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	<title>Kommentare zu: Allegro, ma non troppo: Die klassische Musik geht ins Netz</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4241</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:37:09 +0000</pubDate>
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		<description>@theiresias: Kleinere Labels sowie die kleineren Ensembles (sowie Solisten) sollten mit dem Internet eigentlich gute Bedingungen f&#252;r die Verbreitung ihrer Werke haben. Allerdings m&#252;sste man sich daf&#252;r noch st&#228;rker auf das Medium einlassen und auch das unter K&#252;nstlern bisweilen nicht so beliebte Thema &quot;Vermarktung&quot; (Marketing) offensiver betreiben.

Das Thema Datenqualit&#228;t und Klanginnovationen zeigt, nicht zuletzt in Ihren Ausf&#252;hrungen, dass es da noch viel Potenzial gibt. Man m&#252;sste nur mal dran gehen es zu heben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@theiresias: Kleinere Labels sowie die kleineren Ensembles (sowie Solisten) sollten mit dem Internet eigentlich gute Bedingungen f&#252;r die Verbreitung ihrer Werke haben. Allerdings m&#252;sste man sich daf&#252;r noch st&#228;rker auf das Medium einlassen und auch das unter K&#252;nstlern bisweilen nicht so beliebte Thema &#8220;Vermarktung&#8221; (Marketing) offensiver betreiben.</p>
<p>Das Thema Datenqualit&#228;t und Klanginnovationen zeigt, nicht zuletzt in Ihren Ausf&#252;hrungen, dass es da noch viel Potenzial gibt. Man m&#252;sste nur mal dran gehen es zu heben&#8230;</p>
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		<title>Von: theiresias</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4223</link>
		<dc:creator>theiresias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 22:33:35 +0000</pubDate>
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		<description>Sollte sich der Markt f&#252;r klassische Musik tats&#228;chlich ins Netz verlagern, w&#252;rde mich dies eigentlich nicht st&#246;ren. Allerdings stellen sich mir einige Fragen:

Mit welchem Aufwand, wird die Schallaufzeichnung betrieben? Sind hier noch Fachleute am Werk?

Was machen die &quot;Kleinen&quot; (Instrumentalisten, S&#228;nger, Kammerensembles, Ch&#246;re)? Wenn ich mir momentan anschaue, wie viel gro&#223;e Orchester in meinem Plattenschrank stehen und wie viel der Fl&#228;che mit Klaviermusik, Kunstliedern, Oratorien und Kammermusik gef&#252;llt ist, dann ist es mir als K&#228;ufer momentan ziemlich schnuppe, dass die gro&#223;en Orchester in den Direktvertrieb einsteigen. 

Die Qualit&#228;tsfrage ist f&#252;r mich pers&#246;nlich sehr bedeutend. Dabei bin ich durchaus kein Verweigerer gegen&#252;ber datenreduzierenden Formaten. Allerdings w&#228;re zum Beispiel der Vertrieb im MP3-Format f&#252;r mich ein absolutes Ausschlusskriterium. Die Frauenhofer-Leute haben l&#228;ngst bessere Nachfolger vorgelegt, die man zumindest in der Klassik dringend benutzen sollte. Die freie Konkurrenz kann sich mit dem Mp3-Nachfolgern &#252;brigens durchaus messen.

Ferner stellt sich mir die Frage, was machen die kleinen Lables, die ja immer wieder f&#252;r Neu- und Wiederentdeckungen gut sind und bei denen Produktion (sprich Schallaufzeichnung und Bearbeitung resp. Schnitt) und Vertrieb unter einem Dach liegen. 
Kurzum, ich w&#252;rde ungern auf Kuriosit&#228;ten wie die fr&#252;hen Fassungen der Widor Orgelsymphonien und einer Einspielung von Werken f&#252;r Pedal-Hammerfl&#252;gel verzichten.

