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	<title>Kommentare zu: Sieben unbequeme Wahrheiten</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 21:32:38 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Alexander Drewes</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5526</link>
		<dc:creator>Alexander Drewes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 05:04:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Zitronella: Die Zahlen finde ich interessant, das Institut f&#252;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&#252;r Arbeit geht in seinen Publikationen von max. 10% Arbeitsverweigerern aus. Allerdings ist das mit Statistiken immer so eine Sache: Ich pers&#246;nlich traue nur Statistiken, die ich se&#246;ber gef&#228;lscht (gut, zugegeben, der ist, aber gut). Ich h&#228;tte also gerne konkrete Nachweise (das k&#246;nnen meinethalben auch halbwegs handfeste Presseartikel sein), die die Behauptung, nach einem Ein-Euro-Angebot unmittelbar nach Eintritt der Grundischerungsbed&#252;rftigkeit h&#228;tten f&#252;nfzig Prozent der Antragsteller - wenn ich das richtig verstanden habe - auf ihre Anspr&#252;che verzichtet. Daneben halte ich es f&#252;r abenteuerlich, dass eine Kommune f&#252;r jeden neuen Antragsteller f&#252;r die Grundsicherung angeblich einen Ein-Euro-Arbeitsplatz zur Verf&#252;gung stellen kann. Einmal abgesehen davon, dass solche T&#228;tigkeiten lediglich auf Gebieten ausge&#252;bt werden d&#252;rfen, die zus&#228;tzlich anfallen, dem Gemeinwohl zu dienen haben und ansonsten nicht erledigt w&#252;rden. So ist z.B. die Heranziehung zu Gartenarbeiten meistenteils schon deswegen, weil das origin&#228;re Aufgabe der Gartenbauverwaltung ist. Man schafft also faktisch ein Niedrigstentgeltarbeitsverh&#228;ltnis, um sozialpflichtige Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse zu verdr&#228;ngen. Wenn _das_ - und zumindest das h&#228;lt das BSG in seiner Rechtsprechung nach wie vor f&#252;r rechtswidrig - die Zukunft des Sozialstaates sein soll, k&#246;nnen wird diese Staatsfundamentalnorm (n&#228;mlich die, neben einer f&#246;rderlane Demokratie auch ein Sozialstaat sein zu wollen) eigentlich gleich vergessen. 
Daneben, und da spreche ich aus eigener Erfahrung: Weshalb meinen Sie wohl, engagieren sich behinderte Menschen im Arbeitsleben regelm&#228;&#223;ig mehr als nciht behinderte? Weil sie sich in aller Regel unter einen viel st&#228;rkeren Leistungsdruck gesetzt sehen (und demselben auch unbedingt gerecht werden wollen). 
Ich werde - wohl Anfang n&#228;chsten Jahres - eine eigene Rechtsanwaltskanzlei er&#246;ffnen. Dabei werde ich ausgesprochenen Wert darauf legen, nur schwerbehinderte Menschen zu besch&#228;ftigen. Immerhin hat man so selber wenigstens einmal &quot;die Hand drauf&quot;, dass auch nur normale Arbeitsleistungen abverlangt werden (und auch nur erbracht zu werden brauchen). Das empfinde ich als wesentlich gelebtere Sozialpolitik als das vielf&#228;ltige Sonntagsgeschw&#228;tz des politischen Establishments, man m&#252;sse dringend etwas f&#252;r behinderte Menschen tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zitronella: Die Zahlen finde ich interessant, das Institut f&#252;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&#252;r Arbeit geht in seinen Publikationen von max. 10% Arbeitsverweigerern aus. Allerdings ist das mit Statistiken immer so eine Sache: Ich pers&#246;nlich traue nur Statistiken, die ich se&#246;ber gef&#228;lscht (gut, zugegeben, der ist, aber gut). Ich h&#228;tte also gerne konkrete Nachweise (das k&#246;nnen meinethalben auch halbwegs handfeste Presseartikel sein), die die Behauptung, nach einem Ein-Euro-Angebot unmittelbar nach Eintritt der Grundischerungsbed&#252;rftigkeit h&#228;tten f&#252;nfzig Prozent der Antragsteller &#8211; wenn ich das richtig verstanden habe &#8211; auf ihre Anspr&#252;che verzichtet. Daneben halte ich es f&#252;r abenteuerlich, dass eine Kommune f&#252;r jeden neuen Antragsteller f&#252;r die Grundsicherung angeblich einen Ein-Euro-Arbeitsplatz zur Verf&#252;gung stellen kann. Einmal abgesehen davon, dass solche T&#228;tigkeiten lediglich auf Gebieten ausge&#252;bt werden d&#252;rfen, die zus&#228;tzlich anfallen, dem Gemeinwohl zu dienen haben und ansonsten