<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Der Tag, an dem die SPD die Wahlen verlor</title>
	<atom:link href="http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/</link>
	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 21:32:38 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Schäuble in schlechter Verfassung &#124; fxneumann · Blog von Felix Neumann</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5126</link>
		<dc:creator>Schäuble in schlechter Verfassung &#124; fxneumann · Blog von Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 16:39:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5126</guid>
		<description>[...] Weil die SPD nicht den Koalitionsvertrag brechen wollte, hat sie sich dem Gr&#252;nen-Antrag auf eine Wahlrechtsreform, die die Problematik des negativen Stimmgewichts beheben sollte, noch vor der Bundestagswahl nicht zugestimmt. Nachdem Angela Merkel auch ohne Stimmenmehrheit bei Mandatsmehrheit Schwarz-Gelb will, d&#228;mmert der SPD, was das bedeutet: Eine illegitime Mehrheit sei das. Schlechte Verlierer im voraus seien das, meint Sch&#228;uble in der Leipziger Volkszeitung, und obendrein sei »die Demokratie gef&#228;hrdet«, wenn man die Legitimit&#228;t der Bundestagswahl anzweifle. Sch&#228;uble irrt.  Das Interview, das mir nur auszugsweise &#252;ber das Presseportal vorliegt, scheint &#252;berhaupt sehr kurios zu sein:  Es sei »ein Prinzip der Demokratie«, dass man sich &#252;ber die Grundprinzipien des Wahlrechts nicht streite, so Sch&#228;uble. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Weil die SPD nicht den Koalitionsvertrag brechen wollte, hat sie sich dem Gr&#252;nen-Antrag auf eine Wahlrechtsreform, die die Problematik des negativen Stimmgewichts beheben sollte, noch vor der Bundestagswahl nicht zugestimmt. Nachdem Angela Merkel auch ohne Stimmenmehrheit bei Mandatsmehrheit Schwarz-Gelb will, d&#228;mmert der SPD, was das bedeutet: Eine illegitime Mehrheit sei das. Schlechte Verlierer im voraus seien das, meint Sch&#228;uble in der Leipziger Volkszeitung, und obendrein sei »die Demokratie gef&#228;hrdet«, wenn man die Legitimit&#228;t der Bundestagswahl anzweifle. Sch&#228;uble irrt.  Das Interview, das mir nur auszugsweise &#252;ber das Presseportal vorliegt, scheint &#252;berhaupt sehr kurios zu sein:  Es sei »ein Prinzip der Demokratie«, dass man sich &#252;ber die Grundprinzipien des Wahlrechts nicht streite, so Sch&#228;uble. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5124</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:23:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5124</guid>
		<description>@viktor baku: Sie haben Recht. Die Kanzlerin droht ja nie selbst.

Zun&#228;chst hatte SPD-Chef Franz M&#252;ntefering an die Bundeskanzlerin geschrieben und eine rasche &#196;nderung des Wahlrechts angemahnt. Viele SPD-Abgeordnete waren &quot;stinksauer&quot; (Zitat Wiefelsp&#252;tz) &#252;ber die Blockadehaltung der Union. Sie wollten dem Antrag der Gr&#252;nen zustimmen. Als das Dr&#228;ngen aus der SPD st&#228;rker wurde, machte die CDU klar, dass an dieser Frage die ganze Koalition h&#228;nge. 

Der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, unterstrich: „Wir haben uns verabredet, nur gemeinsam Gesetze zu machen.“

Und sueddeutsche.de schrieb am 29.6.2009: „CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer warnte die SPD vor einem Koalitionsbruch. Dies w&#252;rde bedeuten, dass sich die Partei drei Monate vor der Bundestagswahl in die Opposition begebe. Dies werde ihr bei der Wahl nicht n&#252;tzen.“ 

