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	<title>Kommentare zu: Der trostlose Wahlkampf und die Medien</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Daniel Leisegang</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4752</link>
		<dc:creator>Daniel Leisegang</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 08:17:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Hinweis am Rande: Die Sendung &quot;Markt und Medien&quot; (Deutschlandfunk) f&#252;hrte vergangenen Samstag ein Interview mit mir, Grundlage war dieser Beitrag auf Carta:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1029134/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hinweis am Rande: Die Sendung &#8220;Markt und Medien&#8221; (Deutschlandfunk) f&#252;hrte vergangenen Samstag ein Interview mit mir, Grundlage war dieser Beitrag auf Carta:<br />
<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1029134/" rel="nofollow">http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1029134/</a></p>
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		<title>Von: Daniel Leisegang</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4607</link>
		<dc:creator>Daniel Leisegang</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:35:26 +0000</pubDate>
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		<description>@ Mika: Dass Obamas Reformen des amerikanischen Gesundheitssystems so zwiesp&#228;ltig gesehen wird, hat auch viel mit der aufgeregten Uninformiertheit zu tun - und mit der sozialen Spaltung in den USA, denke ich. 
Und ich denke schon, dass es Unterschiede zwischen den Parteiprogrammen hierzulande gibt. Schwarz-Gelb wird in den entscheidenden politischen Fragen durchaus andere Antworten formulieren - beispielsweise in der Sozial- und Atompolitik oder hinsichtlich des Schutzes der Grundrechte.
Allerdings haben sich die gro&#223;en Parteien, das r&#228;ume ich, inhaltlich schon sehr angen&#228;hert - der Kampf um die &quot;Mitte&quot; fordert erkennbar seinen Tribut.

Nichtsdestotrotz w&#228;re es sinnvoll, wenn wir genauer erfahren w&#252;rden, welche Wahl wir in wenigen Wochen haben. Das aber erfordert einen Wahlkampf, in dem weniger skandalisiert wird. Stattdessen m&#252;sste inhaltlich u.a. um die Fragen gestritten werden, die ich oben angesprochen habe.

@Annika: da kann ich nur zustimmen. In der Tat: Die Medien fahren mit ihm Schlafwagen.
Merkel verh&#228;lt sich zwar taktisch durchaus klug, wenn sie, die &quot;Teflon-Kanzlerin&quot; alles an sich abperlen l&#228;sst. Auf der Strecke bleiben der politische Diskurs und die &#246;ffentliche Debatte &#252;ber die Entscheidungen, die uns alle betreffen werden – Stichwort: Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrise, Bildung und zunehmende soziale Spaltung. 
(Mir f&#228;llt immer wieder auf, dass ich selten klare Antworten erhalte, warum auch recht linke Bekannte und Freunde diese Kanzlerin derart sch&#228;tzen. Sie sei halt kompromisslerisch, und sympathisch. Das reicht aber nicht.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Mika: Dass Obamas Reformen des amerikanischen Gesundheitssystems so zwiesp&#228;ltig gesehen wird, hat auch viel mit der aufgeregten Uninformiertheit zu tun &#8211; und mit der sozialen Spaltung in den USA, denke ich.<br />
Und ich denke schon, dass es Unterschiede zwischen den Parteiprogrammen hierzulande gibt. Schwarz-Gelb wird in den entscheidenden politischen Fragen durchaus andere Antworten formulieren &#8211; beispielsweise in der Sozial- und Atompolitik oder hinsichtlich des Schutzes der Grundrechte.<br />
Allerdings haben sich die gro&#223;en Parteien, das r&#228;ume ich, inhaltlich schon sehr angen&#228;hert &#8211; der Kampf um die &#8220;Mitte&#8221; fordert erkennbar seinen Tribut.</p>
<p>Nichtsdestotrotz w&#228;re es sinnvoll, wenn wir genauer erfahren w&#252;rden, welche Wahl wir in wenigen Wochen haben. Das aber erfordert einen Wahlkampf, in dem weniger skandalisiert wird. Stattdessen m&#252;sste inhaltlich u.a. um die Fragen gestritten werden, die ich oben angesprochen habe.</p>
<p>@Annika: da kann ich nur zustimmen. In der Tat: Die Medien fahren mit ihm Schlafwagen.<br />
Merkel verh&#228;lt sich zwar taktisch durchaus klug, wenn sie, die &#8220;Teflon-Kanzlerin&#8221; alles an sich abperlen l&#228;sst. Auf der Strecke bleiben der politische Diskurs und die &#246;ffentliche Debatte &#252;ber die Entscheidungen, die uns alle betreffen werden – Stichwort: Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrise, Bildung und zunehmende soziale Spaltung.<br />
(Mir f&#228;llt immer wieder auf, dass ich selten klare Antworten erhalte, warum auch recht linke Bekannte und Freunde diese Kanzlerin derart sch&#228;tzen. Sie sei halt kompromisslerisch, und sympathisch. Das reicht aber nicht.)</p>
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		<title>Von: Mika</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4549</link>
		<dc:creator>Mika</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:11:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Annika (Kommentar 7)

