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	<title>Kommentare zu: Wir sind extrem sozialliberal</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5304</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 19:07:02 +0000</pubDate>
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		<description>@erz: Wenn Sie die sechziger Jahre mit heute vergleichen, m&#252;sste Ihnen eigentlich ein Unterschied auffallen. &quot;Es gibt keine Nachfrage nach Liberalit&#228;t&quot;, behaupten sie.   Und ich behaupte das Gegenteil. Es gibt eine verst&#228;rkte Nachfrage nach Liberalit&#228;t. Die muss nicht (kann aber) deckungsgleich mit Parteien sein. 
Ein Beispiel, wie breit verankert &quot;sozialliberal&quot; ist :Jens Berger schreibt dr&#252;ben im „Spiegelfechter“ in seiner Wahlempfehlung: „Warum w&#228;hle ich die LINKE? Ich bin aus tiefster &#220;berzeugung linksliberal und humanistisch gepr&#228;gt...“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@erz: Wenn Sie die sechziger Jahre mit heute vergleichen, m&#252;sste Ihnen eigentlich ein Unterschied auffallen. &#8220;Es gibt keine Nachfrage nach Liberalit&#228;t&#8221;, behaupten sie.   Und ich behaupte das Gegenteil. Es gibt eine verst&#228;rkte Nachfrage nach Liberalit&#228;t. Die muss nicht (kann aber) deckungsgleich mit Parteien sein.<br />
Ein Beispiel, wie breit verankert &#8220;sozialliberal&#8221; ist :Jens Berger schreibt dr&#252;ben im „Spiegelfechter“ in seiner Wahlempfehlung: „Warum w&#228;hle ich die LINKE? Ich bin aus tiefster &#220;berzeugung linksliberal und humanistisch gepr&#228;gt&#8230;“</p>
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		<title>Von: erz</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5282</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 21:32:53 +0000</pubDate>
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		<description>En Contrair, ich sage, dass es keine liberale Gesinnung im Volk gibt. Die Sie im &#252;brigen schon bei den Parteien herbeifabulieren, wenn sie drei (!) liberale Parteien aus dem Hut zaubern. Ich sehe in Deutschland nicht eine. B&#252;rgerlichkeit ist kein Liberalismus (ja ich meine Gr&#252;ne und FDP damit), Selbstverwirklichungsdrang noch keine Weltanschauung.

Der meisten B&#252;rger Anspruch an selbstbestimmtes Arbeiten und Leben ist eben nicht gestiegen. Der Ihrer gut gebildeten Freunde und Bekannten aus den b&#252;rgerlichen Schichten vielleicht. Die meisten &#252;brigen scheinen mir eher sichere Arbeit und sicheres Leben oder vielmehr die wohltuende Illusion davon zu wollen. So lange sie den Trade-Off nicht sp&#252;ren, dass ihre Rechte beschnitten sind, so lange f&#252;hlen viele Menschen sich besser, wenn weggesperrt wird und es hat in ihren Augen ja auch niemand was zu f&#252;rchten, der nichts zu verbergen hat.

