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	<title>Kommentare zu: Die „Nie-wieder“-Industrie startet durch</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: &#8220;Macht die Banken kleiner!&#8221;&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4893</link>
		<dc:creator>&#8220;Macht die Banken kleiner!&#8221;&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:44:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta.info, Die „Nie-wieder“-Industrie startet durch [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta.info, Die „Nie-wieder“-Industrie startet durch [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: JF</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4831</link>
		<dc:creator>JF</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 09:08:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zu diesem Thema gibt es ein ziemlich bekanntes Video (USA), bestehend aus
drei News Shows 06 / 07 mit zum Teil wirklich falschen Prognosen und
Empfehlungen. Es hat fast 1,5 Millionen Seher, und ist deswegen fuer die &quot;irrenden&quot; Experten, u.a. jenen, die darin vorkommen, schon mal Anlass fuer Schweissperlen.
Also ganz so ohne Konsequenzen blieben deren Unsinn, der ganz normale
Wahnsinn vergangener Tage, nun doch nicht. &quot;Peter Schiff was right&quot;:
http://www.youtube.com/watch?v=2I0QN-FYkpw

und dazu passend, ein Folgevideo mit Bill Maher, TV Moderator, in einer comedy
show, in der er Art Laffer zu seinen frueheren Aussagen und Fehlprognosen (zu 
sehen in erstem Video) befragt. (Ich mag die Art wie amerikansiche TV Comedies,
u.a. auch Comedy Central, fallweise die falschen Finanzexperten rannimmt,
zerlegt.)
http://www.youtube.com/watch?v=z3WjgKUf-kA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesem Thema gibt es ein ziemlich bekanntes Video (USA), bestehend aus<br />
drei News Shows 06 / 07 mit zum Teil wirklich falschen Prognosen und<br />
Empfehlungen. Es hat fast 1,5 Millionen Seher, und ist deswegen fuer die &#8220;irrenden&#8221; Experten, u.a. jenen, die darin vorkommen, schon mal Anlass fuer Schweissperlen.<br />
Also ganz so ohne Konsequenzen blieben deren Unsinn, der ganz normale<br />
Wahnsinn vergangener Tage, nun doch nicht. &#8220;Peter Schiff was right&#8221;:<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2I0QN-FYkpw" rel="nofollow">http://www.youtube.com/watch?v=2I0QN-FYkpw</a></p>
<p>und dazu passend, ein Folgevideo mit Bill Maher, TV Moderator, in einer comedy<br />
show, in der er Art Laffer zu seinen frueheren Aussagen und Fehlprognosen (zu<br />
sehen in erstem Video) befragt. (Ich mag die Art wie amerikansiche TV Comedies,<br />
u.a. auch Comedy Central, fallweise die falschen Finanzexperten rannimmt,<br />
zerlegt.)<br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/"><img src="http://img.youtube.com/vi/z3WjgKUf-kA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4801</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 23:07:18 +0000</pubDate>
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		<description>Der Brief ist doch grandios (offenbar haben die daf&#252;r nicht soviel einstecken m&#252;ssen, wie wir f&#252;r unser Manifest - nunja, sie haben es ja auch Brief und nicht Manifest genannt).

Konferenzen sind eben die &quot;Medien&quot; der Wissenschaft. Das geht schon in Ordnung.

Tats&#228;chlich muss man sich fragen, ob die &#214;konomen hierzulande nicht auch h&#228;ufiger Briefe an die Regierung schreiben sollten - und nicht nur, sehr teuere, Gutachten zur gesamtwirtschaftlichen Lage verfassen.