Ja, die Dienstwagen &quot;Aff&#228;re&quot; ist wirklich so eine komische Sensation. Sie l&#228;sst sich allerings auch nur schwer beurteilen: Hat wirklich jemand dem Fahrer den Schl&#252;ssel geklaut? Warum stellt dieser eventuelle Jemand das Auto dann wieder auffindbar ab. Vielleicht aus Angst, weil es 2000 Peilsender hinter der Oberfl&#228;che gibt, wer wei&#223; es? 

Wir leben ja sozusagen schon mitten in dieser Peilsendergesellschaft. Wir bevorzugen Interfaces und negieren den direkten Zusammenhang. Wir &#252;bertragen also Bed&#252;rfnisse auf Apparate und hoffen, dass uns das erlaubt, einmal durchzuatmen. Solcherweise gestrickte anthroposophistische Ideen sind wir also irgendwie im Moment.

Was Frau Merkel betrifft ist es wirklich schwierig, sich ein schl&#252;ssiges Bild zu machen. Es ist eben in der Tat nicht einsehbar, was durch sie entstanden und gewachsen ist und was nicht. 

Unsere gegenw&#228;rtige Modernit&#228;t hat die Eigenschaft solche Wahrnehmungen leichterdings zu kategorisieren. Ohne dass wir aber die Hintergr&#252;nde kennen. Und ganz unt&#228;tig wird ja die Bundesregierung auch nicht sein. Das soll hier f&#252;r Frau Merkel kein positives Statement werden. Vielleicht eher ein Statement gegen die Vorabverurteilung. Vorab deswegen, weil wir kaum einen direkten Kontakt haben, zu den Menschen, die abw&#228;gen m&#252;ssen, was passieren soll. 

