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	<title>Kommentare zu: Ist die SPD jetzt v&#246;llig matschie?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Der Bundesrat als Gegengewicht zu Schwarz-Gelb? &#124; Der Burtchen bloggt</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5564</link>
		<dc:creator>Der Bundesrat als Gegengewicht zu Schwarz-Gelb? &#124; Der Burtchen bloggt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 21:25:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Th&#252;ringen fiel Dieter Althaus&#8217; Après-Ski-Party zwar vergleichsweise mau aus, allerdings will die SPD dennoch in eine Koalition mit der CDU wechseln. Kein Zeichen f&#252;r eine lupenreine Mehrheit, aber auch nicht f&#252;r totale [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Th&#252;ringen fiel Dieter Althaus&#8217; Après-Ski-Party zwar vergleichsweise mau aus, allerdings will die SPD dennoch in eine Koalition mit der CDU wechseln. Kein Zeichen f&#252;r eine lupenreine Mehrheit, aber auch nicht f&#252;r totale [...]</p>
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		<title>Von: Burtchen</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5524</link>
		<dc:creator>Burtchen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 21:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, Staatspartei. Einerseits: Sinnvoll (auch wenn &#039;Staatspartei&#039; eben die Nachfolgebezeichnung der linksliberalen DDP war), andererseits glaube ich nicht, dass reiner Pragmatismus ohne programmatische Unterf&#252;tterung reichen kann. F&#252;r jedweden denkbaren Ergebniskorridor muss die SPD irgendetwas definieren, wof&#252;r sie stehen. In Th&#252;ringen sperren sie sich gerade nicht in einen 15-Prozent-Bereich, sondern machen sich schlichtweg vollkommen &#252;berfl&#252;ssig. Es gibt ja durchaus einen nicht &#246;kologisch-postmaterialistisch dominierten Raum f&#252;r die Sozialdemokratie. &quot;Neue Mitte&quot; passt ganz gut ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, Staatspartei. Einerseits: Sinnvoll (auch wenn &#8216;Staatspartei&#8217; eben die Nachfolgebezeichnung der linksliberalen DDP war), andererseits glaube ich nicht, dass reiner Pragmatismus ohne programmatische Unterf&#252;tterung reichen kann. F&#252;r jedweden denkbaren Ergebniskorridor muss die SPD irgendetwas definieren, wof&#252;r sie stehen. In Th&#252;ringen sperren sie sich gerade nicht in einen 15-Prozent-Bereich, sondern machen sich schlichtweg vollkommen &#252;berfl&#252;ssig. Es gibt ja durchaus einen nicht &#246;kologisch-postmaterialistisch dominierten Raum f&#252;r die Sozialdemokratie. &#8220;Neue Mitte&#8221; passt ganz gut ;-)</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5504</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 12:23:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Burtchen: Stimmt, das Wort &quot;linksliberal&quot; ist in diesem Zusammenhang eine Hilfskonstruktion. H&#228;tten Sie eine bessere Bezeichnung? Einfach nur Staatspartei? Ohne politische Eigenschaft?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Burtchen: Stimmt, das Wort &#8220;linksliberal&#8221; ist in diesem Zusammenhang eine Hilfskonstruktion. H&#228;tten Sie eine bessere Bezeichnung? Einfach nur Staatspartei? Ohne politische Eigenschaft?</p>
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		<title>Von: Burtchen</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5497</link>
		<dc:creator>Burtchen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 23:46:35 +0000</pubDate>
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		<description>Gute Analyse,

aber bei einem Wort muss ich heftig widersprechen, eben weil es etwas ist, mit dem ich seit langem auseinandersetze: Linksliberal. Die SPD ist das (leider) nicht und sie befindet sich weder im Indikativ noch im Konjunktiv auf dem Weg dahin, weil sich die politische Philosophie des Linksliberalen (meinetwegen auch: des Zentristen) eben nicht als arithmetisches Mittel diverser politischer und personeller Funktionen, sondern vereint bereits in ihren Fundamenten etatistische Ans&#228;tze mit einer &quot;typisch&quot; liberalen Perspektive auf die Gesamtgesellschaft. Das erkenne ich bei der SPD im Prinzip nirgendwo so richtig, weder bei einem personellen Fl&#252;gel noch bei einem Politikfeld. (Das ist der Punkt, wo ich immer aufseufze, dass es nach der DDP nie wieder eine richtige linksliberale Partei in Deutschland gegeben hat...)

