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	<title>Kommentare zu: Tagesschau: Der postmoderne Concierge hat geblinzelt</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: jan krone</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-4547</link>
		<dc:creator>jan krone</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>wie wahr, wie wahr....</description>
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		<title>Von: peet</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-4054</link>
		<dc:creator>peet</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 12:45:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube dagegen, dass auch in diesem &quot;Streit&quot; wie auch in der gesamten Institution Tageschau-Blog die dampfablassende Funktion einer Boulevardisierung steckt und sich offenbart. Eine Institution, die eine staatliche Bedeutung ersten Grades hat, gaukelt hier vor, sie sei durchsichtig, zur&#252;ckfragbar, dialogf&#228;hig, kritikf&#228;hig. Unterm Strich aber zeigt sie eine plauderige Pinnwand f&#252;r Lob und Tadel in der Art einer Leserbriefredaktion. Das soll hei&#223;en, ich w&#252;rde beides nicht &#252;berbewerten. Anders gesagt, es w&#228;re zu sch&#246;n, wenn sich die Lesedeutung dieses Postings bewahrheiten w&#252;rde. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube dagegen, dass auch in diesem &#8220;Streit&#8221; wie auch in der gesamten Institution Tageschau-Blog die dampfablassende Funktion einer Boulevardisierung steckt und sich offenbart. Eine Institution, die eine staatliche Bedeutung ersten Grades hat, gaukelt hier vor, sie sei durchsichtig, zur&#252;ckfragbar, dialogf&#228;hig, kritikf&#228;hig. Unterm Strich aber zeigt sie eine plauderige Pinnwand f&#252;r Lob und Tadel in der Art einer Leserbriefredaktion. Das soll hei&#223;en, ich w&#252;rde beides nicht &#252;berbewerten. Anders gesagt, es w&#228;re zu sch&#246;n, wenn sich die Lesedeutung dieses Postings bewahrheiten w&#252;rde. :-)</p>
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		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3991</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:52:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ 15. xconroy : &quot;w&#252;rde das Durchschnittspublikum davon was mitbekommen? Oder auch nur unterschwellig beeinflu&#223;t werden? Das bew&#228;hrte System “Tagesschau” wird sich dadurch sicher nicht ver&#228;ndern&quot;

Sie d&#252;rfen hier nicht so pessimistisch sein. Nat&#252;rlich wird diese Diskussion &#252;ber Wirkung und Mechanismen der Tagesschau nicht unter Beteiligung des &quot;Durchschnittspublikums&quot; gef&#252;hrt. Solche Nachdenkprozesse k&#246;nnnen aber &#252;ber die Zeit durchaus das Selbstbild der Redaktion ver&#228;ndern. Ich denke, dass der Anlass einen Konflikt deutlich gemacht hat, &#252;ber den jetzt auch intern viel nachgedacht wird. Und &#252;ber die Zeit kommt ein Teil dieser Diskussion auch bei weiteren Teilen des Publikums an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ 15. xconroy : &#8220;w&#252;rde das Durchschnittspublikum davon was mitbekommen? Oder auch nur unterschwellig beeinflu&#223;t werden? Das bew&#228;hrte System “Tagesschau” wird sich dadurch sicher nicht ver&#228;ndern&#8221;</p>
<p>Sie d&#252;rfen hier nicht so pessimistisch sein. Nat&#252;rlich wird diese Diskussion &#252;ber Wirkung und Mechanismen der Tagesschau nicht unter Beteiligung des &#8220;Durchschnittspublikums&#8221; gef&#252;hrt. Solche Nachdenkprozesse k&#246;nnnen aber &#252;ber die Zeit durchaus das Selbstbild der Redaktion ver&#228;ndern. Ich denke, dass der Anlass einen Konflikt deutlich gemacht hat, &#252;ber den jetzt auch intern viel nachgedacht wird. Und &#252;ber die Zeit kommt ein Teil dieser Diskussion auch bei weiteren Teilen des Publikums an.</p>
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		<title>Von: xconroy</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3980</link>
		<dc:creator>xconroy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 19:27:21 +0000</pubDate>
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		<description>Mir stellt sich eher die Frage, ob und inwieweit dieser Sturm im Wassergl&#228;schen tats&#228;chlich Einflu&#223; auf das Wirkungsfeld der Tagesschau hat, also auf die sehr gro&#223;e Mehrheit der Zuschauer, die einfach nur Tagesschau gucken und gar nicht wissen, wer Herr Gniffke ist, da&#223; der ein Blog hat und was der da schreibt.