nicht erledigt w&#252;rden. So ist z.B. die Heranziehung zu Gartenarbeiten meistenteils schon deswegen, weil das origin&#228;re Aufgabe der Gartenbauverwaltung ist. Man schafft also faktisch ein Niedrigstentgeltarbeitsverh&#228;ltnis, um sozialpflichtige Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse zu verdr&#228;ngen. Wenn _das_ &#8211; und zumindest das h&#228;lt das BSG in seiner Rechtsprechung nach wie vor f&#252;r rechtswidrig &#8211; die Zukunft des Sozialstaates sein soll, k&#246;nnen wird diese Staatsfundamentalnorm (n&#228;mlich die, neben einer f&#246;rderlane Demokratie auch ein Sozialstaat sein zu wollen) eigentlich gleich vergessen.<br />
Daneben, und da spreche ich aus eigener Erfahrung: Weshalb meinen Sie wohl, engagieren sich behinderte Menschen im Arbeitsleben regelm&#228;&#223;ig mehr als nciht behinderte? Weil sie sich in aller Regel unter einen viel st&#228;rkeren Leistungsdruck gesetzt sehen (und demselben auch unbedingt gerecht werden wollen).<br />
Ich werde &#8211; wohl Anfang n&#228;chsten Jahres &#8211; eine eigene Rechtsanwaltskanzlei er&#246;ffnen. Dabei werde ich ausgesprochenen Wert darauf legen, nur schwerbehinderte Menschen zu besch&#228;ftigen. Immerhin hat man so selber wenigstens einmal &#8220;die Hand drauf&#8221;, dass auch nur normale Arbeitsleistungen abverlangt werden (und auch nur erbracht zu werden brauchen). Das empfinde ich als wesentlich gelebtere Sozialpolitik als das vielf&#228;ltige Sonntagsgeschw&#228;tz des politischen Establishments, man m&#252;sse dringend etwas f&#252;r behinderte Menschen tun.</p>
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	<item>
		<title>Von: zitronella</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5514</link>
		<dc:creator>zitronella</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 12:35:24 +0000</pubDate>
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		<description>Hackt mal nicht so auf den Nichtw&#228;hlern rum !.

Eine andere &quot;Statistik&quot;, die ich eben selbst in angefertigt habe ist f&#252;r mich wesentlich erschreckender. Nicht dramatisch ist, dass lediglich 72,2 Prozent der Wahlberechtigten den Weg zur Wahlkabine gefunden haben. 

VIEL DRAMATISCHER :
Nur ein paar tausend Menschen stellten sich als Erst- bzw. Zweitkandidaten zur Verf&#252;gung. Bei ca. 62,2 Millionen Personen haben also &#252;ber 61,19  Millionen (mehr als 99 %) auf Ihr passives Wahlrecht verzichtet (u.a. auch der Autor dieses Artikels).

Ursache : ?

L&#246;sung : ?

Bitte online-Petiton starten. Danke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hackt mal nicht so auf den Nichtw&#228;hlern rum !.</p>
<p>Eine andere &#8220;Statistik&#8221;, die ich eben selbst in angefertigt habe ist f&#252;r mich wesentlich erschreckender. Nicht dramatisch ist, dass lediglich 72,2 Prozent der Wahlberechtigten den Weg zur Wahlkabine gefunden haben. </p>
<p>VIEL DRAMATISCHER :<br />
Nur ein paar tausend Menschen stellten sich als Erst- bzw. Zweitkandidaten zur Verf&#252;gung. Bei ca. 62,2 Millionen Personen haben also &#252;ber 61,19  Millionen (mehr als 99 %) auf Ihr passives Wahlrecht verzichtet (u.a. auch der Autor dieses Artikels).</p>
<p>Ursache : ?</p>
<p>L&#246;sung : ?</p>
<p>Bitte online-Petiton starten. Danke</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; Argumente für eine Wahlpflicht Politik-Denken.de</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5506</link>
		<dc:creator>&#187; Argumente für eine Wahlpflicht Politik-Denken.de</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 13:47:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Bundestagswahl 2009 ist gelaufen. Schwarz-Gelb, eine Koalition aus Union und FDP, wird die n&#228;chsten vier Jahre die Regierung der Bundesrepublik stellen. Die Mehrheit der Wahlberechtigten, hat so gew&#228;hlt. Wobei man von Mehrheit nicht sprechen kann, wenn man sich die genauen Zahlen zu den Stimm- und Mehrheitsverlusten beim Bundeswahlleiter ansieht (Zusammengefasst auf carta.info). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Bundestagswahl 2009 ist gelaufen. Schwarz-Gelb, eine Koalition aus Union und FDP, wird die n&#228;chsten vier Jahre die Regierung der Bundesrepublik stellen. Die Mehrheit der Wahlberechtigten, hat so gew&#228;hlt. Wobei man von Mehrheit nicht sprechen kann, wenn man sich die genauen Zahlen zu den Stimm- und Mehrheitsverlusten beim Bundeswahlleiter ansieht (Zusammengefasst auf carta.info). [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Was so überall über die SPD geschrieben steht &#187; Blog von Marcus Reif</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5499</link>
