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	<title>Kommentare zu: Wahlkampf 2009: kein Wettbewerb der Ideen, sondern Wortgepl&#228;nkel, keine Sprachkunst, sondern Spr&#252;che</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 19:24:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Alexander Böck</title>
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		<dc:creator>Alexander Böck</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 13:49:09 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Kein Land weltweit leidet unter der Krise so stark wie Deutschland. &quot;
--&gt; Das stimmt - momentan - sicher nicht. Schauen Sie sich mal zB in Rum&#228;nien um. Dort werden gerade 14000 Beamte entlassen, weil der Staat sie nicht mehr bezahlen kann. Die Bev&#246;lkerung &quot;leidet&quot; im wahrsten Sinne dort wirklich, davon kann in unserer immer noch wohlgen&#228;hrten Gesellschaft gar keine Rede sein.

Anderes Beispiel ist Spanien: dar&#252;ber hat der SPIEGEL unl&#228;ngst erst einen Artikel &#252;ber die sog. &quot;Ni-Ni&quot;-Generation (die &quot;Weder-Noch&quot;-Generation) gebracht, also &#252;ber junge Menschen, die weder Job haben noch in Ausbildung sind und an die 50% der Jugendlichen ausmachen. Spanien leidet - dank jahrzehntelangem Bauboom - am st&#228;rksten unter dem Platzen der Immobilienblase.
 
Ich habe nicht den kompletten Artikel aur der Economist-Seite gelesen, aber ich sehe nicht, dass er diese Aussage &quot;auf den Punkt bringt&quot;.

Gru&#223;
Alexander B&#246;ck</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Kein Land weltweit leidet unter der Krise so stark wie Deutschland. &#8221;<br />
&#8211;&gt; Das stimmt &#8211; momentan &#8211; sicher nicht. Schauen Sie sich mal zB in Rum&#228;nien um. Dort werden gerade 14000 Beamte entlassen, weil der Staat sie nicht mehr bezahlen kann. Die Bev&#246;lkerung &#8220;leidet&#8221; im wahrsten Sinne dort wirklich, davon kann in unserer immer noch wohlgen&#228;hrten Gesellschaft gar keine Rede sein.</p>
<p>Anderes Beispiel ist Spanien: dar&#252;ber hat der SPIEGEL unl&#228;ngst erst einen Artikel &#252;ber die sog. &#8220;Ni-Ni&#8221;-Generation (die &#8220;Weder-Noch&#8221;-Generation) gebracht, also &#252;ber junge Menschen, die weder Job haben noch in Ausbildung sind und an die 50% der Jugendlichen ausmachen. Spanien leidet &#8211; dank jahrzehntelangem Bauboom &#8211; am st&#228;rksten unter dem Platzen der Immobilienblase.</p>
<p>Ich habe nicht den kompletten Artikel aur der Economist-Seite gelesen, aber ich sehe nicht, dass er diese Aussage &#8220;auf den Punkt bringt&#8221;.</p>
<p>Gru&#223;<br />
Alexander B&#246;ck</p>
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		<title>Von: lupe</title>
		<link>http://carta.info/13424/wahlkampf-2009-kein-wettbewerb-der-ideen-sondern-wortgeplaenkel-keine-sprachkunst-sondern-sprueche/comment-page-1/#comment-4361</link>
		<dc:creator>lupe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 12:13:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir h&#228;tten gerne eine Antwort auf die Frage, wie es denn nun weitergeht nach einem Jahr mit sechs Prozent BIP-R&#252;ckgang. Wie Deutschland sich k&#252;nftig positioniert gegen&#252;ber China, Indien oder Brasilien ... Und was geschehen muss, damit aus 4 Millionen Arbeitslosen nicht pl&#246;tzlich sechs werden.&quot;

Welche Medienvertreter haben denn wem diese Fragen gestellt? Wenn sie gestellt wurden, gab es wohl keine Antworten. Wenn das so ist, m&#252;ssten sich diese Medienvertreter doch aufraffen zu schreiben: Die von mir befragten Kandidaten f&#252;r den Bundestag wissen nicht, wie Deutschland aus der Krise gef&#252;hrt werden kann. Und die Schlussfolgerung in einem Kommentar: Sie sind nicht w&#228;hlbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir h&#228;tten gerne eine Antwort auf die Frage, wie es denn nun weitergeht nach einem Jahr mit sechs Prozent BIP-R&#252;ckgang. Wie Deutschland sich k&#252;nftig positioniert gegen&#252;ber China, Indien oder Brasilien &#8230; Und was geschehen muss, damit aus 4 Millionen Arbeitslosen nicht pl&#246;tzlich sechs werden.&#8221;</p>
<p>Welche Medienvertreter haben denn wem diese Fragen gestellt? Wenn sie gestellt wurden, gab es wohl keine Antworten. Wenn das so ist, m&#252;ssten sich diese Medienvertreter doch aufraffen zu schreiben: Die von mir befragten Kandidaten f&#252;r den Bundestag wissen nicht, wie Deutschland aus der Krise gef&#252;hrt werden kann. Und die Schlussfolgerung in einem Kommentar: Sie sind nicht w&#228;hlbar.</p>
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		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://carta.info/13424/wahlkampf-2009-kein-wettbewerb-der-ideen-sondern-wortgeplaenkel-keine-sprachkunst-sondern-sprueche/comment-page-1/#comment-4339</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Wenn wir jetzt nicht den Umstieg auf eine innovative, hochtechnologiebasierte Dienstleistungswirtschaft vollziehen, dann finden wir uns schon bald im Industriemuseum wieder.&lt;/i&gt;

Es wird gern &#252;bersehen, da&#223; die Wertsch&#246;pfung im deutschen produzierenden Gewerbe schon heute ganz wesentlich von Dienstleistungen gepr&#228;gt ist, weil eben auch in klassischen Industriebetrieben wie BASF oder Daimler sehr viele T&#228;tigkeiten Dienstleistungscharakter haben (F+E, Marketing+Vertrieb usw.). Das f&#228;llt in den amtlichen Statistiken allerdings nicht besonders stark auf.

Oder um es mal anders zu formulieren: Deutschland ist heute eine dienstleitungsbasierte Hochtechnologiewirtschaft, warum soll es jetzt unbedingt eine hochtechnologiebasierte Dienstleistungswirtschaft werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Wenn wir jetzt nicht den Umstieg auf eine innovative, hochtechnologiebasierte Dienstleistungswirtschaft vollziehen, dann finden wir uns schon bald im Industriemuseum wieder.</i></p>
<p>Es wird gern &#252;bersehen, da&#223; die Wertsch&#246;pfung im deutschen produzierenden Gewerbe schon heute ganz wesentlich von Dienstleistungen gepr&#228;gt ist, weil eben auch in klassischen Industriebetrieben wie BASF oder Daimler sehr viele T&#228;tigkeiten Dienstleistungscharakter haben (F+E, Marketing+Vertrieb usw.). Das f&#228;llt in den amtlichen Statistiken allerdings nicht besonders stark auf.</p>
<p>Oder um es mal anders zu formulieren: Deutschland ist heute eine dienstleitungsbasierte Hochtechnologiewirtschaft, warum soll es jetzt unbedingt eine hochtechnologiebasierte Dienstleistungswirtschaft werden?</p>
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