Danke f&#252;r den Hinweis auf den Brief, der mir sonst v&#246;llig entgangen w&#228;re. rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Brief ist doch grandios (offenbar haben die daf&#252;r nicht soviel einstecken m&#252;ssen, wie wir f&#252;r unser Manifest &#8211; nunja, sie haben es ja auch Brief und nicht Manifest genannt).</p>
<p>Konferenzen sind eben die &#8220;Medien&#8221; der Wissenschaft. Das geht schon in Ordnung.</p>
<p>Tats&#228;chlich muss man sich fragen, ob die &#214;konomen hierzulande nicht auch h&#228;ufiger Briefe an die Regierung schreiben sollten &#8211; und nicht nur, sehr teuere, Gutachten zur gesamtwirtschaftlichen Lage verfassen.</p>
<p>Danke f&#252;r den Hinweis auf den Brief, der mir sonst v&#246;llig entgangen w&#228;re. rml</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin J. Landis</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4765</link>
		<dc:creator>Martin J. Landis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 13:32:09 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat: 
&quot;Dazu kamen die globalen Ungleichgewichte. Der Aufstieg Chinas und Indiens und das Anh&#228;ufen von Sparguthaben in den aufstrebenden Nationen machte unseren Import billiger. Und er sorgte daf&#252;r, dass ihr Leistungsbilanz&#252;berschuss billige Zinsen und nur m&#228;&#223;ige Ertragsaussichten auf mittel- und langfristige Anlagen er&#246;ffnete.&quot;

Bemerkenswert kurz und knapp. Die Binsenweisheiten von Marx bis Keynes in einem Satz verpackt. Kapital strebt nach h&#246;chster Rendite. &#214;konomische und finanzwirtschaftliche Ungleichgewichte sorgten f&#252;r die asymmetrischen Waren- und Kapitalstr&#246;me der vergangenen Boomjahre. Geld und Waren flossen allen wirtschaftlichen Lehrbuchweisheiten zum Trotz stromauf von den Entwicklungsl&#228;ndern und einigen wenigen aufrechten Exportl&#228;ndern, wie Deutschland, hin zu den globalen Dienstleistungs- und Konsumzentren. Dank einer gigantischen Sogwirkung von Internet-, Kreditkarten-, Immobilien- und Rohstoffblasen und der daf&#252;r notwendigen Infrastruktur von Bonussystemen, Verbriefungsrevolution, Hedge-Fonds-Konstrukten und einer kontinuierlich ansteigenden B&#246;rse, die das aus allen Winkeln der Welt hereinstr&#246;mende Kapital in virtuelle Gewinne verwandelte. 

Die weiteren Ausf&#252;hrungen h&#228;tten sie dann aber auch einfacher auf den Punkt bringen k&#246;nnen: Nat&#252;rlich verl&#228;&#223;t keiner ein Kasino, in dem jeder gewinnt. Ein Kasino, dass es erlaubt, auf Kosten der restlichen Welt zu leben, in dem die Eliten und ihr Dienstleistungsfu&#223;volk scheinbar ohne wirkliche Anstrengung reicher werden. Wie bei jedem Pyramidenspiel sorg(t)en alle Ebenen daf&#252;r, dass die Sogwirkung anh&#228;lt. Spielverderber oder Mahner wurden ausgegrenzt, gemobbt, diffamiert und in Talkshows als Verschw&#246;rungsthoretiker und Wirrk&#246;pfe entlarvt.  
 
Hat sich daran zwischenzeitlich etwas ge&#228;ndert? Kurzfristig schon - auf dem H&#246;hepunkt der Krise - der wirtschaftlichen, wohlgemerkt, nicht der Finanzkrise - brach der Warenaustausch massiv ein, die Ungleichgewichte - gefangen in einer apokalyptischen Balance - gerieten ins Wanken. Aber sie fielen nicht - bislang. Warum nicht? Die Antwort findet sich versteckt im n&#228;chsten Satz: 

&quot;Man suchte h&#246;here Renditen - und damit h&#246;here Risiken. Das war der Kern des Immobilienbooms in den USA und in England.&quot;

Es wurde Ersatz f&#252;r die Immobilienblase gefunden und in k&#252;rzester Zeit ein neues Pyramidenspiel mit gewissem Ausgang inszeniert: Die Staatsverschuldung. 

Hier vor allem die des amerikanischen Steuerzahlers, aber auch der Britische, Niederl&#228;ndische und auch der Deutsche sind mittlerweile ganz gut dabei. Letzterer hat bereits zuvor alles daf&#252;r getan, dass gesch&#228;tzte 2/3 seiner lebenslangen Ersparnisse von amerikanischen Banken aufgesogen, und letztlich gegen Holzh&#228;usergettos in Vorst&#228;dten, chinesische Flachbildfernseher und Plastik-Steckblumen eingetauscht wurden. Auch solvente Kreditnehmer k&#246;nnen diese Schulden nie zur&#252;ckzahlen, selbst wenn sie wollten, die zwischengeschalteten Banken sind eigentlich pleite, amerikanische Aktien sind gefallen. Dennoch flie&#223;t das Kapital weiterhin bergauf und bef&#252;llt vorerst das schwarze Bilanzloch amerikanischer Wall-Street-Banken. Warum? 