K&#246;nnte man schon als Drohung auffassen, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@viktor baku: Sie haben Recht. Die Kanzlerin droht ja nie selbst.</p>
<p>Zun&#228;chst hatte SPD-Chef Franz M&#252;ntefering an die Bundeskanzlerin geschrieben und eine rasche &#196;nderung des Wahlrechts angemahnt. Viele SPD-Abgeordnete waren &#8220;stinksauer&#8221; (Zitat Wiefelsp&#252;tz) &#252;ber die Blockadehaltung der Union. Sie wollten dem Antrag der Gr&#252;nen zustimmen. Als das Dr&#228;ngen aus der SPD st&#228;rker wurde, machte die CDU klar, dass an dieser Frage die ganze Koalition h&#228;nge. </p>
<p>Der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, unterstrich: „Wir haben uns verabredet, nur gemeinsam Gesetze zu machen.“</p>
<p>Und sueddeutsche.de schrieb am 29.6.2009: „CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer warnte die SPD vor einem Koalitionsbruch. Dies w&#252;rde bedeuten, dass sich die Partei drei Monate vor der Bundestagswahl in die Opposition begebe. Dies werde ihr bei der Wahl nicht n&#252;tzen.“ </p>
<p>K&#246;nnte man schon als Drohung auffassen, oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: viktor baku</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5114</link>
		<dc:creator>viktor baku</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 12:26:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5114</guid>
		<description>wenn  ich  dem link &quot;... die kanzlerin DROHTE,  s&#228;mtliche SPD-Minister zu entlassen ...&quot; folge, finde ich keinen hinweis auf diese explizite drohung!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wenn  ich  dem link &#8220;&#8230; die kanzlerin DROHTE,  s&#228;mtliche SPD-Minister zu entlassen &#8230;&#8221; folge, finde ich keinen hinweis auf diese explizite drohung!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Drösser</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5106</link>
		<dc:creator>Christoph Drösser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:49:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5106</guid>
		<description>:-) 
(Wobei: Zurzeit haben CDU und SPD je ca. 50 Prozent der Direktmandate, das wird sich bei dieser Wahl schwer zugunsten der CDU verschieben.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>:-)<br />
(Wobei: Zurzeit haben CDU und SPD je ca. 50 Prozent der Direktmandate, das wird sich bei dieser Wahl schwer zugunsten der CDU verschieben.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5105</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:40:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5105</guid>
		<description>Ist zwar unwahrscheinlich, dass eine Partei mit 35 Prozent Zweitstimmen &#252;ber 70 Prozent der Direktmandate erh&#228;lt, aber Du bist eben durch und durch Mathematiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist zwar unwahrscheinlich, dass eine Partei mit 35 Prozent Zweitstimmen &#252;ber 70 Prozent der Direktmandate erh&#228;lt, aber Du bist eben durch und durch Mathematiker.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Drösser</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5104</link>
		<dc:creator>Christoph Drösser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:24:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5104</guid>
		<description>Gute Idee. Wenn die SPD weiter so schrumpft, k&#246;nnte das aber auch irgendwann dazu f&#252;hren, dass die CDU trotz 35 Prozent Zweitstimmen &#252;ber 70 Prozent der Direktmandate kriegt - und dann h&#228;ngt wieder was &#252;ber ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Idee. Wenn die SPD weiter so schrumpft, k&#246;nnte das aber auch irgendwann dazu f&#252;hren, dass die CDU trotz 35 Prozent Zweitstimmen &#252;ber 70 Prozent der Direktmandate kriegt &#8211; und dann h&#228;ngt wieder was &#252;ber &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5101</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:45:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5101</guid>