Letztendlich, wie sieht es mit der Innovation aus? Werden es die neuen Marktteilnehmer auch wagen neue Techniken voranzutreiben? Gerade die klassische Musik bietet sich als Experimentierfeld f&#252;r r&#228;umliche Schallaufzeichnungen an. Mehrch&#246;rige bzw. mehrorchestrige Werke laden ja geradezu dazu ein, die r&#228;umliche Verteilung auch an den/die geneigteN Wohnzimmerh&#246;rerIn weiterzugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte sich der Markt f&#252;r klassische Musik tats&#228;chlich ins Netz verlagern, w&#252;rde mich dies eigentlich nicht st&#246;ren. Allerdings stellen sich mir einige Fragen:</p>
<p>Mit welchem Aufwand, wird die Schallaufzeichnung betrieben? Sind hier noch Fachleute am Werk?</p>
<p>Was machen die &#8220;Kleinen&#8221; (Instrumentalisten, S&#228;nger, Kammerensembles, Ch&#246;re)? Wenn ich mir momentan anschaue, wie viel gro&#223;e Orchester in meinem Plattenschrank stehen und wie viel der Fl&#228;che mit Klaviermusik, Kunstliedern, Oratorien und Kammermusik gef&#252;llt ist, dann ist es mir als K&#228;ufer momentan ziemlich schnuppe, dass die gro&#223;en Orchester in den Direktvertrieb einsteigen. </p>
<p>Die Qualit&#228;tsfrage ist f&#252;r mich pers&#246;nlich sehr bedeutend. Dabei bin ich durchaus kein Verweigerer gegen&#252;ber datenreduzierenden Formaten. Allerdings w&#228;re zum Beispiel der Vertrieb im MP3-Format f&#252;r mich ein absolutes Ausschlusskriterium. Die Frauenhofer-Leute haben l&#228;ngst bessere Nachfolger vorgelegt, die man zumindest in der Klassik dringend benutzen sollte. Die freie Konkurrenz kann sich mit dem Mp3-Nachfolgern &#252;brigens durchaus messen.</p>
<p>Ferner stellt sich mir die Frage, was machen die kleinen Lables, die ja immer wieder f&#252;r Neu- und Wiederentdeckungen gut sind und bei denen Produktion (sprich Schallaufzeichnung und Bearbeitung resp. Schnitt) und Vertrieb unter einem Dach liegen.<br />
Kurzum, ich w&#252;rde ungern auf Kuriosit&#228;ten wie die fr&#252;hen Fassungen der Widor Orgelsymphonien und einer Einspielung von Werken f&#252;r Pedal-Hammerfl&#252;gel verzichten.</p>
<p>Letztendlich, wie sieht es mit der Innovation aus? Werden es die neuen Marktteilnehmer auch wagen neue Techniken voranzutreiben? Gerade die klassische Musik bietet sich als Experimentierfeld f&#252;r r&#228;umliche Schallaufzeichnungen an. Mehrch&#246;rige bzw. mehrorchestrige Werke laden ja geradezu dazu ein, die r&#228;umliche Verteilung auch an den/die geneigteN Wohnzimmerh&#246;rerIn weiterzugeben.</p>
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		<title>Von: &#187; LINKLOAD vom 30.07.2009 [UPLOAD Blog]</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4033</link>
		<dc:creator>&#187; LINKLOAD vom 30.07.2009 [UPLOAD Blog]</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 17:33:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schwenk berichtet auf Carta, wie die klassische Musik das Netz entdeckt. Siehe dazu bei UPLOAD &#252;brigens den Artikel &#252;ber die Duisburger Philharmoniker und ihre [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schwenk berichtet auf Carta, wie die klassische Musik das Netz entdeckt. Siehe dazu bei UPLOAD &#252;brigens den Artikel &#252;ber die Duisburger Philharmoniker und ihre [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: links for 2009-07-30 &#171; Nur mein Standpunkt</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4024</link>
		<dc:creator>links for 2009-07-30 &#171; Nur mein Standpunkt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:07:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Allegro, ma non troppo: Die klassische Musik geht ins Netz — CARTA Ihre urspr&#252;ngliche Kernkompetenz aber, die Tontechnik, haben die Musiklabels inzwischen verloren. Und wo sie bei der Pop-Musik auf Lizenzgesch&#228;fte und 360-Grad-Vertr&#228;ge mit den Musikern setzen, d&#252;rften sie bei der E-Musik nicht viel ausrichten k&#246;nnen: Marketing und Merchandising haben Orchester, Festspielh&#228;user und Opernb&#252;hnen seit jeher selbst in der Hand. (tags: musik) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Allegro, ma non troppo: Die klassische Musik geht ins Netz — CARTA Ihre urspr&#252;ngliche Kernkompetenz aber, die Tontechnik, haben die Musiklabels inzwischen verloren. Und wo sie bei der Pop-Musik auf Lizenzgesch&#228;fte und 360-Grad-Vertr&#228;ge mit den Musikern setzen, d&#252;rften sie bei der E-Musik nicht viel ausrichten k&#246;nnen: Marketing und Merchandising haben Orchester, Festspielh&#228;user und Opernb&#252;hnen seit jeher selbst in der Hand. (tags: musik) [...]</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4019</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>@stoertebeker: Dass hier eine ganze Generation &quot;durchs Raster geplumst&quot; ist, ist ein sch&#246;nes Bild. Diese Musikliebhaber wird man sicher nicht mit Download-Angeboten an den Rechner bzw. ins Internet locken k&#246;nnen, daf&#252;r aber mit den Live-&#220;bertragungen. 