Die Amerikaner haben den letzten Trumpf gezogen, den sie noch hatten, die  Staatsverschuldung und damit letztlich den Dollar als globale Leitw&#228;hrung auf den Spieltisch geworfen. Und tats&#228;chlich es funktioniert! Das Kapital sucht h&#246;here Renditen und str&#246;mt allen Risiken zum Trotz erneut flussauf. 

Praktisch erleben wir vor den Augen der Welt eine neue Verbriefungsrevolution - diesmal mit Staatsanleihen. Das Risiko ist aber jetzt weitaus h&#246;her. Der Kreditnehmer war zuvor schon pleite, auch wenn er noch einen wichtigen Trumpf besa&#223;, der vorerst gestochen hat. Findet er in n&#228;chster Zeit keine neuen Chips, die er gegen Waren und echtes Kapital eintauschen kann, kann er das Kasino komplett dicht machen - es sei denn, er zieht den allerletzten Trumpf, &#252;ber den wir aber jetzt lieber nicht nachdenken wollen. 

Wenn die &#214;konomen ihrer Majest&#228;t in danach den n&#228;chsten Entschuldigungbrief schreiben m&#252;ssen, sollten sie zumindest die abschlie&#223;enden Worte vorsorglich als Textbaustein ablegen:

&quot;Die Ursache der Krise war die geballte Einbildungskraft einer Menge kluger Leute im In- und Ausland ...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat:<br />
&#8220;Dazu kamen die globalen Ungleichgewichte. Der Aufstieg Chinas und Indiens und das Anh&#228;ufen von Sparguthaben in den aufstrebenden Nationen machte unseren Import billiger. Und er sorgte daf&#252;r, dass ihr Leistungsbilanz&#252;berschuss billige Zinsen und nur m&#228;&#223;ige Ertragsaussichten auf mittel- und langfristige Anlagen er&#246;ffnete.&#8221;</p>
<p>Bemerkenswert kurz und knapp. Die Binsenweisheiten von Marx bis Keynes in einem Satz verpackt. Kapital strebt nach h&#246;chster Rendite. &#214;konomische und finanzwirtschaftliche Ungleichgewichte sorgten f&#252;r die asymmetrischen Waren- und Kapitalstr&#246;me der vergangenen Boomjahre. Geld und Waren flossen allen wirtschaftlichen Lehrbuchweisheiten zum Trotz stromauf von den Entwicklungsl&#228;ndern und einigen wenigen aufrechten Exportl&#228;ndern, wie Deutschland, hin zu den globalen Dienstleistungs- und Konsumzentren. Dank einer gigantischen Sogwirkung von Internet-, Kreditkarten-, Immobilien- und Rohstoffblasen und der daf&#252;r notwendigen Infrastruktur von Bonussystemen, Verbriefungsrevolution, Hedge-Fonds-Konstrukten und einer kontinuierlich ansteigenden B&#246;rse, die das aus allen Winkeln der Welt hereinstr&#246;mende Kapital in virtuelle Gewinne verwandelte. </p>
<p>Die weiteren Ausf&#252;hrungen h&#228;tten sie dann aber auch einfacher auf den Punkt bringen k&#246;nnen: Nat&#252;rlich verl&#228;&#223;t keiner ein Kasino, in dem jeder gewinnt. Ein Kasino, dass es erlaubt, auf Kosten der restlichen Welt zu leben, in dem die Eliten und ihr Dienstleistungsfu&#223;volk scheinbar ohne wirkliche Anstrengung reicher werden. Wie bei jedem Pyramidenspiel sorg(t)en alle Ebenen daf&#252;r, dass die Sogwirkung anh&#228;lt. Spielverderber oder Mahner wurden ausgegrenzt, gemobbt, diffamiert und in Talkshows als Verschw&#246;rungsthoretiker und Wirrk&#246;pfe entlarvt.  </p>
<p>Hat sich daran zwischenzeitlich etwas ge&#228;ndert? Kurzfristig schon &#8211; auf dem H&#246;hepunkt der Krise &#8211; der wirtschaftlichen, wohlgemerkt, nicht der Finanzkrise &#8211; brach der Warenaustausch massiv ein, die Ungleichgewichte &#8211; gefangen in einer apokalyptischen Balance &#8211; gerieten ins Wanken. Aber sie fielen nicht &#8211; bislang. Warum nicht? Die Antwort findet sich versteckt im n&#228;chsten Satz: </p>