Vielleicht bringen wir alle gegenseitig viel zu wenig beachtende Wahrnehmung  ein in die gesellschaftliche Bewegung. Wer wei&#223;. Irgendwie sollte das Ganze aber ein wenig klarer werden. Dann w&#228;ren wom&#246;glich auch viel mehr konstruktive Potentiale geneigt, sich einzubringen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Annika (Kommentar 7)</p>
<p>Ja, die Dienstwagen &#8220;Aff&#228;re&#8221; ist wirklich so eine komische Sensation. Sie l&#228;sst sich allerings auch nur schwer beurteilen: Hat wirklich jemand dem Fahrer den Schl&#252;ssel geklaut? Warum stellt dieser eventuelle Jemand das Auto dann wieder auffindbar ab. Vielleicht aus Angst, weil es 2000 Peilsender hinter der Oberfl&#228;che gibt, wer wei&#223; es? </p>
<p>Wir leben ja sozusagen schon mitten in dieser Peilsendergesellschaft. Wir bevorzugen Interfaces und negieren den direkten Zusammenhang. Wir &#252;bertragen also Bed&#252;rfnisse auf Apparate und hoffen, dass uns das erlaubt, einmal durchzuatmen. Solcherweise gestrickte anthroposophistische Ideen sind wir also irgendwie im Moment.</p>
<p>Was Frau Merkel betrifft ist es wirklich schwierig, sich ein schl&#252;ssiges Bild zu machen. Es ist eben in der Tat nicht einsehbar, was durch sie entstanden und gewachsen ist und was nicht. </p>
<p>Unsere gegenw&#228;rtige Modernit&#228;t hat die Eigenschaft solche Wahrnehmungen leichterdings zu kategorisieren. Ohne dass wir aber die Hintergr&#252;nde kennen. Und ganz unt&#228;tig wird ja die Bundesregierung auch nicht sein. Das soll hier f&#252;r Frau Merkel kein positives Statement werden. Vielleicht eher ein Statement gegen die Vorabverurteilung. Vorab deswegen, weil wir kaum einen direkten Kontakt haben, zu den Menschen, die abw&#228;gen m&#252;ssen, was passieren soll. </p>
<p>Vielleicht bringen wir alle gegenseitig viel zu wenig beachtende Wahrnehmung  ein in die gesellschaftliche Bewegung. Wer wei&#223;. Irgendwie sollte das Ganze aber ein wenig klarer werden. Dann w&#228;ren wom&#246;glich auch viel mehr konstruktive Potentiale geneigt, sich einzubringen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Annika</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4544</link>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 20:30:51 +0000</pubDate>
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		<description>Der Bundestagswahlkampf 2009 verl&#228;uft tats&#228;chlich v&#246;llig leidenschaftslos - Die Kandidaten qu&#228;len sich mit beispielloser Lethargie durch s&#228;mtliche Wahlkampffauftritte - die &#252;blichen Verd&#228;chtigen wie Illner, Will, Beckmann usw. werden konsultiert, ohne dass in den Gespr&#228;chen nennenswert Neues zu h&#246;ren w&#228;re. Allen voran die Kanzlerin: Frau Merkel meidet jede kontroverse Debatte und gibt mittlerweile ein v&#246;llig konturloses Bild ab. 
Wenn selbst der nieders&#228;chsische Ministerpr&#228;sident Christian Wulff davor mahnt, &quot;im Schlafwagen&quot; werde man das Bundestagswahlziel nicht erreichen, ist das allein schon alarmierend genug. Das christdemokratische Wahlprogramm liest sich wie ein Sammelband der sch&#246;nsten politischen Phrasen, ohne wirklich konkret zu werden. Ein kompetentes Staatsoberhaupt zeichnet sich doch auch dadurch aus, Glaubw&#252;rdigkeit zu wahren, ohne dabei stets den einfachsten Weg zu w&#228;hlen und  immer nur &quot;abzuwarten&quot;. 
Diese Strategie hat Frau Merkel in den vergangenen Jahren jedoch konsequent verfolgt, wie bereits an ihrem schwachen F&#252;hrungsstil deutlich wird. Selten bezieht sie selbst eine klare Position, wartet immer erst ab, wohin die Mehrheit in der Fraktion tendiert, um sich schlie&#223;lich dieser zu beugen (siehe Jobcenter etc.).
Es mangelt ihr an wirklicher Integrit&#228;t und Willensst&#228;rke. Ich bezweifle stark, dass diese Frau &#252;ber die n&#246;tige Kompetenz verf&#252;gt, unseren Staat zu leiten…
Meine Stimme hat sie jedenfalls nicht. 
Ihre Kritik an der medialen Berichterstattung finde ich allerdings auch sehr treffend – mangelnde Dynamik des Wahlkampfes ist wohl nicht nur der Politik anzulasten, auch die Medien scheinen das Thema geradezu schlafwandlerisch abzuhandeln, gelegentlich wird zwar Kritik ge&#252;bt an der Kraftlosigkeit Merkels/Steinmeiers, doch die kontroversen Themen weichen hochstilisierten Skandalen wie der j&#252;ngsten „Dienstwagen-Aff&#228;re“.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestagswahlkampf 2009 verl&#228;uft tats&#228;chlich v&#246;llig leidenschaftslos &#8211; Die Kandidaten qu&#228;len sich mit beispielloser Lethargie durch s&#228;mtliche Wahlkampffauftritte &#8211; die &#252;blichen Verd&#228;chtigen wie Illner, Will, Beckmann usw. werden konsultiert, ohne dass in den Gespr&#228;chen nennenswert Neues zu h&#246;ren w&#228;re. Allen voran die Kanzlerin: Frau Merkel meidet jede kontroverse Debatte und gibt mittlerweile ein v&#246;llig konturloses Bild ab.<br />
Wenn selbst der nieders&#228;chsische Ministerpr&#228;sident Christian Wulff davor mahnt, &#8220;im Schlafwagen&#8221; werde man das Bundestagswahlziel nicht erreichen, ist das allein schon alarmierend genug. Das christdemokratische Wahlprogramm liest sich wie ein Sammelband der sch&#246;nsten politischen Phrasen, ohne wirklich konkret zu werden. Ein kompetentes Staatsoberhaupt zeichnet sich doch auch dadurch aus, Glaubw&#252;rdigkeit zu wahren, ohne dabei stets den einfachsten Weg zu w&#228;hlen und  immer nur &#8220;abzuwarten&#8221;.<br />
Diese Strategie hat Frau Merkel in den vergangenen Jahren jedoch konsequent verfolgt, wie bereits an ihrem schwachen F&#252;hrungsstil deutlich wird. Selten bezieht sie selbst eine klare Position, wartet immer erst ab, wohin die Mehrheit in der Fraktion tendiert, um sich schlie&#223;lich dieser zu beugen (siehe Jobcenter etc.).<br />
Es mangelt ihr an wirklicher Integrit&#228;t und Willensst&#228;rke. Ich bezweifle stark, dass diese Frau &#252;ber die n&#246;tige Kompetenz verf&#252;gt, unseren Staat zu leiten…<br />
Meine Stimme hat sie jedenfalls nicht.<br />
Ihre Kritik an der medialen Berichterstattung finde ich allerdings auch sehr treffend – mangelnde Dynamik des Wahlkampfes ist wohl nicht nur der Politik anzulasten, auch die Medien scheinen das Thema geradezu schlafwandlerisch abzuhandeln, gelegentlich wird zwar Kritik ge&#252;bt an der Kraftlosigkeit Merkels/Steinmeiers, doch die kontroversen Themen weichen hochstilisierten Skandalen wie der j&#252;ngsten „Dienstwagen-Aff&#228;re“.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mika</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4514</link>
		<dc:creator>Mika</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 12:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>Habe gestern (Kommentar Nr. 3) geschrieben:

&quot;Die allerbeste Variante w&#228;re m&#246;glicherweise eine “Gro&#223;e Koalition +” , in die auch die f&#228;higsten K&#246;pfe von FPD, der Linken und weiteren Parteien und Institutionen eingebunden sein m&#252;ssten.&quot;

Die Gr&#252;nen sind hier irgendwie unbeabsichtigt abhanden gekommen, geh&#246;ren nat&#252;rlich dazu. Und dann nat&#252;rlich auch: die Piratenpartei - quasi als Bewahrer des Grundgesetzes und als Motor f&#252;r die Debatte &#252;ber neue Themen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gestern (Kommentar Nr. 3) geschrieben:</p>
<p>&#8220;Die allerbeste Variante w&#228;re m&#246;glicherweise eine “Gro&#223;e Koalition +” , in die auch die f&#228;higsten K&#246;pfe von FPD, der Linken und weiteren Parteien und Institutionen eingebunden sein m&#252;ssten.&#8221;</p>
<p>Die Gr&#252;nen sind hier irgendwie unbeabsichtigt abhanden gekommen, geh&#246;ren nat&#252;rlich dazu. Und dann nat&#252;rlich auch: die Piratenpartei &#8211; quasi als Bewahrer des Grundgesetzes und als Motor f&#252;r die Debatte &#252;ber neue Themen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Verfassungsblog &#187; Blog Archive &#187; Die Medien sind schuld am trostlosen Wahlkampf?</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4513</link>
		<dc:creator>Verfassungsblog &#187; Blog Archive &#187; Die Medien sind schuld am trostlosen Wahlkampf?</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 09:23:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] bei CARTA regt sich Daniel Leisegang &#252;ber den trostlosen Wahlkampf auf. An dem seien gar nicht die Parteien [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] bei CARTA regt sich Daniel Leisegang &#252;ber den trostlosen Wahlkampf auf. An dem seien gar nicht die Parteien [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jeeves</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4512</link>
		<dc:creator>Jeeves</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 08:35:01 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Plage dieses Sommers ist nicht die Schweinegrippe, sondern die Trostlosigkeit des bundesweiten Wahlkampfs.&quot;
Find ich nicht. Ist mir sogar sehr angenehm, dass nicht wild rumgeschimpft, gelogen und gehetzt wird wie sonst immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Plage dieses Sommers ist nicht die Schweinegrippe, sondern die Trostlosigkeit des bundesweiten Wahlkampfs.&#8221;<br />
Find ich nicht. Ist mir sogar sehr angenehm, dass nicht wild rumgeschimpft, gelogen und gehetzt wird wie sonst immer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mika</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4506</link>
		<dc:creator>Mika</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:34:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=13877#comment-4506</guid>
		<description>Die Unaufgeregtheit liegt aus meiner Sicht weder an den Politikern, noch an den Medien. Ein &quot;Schuldiger&quot; oder eine &quot;Schuldige&quot; lassen sich immer leicht verorten. Die Frage ist nur, ob das gerechtfertigt ist. Ich denke es liegt eher daran, dass unsere Zeit im Allgemeinen einen sehr festen Standpunkt einzunehmen kaum m&#246;glich macht. Viel zu different sind die Entwicklungen &#252;berall. 