		<dc:creator>Was so überall über die SPD geschrieben steht &#187; Blog von Marcus Reif</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 07:44:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bundestagswahl mit einem Wunder gerechnet – und keines ist eingetreten. Schwarz-Gelb hat die Wahl weniger gewonnen, als sie die SPD verloren hat. Was aber immer wieder verwundert ist die beeindruckende und f&#252;r ihre Gefolgschaft [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bundestagswahl mit einem Wunder gerechnet – und keines ist eingetreten. Schwarz-Gelb hat die Wahl weniger gewonnen, als sie die SPD verloren hat. Was aber immer wieder verwundert ist die beeindruckende und f&#252;r ihre Gefolgschaft [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ads' corner</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5496</link>
		<dc:creator>ads' corner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 19:29:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Gedanken nach der Bundestagswahl...&lt;/strong&gt;

Zur Bundestagswahl letzten Sonntag waren wir im Urlaub und haben vom Ausgang nur nebenbei etwas mitbekommen. Die deutschen Urlauber vor Ort haben sich wohl s&#228;mtlich nicht daf&#252;r interessiert, jedenfalls nicht in unserem Urlaubsort. Allerdings hatten w...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gedanken nach der Bundestagswahl&#8230;</strong></p>
<p>Zur Bundestagswahl letzten Sonntag waren wir im Urlaub und haben vom Ausgang nur nebenbei etwas mitbekommen. Die deutschen Urlauber vor Ort haben sich wohl s&#228;mtlich nicht daf&#252;r interessiert, jedenfalls nicht in unserem Urlaubsort. Allerdings hatten w&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Senatssekretär</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5491</link>
		<dc:creator>Senatssekretär</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:59:00 +0000</pubDate>
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		<description>@zitronella, klar das ist die eine Sache, aber jetzt auch noch Gesetze locker machen f&#252;r die ausgegrenzten &#252;ber 50j&#228;hrigen ist schon der Hohn. 
Und f&#252;r die Leser:
Die Regierung schaffte es nicht allein die Welt durch ein neuen Staat zu lenken und jetzt greifen sie auf die entt&#228;uschten W&#228;hler der 50j&#228;hrigen zur&#252;ck. Die bringen selber noch Geld mit, &#252;ber das Arbeitsamt, um eine feste Stelle zu bekommen, werden aber entt&#228;uscht sein, da die Ma&#223;nahme und ihre Arbeit mit dem Ende nach einem Jahr aufh&#246;rt! Dann f&#228;ngt der &#196;rger in der Arge wieder an! Sie k&#246;nnen mir glauben, da&#223; Spiel der Ma&#223;nahmen und der Leistungen aus dem Arbeitsamt ist, die Leute zu schr&#246;pfen und mit Zuckerbroten zu locken!
Mein Arbeitgeber denkt nicht daran, meine Arbeit zu w&#252;rdigen mit einer Einstellung, er mu&#223; rechnen, da&#223; sich meine Arbeit Gewinnbringend rechnet! Der ist auch auf der Seite der Gewerkschaften zu finden, aber hat nicht die Traute f&#252;r seinen Breich der Regierung zu sagen, da&#223; seine Mitarbeiter nur auch Ma&#223;nahmen und Politikern mit Vorstandsgeh&#228;ltern, und deren Programmen arbeitet, die der Steuerzahler finanziert! Also betr&#252;gen die Politiker hier und heute auch noch die staatstreuen Menschen, denn eine Regierung, die vom Klau des Reiches und des Staates Deutsches Reich lebt, aber am Verkauf der Volkseigent&#252;mer sich bereichert hat hier nichts zu suchen. Es wird Zeit, da&#223; die W&#228;hler, die diese Parteien gew&#228;hlt haben auch einmal mit Ro&#223; und Reiter benannt werden! Es seind zugewanderte Deutsche mit Staatsangeh&#246;rigkeiten nach 1945 und nicht die Deutschen schlechthin! Und die Deutschen schlechthin gehen schon nicht mehr w&#228;hlen, weil sie die Abzocker kennen und wissen, es &#228;ndert sich Nichts in diesem Land au&#223;er der Sozialabbau und die Enteignung geht weiter!