<p>&#8220;Man suchte h&#246;here Renditen &#8211; und damit h&#246;here Risiken. Das war der Kern des Immobilienbooms in den USA und in England.&#8221;</p>
<p>Es wurde Ersatz f&#252;r die Immobilienblase gefunden und in k&#252;rzester Zeit ein neues Pyramidenspiel mit gewissem Ausgang inszeniert: Die Staatsverschuldung. </p>
<p>Hier vor allem die des amerikanischen Steuerzahlers, aber auch der Britische, Niederl&#228;ndische und auch der Deutsche sind mittlerweile ganz gut dabei. Letzterer hat bereits zuvor alles daf&#252;r getan, dass gesch&#228;tzte 2/3 seiner lebenslangen Ersparnisse von amerikanischen Banken aufgesogen, und letztlich gegen Holzh&#228;usergettos in Vorst&#228;dten, chinesische Flachbildfernseher und Plastik-Steckblumen eingetauscht wurden. Auch solvente Kreditnehmer k&#246;nnen diese Schulden nie zur&#252;ckzahlen, selbst wenn sie wollten, die zwischengeschalteten Banken sind eigentlich pleite, amerikanische Aktien sind gefallen. Dennoch flie&#223;t das Kapital weiterhin bergauf und bef&#252;llt vorerst das schwarze Bilanzloch amerikanischer Wall-Street-Banken. Warum? </p>
<p>Die Amerikaner haben den letzten Trumpf gezogen, den sie noch hatten, die  Staatsverschuldung und damit letztlich den Dollar als globale Leitw&#228;hrung auf den Spieltisch geworfen. Und tats&#228;chlich es funktioniert! Das Kapital sucht h&#246;here Renditen und str&#246;mt allen Risiken zum Trotz erneut flussauf. </p>
<p>Praktisch erleben wir vor den Augen der Welt eine neue Verbriefungsrevolution &#8211; diesmal mit Staatsanleihen. Das Risiko ist aber jetzt weitaus h&#246;her. Der Kreditnehmer war zuvor schon pleite, auch wenn er noch einen wichtigen Trumpf besa&#223;, der vorerst gestochen hat. Findet er in n&#228;chster Zeit keine neuen Chips, die er gegen Waren und echtes Kapital eintauschen kann, kann er das Kasino komplett dicht machen &#8211; es sei denn, er zieht den allerletzten Trumpf, &#252;ber den wir aber jetzt lieber nicht nachdenken wollen. </p>
<p>Wenn die &#214;konomen ihrer Majest&#228;t in danach den n&#228;chsten Entschuldigungbrief schreiben m&#252;ssen, sollten sie zumindest die abschlie&#223;enden Worte vorsorglich als Textbaustein ablegen:</p>
<p>&#8220;Die Ursache der Krise war die geballte Einbildungskraft einer Menge kluger Leute im In- und Ausland &#8230;&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ricci  Riegelhuth</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4747</link>
		<dc:creator>Ricci  Riegelhuth</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 00:05:09 +0000</pubDate>
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		<description>Warum sollen &#214;konomen lange Briefe nach Berlin schreiben. Ob geschrieben oder gerade erlebt, in Berlin fehlt die Wahrnehmung. Frau Merkel pr&#228;sidiert f&#252;r den Wahlkampf. Allerdings ungeachtet der Tatsache, das wir den Pr&#228;sidenten schon gew&#228;hlt haben. Das fand im Mai statt.