Im Kontext der Subkultur der medien- und journalismuskritischen Bloggergemeinde ist das Infragestellen der Methoden (wenn schon nicht der Sache an sich) seitens eines der Gestalter nat&#252;rlich fast schon ein Paradigmenwechsel, aber selbst wenn ein solcher stattf&#228;nde: w&#252;rde das Durchschnittspublikum davon was mitbekommen? Oder auch nur unterschwellig beeinflu&#223;t werden? Das bew&#228;hrte System &quot;Tagesschau&quot; wird sich dadurch sicher nicht ver&#228;ndern - in welche Richtung denn auch? Ein one-to-many-Medium wie das TV, das seine Angebote nicht konstant (wie das Netz) vorhalten kann, sondern innerhalb eines begrenzten Zeitfensters r&#252;berbringen mu&#223;, wird kaum auf Filtermechanismen verzichten k&#246;nnen bzw. auch kaum andersartige Filtermechanismen einsetzen k&#246;nnen, als es bereits tut.

Es g&#228;be aber schon M&#246;glichkeiten f&#252;r mehr Transparenz, nur diese w&#252;rden voraussetzen, da&#223; das reine, zeitbegrenzte Push-Medium sich weit mehr mit dem Netz, &#228;h, vernetzt, als es das bislang tut, und zwar einmal

- inhaltlich: also &#252;ber - in der Sendung wohlgemerkt, nicht auf tagesschau.de - prominent plazierte Links zu weiterf&#252;hrenden Informationen, die w&#228;hrend eines Berichtes eingeblendet werden, wobei bitte gerne auch Quellen und Themen verwendet werden sollen, die weniger im Mittelpunkt stehen (von den &quot;Reportern ohne Grenzen&quot; gibt es ja so ne Topliste der meistvernachl&#228;ssigten Themen...)

- meta-transparent: also einen besonders auff&#228;lligen Link, am besten w&#228;hrend der ganzen Sendung sichtbar, auf eine Seite (bei tagesschau.de), wo erkl&#228;rt wird, warum genau diese Nachrichten ausgew&#228;hlt wurden und welche NICHT ausgew&#228;hlt wurden und warum nicht (was viel Arbeit w&#228;re, da f&#252;r jede Sendung neu zu machen... naund? Stellen schaffen, anyone?)

- technisch: wer mit der Bierflasche links und der Fernbedienung rechts vor der Glotze sitzt, rennt idR nicht zum PC und tippt nen Link ab. Das mu&#223; viel niedrigschwelliger gehen. Wenn mal in paar Jahren TV-Ger&#228;te selbstverst&#228;ndlicher zum Browsen herhalten, als sie es heute tun, w&#228;re es zb. m&#246;glich, mit der Fernbedienung den Link direkt auf der Mattscheibe anzuklicken und die entsprechenden Infos zu sehen (Splitscreen, zb).

