gef&#228;llt: Der Beitrag wird ja auch in 3sat ausgestrahlt und ist in der ZDF Mediathek abrufbar. Er hat damit die Chance, viel breitere Zielgruppen anzusprechen als wir hier in unserem kleinen Reservat. Ich hoffe, das dadurch manch ein Zuschauer, der bisher in seiner Tageszeitung nur aus Verlagssicht mit dem Thema konfrontiert - eher indoktriniert - wurde, erkennt, dass hinter dem Zusammenhang digitaler Medienwandel und Zukunft des Journalismus vielschichtigere Probleme stecken als die vermeintlich simplen L&#246;sungen der Verlage suggerieren: &quot;doofes Internet -&gt; junge Leute sollen mehr Zeitungen lesen&quot;, &quot;Kostenlos-Kultur -&gt; Geburtsfehler korrigieren&quot;, &quot;Content-Klau -&gt; Google in die Schranken weisen&quot;, &quot;Leistungsschutzrecht - &gt; Staat soll es richten&quot;. 

Lieber J&#246;rg,

ich wei&#223; leider nicht so recht, was Du mit Deinem Kommentar sagen willst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Robin,</p>
<p>haben wir den gleichen Beitrag gesehen? :) Sixtus beginnt mit der Pr&#228;misse: Das Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r Journalismus will noch gefunden werden. Er erl&#228;utert, warum die &#220;bertragung alter Gesch&#228;ftsmodelle ins Netz nicht funktioniert. Anschlie&#223;end dekliniert er ein halbes Dutzend m&#246;glicher Gesch&#228;ftsmodelle anhand namhafter Beispiele durch, l&#228;sst Bef&#252;rworter und Kritiker zu Wort kommen. Der Beitrag kommt dann zu dem Schluss, dass es zwar eine F&#252;lle von Ans&#228;tzen gibt, Journalismus im Internet profitabel zu machen, bisher aber noch keiner gefunden wurde, der in mehr als wenigen beispielhaften Einzelf&#228;llen funktioniert. Das ist doch in der Tat genau der springende Punkt.</p>
<p>Was mit an dieser El Rep Folge vor allem so gut gef&#228;llt: Der Beitrag wird ja auch in 3sat ausgestrahlt und ist in der ZDF Mediathek abrufbar. Er hat damit die Chance, viel breitere Zielgruppen anzusprechen als wir hier in unserem kleinen Reservat. Ich hoffe, das dadurch manch ein Zuschauer, der bisher in seiner Tageszeitung nur aus Verlagssicht mit dem Thema konfrontiert &#8211; eher indoktriniert &#8211; wurde, erkennt, dass hinter dem Zusammenhang digitaler Medienwandel und Zukunft des Journalismus vielschichtigere Probleme stecken als die vermeintlich simplen L&#246;sungen der Verlage suggerieren: &#8220;doofes Internet -> junge Leute sollen mehr Zeitungen lesen&#8221;, &#8220;Kostenlos-Kultur -> Geburtsfehler korrigieren&#8221;, &#8220;Content-Klau -> Google in die Schranken weisen&#8221;, &#8220;Leistungsschutzrecht &#8211; > Staat soll es richten&#8221;. </p>
<p>Lieber J&#246;rg,</p>
<p>ich wei&#223; leider nicht so recht, was Du mit Deinem Kommentar sagen willst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5541</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 10:11:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15818#comment-5541</guid>
		<description>Man muss das normativ sehen. Denn wie in dem bei mir verlinkten executive summary zu lesen ist - und was Shirky auch in seiner Rede beim Shorenstein Institute darstellte - gibt es bisher kaum Gesch&#228;ftsmodelle (ohne unterst&#252;tzende Gelder von Knight) die es schaffen, der besonderen neuen Aufgabe des Journalismus NICHT eine Recihweite zu produzieren sondern dem Gemeinwesen zu dienen. In der Studie sind zwar einige Beispiele genannt, die diese wirklich soziale Aufgabe des Journalismus als Mittel der Demokratie wirklich realisieren. Es geht ja nun nicht an, dass man es als Journalismus oder vierte MAcht im Staat bezeichnet, wenn weniger als 25% einer Zeitung wirklich b&#252;rgerrelevante Nachrichten und Inhalte sind, die auch noch eine &#246;ffentliche Meinungsbildung f&#246;rdern oder gar initiieren.

Insofern kann man das bisherige Journalismus-Modell aus Sicht der neuen Aufgaben gar nicht genug entwerten. Was allerdings die aktuellen Journalismusprojekte nicht besonders erfolgreich macht.

Das ProPublica offenbar zum Zeitpunkt des Internet Manifests nicht bekannt war, dass in diesem Manifest nicht die Ergebnisse von focas reflektiert wurden und dass die vielen lobenswerten Aktionen und Spenden der Knight Commission in Deutschland nur mit einer naiven, l&#228;cherlichen und vollst&#228;ndig sachfremden Diskussion rund um Hamburger Erkl&#228;rung und Heidelberger mentaler Offenbarungseid rezipiert werden l&#228;&#223;t erahnen auf welchem intellektuellen und vor allem kreativen Niveau die Spitzen der Verlags- und Journalismusentscheider agieren.