Obamas Gesundheitsvorhaben wird beispielsweise in einem Atemzug als besonders b&#246;se und in einem anderen als besonders gut bezeichnet. Kaum jemanden scheint es zu interessieren, dass ein solches Vorhaben &#252;berhaupt wirkliche soziale Ver&#228;nderungen hervorrufen k&#246;nnte. Ver&#228;nderungen, die aber nicht zugelassen werden, was auch daran liegen mag, dass Entwicklungen im Moment so unberechenbar ungewiss sind.

In vielerlei Hinsicht gleichen sich doch Parteiprogramme und Absichten so sehr, dass es selbst Insidern schwer f&#228;llt, die Unterschiede zu erkennen. (Siehe auch &quot;Was bl&#252;ht uns mit wem?&quot;: http://www.sueddeutsche.de/politik/923/483371/spiel/1/)

Obwohl es kaum einer zugeben mag, ist die gro&#223;e Koalition nicht die allerschlechteste Variante. Die allerbeste Variante w&#228;re m&#246;glicherweise eine &quot;Gro&#223;e Koalition +&quot; , in die auch die f&#228;higsten K&#246;pfe von FPD, der Linken und weiteren Parteien und Institutionen eingebunden sein m&#252;ssten. Wenn die f&#228;higsten K&#246;pfe eines Landes die dringensten Probleme so gut es eben geht konstruktiv diskutieren w&#252;rden, dann lie&#223;e sich im Nachhinein wenigstens nicht sagen, man h&#228;tte nicht alles versucht.