Aber das ist bestimmt wieder alles viel zu innowatief^^</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir stellt sich eher die Frage, ob und inwieweit dieser Sturm im Wassergl&#228;schen tats&#228;chlich Einflu&#223; auf das Wirkungsfeld der Tagesschau hat, also auf die sehr gro&#223;e Mehrheit der Zuschauer, die einfach nur Tagesschau gucken und gar nicht wissen, wer Herr Gniffke ist, da&#223; der ein Blog hat und was der da schreibt.</p>
<p>Im Kontext der Subkultur der medien- und journalismuskritischen Bloggergemeinde ist das Infragestellen der Methoden (wenn schon nicht der Sache an sich) seitens eines der Gestalter nat&#252;rlich fast schon ein Paradigmenwechsel, aber selbst wenn ein solcher stattf&#228;nde: w&#252;rde das Durchschnittspublikum davon was mitbekommen? Oder auch nur unterschwellig beeinflu&#223;t werden? Das bew&#228;hrte System &#8220;Tagesschau&#8221; wird sich dadurch sicher nicht ver&#228;ndern &#8211; in welche Richtung denn auch? Ein one-to-many-Medium wie das TV, das seine Angebote nicht konstant (wie das Netz) vorhalten kann, sondern innerhalb eines begrenzten Zeitfensters r&#252;berbringen mu&#223;, wird kaum auf Filtermechanismen verzichten k&#246;nnen bzw. auch kaum andersartige Filtermechanismen einsetzen k&#246;nnen, als es bereits tut.</p>
<p>Es g&#228;be aber schon M&#246;glichkeiten f&#252;r mehr Transparenz, nur diese w&#252;rden voraussetzen, da&#223; das reine, zeitbegrenzte Push-Medium sich weit mehr mit dem Netz, &#228;h, vernetzt, als es das bislang tut, und zwar einmal</p>
<p>- inhaltlich: also &#252;ber &#8211; in der Sendung wohlgemerkt, nicht auf tagesschau.de &#8211; prominent plazierte Links zu weiterf&#252;hrenden Informationen, die w&#228;hrend eines Berichtes eingeblendet werden, wobei bitte gerne auch Quellen und Themen verwendet werden sollen, die weniger im Mittelpunkt stehen (von den &#8220;Reportern ohne Grenzen&#8221; gibt es ja so ne Topliste der meistvernachl&#228;ssigten Themen&#8230;)</p>
<p>- meta-transparent: also einen besonders auff&#228;lligen Link, am besten w&#228;hrend der ganzen Sendung sichtbar, auf eine Seite (bei tagesschau.de), wo erkl&#228;rt wird, warum genau diese Nachrichten ausgew&#228;hlt wurden und welche NICHT ausgew&#228;hlt wurden und warum nicht (was viel Arbeit w&#228;re, da f&#252;r jede Sendung neu zu machen&#8230; naund? Stellen schaffen, anyone?)</p>
<p>- technisch: wer mit der Bierflasche links und der Fernbedienung rechts vor der Glotze sitzt, rennt idR nicht zum PC und tippt nen Link ab. Das mu&#223; viel niedrigschwelliger gehen. Wenn mal in paar Jahren TV-Ger&#228;te selbstverst&#228;ndlicher zum Browsen herhalten, als sie es heute tun, w&#228;re es zb. m&#246;glich, mit der Fernbedienung den Link direkt auf der Mattscheibe anzuklicken und die entsprechenden Infos zu sehen (Splitscreen, zb).</p>
<p>Aber das ist bestimmt wieder alles viel zu innowatief^^</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3971</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:45:58 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thomas Strobl: Von der Tendenz her sicher richtig. Nat&#252;rlich ist die Sache eigentlich banaler. Das Tagesschau.de-Blog war eigentlich mal eine Erfindung des Hauptstadtstudios - und aber nutzt es vor allem Gniffke f&#252;r seine Programmanmerkungen. Geht den Berlinern ein wenig auf den Wecker....

Auf der zweiten Ebene kann es aber auch grunds&#228;tzlicher betrachten: Im ARD-Sprech ist &quot;Alles reine Kann-man-machen-Nummern&quot; m&#246;glicherweise aber auch schon eine Fundamentalkritik an der sorgsam errichteten blauen Fassage.

@ Dirk Pohlmann: Ich denke auch, dass Deppendorf in dieser Sache deutlich verloren hat. Niggemeier hat wirklich vernichtend &#252;ber ihn in der FAS geschrieben. Ich w&#252;rde Langzeitsch&#228;den im Standing von Deppendorf nicht auschlie&#223;en wollen.

Morgen erscheint sein neuer Podcast &quot;Deppendorfs Woche&quot;. Ich bin mal gespannt, wie mutig er auf die Situation reagiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thomas Strobl: Von der Tendenz her sicher richtig. Nat&#252;rlich ist die Sache eigentlich banaler. Das Tagesschau.de-Blog war eigentlich mal eine Erfindung des Hauptstadtstudios &#8211; und aber nutzt es vor allem Gniffke f&#252;r seine Programmanmerkungen. Geht den Berlinern ein wenig auf den Wecker&#8230;.</p>
<p>Auf der zweiten Ebene kann es aber auch grunds&#228;tzlicher betrachten: Im ARD-Sprech ist &#8220;Alles reine Kann-man-machen-Nummern&#8221; m&#246;glicherweise aber auch schon eine Fundamentalkritik an der sorgsam errichteten blauen Fassage.</p>
<p>@ Dirk Pohlmann: Ich denke auch, dass Deppendorf in dieser Sache deutlich verloren hat. Niggemeier hat wirklich vernichtend &#252;ber ihn in der FAS geschrieben. Ich w&#252;rde Langzeitsch&#228;den im Standing von Deppendorf nicht auschlie&#223;en wollen.</p>
<p>Morgen erscheint sein neuer Podcast &#8220;Deppendorfs Woche&#8221;. Ich bin mal gespannt, wie mutig er auf die Situation reagiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Pohlmann</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3970</link>
		<dc:creator>Dirk Pohlmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:15:18 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r mich zeigt die Diskussion zwischen den beiden ARD-Nachrichten-Ikonen nur, dass zumindest Herr Deppendorf verbissen humorfrei zu sein scheint. Aber die Vermutung hatte ich schon l&#228;nger. Herrn Gniffke kann man da nur den alten Volksmund nachwerfen: &quot;Selbstkritik ist der erste Schritt zur Besserung.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r mich zeigt die Diskussion zwischen den beiden ARD-Nachrichten-Ikonen nur, dass zumindest Herr Deppendorf verbissen humorfrei zu sein scheint. Aber die Vermutung hatte ich schon l&#228;nger. Herrn Gniffke kann man da nur den alten Volksmund nachwerfen: &#8220;Selbstkritik ist der erste Schritt zur Besserung.&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Strobl</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3969</link>
		<dc:creator>Thomas Strobl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:19:30 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr sch&#246;ner Beitrag, aber die Bedeutung dieses Blogeintrags wird - so zumindest mein Eindruck - &#252;bersch&#228;tzt: offenbar greift der Gniffke ja nicht das &quot;Porgramm&quot; (nach luhmannscher Diktion) per se an, sondern nur dessen mangelhafte Anwendung im konkret behandelten Fall. Mit anderen Worten: Man&#246;verkritik.