Wollen Sie liebe Leser mir auch einmal erkl&#228;ren, wie das geht, da&#223; die deutsche Bev&#246;lkerung mit leeren H&#228;nden da steht, wenn die Post, die Bahn und der Verkehr, was ein mal Volkseigentum war, nun nicht mehr Gewinne auss&#252;ttet und den Deutschen schon nicht mehr geh&#246;rt? Der gro&#223;e Knall kommt aus Br&#252;ssel und von der UNO, wenn die Regierenden ihre Akkreditierungen in den einzelnen Bereichen nicht anerkannt bekommen und die Besatzer eine neuer Regierung durch das Volk mit Nachweis Deutscher durch Geburt fordern! Und das Erwachen ist dann gro&#223;, wie schnell die Vorst&#228;nde, die Politiker (auch Ex-Politiker) Million&#228;re werden k&#246;nnen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zitronella, klar das ist die eine Sache, aber jetzt auch noch Gesetze locker machen f&#252;r die ausgegrenzten &#252;ber 50j&#228;hrigen ist schon der Hohn.<br />
Und f&#252;r die Leser:<br />
Die Regierung schaffte es nicht allein die Welt durch ein neuen Staat zu lenken und jetzt greifen sie auf die entt&#228;uschten W&#228;hler der 50j&#228;hrigen zur&#252;ck. Die bringen selber noch Geld mit, &#252;ber das Arbeitsamt, um eine feste Stelle zu bekommen, werden aber entt&#228;uscht sein, da die Ma&#223;nahme und ihre Arbeit mit dem Ende nach einem Jahr aufh&#246;rt! Dann f&#228;ngt der &#196;rger in der Arge wieder an! Sie k&#246;nnen mir glauben, da&#223; Spiel der Ma&#223;nahmen und der Leistungen aus dem Arbeitsamt ist, die Leute zu schr&#246;pfen und mit Zuckerbroten zu locken!<br />
Mein Arbeitgeber denkt nicht daran, meine Arbeit zu w&#252;rdigen mit einer Einstellung, er mu&#223; rechnen, da&#223; sich meine Arbeit Gewinnbringend rechnet! Der ist auch auf der Seite der Gewerkschaften zu finden, aber hat nicht die Traute f&#252;r seinen Breich der Regierung zu sagen, da&#223; seine Mitarbeiter nur auch Ma&#223;nahmen und Politikern mit Vorstandsgeh&#228;ltern, und deren Programmen arbeitet, die der Steuerzahler finanziert! Also betr&#252;gen die Politiker hier und heute auch noch die staatstreuen Menschen, denn eine Regierung, die vom Klau des Reiches und des Staates Deutsches Reich lebt, aber am Verkauf der Volkseigent&#252;mer sich bereichert hat hier nichts zu suchen. Es wird Zeit, da&#223; die W&#228;hler, die diese Parteien gew&#228;hlt haben auch einmal mit Ro&#223; und Reiter benannt werden! Es seind zugewanderte Deutsche mit Staatsangeh&#246;rigkeiten nach 1945 und nicht die Deutschen schlechthin! Und die Deutschen schlechthin gehen schon nicht mehr w&#228;hlen, weil sie die Abzocker kennen und wissen, es &#228;ndert sich Nichts in diesem Land au&#223;er der Sozialabbau und die Enteignung geht weiter!<br />
Wollen Sie liebe Leser mir auch einmal erkl&#228;ren, wie das geht, da&#223; die deutsche Bev&#246;lkerung mit leeren H&#228;nden da steht, wenn die Post, die Bahn und der Verkehr, was ein mal Volkseigentum war, nun nicht mehr Gewinne auss&#252;ttet und den Deutschen schon nicht mehr geh&#246;rt? Der gro&#223;e Knall kommt aus Br&#252;ssel und von der UNO, wenn die Regierenden ihre Akkreditierungen in den einzelnen Bereichen nicht anerkannt bekommen und die Besatzer eine neuer Regierung durch das Volk mit Nachweis Deutscher durch Geburt fordern! Und das Erwachen ist dann gro&#223;, wie schnell die Vorst&#228;nde, die Politiker (auch Ex-Politiker) Million&#228;re werden k&#246;nnen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Norbert</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5490</link>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:25:19 +0000</pubDate>
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		<description>Schon der erste Satz zeigt die Ignoranz des Autors:
&quot;Schwarz-Gelb hat die Wahl nicht gewonnen, die Gro&#223;e Koalition hat die Wahl verloren.&quot;
Schlie&#223;lich ist die Anzahl der gew&#228;hlten Parlamentarier entscheident und keine Zahlenspielereien des Autors! Dieser Artikel ist schlichte Desinformation, weil nicht jeder Leser alle feinen Nuancen mitbekommt und dann von den kernigen Aussagen des Autors in die Irre gef&#252;hrt wird. Sachlich geschrieben w&#228;re dieser Artikel interessant. So dient er nur der Selbstprofilierung des Autors. 