Doch diese zeitliche Qualit&#228;t, dass n&#228;mlich der Staat Island bankrott ist und dass wir weiter als  Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, unbedacht der M&#246;glichkeit wie die Isl&#228;nder demn&#228;chst dazustehn, sind Dinge an die wir vorsorglich denken sollten.  Im g&#252;nstigsten Fall haben die 300 000 Einwohner von Island in 20 Jahren jene Schulden bezahlt, die ihnen von abenteuerlustigen Bankiers unter Mithilfe der eigenen Regierung aufgeladen wurden. Der Staat Irland ist bankrott, denn 1000 Milliarden US-Dollar staatlicher Schulden und Verpflichtungen sind auf der gr&#252;nen Insel nicht alleine finanzierbar. Jetzt sind auch die reichen Cayman Islands bankrott, wo 50 000 Einwohner von Steuerhinterziehern lebten und dem Vorzug, selbst keine Steuern bezahlen zu m&#252;ssen. Es zeichnet sich ab, dass in allen drei Staaten die Steuern eingef&#252;hrt oder substantiell erh&#246;ht werden m&#252;ssen. Wer nicht willens ist, seinem Staat Geld zur Verf&#252;gung zu stellen, wird ihn in den Bankrott treiben. Selbst die Finanzhasadeure erkennen nicht, dass hier eventuell ein bequemer Ast abges&#228;gt werden k&#246;nnte auf dem sie selbst sehr komfortabel und gewinntr&#228;chtig sitzen. Gier frisst Hirn. Definitiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollen &#214;konomen lange Briefe nach Berlin schreiben. Ob geschrieben oder gerade erlebt, in Berlin fehlt die Wahrnehmung. Frau Merkel pr&#228;sidiert f&#252;r den Wahlkampf. Allerdings ungeachtet der Tatsache, das wir den Pr&#228;sidenten schon gew&#228;hlt haben. Das fand im Mai statt.<br />
Doch diese zeitliche Qualit&#228;t, dass n&#228;mlich der Staat Island bankrott ist und dass wir weiter als  Steuerzahler zur Kasse gebeten werden, unbedacht der M&#246;glichkeit wie die Isl&#228;nder demn&#228;chst dazustehn, sind Dinge an die wir vorsorglich denken sollten.  Im g&#252;nstigsten Fall haben die 300 000 Einwohner von Island in 20 Jahren jene Schulden bezahlt, die ihnen von abenteuerlustigen Bankiers unter Mithilfe der eigenen Regierung aufgeladen wurden. Der Staat Irland ist bankrott, denn 1000 Milliarden US-Dollar staatlicher Schulden und Verpflichtungen sind auf der gr&#252;nen Insel nicht alleine finanzierbar. Jetzt sind auch die reichen Cayman Islands bankrott, wo 50 000 Einwohner von Steuerhinterziehern lebten und dem Vorzug, selbst keine Steuern bezahlen zu m&#252;ssen. Es zeichnet sich ab, dass in allen drei Staaten die Steuern eingef&#252;hrt oder substantiell erh&#246;ht werden m&#252;ssen. Wer nicht willens ist, seinem Staat Geld zur Verf&#252;gung zu stellen, wird ihn in den Bankrott treiben. Selbst die Finanzhasadeure erkennen nicht, dass hier eventuell ein bequemer Ast abges&#228;gt werden k&#246;nnte auf dem sie selbst sehr komfortabel und gewinntr&#228;chtig sitzen. Gier frisst Hirn. Definitiv.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DP</title>
		<link>http://carta.info/14471/die-nie-wieder-industrie-startet-durch/comment-page-1/#comment-4732</link>
		<dc:creator>DP</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:45:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=14471#comment-4732</guid>
		<description>ad 2.)
Ohne Konferenzen g&#228;be es keine Vortr&#228;ge, ohne Vortr&#228;ge g&#228;be es keine Deadlines, ohne Deadlines w&#228;re nie irgendetwas fertig geworden, wahrscheinlich auch keine Analysen. 

Also, ein paar Konferenzen sollten schon drin sein, oder? Es muss ja nicht gleich Schnitzel im Kanzleramt sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ad 2.)<br />
Ohne Konferenzen g&#228;be es keine Vortr&#228;ge, ohne Vortr&#228;ge g&#228;be es keine Deadlines, ohne Deadlines w&#228;re nie irgendetwas fertig geworden, wahrscheinlich auch keine Analysen. </p>
<p>Also, ein paar Konferenzen sollten schon drin sein, oder? Es muss ja nicht gleich Schnitzel im Kanzleramt sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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