Aus Bayreuth wird es in diesem Jahr eine erste &#220;bertragung einer Wagner-Oper &#252;ber das Internet geben. F&#252;r Freunde dieser Musik, die sich schwer tun auf dem H&#252;gel Karten zu bekommen, k&#246;nnte das ein Anreiz sein, ihren Computer und das Internet mal mit anderen Augen zu betrachten.

@Thomas B&#246;hm &amp; Alexander McWilliam: Sie haben beide Recht, mein Artikel konzentriert sich stark auf den Bereich der Downloads, w&#228;hrend die Illustration dazu eine andere Erwartungshaltung wecken kann. Das tut mir leid.

Die Kritik, dass im Text die Formen der Live-&#220;bertragungen zu kurz kommen, greife ich gerne auf. Es h&#228;tte allerdings den Rahmen des Artikels weit gesprengt, wenn ich auch dazu noch den Markt&#252;berblick geliefert h&#228;tte. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen...  ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stoertebeker: Dass hier eine ganze Generation &#8220;durchs Raster geplumst&#8221; ist, ist ein sch&#246;nes Bild. Diese Musikliebhaber wird man sicher nicht mit Download-Angeboten an den Rechner bzw. ins Internet locken k&#246;nnen, daf&#252;r aber mit den Live-&#220;bertragungen. </p>
<p>Aus Bayreuth wird es in diesem Jahr eine erste &#220;bertragung einer Wagner-Oper &#252;ber das Internet geben. F&#252;r Freunde dieser Musik, die sich schwer tun auf dem H&#252;gel Karten zu bekommen, k&#246;nnte das ein Anreiz sein, ihren Computer und das Internet mal mit anderen Augen zu betrachten.</p>
<p>@Thomas B&#246;hm &amp; Alexander McWilliam: Sie haben beide Recht, mein Artikel konzentriert sich stark auf den Bereich der Downloads, w&#228;hrend die Illustration dazu eine andere Erwartungshaltung wecken kann. Das tut mir leid.</p>
<p>Die Kritik, dass im Text die Formen der Live-&#220;bertragungen zu kurz kommen, greife ich gerne auf. Es h&#228;tte allerdings den Rahmen des Artikels weit gesprengt, wenn ich auch dazu noch den Markt&#252;berblick geliefert h&#228;tte. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen&#8230;  ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4016</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:26:32 +0000</pubDate>
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		<description>@ 4. Thomas B&#246;hm: Hm, spricht das f&#252;r das Foto oder gegen den Text? Die Illustration fiel uns nicht einfach, da haben wir auf das Projekt der Berliner Philharmoniker zur&#252;ckgegriffen:

Die Digital Concert Hall erm&#246;glicht es, weltweit die Konzerte der Berliner Philharmoniker live und als Aufzeichnung im Internet zu verfolgen – 

http://dch.berliner-philharmoniker.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 4. Thomas B&#246;hm: Hm, spricht das f&#252;r das Foto oder gegen den Text? Die Illustration fiel uns nicht einfach, da haben wir auf das Projekt der Berliner Philharmoniker zur&#252;ckgegriffen:</p>
<p>Die Digital Concert Hall erm&#246;glicht es, weltweit die Konzerte der Berliner Philharmoniker live und als Aufzeichnung im Internet zu verfolgen – </p>
<p><a href="http://dch.berliner-philharmoniker.de/" rel="nofollow">http://dch.berliner-philharmoniker.de/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion Carta</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4015</link>
		<dc:creator>Redaktion Carta</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:24:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas B&#246;hm: Die &quot;Digitale Konzerthalle&quot; bietet Videostreams der Konzerte an, ein weiteres Beispiel f&#252;r Distribution in Eigenregie (mehr dazu &lt;a href=&quot;http://dch.berliner-philharmoniker.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Der mangelnde Textbezug des Photos geht auf unsere Kappe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas B&#246;hm: Die &#8220;Digitale Konzerthalle&#8221; bietet Videostreams der Konzerte an, ein weiteres Beispiel f&#252;r Distribution in Eigenregie (mehr dazu <a href="http://dch.berliner-philharmoniker.de/" rel="nofollow">hier</a>). Der mangelnde Textbezug des Photos geht auf unsere Kappe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander McWilliam</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4014</link>
		<dc:creator>Alexander McWilliam</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:52:02 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr sch&#246;ne &#220;bersicht des Markts im Umbruch. Es waren auch viele Beispiele dabei, die mir nicht gel&#228;ufig waren. Schade nur, dass der Artikel sich auf Downloads konzentriert hat und tats&#228;chlich revolution&#228;re Vertriebsformen wie Live-&#220;bertragungen im Internet au&#223;er Acht gelassen oder nur in einem Nebensatz erw&#228;hnt wurden. Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker ist eines der meist diskutierten Themen der Branche. Aber auch andere Live-Angebote wie TheMet, ClassicLive, Monteverdi, Medici finden keine Erw&#228;hnung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sch&#246;ne &#220;bersicht des Markts im Umbruch. Es waren auch viele Beispiele dabei, die mir nicht gel&#228;ufig waren. Schade nur, dass der Artikel sich auf Downloads konzentriert hat und tats&#228;chlich revolution&#228;re Vertriebsformen wie Live-&#220;bertragungen im Internet au&#223;er Acht gelassen oder nur in einem Nebensatz erw&#228;hnt wurden. Die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker ist eines der meist diskutierten Themen der Branche. Aber auch andere Live-Angebote wie TheMet, ClassicLive, Monteverdi, Medici finden keine Erw&#228;hnung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Böhm</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4013</link>
		<dc:creator>Thomas Böhm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 05:27:43 +0000</pubDate>
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		<description>Fast am spannendsten finde ich an Ihrem Beitrag das Photo auf der Startseite. &quot;Digitale Konzerthalle der Berliner Philharmoniker&quot;? Klingt interessant, was ist denn das? Kommt im Beitrag dann leider gar nicht vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fast am spannendsten finde ich an Ihrem Beitrag das Photo auf der Startseite. &#8220;Digitale Konzerthalle der Berliner Philharmoniker&#8221;? Klingt interessant, was ist denn das? Kommt im Beitrag dann leider gar nicht vor.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stoertebeker</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4012</link>
		<dc:creator>stoertebeker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 23:30:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=12556#comment-4012</guid>
		<description>Ich bin beileibe kein Kenner der Szene (habe allerdings einige Freunde die von klassischer/alter Musik leben), aber Ich sehe das eher umgekehrt.