Es l&#228;sst sich vermuten, dass der W&#228;hler oder die W&#228;hlerin - ihrerseits ganz realistische Bezugspersonen der gesellschaftlichen Entwicklung  (und JournalistInnen geh&#246;ren im &#220;brigen auch dazu) - auch deshalb so verhalten sind, weil noch nicht ganz klar ist, wohin wir uns in Europa oder global &#252;berhaupt bewegen. Selbst denjenigen, die Entscheidungen zu treffen haben f&#228;llt dieser Blick in die Zukunft m&#246;glicherweise gerade etwas schwer. Was die momentane Situation auch ein wenig erkl&#228;ren w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unaufgeregtheit liegt aus meiner Sicht weder an den Politikern, noch an den Medien. Ein &#8220;Schuldiger&#8221; oder eine &#8220;Schuldige&#8221; lassen sich immer leicht verorten. Die Frage ist nur, ob das gerechtfertigt ist. Ich denke es liegt eher daran, dass unsere Zeit im Allgemeinen einen sehr festen Standpunkt einzunehmen kaum m&#246;glich macht. Viel zu different sind die Entwicklungen &#252;berall. </p>
<p>Obamas Gesundheitsvorhaben wird beispielsweise in einem Atemzug als besonders b&#246;se und in einem anderen als besonders gut bezeichnet. Kaum jemanden scheint es zu interessieren, dass ein solches Vorhaben &#252;berhaupt wirkliche soziale Ver&#228;nderungen hervorrufen k&#246;nnte. Ver&#228;nderungen, die aber nicht zugelassen werden, was auch daran liegen mag, dass Entwicklungen im Moment so unberechenbar ungewiss sind.</p>
<p>In vielerlei Hinsicht gleichen sich doch Parteiprogramme und Absichten so sehr, dass es selbst Insidern schwer f&#228;llt, die Unterschiede zu erkennen. (Siehe auch &#8220;Was bl&#252;ht uns mit wem?&#8221;: <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/923/483371/spiel/1/" rel="nofollow">http://www.sueddeutsche.de/politik/923/483371/spiel/1/</a>)</p>
<p>Obwohl es kaum einer zugeben mag, ist die gro&#223;e Koalition nicht die allerschlechteste Variante. Die allerbeste Variante w&#228;re m&#246;glicherweise eine &#8220;Gro&#223;e Koalition +&#8221; , in die auch die f&#228;higsten K&#246;pfe von FPD, der Linken und weiteren Parteien und Institutionen eingebunden sein m&#252;ssten. Wenn die f&#228;higsten K&#246;pfe eines Landes die dringensten Probleme so gut es eben geht konstruktiv diskutieren w&#252;rden, dann lie&#223;e sich im Nachhinein wenigstens nicht sagen, man h&#228;tte nicht alles versucht.</p>
<p>Es l&#228;sst sich vermuten, dass der W&#228;hler oder die W&#228;hlerin &#8211; ihrerseits ganz realistische Bezugspersonen der gesellschaftlichen Entwicklung  (und JournalistInnen geh&#246;ren im &#220;brigen auch dazu) &#8211; auch deshalb so verhalten sind, weil noch nicht ganz klar ist, wohin wir uns in Europa oder global &#252;berhaupt bewegen. Selbst denjenigen, die Entscheidungen zu treffen haben f&#228;llt dieser Blick in die Zukunft m&#246;glicherweise gerade etwas schwer. Was die momentane Situation auch ein wenig erkl&#228;ren w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4504</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:51:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=13877#comment-4504</guid>
		<description>Ich bin mir auch noch total unschluessig, wen ich w&#228;hlen soll. Eigentlich dachte ich, dass ich der Piratenpartei eine Stimme gebe, bin mir da aber momentan mehr als unsicher.
Vielleicht gebe ich denen immer noch eine Stimme. Nicht weil ich sie so besonders gut finde, sondern eher aus Protest.
Wer die andere Stimme bekomme? Keine Ahnung. Bei uns im Land sind an dem Tag auch noch Landtagswahlen. Da heisst es f&#252;r die Parteien doppel Wahlgeld kassieren, aber nur einmal ausgeben ;)
Ach das Ganze ist echt schwierig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir auch noch total unschluessig, wen ich w&#228;hlen soll. Eigentlich dachte ich, dass ich der Piratenpartei eine Stimme gebe, bin mir da aber momentan mehr als unsicher.<br />
Vielleicht gebe ich denen immer noch eine Stimme. Nicht weil ich sie so besonders gut finde, sondern eher aus Protest.<br />
Wer die andere Stimme bekomme? Keine Ahnung. Bei uns im Land sind an dem Tag auch noch Landtagswahlen. Da heisst es f&#252;r die Parteien doppel Wahlgeld kassieren, aber nur einmal ausgeben ;)<br />
Ach das Ganze ist echt schwierig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Interessante Zeiten &#187; Blog Archive &#187; Trostloser Wahlkampf als Folgen des &#8220;unkritischen Journalismus&#8221;?</title>
		<link>http://carta.info/13877/wahlkampf-trostlos/comment-page-1/#comment-4503</link>
		<dc:creator>Interessante Zeiten &#187; Blog Archive &#187; Trostloser Wahlkampf als Folgen des &#8220;unkritischen Journalismus&#8221;?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 17:43:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=13877#comment-4503</guid>
		<description>[...] und Germanist Daniel Leisegang betrachtet nun bei Carta in einem beachtenswerten Artikel eine andere Seite des unaufgeregtesten Wahlkampfs aller Zeiten: Nicht die Politiker, nein die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Germanist Daniel Leisegang betrachtet nun bei Carta in einem beachtenswerten Artikel eine andere Seite des unaufgeregtesten Wahlkampfs aller Zeiten: Nicht die Politiker, nein die [...]</p>
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