Es gibt keine Nachfrage nach Liberalit&#228;t, weshalb sich nur die Jugendorganisationen der Parteien und eine Partei in den Kinderschuhen der Identit&#228;tsfindung &#252;berhaupt damit besch&#228;ftigen. F&#252;r die gro&#223;en 5 jedenfalls gibt es offensichtlich keine interessanten W&#228;hlerschichten mit einer solchen weltanschaulichen Positionierung zu gewinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>En Contrair, ich sage, dass es keine liberale Gesinnung im Volk gibt. Die Sie im &#252;brigen schon bei den Parteien herbeifabulieren, wenn sie drei (!) liberale Parteien aus dem Hut zaubern. Ich sehe in Deutschland nicht eine. B&#252;rgerlichkeit ist kein Liberalismus (ja ich meine Gr&#252;ne und FDP damit), Selbstverwirklichungsdrang noch keine Weltanschauung.</p>
<p>Der meisten B&#252;rger Anspruch an selbstbestimmtes Arbeiten und Leben ist eben nicht gestiegen. Der Ihrer gut gebildeten Freunde und Bekannten aus den b&#252;rgerlichen Schichten vielleicht. Die meisten &#252;brigen scheinen mir eher sichere Arbeit und sicheres Leben oder vielmehr die wohltuende Illusion davon zu wollen. So lange sie den Trade-Off nicht sp&#252;ren, dass ihre Rechte beschnitten sind, so lange f&#252;hlen viele Menschen sich besser, wenn weggesperrt wird und es hat in ihren Augen ja auch niemand was zu f&#252;rchten, der nichts zu verbergen hat.</p>
<p>Es gibt keine Nachfrage nach Liberalit&#228;t, weshalb sich nur die Jugendorganisationen der Parteien und eine Partei in den Kinderschuhen der Identit&#228;tsfindung &#252;berhaupt damit besch&#228;ftigen. F&#252;r die gro&#223;en 5 jedenfalls gibt es offensichtlich keine interessanten W&#228;hlerschichten mit einer solchen weltanschaulichen Positionierung zu gewinnen.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5268</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 18:27:14 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn in Deutschland 25% der W&#228;hler f&#252;r liberale Parteien votieren, finde ich das enorm. Die Frage ist nat&#252;rlich, ob die gew&#228;hlten Parteien die in sie gesetzten Erwartungen erf&#252;llen werden. 

Sie schreiben: &quot;Ohne das Erleben von Freiheitsmangel entsteht auch kein Bed&#252;rfnis nach Freiheit.&quot; Ich nehme an, dass Sie damit sagen wollen, dass der erwartete hohe Stimmenanteil f&#252;r liberale Parteien lediglich der Hinweis der W&#228;hler darauf ist, dass das Land nicht liberal genug ist. Dass es liberaler werden soll. Da gebe ich Ihnen recht. Das zeigt doch aber, dass der oben genannte gesellschaftliche Trend ungebrochen ist, er wird nur von den regierenden Parteien nicht ausreichend abgebildet. Unsere Anspr&#252;che an ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten sind gestiegen. Wir wollen diese Freiheiten sichern und ausbauen - und nicht einschr&#228;nken. (Das ist - nebenbei - ein wichtiges Signal an die beiden sozialdemokratischen Parteien). 

Ich sehe in all dem keinen Widerspruch zu meinem Beitrag.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in Deutschland 25% der W&#228;hler f&#252;r liberale Parteien votieren, finde ich das enorm. Die Frage ist nat&#252;rlich, ob die gew&#228;hlten Parteien die in sie gesetzten Erwartungen erf&#252;llen werden. </p>
<p>Sie schreiben: &#8220;Ohne das Erleben von Freiheitsmangel entsteht auch kein Bed&#252;rfnis nach Freiheit.&#8221; Ich nehme an, dass Sie damit sagen wollen, dass der erwartete hohe Stimmenanteil f&#252;r liberale Parteien lediglich der Hinweis der W&#228;hler darauf ist, dass das Land nicht liberal genug ist. Dass es liberaler werden soll. Da gebe ich Ihnen recht. Das zeigt doch aber, dass der oben genannte gesellschaftliche Trend ungebrochen ist, er wird nur von den regierenden Parteien nicht ausreichend abgebildet. Unsere Anspr&#252;che an ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten sind gestiegen. Wir wollen diese Freiheiten sichern und ausbauen &#8211; und nicht einschr&#228;nken. (Das ist &#8211; nebenbei &#8211; ein wichtiges Signal an die beiden sozialdemokratischen Parteien). </p>
<p>Ich sehe in all dem keinen Widerspruch zu meinem Beitrag.</p>
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		<title>Von: erz</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5265</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:58:13 +0000</pubDate>
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		<description>Sind Sozialliberale die &quot;schweigende Mehrheit&quot; von der Ideologen so gerne reden? Wo zum Geier verorten sie massenhaft Liberale in Deutschland, wenn die wenigsten (oder sagen wir kleineren) demografischen Gruppen &#252;berhaupt Einschr&#228;nkungen ihrer Lebenswirklichkeit aufgrund wenig liberaler Politik wahrnehmen? 