Ende der achtziger Jahre w&#228;re die gro&#223;e Zeit gewesen Klassik in Eigenregie zu vermarkten. Dadurch, dass keine Tantiemen gezahlt werden mussten, w&#228;re es ein leichtes gewesen CDs selbst zu produzieren (hochqualitative Technik f&#252;r die Aufnahmen war ja schon vorhanden). Damals musste man noch Presswerke beauftragen um CDs herzustellen. Aber so exorbitant uns heute die Preise f&#252;r diese Dienstleistung auch erscheinen m&#246;gen, es war bei vorsichtiger Kalkulation auch f&#252;r Kleinstauflagen erschwinglich. CDs waren damals noch wesentlich teurer als heute.
Klassische Musik war schon immer ein -wenn auch gro&#223;er- Nischenmarkt, der eher im Spezialit&#228;tenhandel zu finden war als bei Saturn (oder damals M&#252;ller); somit war diese Sparte immer schon weit weniger abh&#228;ngig von den Majors und ihrem Vermarktungszirkus.

Der vielleicht wichtigste Punkt ist aber, damals wurden zwar die Daten digitalisiert, trotzdem hing die Information noch am Datentr&#228;ger und an einem bestimmten Abspielger&#228;t. Ich behaupte, dass genau dieser Umstand die verpasste Chance war. Liebhaber der Klassischen Musik sind meist &#228;lteren Semesters und &#039;was der Bauer ned kennt frissd er ned&#039;. Die Handhabung von CDs ist leicht nachvollziehbar f&#252;r jemanden der mit Schallplatten gro&#223; geworden ist. Aber die Umstellung auf den Feuerstuhl Personal-Computer ist ein anderes Kaliber.

Ich bezweifle das die heute fleissigsten Klassik-K&#228;ufer gerne online shoppen ...

Mit anderen Worten:
Heute haben wir die Distributionskan&#228;le mit der morgen die herangewachsene H&#246;rerschaft erreicht wird.

Eine Generation ist quasi durchs Raster geplumst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin beileibe kein Kenner der Szene (habe allerdings einige Freunde die von klassischer/alter Musik leben), aber Ich sehe das eher umgekehrt.</p>
<p>Ende der achtziger Jahre w&#228;re die gro&#223;e Zeit gewesen Klassik in Eigenregie zu vermarkten. Dadurch, dass keine Tantiemen gezahlt werden mussten, w&#228;re es ein leichtes gewesen CDs selbst zu produzieren (hochqualitative Technik f&#252;r die Aufnahmen war ja schon vorhanden). Damals musste man noch Presswerke beauftragen um CDs herzustellen. Aber so exorbitant uns heute die Preise f&#252;r diese Dienstleistung auch erscheinen m&#246;gen, es war bei vorsichtiger Kalkulation auch f&#252;r Kleinstauflagen erschwinglich. CDs waren damals noch wesentlich teurer als heute.<br />
Klassische Musik war schon immer ein -wenn auch gro&#223;er- Nischenmarkt, der eher im Spezialit&#228;tenhandel zu finden war als bei Saturn (oder damals M&#252;ller); somit war diese Sparte immer schon weit weniger abh&#228;ngig von den Majors und ihrem Vermarktungszirkus.</p>
<p>Der vielleicht wichtigste Punkt ist aber, damals wurden zwar die Daten digitalisiert, trotzdem hing die Information noch am Datentr&#228;ger und an einem bestimmten Abspielger&#228;t. Ich behaupte, dass genau dieser Umstand die verpasste Chance war. Liebhaber der Klassischen Musik sind meist &#228;lteren Semesters und &#8216;was der Bauer ned kennt frissd er ned&#8217;. Die Handhabung von CDs ist leicht nachvollziehbar f&#252;r jemanden der mit Schallplatten gro&#223; geworden ist. Aber die Umstellung auf den Feuerstuhl Personal-Computer ist ein anderes Kaliber.</p>
<p>Ich bezweifle das die heute fleissigsten Klassik-K&#228;ufer gerne online shoppen &#8230;</p>
<p>Mit anderen Worten:<br />
Heute haben wir die Distributionskan&#228;le mit der morgen die herangewachsene H&#246;rerschaft erreicht wird.</p>
<p>Eine Generation ist quasi durchs Raster geplumst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4009</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 22:36:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=12556#comment-4009</guid>
		<description>@stoertebeker: Danke f&#252;r die sehr gute Erg&#228;nzung, die Ebene der Verwertungsrechte habe ich tats&#228;chlich nicht betrachtet. Die Abl&#246;sung von den Musiklabels kommt wohl auch deshalb erst jetzt, weil das Internet Kommunikations- und Distributionskanal ist.