Demokratie ist zu wichtig, um damit Spielchen zu betreiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon der erste Satz zeigt die Ignoranz des Autors:<br />
&#8220;Schwarz-Gelb hat die Wahl nicht gewonnen, die Gro&#223;e Koalition hat die Wahl verloren.&#8221;<br />
Schlie&#223;lich ist die Anzahl der gew&#228;hlten Parlamentarier entscheident und keine Zahlenspielereien des Autors! Dieser Artikel ist schlichte Desinformation, weil nicht jeder Leser alle feinen Nuancen mitbekommt und dann von den kernigen Aussagen des Autors in die Irre gef&#252;hrt wird. Sachlich geschrieben w&#228;re dieser Artikel interessant. So dient er nur der Selbstprofilierung des Autors.<br />
Demokratie ist zu wichtig, um damit Spielchen zu betreiben!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Maier</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5486</link>
		<dc:creator>Thomas Maier</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:35:15 +0000</pubDate>
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		<description>knallharte aber ehrliche Aufstellung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>knallharte aber ehrliche Aufstellung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan Beyer (stephanbeyer) 's status on Friday, 02-Oct-09 11:31:26 UTC - Identi.ca</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5485</link>
		<dc:creator>Stephan Beyer (stephanbeyer) 's status on Friday, 02-Oct-09 11:31:26 UTC - Identi.ca</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:31:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] @mnementh: Wahlergebnis in absoluten Zahlen http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] @mnementh: Wahlergebnis in absoluten Zahlen <a href="http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/" rel="nofollow">http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nichtwähler haben Union unterstützt &#171; Mnementh</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5484</link>
		<dc:creator>Nichtwähler haben Union unterstützt &#171; Mnementh</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:23:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15549#comment-5484</guid>
		<description>[...] meiner Wahlanalyse ist es mir gar nicht aufgefallen, aber dieser Blogbeitrag hat mich darauf gebracht: Nichtw&#228;hler haben die Union [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] meiner Wahlanalyse ist es mir gar nicht aufgefallen, aber dieser Blogbeitrag hat mich darauf gebracht: Nichtw&#228;hler haben die Union [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5480</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:11:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15549#comment-5480</guid>
		<description>Es sollte auf den Wahlzetteln eine M&#246;glichkeit der Enthaltung geben. Damit kann der B&#252;rger signalisieren, da&#223; er durchaus an der Demokratie &quot;interessiert&quot; ist, ihm aber keine vern&#252;nftigen Alternativen geboten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte auf den Wahlzetteln eine M&#246;glichkeit der Enthaltung geben. Damit kann der B&#252;rger signalisieren, da&#223; er durchaus an der Demokratie &#8220;interessiert&#8221; ist, ihm aber keine vern&#252;nftigen Alternativen geboten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zitronella</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5456</link>
		<dc:creator>Zitronella</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 04:18:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15549#comment-5456</guid>
		<description>(Schwer-)behinderte Menschen genie&#223;en auch von meiner Seite uneingeschr&#228;nkte Unterst&#252;tzung ins Arbeitsleben integriert zu werden. In dieser Richtung m&#252;ssen noch
mehr Ma&#223;nahmen getroffen werden um die, die vom Schicksal ohnehin schon gebeutelt sind nicht auch noch auf dem Arbeitsmarkt „abzuh&#228;ngen“. 

Da gibt es von Arbeitgeberseite h&#228;ufig gro&#223;e Ber&#252;hrungs&#228;ngste obwohl ich in meiner t&#228;glichen Erfahrung erlebt habe, da&#223; gerade Behinderte Ihre Arbeit 500 % abliefern und dabei einen Ehrgeiz entwickeln, der mich immer wieder aufs Neue erstaunt.

Auch bin ich einverstanden, dass die absolute Mehrheit der nicht-behinderten Arbeitslosen zu Unrecht mit den Leuten in einen Topf geworfen wird, die nicht arbeiten wollen. Aber es gibt sie und es sind nicht wenige. Die Sachlage auf dem Arbeitsmarkt ist sicherlich sehr kompliziert und sensibel, aber nur ein Beispiel von vielen :

Als die ArGe hier im Landkreis dazu &#252;berging Neuantragstellern auf Hartz 4 erst mal vier Wochen einen „Euro-Job“ aufzubrummen war pl&#246;tzlich nur noch jeder zweite hilfsbed&#252;rftig und hielt die vier Wochen durch. Von den anderen 50 % hat man nichts mehr geh&#246;rt. Seltsam

Zwangsarbeit hin, Zwangsarbeit her. An anderer Stelle meine ich das ein oder andere h&#246;chst negative &#252;ber die gelesen zu haben, die von „leistungsloser Arbeit“ leben (Mieten, Zinsen, Spekulationsgesch&#228;fte etc).