Ohne das Erleben von Freiheitsmangel entsteht auch kein Bed&#252;rfnis nach Freiheit. Im Gegenteil ist die Lebenswirklichkeit der wenig &#246;ffentlichkeitswirksam vor sich hin stammtischelnden Bev&#246;lkerung im Gros von Angst bestimmt. Und wer Angst hat vor Arbeitsplatzverlust, Ausl&#228;ndern oder Anschl&#228;gen, der l&#228;sst sich freiheitswidrigen Aktionismus als Sicherheitszunahme verkaufen. Dieses Bed&#252;rfnis stillen die Parteien gerne - ohne diese Grundstimmung g&#228;be es doch gar keine Nachfrage nach &quot;Sicherheitspolitik&quot;. Die wenigsten Deutschen erfahren in ihrem Leben die Nachteile dieser Politik. Und als Aufkl&#228;rungsorgan bet&#228;tigen sich die Massenmedien nun auch nicht gerade, diesem Umstand abzuhelfen.

So bitter das auch einzusehen ist, mir scheint, dass &quot;der Stammtisch&quot; hervorragend vertreten ist und man ihm Respekt zollen muss, dass seine Lebensweise eine mehrheitsf&#228;hige ist. Und dass wir elit&#228;ren viele-Buchstaben-wenig-Bilder-Bildungsschn&#246;sel all zu gerne verkennen, wie vielen Menschen solche Debatten am Arsch vorbei gehen. &#220;brigens, glauben Sie, alle Nichtw&#228;hler seien entt&#228;uschte aber engagierte Demokraten? Wenn Sie schon von sozialliberalen Mehrheiten sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Sozialliberale die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; von der Ideologen so gerne reden? Wo zum Geier verorten sie massenhaft Liberale in Deutschland, wenn die wenigsten (oder sagen wir kleineren) demografischen Gruppen &#252;berhaupt Einschr&#228;nkungen ihrer Lebenswirklichkeit aufgrund wenig liberaler Politik wahrnehmen? </p>
<p>Ohne das Erleben von Freiheitsmangel entsteht auch kein Bed&#252;rfnis nach Freiheit. Im Gegenteil ist die Lebenswirklichkeit der wenig &#246;ffentlichkeitswirksam vor sich hin stammtischelnden Bev&#246;lkerung im Gros von Angst bestimmt. Und wer Angst hat vor Arbeitsplatzverlust, Ausl&#228;ndern oder Anschl&#228;gen, der l&#228;sst sich freiheitswidrigen Aktionismus als Sicherheitszunahme verkaufen. Dieses Bed&#252;rfnis stillen die Parteien gerne &#8211; ohne diese Grundstimmung g&#228;be es doch gar keine Nachfrage nach &#8220;Sicherheitspolitik&#8221;. Die wenigsten Deutschen erfahren in ihrem Leben die Nachteile dieser Politik. Und als Aufkl&#228;rungsorgan bet&#228;tigen sich die Massenmedien nun auch nicht gerade, diesem Umstand abzuhelfen.</p>
<p>So bitter das auch einzusehen ist, mir scheint, dass &#8220;der Stammtisch&#8221; hervorragend vertreten ist und man ihm Respekt zollen muss, dass seine Lebensweise eine mehrheitsf&#228;hige ist. Und dass wir elit&#228;ren viele-Buchstaben-wenig-Bilder-Bildungsschn&#246;sel all zu gerne verkennen, wie vielen Menschen solche Debatten am Arsch vorbei gehen. &#220;brigens, glauben Sie, alle Nichtw&#228;hler seien entt&#228;uschte aber engagierte Demokraten? Wenn Sie schon von sozialliberalen Mehrheiten sprechen.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5263</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:22:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Tarantoga: Der gesellschaftliche Trend ist tats&#228;chlich am ehesten mit der Vokabel sozialliberal zu fassen. Die nachhinkenden Parteien werden sich diesem Trend in den kommenden Jahren anpassen m&#252;ssen. Sollte es nicht (aufgrund versch&#228;rfter Wirtschaftskrisen etc.) zu einer Radikalisierung und damit zu weiterer Parteienzersplitterung kommen, dann werden sich SPD und Linke allm&#228;hlich ann&#228;hern, und die Gr&#252;nen und die FDP werden unter dem Druck der B&#252;rgerrechtsbewegung Werte wieder entdecken, wie sie fr&#252;her von Karl-Hermann Flach und den Freiburger Thesen repr&#228;sentiert wurden. Das kann acht Jahre dauern. Dieses langfristige, perspektivische und meinetwegen auch &quot;vision&#228;re&quot; Denken (das Ulrike Langer irrigerweise simpel nennt) l&#228;sst der jetzige Kanzlerkandidat vermissen. 