Man kann den USA ja eine Menge vorwerfen, aber eines haben sie verstanden, dass profit bei regulation ein sehr kurze Halbwerstzeit hat und das strategische Planung uns in diese Situation gebracht hat und nur evolutive und selbst-organisierte Strategien wieder heraus f&#252;hren.

Wenn ich die Diskussion der letzten Monate betrachte, gelange ich zu dem Eindruck, dass die deutschen Gro&#223;verlage noch nicht verstanden haben, dass durch Freisetzen der Mannschaft weder neue Gesch&#228;ftsmodelle noch die innere Compliance der Mitarbeiter w&#228;chst. 

Um es ganz klar zu sagen, es gibt nicht wenige Theorien, die vorhersagen, dass ein Entlassen von mehr als 7% des Personals einen Offenbarungseid des Managements, der Strategie und und vielen F&#228;llen eine Insolvenzwahrscheinlichkeit von &#252;ber 70% bedeuten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss das normativ sehen. Denn wie in dem bei mir verlinkten executive summary zu lesen ist &#8211; und was Shirky auch in seiner Rede beim Shorenstein Institute darstellte &#8211; gibt es bisher kaum Gesch&#228;ftsmodelle (ohne unterst&#252;tzende Gelder von Knight) die es schaffen, der besonderen neuen Aufgabe des Journalismus NICHT eine Recihweite zu produzieren sondern dem Gemeinwesen zu dienen. In der Studie sind zwar einige Beispiele genannt, die diese wirklich soziale Aufgabe des Journalismus als Mittel der Demokratie wirklich realisieren. Es geht ja nun nicht an, dass man es als Journalismus oder vierte MAcht im Staat bezeichnet, wenn weniger als 25% einer Zeitung wirklich b&#252;rgerrelevante Nachrichten und Inhalte sind, die auch noch eine &#246;ffentliche Meinungsbildung f&#246;rdern oder gar initiieren.</p>
<p>Insofern kann man das bisherige Journalismus-Modell aus Sicht der neuen Aufgaben gar nicht genug entwerten. Was allerdings die aktuellen Journalismusprojekte nicht besonders erfolgreich macht.</p>
<p>Das ProPublica offenbar zum Zeitpunkt des Internet Manifests nicht bekannt war, dass in diesem Manifest nicht die Ergebnisse von focas reflektiert wurden und dass die vielen lobenswerten Aktionen und Spenden der Knight Commission in Deutschland nur mit einer naiven, l&#228;cherlichen und vollst&#228;ndig sachfremden Diskussion rund um Hamburger Erkl&#228;rung und Heidelberger mentaler Offenbarungseid rezipiert werden l&#228;&#223;t erahnen auf welchem intellektuellen und vor allem kreativen Niveau die Spitzen der Verlags- und Journalismusentscheider agieren.</p>
<p>Man kann den USA ja eine Menge vorwerfen, aber eines haben sie verstanden, dass profit bei regulation ein sehr kurze Halbwerstzeit hat und das strategische Planung uns in diese Situation gebracht hat und nur evolutive und selbst-organisierte Strategien wieder heraus f&#252;hren.</p>
<p>Wenn ich die Diskussion der letzten Monate betrachte, gelange ich zu dem Eindruck, dass die deutschen Gro&#223;verlage noch nicht verstanden haben, dass durch Freisetzen der Mannschaft weder neue Gesch&#228;ftsmodelle noch die innere Compliance der Mitarbeiter w&#228;chst. </p>
<p>Um es ganz klar zu sagen, es gibt nicht wenige Theorien, die vorhersagen, dass ein Entlassen von mehr als 7% des Personals einen Offenbarungseid des Managements, der Strategie und und vielen F&#228;llen eine Insolvenzwahrscheinlichkeit von &#252;ber 70% bedeuten.</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15818/medienlinks-zum-wochenstart-elektrischer-reporter-in-hoechstform/comment-page-1/#comment-5528</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 09:41:13 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Ulrike,

jetzt muss ich Dich in Deinem Lob f&#252;r den elektrischen Reporter etwas bremsen. Die Behauptung n&#228;mlich, dass es kein Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r Online-Journalismus g&#228;be, &#252;bernimmt der Beitrag einfach - ohne das mit Zahlen hinterlegen zu k&#246;nnen. Da wird der normative Rittberger vollzogen gleich schon mal festzustellen, dass es zu wenig Journalismus im Internet gibt - ohne mal die Nutzer zu fragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ulrike,</p>
<p>jetzt muss ich Dich in Deinem Lob f&#252;r den elektrischen Reporter etwas bremsen. Die Behauptung n&#228;mlich, dass es kein Gesch&#228;ftsmodell f&#252;r Online-Journalismus g&#228;be, &#252;bernimmt der Beitrag einfach &#8211; ohne das mit Zahlen hinterlegen zu k&#246;nnen. Da wird der normative Rittberger vollzogen gleich schon mal festzustellen, dass es zu wenig Journalismus im Internet gibt &#8211; ohne mal die Nutzer zu fragen.</p>
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