Ein ALG 2 f&#252;r das man nichts leistet, ja sich sogar mit Hilfe von Anw&#228;lten dagegen wehrt etwas leisten zu m&#252;ssen, obwohl man k&#246;rperlich dazu in der Lage w&#228;re, ist das besser ?.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(Schwer-)behinderte Menschen genie&#223;en auch von meiner Seite uneingeschr&#228;nkte Unterst&#252;tzung ins Arbeitsleben integriert zu werden. In dieser Richtung m&#252;ssen noch<br />
mehr Ma&#223;nahmen getroffen werden um die, die vom Schicksal ohnehin schon gebeutelt sind nicht auch noch auf dem Arbeitsmarkt „abzuh&#228;ngen“. </p>
<p>Da gibt es von Arbeitgeberseite h&#228;ufig gro&#223;e Ber&#252;hrungs&#228;ngste obwohl ich in meiner t&#228;glichen Erfahrung erlebt habe, da&#223; gerade Behinderte Ihre Arbeit 500 % abliefern und dabei einen Ehrgeiz entwickeln, der mich immer wieder aufs Neue erstaunt.</p>
<p>Auch bin ich einverstanden, dass die absolute Mehrheit der nicht-behinderten Arbeitslosen zu Unrecht mit den Leuten in einen Topf geworfen wird, die nicht arbeiten wollen. Aber es gibt sie und es sind nicht wenige. Die Sachlage auf dem Arbeitsmarkt ist sicherlich sehr kompliziert und sensibel, aber nur ein Beispiel von vielen :</p>
<p>Als die ArGe hier im Landkreis dazu &#252;berging Neuantragstellern auf Hartz 4 erst mal vier Wochen einen „Euro-Job“ aufzubrummen war pl&#246;tzlich nur noch jeder zweite hilfsbed&#252;rftig und hielt die vier Wochen durch. Von den anderen 50 % hat man nichts mehr geh&#246;rt. Seltsam</p>
<p>Zwangsarbeit hin, Zwangsarbeit her. An anderer Stelle meine ich das ein oder andere h&#246;chst negative &#252;ber die gelesen zu haben, die von „leistungsloser Arbeit“ leben (Mieten, Zinsen, Spekulationsgesch&#228;fte etc).</p>
<p>Ein ALG 2 f&#252;r das man nichts leistet, ja sich sogar mit Hilfe von Anw&#228;lten dagegen wehrt etwas leisten zu m&#252;ssen, obwohl man k&#246;rperlich dazu in der Lage w&#228;re, ist das besser ?.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Drewes</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5455</link>
		<dc:creator>Alexander Drewes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 02:21:10 +0000</pubDate>
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		<description>Die Intention, man m&#246;ge doch eine eigene Partei gr&#252;nden, wenn man mit der Programmatik der vorhandenen Schwierigkeiten habe, ist sicherlich interessant, allerdings im Regelfall illusorisch. Daneben halte ich - konsequent zu Ende gedacht - eine solche Aussage mit der hier getroffenen Endg&#252;litigkeit auch f&#252;r ins Wolkenkuckucksheim geh&#246;rend, denn sie w&#252;rde bedeuten, dass es mehrere Dutzend Millionen Parteien in der Bundesrepublik geben m&#252;sste, auf dass jeder seine individuellen Interessen befriedigt s&#228;he. 
Ansonsten bin ich immer wieder &#252;ber dieses Schlagetotargument verbl&#252;fft, wer arbeiten wolle, k&#246;nne dies auch. Das ist zumindest f&#252;r den mich mit am meisten interessierenden Personenkreis, n&#228;mlich (schwer)behinderte Menschen schlicht und einfach falsch. Nicht umsonst versucht der Gesetzgeber seit f&#252;nfundzwanzig Jahren (mit ersch&#252;tternd schlechten Ergebnissen), die Quote schwerbehinderter Menschen, die arbeitslos sind, durch arbetigeberseitige Anreize in Arbeit zu bringen. Gebracht hat nicht einmal die Schaffung eines Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes etwas, aus dem zwar auf Schadensersatz bei Nichteinstellung bei Diskriminierung geklagt werden kann (allerdings auch nur auf drei Monatsbruttogeh&#228;lter), allerdings nicht auf Einstellung (was seitens des Gesetzgebers dann mit dem Betriebsfrieden begr&#252;ndet wird). 