Dass sich G&#252;nter Gaus nicht ver&#228;ndert habe, ist eine Legende. Als Journalistensch&#252;ler hatte ich Mitte der 70er die Gelegenheit, mit ihm zu diskutieren. Seine Ansichten habe ich damals als sehr elit&#228;r empfunden. Er hat dann als St&#228;ndiger Vertreter und in den Jahren nach 1989 viel dazu gelernt. Als Verteidiger und Kenner der Ostdeutschen hat er die Behandlung des Ostens durch den Westen tief missbilligt. Das hat ihn ge&#228;rgert. Und daraus hat er Konsequenzen gezogen.

@Ulrike Langer: Es wird gern vergessen, wie kontinuierlich die CDU in den letzten Jahren schw&#228;cher geworden ist. In allen Bundesl&#228;ndern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tarantoga: Der gesellschaftliche Trend ist tats&#228;chlich am ehesten mit der Vokabel sozialliberal zu fassen. Die nachhinkenden Parteien werden sich diesem Trend in den kommenden Jahren anpassen m&#252;ssen. Sollte es nicht (aufgrund versch&#228;rfter Wirtschaftskrisen etc.) zu einer Radikalisierung und damit zu weiterer Parteienzersplitterung kommen, dann werden sich SPD und Linke allm&#228;hlich ann&#228;hern, und die Gr&#252;nen und die FDP werden unter dem Druck der B&#252;rgerrechtsbewegung Werte wieder entdecken, wie sie fr&#252;her von Karl-Hermann Flach und den Freiburger Thesen repr&#228;sentiert wurden. Das kann acht Jahre dauern. Dieses langfristige, perspektivische und meinetwegen auch &#8220;vision&#228;re&#8221; Denken (das Ulrike Langer irrigerweise simpel nennt) l&#228;sst der jetzige Kanzlerkandidat vermissen. </p>
<p>Dass sich G&#252;nter Gaus nicht ver&#228;ndert habe, ist eine Legende. Als Journalistensch&#252;ler hatte ich Mitte der 70er die Gelegenheit, mit ihm zu diskutieren. Seine Ansichten habe ich damals als sehr elit&#228;r empfunden. Er hat dann als St&#228;ndiger Vertreter und in den Jahren nach 1989 viel dazu gelernt. Als Verteidiger und Kenner der Ostdeutschen hat er die Behandlung des Ostens durch den Westen tief missbilligt. Das hat ihn ge&#228;rgert. Und daraus hat er Konsequenzen gezogen.</p>
<p>@Ulrike Langer: Es wird gern vergessen, wie kontinuierlich die CDU in den letzten Jahren schw&#228;cher geworden ist. In allen Bundesl&#228;ndern.</p>
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	<item>
		<title>Von: Tarantoga</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5260</link>
		<dc:creator>Tarantoga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:52:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ihre Bewunderung f&#252;r die Methode Merkel teile ich durchaus, Ihre politischen Verortungen jedoch keinesfalls. Der sehr von mir vermisste G&#252;nther Gaus hat vor einigen Jahren auf die Frage, warum er denn so weit nach links gerutscht sei, geantwortet, dass er nicht nach links gewandert sei sondern eigentlich immer noch da stehe, wo er auch schon in den 70ern war. Nur habe ihn die Bundesrepublik rechts &#252;berholt. Diese Analyse teile ich. Die SPD ist heute rechter als die CDU der 80er. Es braucht schon die Linkspartei um etwa der SPD der 80er zu entsprechen.