H&#228;tten die Orchester schon in den 1980er Jahren angefangen, CD&#039;s unter eigenem Namen herstellen zu lassen, wo h&#228;tten sie diese verkaufen k&#246;nnen? Allenfalls im eigenen Shop im Foyer ihrer Konzerthallen. Das aber h&#228;tte sich nicht gelohnt. Die Verwertungsindustrie hatte damals allein den Zugang zum Handel und damit die Distribution mehr oder weniger vollst&#228;ndig unter ihrer Kontrolle.

Das Internet musste sich erst einmal als ernsthafter Distributionskanal etablieren, was seit ca. 5 bis 8 Jahren der Fall ist. Auch Amazon und iTunes hatten lange nicht den Stellenwert und Bekanntheitsgrad, den sie heute besitzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stoertebeker: Danke f&#252;r die sehr gute Erg&#228;nzung, die Ebene der Verwertungsrechte habe ich tats&#228;chlich nicht betrachtet. Die Abl&#246;sung von den Musiklabels kommt wohl auch deshalb erst jetzt, weil das Internet Kommunikations- und Distributionskanal ist.</p>
<p>H&#228;tten die Orchester schon in den 1980er Jahren angefangen, CD&#8217;s unter eigenem Namen herstellen zu lassen, wo h&#228;tten sie diese verkaufen k&#246;nnen? Allenfalls im eigenen Shop im Foyer ihrer Konzerthallen. Das aber h&#228;tte sich nicht gelohnt. Die Verwertungsindustrie hatte damals allein den Zugang zum Handel und damit die Distribution mehr oder weniger vollst&#228;ndig unter ihrer Kontrolle.</p>
<p>Das Internet musste sich erst einmal als ernsthafter Distributionskanal etablieren, was seit ca. 5 bis 8 Jahren der Fall ist. Auch Amazon und iTunes hatten lange nicht den Stellenwert und Bekanntheitsgrad, den sie heute besitzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: stoertebeker</title>
		<link>http://carta.info/12556/klassische-musik-internet/comment-page-1/#comment-4007</link>
		<dc:creator>stoertebeker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:33:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=12556#comment-4007</guid>
		<description>Der vielleicht wichtigste Punkt fehlt hier: Klassische Musik ist meist nicht mehr durch Verwertungsrechte gesch&#252;tzt d.h. allein die interpretatorische Leistung z&#228;hlt. Jedes Orchester dieser Welt kann Bach einspielen und eigenst&#228;ndig verkaufen und keine RIAA oder Gema kann ihnen einen Strick drehen.

Nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie (Das erste in der Reihe &quot;Alla turca&quot; http://tinyurl.com/mtfmtw) wurden usb-sticks mit Aufnahmen von dem Konzert verkauft. Das hat mich zun&#228;chst erstaunt. Wenn man allerdings bedenkt, dass klassische Musik -und alte Musik um so mehr- gemeinfrei sind, wundere ich mich eher, warum die Abkopplung von der Verwertungsindustrie erst so sp&#228;t erfolgt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der vielleicht wichtigste Punkt fehlt hier: Klassische Musik ist meist nicht mehr durch Verwertungsrechte gesch&#252;tzt d.h. allein die interpretatorische Leistung z&#228;hlt. Jedes Orchester dieser Welt kann Bach einspielen und eigenst&#228;ndig verkaufen und keine RIAA oder Gema kann ihnen einen Strick drehen.</p>
<p>Nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie (Das erste in der Reihe &#8220;Alla turca&#8221; <a href="http://tinyurl.com/mtfmtw" rel="nofollow">http://tinyurl.com/mtfmtw</a>) wurden usb-sticks mit Aufnahmen von dem Konzert verkauft. Das hat mich zun&#228;chst erstaunt. Wenn man allerdings bedenkt, dass klassische Musik -und alte Musik um so mehr- gemeinfrei sind, wundere ich mich eher, warum die Abkopplung von der Verwertungsindustrie erst so sp&#228;t erfolgt.</p>
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