Jedoch: Auf f&#252;r die absolte Mehrheit der nicht-behinderten arbeitslosen Klientel stellt eine solche Aussage eine absolute Zumutung dar. Der Gesetzgeber hat z.B. bei Schaffung des SGB II (darin ist die sog. Grundsicherung f&#252;r Arbeitsuchende geregelt, die f&#252;r die meisten arbeitslosen Menschen nach einem Jahr Arbeitslosigkeit greift) ein sog. Fallmanagement vorgesehen (das sollte den Aspekt des F&#246;rderns gg&#252;. dem im Gesetz vorrangig genannten Fordern ausdr&#252;cken). Abgesehen davon, dass es ein solches Case-Management bis heute in vielen Job-Centern nicht einmal gibt, sind die vorhandenen Fallbearbeiter aufgrund viel zu hoher Fallzahlen derma&#223;en &#252;berlastet, dass eine Betreuung des Einzelfalles dem Grunde nach kaum m&#246;glich ist. Zudem - wer h&#228;tte jetzt wirklich anderes erwartet - finden sich unter den Langzeitarbeitslosen eine &#252;berwiegenden Anzahl sog. schwer Vermittelbarer, die also z.B. besondere Probleme hinsichtlich einer normalen Arbeitszeitgestaltung haben (allein Erziehende u.&#228;.m.). Gerade beim hoch sensiblen Arbeitsmarkt mit Zitronensaft herum zu spritzen (oder, wohl besser: mit Stammtischparolen durch die Gegend zu krakeelen) ist in ungef&#228;hr so sinnvoll wie heute eine Wetterprognose f&#252;r den 01.10.2010 zu stellen. Wenn die Sachlage so einfach w&#228;re, wie manche Zitronen meinen, das hier vorstellen zu k&#246;nnen, stellt sich doch zun&#228;chst einmal die Frage, weshalb z.B. die schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene in der Zeit zwischen 1982 und 1990 (1990 bis 1998 lasse ich aufgrund der Wiedervereinigung als Sonderproblem gelten) das Problem nie auch nur ansatzweise in den Griff bekommen hat (einer sozialdemokratisch regierten Koalition k&#246;nnte man ja - f&#228;lschlich, da in der Sozialdemokratie das Leistungsprinzip beinahe noch ein wenig h&#246;her gehalten wird als bei den Christdemokraten - unterstellen, sie wollten Faulheit auch noch subventionieren. 
Viele Leute - ich geh&#246;re auch dazu - sehen Arbeit als einen Teil ihrer Lebenserf&#252;llung an (bei mir: nicht als Selbstzweck, sondern weil ich kontinuierlich helfend etwas Sinnvolles tun will). Dass wir jedoch &#252;ber die Hintert&#252;r von Sanktionsm&#246;glichkeiten faktisch einen Arbeitszwang schaffen, d&#252;rfte mindestens nahe an der Grundgesetzwidrigkeit von Zwangsarbeit als solcher liegen. Mir ist durchaus klar, dass und wie ketzerisch das klingt, aber: Arbeit alleine macht durchaus noch kein erf&#252;lltes Leben aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Intention, man m&#246;ge doch eine eigene Partei gr&#252;nden, wenn man mit der Programmatik der vorhandenen Schwierigkeiten habe, ist sicherlich interessant, allerdings im Regelfall illusorisch. Daneben halte ich &#8211; konsequent zu Ende gedacht &#8211; eine solche Aussage mit der hier getroffenen Endg&#252;litigkeit auch f&#252;r ins Wolkenkuckucksheim geh&#246;rend, denn sie w&#252;rde bedeuten, dass es mehrere Dutzend Millionen Parteien in der Bundesrepublik geben m&#252;sste, auf dass jeder seine individuellen Interessen befriedigt s&#228;he.<br />
Ansonsten bin ich immer wieder &#252;ber dieses Schlagetotargument verbl&#252;fft, wer arbeiten wolle, k&#246;nne dies auch. Das ist zumindest f&#252;r den mich mit am meisten interessierenden Personenkreis, n&#228;mlich (schwer)behinderte Menschen schlicht und einfach falsch. Nicht umsonst versucht der Gesetzgeber seit f&#252;nfundzwanzig Jahren (mit ersch&#252;tternd schlechten Ergebnissen), die Quote schwerbehinderter Menschen, die arbeitslos sind, durch arbetigeberseitige Anreize in Arbeit zu bringen. Gebracht hat nicht einmal die Schaffung eines Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes etwas, aus dem zwar auf Schadensersatz bei Nichteinstellung bei Diskriminierung geklagt werden kann (allerdings auch nur auf drei Monatsbruttogeh&#228;lter), allerdings nicht auf Einstellung (was seitens des Gesetzgebers dann mit dem Betriebsfrieden begr&#252;ndet wird).<br />