Kriegseins&#228;tze wie derzeit in Afghanistan h&#228;tte es unter Kohl nicht gegeben. 
Wie liberal die Bundesrepublik ist sieht man schon daran, wie oft das BVerfG die Notbremse ziehen muss um zumindest das Mindestma&#223; an Freiheitsrechten der B&#252;rger zu wahren.
Ich w&#252;rde Ihnen zustimmen, dass die Bev&#246;lkerung im Grunde sozialliberal orientiert ist. Nur tut die Politik ihr M&#246;glichstes dem nicht zu entsprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Bewunderung f&#252;r die Methode Merkel teile ich durchaus, Ihre politischen Verortungen jedoch keinesfalls. Der sehr von mir vermisste G&#252;nther Gaus hat vor einigen Jahren auf die Frage, warum er denn so weit nach links gerutscht sei, geantwortet, dass er nicht nach links gewandert sei sondern eigentlich immer noch da stehe, wo er auch schon in den 70ern war. Nur habe ihn die Bundesrepublik rechts &#252;berholt. Diese Analyse teile ich. Die SPD ist heute rechter als die CDU der 80er. Es braucht schon die Linkspartei um etwa der SPD der 80er zu entsprechen.<br />
Kriegseins&#228;tze wie derzeit in Afghanistan h&#228;tte es unter Kohl nicht gegeben.<br />
Wie liberal die Bundesrepublik ist sieht man schon daran, wie oft das BVerfG die Notbremse ziehen muss um zumindest das Mindestma&#223; an Freiheitsrechten der B&#252;rger zu wahren.<br />
Ich w&#252;rde Ihnen zustimmen, dass die Bev&#246;lkerung im Grunde sozialliberal orientiert ist. Nur tut die Politik ihr M&#246;glichstes dem nicht zu entsprechen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5248</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 11:35:28 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist mir zu simpel, einfach alles zu addieren, was nicht CDU/CSU ist. Am besten z&#228;hlen Sie noch die Nichtw&#228;hler dazu, dann sehen die Konservativen noch kleiner aus. Die Linken und die FDP (abgeschw&#228;cht auch die Gr&#252;nen und die FDP) in &quot;untereinander zerstrittene kleine Einheiten&quot; zu zerlegen, ist au&#223;erdem ein bisschen viel der Ehre f&#252;r Angela Merkel. Dass sie einander nicht ausstehen und keine strukturelle Mehrheit bilden k&#246;nnen, das besorgen die Parteien auch ohne Frau Merkel von ganz alleine.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mir zu simpel, einfach alles zu addieren, was nicht CDU/CSU ist. Am besten z&#228;hlen Sie noch die Nichtw&#228;hler dazu, dann sehen die Konservativen noch kleiner aus. Die Linken und die FDP (abgeschw&#228;cht auch die Gr&#252;nen und die FDP) in &#8220;untereinander zerstrittene kleine Einheiten&#8221; zu zerlegen, ist au&#223;erdem ein bisschen viel der Ehre f&#252;r Angela Merkel. Dass sie einander nicht ausstehen und keine strukturelle Mehrheit bilden k&#246;nnen, das besorgen die Parteien auch ohne Frau Merkel von ganz alleine.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hape</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5241</link>
		<dc:creator>hape</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:10:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15357#comment-5241</guid>
		<description>Ist die SPD noch eine linke Partei? Und in welchem Sinne? Links wie das Gegenteil von rechts oder link wie das Gegenteil von &quot;jemandem etwas recht machen&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die SPD noch eine linke Partei? Und in welchem Sinne? Links wie das Gegenteil von rechts oder link wie das Gegenteil von &#8220;jemandem etwas recht machen&#8221;?</p>
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	<item>
		<title>Von: erz</title>
		<link>http://carta.info/15357/wir-sind-extrem-sozialliberal/comment-page-1/#comment-5237</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 09:49:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15357#comment-5237</guid>
		<description>3 liberale Parteien in Deutschland, da muss man erst mal drauf kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>3 liberale Parteien in Deutschland, da muss man erst mal drauf kommen.</p>
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