Aber, um den Kreis etwas gr&#246;&#223;er zu ziehen: Eine SPD (oder auch Gr&#252;ne, die es schaffen, aus Ihrer Klientelgefangenschaft herauszuspringen, oder eine FDP, die sich weit, weit &#246;ffnet und zu den Freiburger Thesen zur&#252;ckfindet) k&#246;nnte mit einem wirklich vern&#252;nftigen Politik- und Gesellschaftsentwurf auch dem Lagerdenken ein Ende bereiten. Dazu geh&#246;rt es nat&#252;rlich auch, zu hinterfragen, inwieweit die weitestgehende Umstellung des Sozialsystems auf das F&#252;rsorgeprinzip vern&#252;nftig war. Denn sozial war sie nicht, und liberal schon gar nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Analyse,</p>
<p>aber bei einem Wort muss ich heftig widersprechen, eben weil es etwas ist, mit dem ich seit langem auseinandersetze: Linksliberal. Die SPD ist das (leider) nicht und sie befindet sich weder im Indikativ noch im Konjunktiv auf dem Weg dahin, weil sich die politische Philosophie des Linksliberalen (meinetwegen auch: des Zentristen) eben nicht als arithmetisches Mittel diverser politischer und personeller Funktionen, sondern vereint bereits in ihren Fundamenten etatistische Ans&#228;tze mit einer &#8220;typisch&#8221; liberalen Perspektive auf die Gesamtgesellschaft. Das erkenne ich bei der SPD im Prinzip nirgendwo so richtig, weder bei einem personellen Fl&#252;gel noch bei einem Politikfeld. (Das ist der Punkt, wo ich immer aufseufze, dass es nach der DDP nie wieder eine richtige linksliberale Partei in Deutschland gegeben hat&#8230;)</p>
<p>Aber, um den Kreis etwas gr&#246;&#223;er zu ziehen: Eine SPD (oder auch Gr&#252;ne, die es schaffen, aus Ihrer Klientelgefangenschaft herauszuspringen, oder eine FDP, die sich weit, weit &#246;ffnet und zu den Freiburger Thesen zur&#252;ckfindet) k&#246;nnte mit einem wirklich vern&#252;nftigen Politik- und Gesellschaftsentwurf auch dem Lagerdenken ein Ende bereiten. Dazu geh&#246;rt es nat&#252;rlich auch, zu hinterfragen, inwieweit die weitestgehende Umstellung des Sozialsystems auf das F&#252;rsorgeprinzip vern&#252;nftig war. Denn sozial war sie nicht, und liberal schon gar nicht.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5495</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 17:55:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sie haben das E geklaut, Peter Frank, und gemeinerweise haben Sie es im &quot;des&quot; versteckt. 

Der Mitgliederentscheid der Th&#252;ringer SPD zur MP-Frage ist von der Linken doch akzeptiert worden, Ramelows Partei, obwohl wesentlich st&#228;rker als die SPD, hat verzichtet.

Ich verkenne nicht, dass das Verh&#228;ltnis zwischen SPD und Linken &#228;u&#223;erst emotional ist. Beide haben sich zwischen 1917/18 und heute nichts geschenkt. Das muss aufgearbeitet werden. Das von Ihnen erw&#228;hnte mangelnde Vertrauen verweist aber vor allem auf die (irrationale) Angst der SPD, den Linken politisch nicht gewachsen zu sein. 

Das ist das Signal, das von Matschie ausgeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben das E geklaut, Peter Frank, und gemeinerweise haben Sie es im &#8220;des&#8221; versteckt. </p>
<p>Der Mitgliederentscheid der Th&#252;ringer SPD zur MP-Frage ist von der Linken doch akzeptiert worden, Ramelows Partei, obwohl wesentlich st&#228;rker als die SPD, hat verzichtet.</p>
<p>Ich verkenne nicht, dass das Verh&#228;ltnis zwischen SPD und Linken &#228;u&#223;erst emotional ist. Beide haben sich zwischen 1917/18 und heute nichts geschenkt. Das muss aufgearbeitet werden. Das von Ihnen erw&#228;hnte mangelnde Vertrauen verweist aber vor allem auf die (irrationale) Angst der SPD, den Linken politisch nicht gewachsen zu sein. </p>
<p>Das ist das Signal, das von Matschie ausgeht.</p>
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		<title>Von: Peter Frank</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5489</link>
		<dc:creator>Peter Frank</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:20:21 +0000</pubDate>
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		<description>Wer hat Herrn Michal des &quot;E&quot; geklaut?
&quot;E&quot; f&#252;r ernstzunehmend. 

