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	<title>Kommentare zu: Mehr Dialog wagen: Die SPD braucht einen neuen F&#252;hrungsstil</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Simona</title>
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		<dc:creator>Simona</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 13:03:55 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Novy,

das Problem der SPD ist doch nicht nur der mangelnde Dialog der Parteispitze mit dem Rest der Welt.

Das Kernproblem der SPD besteht darin, dass sie - attackiert von kleineren, profilst&#228;rkeren Parteien - kaum noch eine Perspektive als Sammlungsbewegung f&#252;r das progressive-moderatlinke Spektrum hat.

Darum geht es doch eigentlich bei der ganzen Debatte um das Ende der &quot;Volksparteien&quot;.

Die SPD hat doch im Grunde folgende Optionen:
1. Weitermachen als Zweifl&#252;gelpartei (rechter und linker Fl&#252;gel) auf 20-25 Prozentniveau - eingerahmt von den beiden anderen linken Parteien Linkspartei und Gr&#252;ne.
2. Linkskurs (&quot;Resozialdemokratisierung&quot;) und harte Auseinandersetzung mit der Linken, am Ende Fusion der beiden Parteien. So lie&#223;en sich am Ende vielleicht 35 Prozent erreichen.
3. Rechtskurs hin zu einer sozialliberalen Partei mit einem Zielniveau von 15-20 Prozent.

Wie wird sich die SPD verhalten. Sie wird 3 als unsozialdemokratisch ablehnen (obwohl hier eine sch&#246;ne Nische liegen w&#252;rde), sie m&#252;sste als Machtperspektive 2 w&#228;hlen, wird aber bei 1 enden.

Zuvor werden sich FPD, Gr&#252;ne und Piratenpartei zur Deutschen Zukunftspartei vereint haben - und &#252;ber 15 Jahre alleine dieses Land regieren.

So sieht&#039;s aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Novy,</p>
<p>das Problem der SPD ist doch nicht nur der mangelnde Dialog der Parteispitze mit dem Rest der Welt.</p>
<p>Das Kernproblem der SPD besteht darin, dass sie &#8211; attackiert von kleineren, profilst&#228;rkeren Parteien &#8211; kaum noch eine Perspektive als Sammlungsbewegung f&#252;r das progressive-moderatlinke Spektrum hat.</p>
<p>Darum geht es doch eigentlich bei der ganzen Debatte um das Ende der &#8220;Volksparteien&#8221;.</p>
<p>Die SPD hat doch im Grunde folgende Optionen:<br />
1. Weitermachen als Zweifl&#252;gelpartei (rechter und linker Fl&#252;gel) auf 20-25 Prozentniveau &#8211; eingerahmt von den beiden anderen linken Parteien Linkspartei und Gr&#252;ne.<br />
2. Linkskurs (&#8221;Resozialdemokratisierung&#8221;) und harte Auseinandersetzung mit der Linken, am Ende Fusion der beiden Parteien. So lie&#223;en sich am Ende vielleicht 35 Prozent erreichen.<br />
3. Rechtskurs hin zu einer sozialliberalen Partei mit einem Zielniveau von 15-20 Prozent.</p>
<p>Wie wird sich die SPD verhalten. Sie wird 3 als unsozialdemokratisch ablehnen (obwohl hier eine sch&#246;ne Nische liegen w&#252;rde), sie m&#252;sste als Machtperspektive 2 w&#228;hlen, wird aber bei 1 enden.</p>
<p>Zuvor werden sich FPD, Gr&#252;ne und Piratenpartei zur Deutschen Zukunftspartei vereint haben &#8211; und &#252;ber 15 Jahre alleine dieses Land regieren.</p>
<p>So sieht&#8217;s aus.</p>
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