Was anderes w&#228;re es gewesen, wenn er geschrieben h&#228;tte, die rules &amp; procedures der ARD in der Auswahl und Aufbereitung von Themen taugen prinzipiell nichts mehr. Damit h&#228;tte er die Selektionsf&#228;higkeit der ARD hinterfragt und an ihrem Nimbus gekratzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sch&#246;ner Beitrag, aber die Bedeutung dieses Blogeintrags wird &#8211; so zumindest mein Eindruck &#8211; &#252;bersch&#228;tzt: offenbar greift der Gniffke ja nicht das &#8220;Porgramm&#8221; (nach luhmannscher Diktion) per se an, sondern nur dessen mangelhafte Anwendung im konkret behandelten Fall. Mit anderen Worten: Man&#246;verkritik.</p>
<p>Was anderes w&#228;re es gewesen, wenn er geschrieben h&#228;tte, die rules &amp; procedures der ARD in der Auswahl und Aufbereitung von Themen taugen prinzipiell nichts mehr. Damit h&#228;tte er die Selektionsf&#228;higkeit der ARD hinterfragt und an ihrem Nimbus gekratzt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3968</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:09:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ michael

Nein. Es ist mittlerweile nicht mehr n&#246;tig eine Architektur aus Expertise und Hierarchie als Potemkinsches Dorf aufzut&#252;rmen. Ich empfehle die Lekt&#252;re von diversen Neubestimmungen der Aufgaben der Medien von Weinberger, Haque und nat&#252;rlich auch Shirky. Grunds&#228;tzlich ist die Innenperspektive der Tagesschau-redaktion immer dann wesentlich, wenn es dort exklusive Inhalte gibt. In jedem anderen Fall gilt der folgende Satz:

News is what somebody somewhere wants to suppress; all the rest is advertising.
Alfred Harmsworth, 1. Viscount Northcliffe

Ersatzweise w&#228;re es nun sch&#246;n, dass 3. Jahrtausend einfach mal einzuf&#252;hren und alle stakeholder der Tagesschau mit zu integrieren und nicht nur die Politiker und einige Vereine via Rundfunkrat sondern als Nutzer und damit endlich eine Relation einzubauen, die zuvor nur eine Hypothese &#252;ber evt. Zuschauerbed&#252;rfnisse war, die durch fadenscheinige Gfk-Statistiken nur notwendige Begr&#252;ndungen erf&#228;hrt.

W&#228;re es eine Denkm&#246;glichkeit, zu glauben, dass die Filterfunktion ein letzter Nebenkriegsschauplatz des Journalismus ist, der nur schwer verh&#252;llt, dass es eine demokratische Legitimation nur dann geben kann, wenn aus Sicht der Zuschauer ausgew&#228;hlt wird. Oder um es im Jargon der Medienwissenschaftler auszudr&#252;cken (ich bin als  Wissenschaftstheoretiker wohl nur Grundlagenforscher) Luhmann hatte Lyotard hinsichtlich der Konstruktion von &#214;ffentlichkeit nichts hinzuzuf&#252;gen. Warum?