		<description>Lieber Christoph, der L&#246;sungsvorschlag der Gr&#252;nen lautete: Verrechnung der &#220;berhangmandate einer Partei mit den Listenmandaten der anderen Bundesl&#228;nder. Diese Verrechnung wurde bereits Mitte des 1990er Jahre als &quot;repr&#228;sentanzf&#246;rderndes Kompensationsmodell I&quot; vom Bundesinnenminister vorgeschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Christoph, der L&#246;sungsvorschlag der Gr&#252;nen lautete: Verrechnung der &#220;berhangmandate einer Partei mit den Listenmandaten der anderen Bundesl&#228;nder. Diese Verrechnung wurde bereits Mitte des 1990er Jahre als &#8220;repr&#228;sentanzf&#246;rderndes Kompensationsmodell I&#8221; vom Bundesinnenminister vorgeschlagen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Drösser</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5100</link>
		<dc:creator>Christoph Drösser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:30:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5100</guid>
		<description>Das Verfassungsgerichtsurteil richtet sich doch gar nicht gegen die &#220;berhangmandate an sich, sondern gegen Paradoxa, die das Wahlrecht hervorbringt (&quot;negatives Stimmgewicht&quot;, d.h. mehr Stimmen f&#252;r eine Partei f&#252;hren zu weniger Sitzen). So lange es Erst- und Zweitstimmen gibt, muss es &#220;berhangmandate irgendeiner Form geben, weil man direkt gew&#228;hlte Kandidaten nicht wieder aus dem Bundestag rauswerfen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verfassungsgerichtsurteil richtet sich doch gar nicht gegen die &#220;berhangmandate an sich, sondern gegen Paradoxa, die das Wahlrecht hervorbringt (&#8220;negatives Stimmgewicht&#8221;, d.h. mehr Stimmen f&#252;r eine Partei f&#252;hren zu weniger Sitzen). So lange es Erst- und Zweitstimmen gibt, muss es &#220;berhangmandate irgendeiner Form geben, weil man direkt gew&#228;hlte Kandidaten nicht wieder aus dem Bundestag rauswerfen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Hensellek</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5099</link>
		<dc:creator>Hans Hensellek</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:12:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5099</guid>
		<description>Ist es nicht so, da&#223; der W&#228;hler auch dann sagt, wer regieren soll, wenn er seine Erststimme z.B. der CDU gibt und seine Zweitstimme der FDP?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht so, da&#223; der W&#228;hler auch dann sagt, wer regieren soll, wenn er seine Erststimme z.B. der CDU gibt und seine Zweitstimme der FDP?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: randOM</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5097</link>
		<dc:creator>randOM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:49:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5097</guid>
		<description>Erschreckend. Wo doch selbst der SPD-Spitze klar sein m&#252;sste, dass die Partei in der Gro&#223;en Koalition immer weiter zerrieben wird. Alle Erfolge heftet sich die CDU ans Revers, f&#252;r die Misserfolge ist die SPD verantwortlich. So steuert man munter auf einstellige Wahlergebnisse zu...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erschreckend. Wo doch selbst der SPD-Spitze klar sein m&#252;sste, dass die Partei in der Gro&#223;en Koalition immer weiter zerrieben wird. Alle Erfolge heftet sich die CDU ans Revers, f&#252;r die Misserfolge ist die SPD verantwortlich. So steuert man munter auf einstellige Wahlergebnisse zu&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: links for 2009-09-22 &#8211; synapsenschnappsen</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5096</link>
		<dc:creator>links for 2009-09-22 &#8211; synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:02:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5096</guid>
		<description>[...] Der Tag, an dem die SPD die Wahlen verlor — CARTA (tags: Politik Recht SPD) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der Tag, an dem die SPD die Wahlen verlor — CARTA (tags: Politik Recht SPD) [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Michal</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5090</link>
		<dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 21:30:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5090</guid>
		<description>@Robin, 2002 gab es jenseits der paar &#220;berhangmandate auch eine knappe Zweitstimmenmehrheit f&#252;r rot-gr&#252;n. 
Die spannende Frage ist, ob schwarz-gelb (wie angek&#252;ndigt) auch dann regiert, wenn der Zweitstimmenanteil dieser Koalition kleiner ist als der Zweitstimmenanteil der anderen Bundestagsparteien. Das w&#228;re etwas Neues! Und vor dem Hintergrund des BVerfG-Urteils &quot;tollk&#252;hn&quot;.