Jedoch: Auf f&#252;r die absolte Mehrheit der nicht-behinderten arbeitslosen Klientel stellt eine solche Aussage eine absolute Zumutung dar. Der Gesetzgeber hat z.B. bei Schaffung des SGB II (darin ist die sog. Grundsicherung f&#252;r Arbeitsuchende geregelt, die f&#252;r die meisten arbeitslosen Menschen nach einem Jahr Arbeitslosigkeit greift) ein sog. Fallmanagement vorgesehen (das sollte den Aspekt des F&#246;rderns gg&#252;. dem im Gesetz vorrangig genannten Fordern ausdr&#252;cken). Abgesehen davon, dass es ein solches Case-Management bis heute in vielen Job-Centern nicht einmal gibt, sind die vorhandenen Fallbearbeiter aufgrund viel zu hoher Fallzahlen derma&#223;en &#252;berlastet, dass eine Betreuung des Einzelfalles dem Grunde nach kaum m&#246;glich ist. Zudem &#8211; wer h&#228;tte jetzt wirklich anderes erwartet &#8211; finden sich unter den Langzeitarbeitslosen eine &#252;berwiegenden Anzahl sog. schwer Vermittelbarer, die also z.B. besondere Probleme hinsichtlich einer normalen Arbeitszeitgestaltung haben (allein Erziehende u.&#228;.m.). Gerade beim hoch sensiblen Arbeitsmarkt mit Zitronensaft herum zu spritzen (oder, wohl besser: mit Stammtischparolen durch die Gegend zu krakeelen) ist in ungef&#228;hr so sinnvoll wie heute eine Wetterprognose f&#252;r den 01.10.2010 zu stellen. Wenn die Sachlage so einfach w&#228;re, wie manche Zitronen meinen, das hier vorstellen zu k&#246;nnen, stellt sich doch zun&#228;chst einmal die Frage, weshalb z.B. die schwarz-gelbe Koalition auf Bundesebene in der Zeit zwischen 1982 und 1990 (1990 bis 1998 lasse ich aufgrund der Wiedervereinigung als Sonderproblem gelten) das Problem nie auch nur ansatzweise in den Griff bekommen hat (einer sozialdemokratisch regierten Koalition k&#246;nnte man ja &#8211; f&#228;lschlich, da in der Sozialdemokratie das Leistungsprinzip beinahe noch ein wenig h&#246;her gehalten wird als bei den Christdemokraten &#8211; unterstellen, sie wollten Faulheit auch noch subventionieren.<br />
Viele Leute &#8211; ich geh&#246;re auch dazu &#8211; sehen Arbeit als einen Teil ihrer Lebenserf&#252;llung an (bei mir: nicht als Selbstzweck, sondern weil ich kontinuierlich helfend etwas Sinnvolles tun will). Dass wir jedoch &#252;ber die Hintert&#252;r von Sanktionsm&#246;glichkeiten faktisch einen Arbeitszwang schaffen, d&#252;rfte mindestens nahe an der Grundgesetzwidrigkeit von Zwangsarbeit als solcher liegen. Mir ist durchaus klar, dass und wie ketzerisch das klingt, aber: Arbeit alleine macht durchaus noch kein erf&#252;lltes Leben aus.</p>
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		<title>Von: Die Macht der einen Stimme » Regioblog</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5440</link>
		<dc:creator>Die Macht der einen Stimme » Regioblog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 13:01:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15549#comment-5440</guid>
		<description>[...] Weitere interessante Rechenbeispiele mit absoluten Zahlen hat &#252;brigens Wolfgang Michal auf carta.info angestellt: http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weitere interessante Rechenbeispiele mit absoluten Zahlen hat &#252;brigens Wolfgang Michal auf carta.info angestellt: <a href="http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/" rel="nofollow">http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dorabella</title>
		<link>http://carta.info/15549/sieben-unbequeme-wahrheiten/comment-page-1/#comment-5438</link>
		<dc:creator>dorabella</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 12:33:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15549#comment-5438</guid>
		<description>@amx: Das hei&#223;t nicht Seditativ, das hei&#223;t Rezitativ! Oder doch eher Digestif?
Verflixter Dativ.
Ansonsten bin ich mit Ihnen v&#246;llig d&#039; accord: Man soll Sprachschludereien und Matheschlampereien auf gar keinen Fall durchgehen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@amx: Das hei&#223;t nicht Seditativ, das hei&#223;t Rezitativ! Oder doch eher Digestif?<br />
Verflixter Dativ.<br />
Ansonsten bin ich mit Ihnen v&#246;llig d&#8217; accord: Man soll Sprachschludereien und Matheschlampereien auf gar keinen Fall durchgehen lassen.</p>
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