Lyotard (1979): &quot;Die &#214;ffentlichkeit m&#252;&#223;te freien Zugang zu den Speichern und Datenbanken erhalten. [...] Denn die Spieleins&#228;tze werden dann durch Erkenntnisse - oder, wenn man will, Informationen - konstituiert sein, und der Vorrat an Erkenntnissen, der der Vorrat der Sprache an m&#246;glichen Aussagen ist, ist unersch&#246;pflich.&quot;

Die Tagesschau kann man mir kaum als literarische &#214;ffentlichkeit darlegen, da sie ja selten an der Berichterstattung teilhat. Denn wie oben angedeutet, hat die Kritik jetzt im &#246;ffentlichen Raum der postmodernen agora wie z. Bsp. im Web einen freien Raum, der nicht durch Herrschaftssysteme wie akademische Referenz oder Selbstreferenzialit&#228;t (Agenturen, Journalistengespr&#228;che) beengt wird. Und das erst recht in einem multikuturellen Feld wie der EU. Siehe hierzu auch Cathleen Kanter &quot;Kein modernes Babel - Kommunikative Vorraussetzungen europ&#228;ischer &#214;ffentlichkeit&quot;.

Die ganzen technischen Probleme und Nebenkriegsschaupl&#228;tze, die die ARD, das ZDF und die Landesfunkh&#228;user als Wettbewerb auffassen und durchf&#252;hren wirft solche Diskussion um B&#252;rger als Medien um ein Jahrzehnt zur&#252;ck. Die Tagesschau ist insofern entweder ein Sprachrohr oder ein Bremsklotz f&#252;r die Demokratisierung der Informationshoheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ michael</p>
<p>Nein. Es ist mittlerweile nicht mehr n&#246;tig eine Architektur aus Expertise und Hierarchie als Potemkinsches Dorf aufzut&#252;rmen. Ich empfehle die Lekt&#252;re von diversen Neubestimmungen der Aufgaben der Medien von Weinberger, Haque und nat&#252;rlich auch Shirky. Grunds&#228;tzlich ist die Innenperspektive der Tagesschau-redaktion immer dann wesentlich, wenn es dort exklusive Inhalte gibt. In jedem anderen Fall gilt der folgende Satz:</p>
<p>News is what somebody somewhere wants to suppress; all the rest is advertising.<br />
Alfred Harmsworth, 1. Viscount Northcliffe</p>
<p>Ersatzweise w&#228;re es nun sch&#246;n, dass 3. Jahrtausend einfach mal einzuf&#252;hren und alle stakeholder der Tagesschau mit zu integrieren und nicht nur die Politiker und einige Vereine via Rundfunkrat sondern als Nutzer und damit endlich eine Relation einzubauen, die zuvor nur eine Hypothese &#252;ber evt. Zuschauerbed&#252;rfnisse war, die durch fadenscheinige Gfk-Statistiken nur notwendige Begr&#252;ndungen erf&#228;hrt.</p>
<p>W&#228;re es eine Denkm&#246;glichkeit, zu glauben, dass die Filterfunktion ein letzter Nebenkriegsschauplatz des Journalismus ist, der nur schwer verh&#252;llt, dass es eine demokratische Legitimation nur dann geben kann, wenn aus Sicht der Zuschauer ausgew&#228;hlt wird. Oder um es im Jargon der Medienwissenschaftler auszudr&#252;cken (ich bin als  Wissenschaftstheoretiker wohl nur Grundlagenforscher) Luhmann hatte Lyotard hinsichtlich der Konstruktion von &#214;ffentlichkeit nichts hinzuzuf&#252;gen. Warum?</p>
<p>Lyotard (1979): &#8220;Die &#214;ffentlichkeit m&#252;&#223;te freien Zugang zu den Speichern und Datenbanken erhalten. [...] Denn die Spieleins&#228;tze werden dann durch Erkenntnisse &#8211; oder, wenn man will, Informationen &#8211; konstituiert sein, und der Vorrat an Erkenntnissen, der der Vorrat der Sprache an m&#246;glichen Aussagen ist, ist unersch&#246;pflich.&#8221;</p>
<p>Die Tagesschau kann man mir kaum als literarische &#214;ffentlichkeit darlegen, da sie ja selten an der Berichterstattung teilhat. Denn wie oben angedeutet, hat die Kritik jetzt im &#246;ffentlichen Raum der postmodernen agora wie z. Bsp. im Web einen freien Raum, der nicht durch Herrschaftssysteme wie akademische Referenz oder Selbstreferenzialit&#228;t (Agenturen, Journalistengespr&#228;che) beengt wird. Und das erst recht in einem multikuturellen Feld wie der EU. Siehe hierzu auch Cathleen Kanter &#8220;Kein modernes Babel &#8211; Kommunikative Vorraussetzungen europ&#228;ischer &#214;ffentlichkeit&#8221;.</p>
<p>Die ganzen technischen Probleme und Nebenkriegsschaupl&#228;tze, die die ARD, das ZDF und die Landesfunkh&#228;user als Wettbewerb auffassen und durchf&#252;hren wirft solche Diskussion um B&#252;rger als Medien um ein Jahrzehnt zur&#252;ck. Die Tagesschau ist insofern entweder ein Sprachrohr oder ein Bremsklotz f&#252;r die Demokratisierung der Informationshoheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3965</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:26:05 +0000</pubDate>
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		<description>@ robin: Absolut richtig. Die Zusammenfassung in dem Artikel und dem Kommentar halte ich wie gesagt f&#252;r einen interessanten Denkansto&#223;. Diesen wollte ich mit meinen &#252;berspitzten Fragen nur fortsetzen. F&#252;r die ungerechtfertige Benotung des vorangegangenen Kommentars entschuldige ich mich ausdr&#252;cklich. 
Vielleicht sind f&#252;r eine weitere pr&#228;zise Zusammenfassung interne Informationen (z. B. &quot;Organisation als Nachrichtenfaktor&quot;, Boetzkes, 2008) und ein direkter Einblick in die Arbeitsprozesse der Tagesschau hilfreich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ robin: Absolut richtig. Die Zusammenfassung in dem Artikel und dem Kommentar halte ich wie gesagt f&#252;r einen interessanten Denkansto&#223;. Diesen wollte ich mit meinen &#252;berspitzten Fragen nur fortsetzen. F&#252;r die ungerechtfertige Benotung des vorangegangenen Kommentars entschuldige ich mich ausdr&#252;cklich.<br />
Vielleicht sind f&#252;r eine weitere pr&#228;zise Zusammenfassung interne Informationen (z. B. &#8220;Organisation als Nachrichtenfaktor&#8221;, Boetzkes, 2008) und ein direkter Einblick in die Arbeitsprozesse der Tagesschau hilfreich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: robin</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3964</link>
		<dc:creator>robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:10:02 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michael: Dieser Text nimmt ganz zentrale Ergebnisse der Kommunikations- und Medienwissenschaft auf. Ich arbeite hier unter anderem mit den Forschungsergebnisse von G&#252;nter Bentele und Niklas Luhmann zum Nachrichtenwesen, Schmitz habe ich ja schon zitiert. Auch die Thesen von Walter van Rossum spielen eine Rolle. Ich habe mich aber damit begn&#252;gt, einen Autor zu zitieren. Auch meiner Sicht werden hier zentrale Ergebnisse der Medien- und Kommunikationsforschung zusammengefasst.