Die Entscheidung vom 3. Juli ist aber vor allem politisch interessant. Sie hat klar gemacht, dass die SPD ausschlie&#223;lich auf eine einzige Karte setzt: auf schwarz-rot. H&#228;tte die SPD beim Wahlgesetz mit den Gr&#252;nen gestimmt (und gegen den Koalitionsvertrag), w&#228;re die Option schwarz-rot an diesem Tag vom Tisch gewesen. Die SPD h&#228;tte sich dann als politische Alternative aufbauen und profilieren m&#252;ssen (aber dazu hatte sie wohl nicht die Kraft). 

Beim Netzsperrengesetz lag zwar die gleiche Problematik vor (Ablehnung durch die SPD in letzter Minute h&#228;tte Bruch des Koalitionsvertrages bedeutet), aber bei diesem Thema war auch die Opposition tief gespalten. Das w&#228;re also kein Signal gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robin, 2002 gab es jenseits der paar &#220;berhangmandate auch eine knappe Zweitstimmenmehrheit f&#252;r rot-gr&#252;n.<br />
Die spannende Frage ist, ob schwarz-gelb (wie angek&#252;ndigt) auch dann regiert, wenn der Zweitstimmenanteil dieser Koalition kleiner ist als der Zweitstimmenanteil der anderen Bundestagsparteien. Das w&#228;re etwas Neues! Und vor dem Hintergrund des BVerfG-Urteils &#8220;tollk&#252;hn&#8221;.</p>
<p>Die Entscheidung vom 3. Juli ist aber vor allem politisch interessant. Sie hat klar gemacht, dass die SPD ausschlie&#223;lich auf eine einzige Karte setzt: auf schwarz-rot. H&#228;tte die SPD beim Wahlgesetz mit den Gr&#252;nen gestimmt (und gegen den Koalitionsvertrag), w&#228;re die Option schwarz-rot an diesem Tag vom Tisch gewesen. Die SPD h&#228;tte sich dann als politische Alternative aufbauen und profilieren m&#252;ssen (aber dazu hatte sie wohl nicht die Kraft). </p>
<p>Beim Netzsperrengesetz lag zwar die gleiche Problematik vor (Ablehnung durch die SPD in letzter Minute h&#228;tte Bruch des Koalitionsvertrages bedeutet), aber bei diesem Thema war auch die Opposition tief gespalten. Das w&#228;re also kein Signal gewesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dreiviertelstunde &#171; Roberts Blog</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5087</link>
		<dc:creator>Dreiviertelstunde &#171; Roberts Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 19:23:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5087</guid>
		<description>[...] 3. Juli 2008 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass&#8230; weiter hier bei www.carta.info &#8211; klicken Sie mal rein.     Verfasst von Robert Koop Eingeordnet unter Wahl   Kommentar [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 3. Juli 2008 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass&#8230; weiter hier bei <a href="http://www.carta.info" rel="nofollow">http://www.carta.info</a> &#8211; klicken Sie mal rein.     Verfasst von Robert Koop Eingeordnet unter Wahl   Kommentar [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/15156/der-tag-an-dem-die-spd-die-wahlen-verlor/comment-page-1/#comment-5081</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:07:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=15156#comment-5081</guid>
		<description>Lieber Wolfgang,

dass die SPD sich nicht getraut hat, mit Rot-Rot-Gr&#252;n f&#252;r das neue Wahlgesetz zu stimmen ist doch letztlich nur ein weiterer Beweis daf&#252;r, dass die Partei Machtinstinkt und Machtoption zugleich verloren hat. 

Deine Analyse, dass die SPD im Grunde seit Beck wieder in die gro&#223;e Koalition wollte, teile ich uneingeschr&#228;nkt.

Aber hat nicht auch Schr&#246;ders Rot-Gr&#252;n 2002  vor allem auf Basis von &#220;berhangmandaten gewonnen - oder zumindest so die eigene Mehrheit deutlich stabilisiert?

Rot-Gr&#252;n hat nach der Wahl 2002 mit 47,1 Prozent regiert....

Der Tag an dem die SPD die Wahl verloren hat ist doch eigentlich der 18. Juni, der Tag an dem das ZugErschwG verabschiedet wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang,</p>
<p>dass die SPD sich nicht getraut hat, mit Rot-Rot-Gr&#252;n f&#252;r das neue Wahlgesetz zu stimmen ist doch letztlich nur ein weiterer Beweis daf&#252;r, dass die Partei Machtinstinkt und Machtoption zugleich verloren hat. </p>
<p>Deine Analyse, dass die SPD im Grunde seit Beck wieder in die gro&#223;e Koalition wollte, teile ich uneingeschr&#228;nkt.</p>
<p>Aber hat nicht auch Schr&#246;ders Rot-Gr&#252;n 2002  vor allem auf Basis von &#220;berhangmandaten gewonnen &#8211; oder zumindest so die eigene Mehrheit deutlich stabilisiert?</p>
<p>Rot-Gr&#252;n hat nach der Wahl 2002 mit 47,1 Prozent regiert&#8230;.</p>
<p>Der Tag an dem die SPD die Wahl verloren hat ist doch eigentlich der 18. Juni, der Tag an dem das ZugErschwG verabschiedet wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