Wie anders kann ich den Kommentar eines Mannes lesen, der sich nicht mal mit den Hintergr&#252;nden der Th&#252;ringer (Vor-)-Entschiedung befasst. Offenbar wurde wieder einmal nur bei anderen mitgelesen und daraus ein neues S&#252;ppchen gekocht.

Kein Wort vom Mitgliederentscheid der Th&#252;ringer SPD, in dem sich die deutliche Mehrheit dagegen aussprach einen &quot;Linken&quot; zum MP zu w&#228;hlen. Das war 2008.

Kein Wort &#252;ber die &quot;Linke&quot; und ihre st&#228;ndigen Versuche hinterr&#252;cks neue SPD-Kandidaten ins Spiel zu bringen.

Kein Wort &#252;ber das mangelnde Vertrauen auf beiden (besser drei) Seiten in den Sondierungen, ohne das ein B&#252;ndnis nun mal nicht machbar ist .

Stattdessen abgehobene theoretische Gro&#223;strategien.
Nee, nee. So wird das nix mit der praktischen Politik,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat Herrn Michal des &#8220;E&#8221; geklaut?<br />
&#8220;E&#8221; f&#252;r ernstzunehmend. </p>
<p>Wie anders kann ich den Kommentar eines Mannes lesen, der sich nicht mal mit den Hintergr&#252;nden der Th&#252;ringer (Vor-)-Entschiedung befasst. Offenbar wurde wieder einmal nur bei anderen mitgelesen und daraus ein neues S&#252;ppchen gekocht.</p>
<p>Kein Wort vom Mitgliederentscheid der Th&#252;ringer SPD, in dem sich die deutliche Mehrheit dagegen aussprach einen &#8220;Linken&#8221; zum MP zu w&#228;hlen. Das war 2008.</p>
<p>Kein Wort &#252;ber die &#8220;Linke&#8221; und ihre st&#228;ndigen Versuche hinterr&#252;cks neue SPD-Kandidaten ins Spiel zu bringen.</p>
<p>Kein Wort &#252;ber das mangelnde Vertrauen auf beiden (besser drei) Seiten in den Sondierungen, ohne das ein B&#252;ndnis nun mal nicht machbar ist .</p>
<p>Stattdessen abgehobene theoretische Gro&#223;strategien.<br />
Nee, nee. So wird das nix mit der praktischen Politik,</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Maier</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5481</link>
		<dc:creator>Thomas Maier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:36:05 +0000</pubDate>
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		<description>Was in Th&#252;ringen gerade abgeht ist gegen&#252;ber der bev&#246;lkerung eigentlich nicht verantwortbar. Verarsche ist das. Die Th&#252;ringen-SPD will in 4/6 Jahren (?) wohl keine 5% mehr schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was in Th&#252;ringen gerade abgeht ist gegen&#252;ber der bev&#246;lkerung eigentlich nicht verantwortbar. Verarsche ist das. Die Th&#252;ringen-SPD will in 4/6 Jahren (?) wohl keine 5% mehr schaffen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ich w</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5478</link>
		<dc:creator>Ich w</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:06:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Maschinist</title>
		<link>http://carta.info/15739/ist-die-spd-jetzt-voellig-matschie/comment-page-1/#comment-5474</link>
		<dc:creator>Maschinist</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 00:01:56 +0000</pubDate>
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		<description>Immerhin gibt es einen Sieger dieser Entwicklung. Die Labour-Party.

Nach dem unterirdischen Abschneiden bei der n&#228;chsten Wahl, wird sie wissen, dass es nicht ausreicht nur Brown zu opfern.
Sie wird sich schneller und umf&#228;nglicher von Blair/Brown distanzieren und eher auf die Beine kommen als unsere SPD. Obwohl sie durch &quot;Die Linke&quot; sogar eine wirksame Konkurrenz hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin gibt es einen Sieger dieser Entwicklung. Die Labour-Party.</p>
<p>Nach dem unterirdischen Abschneiden bei der n&#228;chsten Wahl, wird sie wissen, dass es nicht ausreicht nur Brown zu opfern.<br />
Sie wird sich schneller und umf&#228;nglicher von Blair/Brown distanzieren und eher auf die Beine kommen als unsere SPD. Obwohl sie durch &#8220;Die Linke&#8221; sogar eine wirksame Konkurrenz hat.</p>
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