Die Nachrichtenwert-Theorie halte ich f&#252;r eine erhebliche positivistische Verirrung der Kommunikationswissenschaft. Sie ist nicht in der Lage, die Mechanik der Nachrichtengebung wirklich zu erkl&#228;ren. Und sie kann nichts zur Frage der gesellschaftlichen Funktion von Nachrichten beitragen.

Ob man den Streit als Nichtigkeit abtut oder aber zum Anlass zum Nachdenken &#252;ber das Wesen der Tageschau nimmt, bleibt doch jedem selbst &#252;berlassen.

Noten zu verteilen halte ich jetzt f&#252;r keinen so ertrebenswerten Stil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael: Dieser Text nimmt ganz zentrale Ergebnisse der Kommunikations- und Medienwissenschaft auf. Ich arbeite hier unter anderem mit den Forschungsergebnisse von G&#252;nter Bentele und Niklas Luhmann zum Nachrichtenwesen, Schmitz habe ich ja schon zitiert. Auch die Thesen von Walter van Rossum spielen eine Rolle. Ich habe mich aber damit begn&#252;gt, einen Autor zu zitieren. Auch meiner Sicht werden hier zentrale Ergebnisse der Medien- und Kommunikationsforschung zusammengefasst.</p>
<p>Die Nachrichtenwert-Theorie halte ich f&#252;r eine erhebliche positivistische Verirrung der Kommunikationswissenschaft. Sie ist nicht in der Lage, die Mechanik der Nachrichtengebung wirklich zu erkl&#228;ren. Und sie kann nichts zur Frage der gesellschaftlichen Funktion von Nachrichten beitragen.</p>
<p>Ob man den Streit als Nichtigkeit abtut oder aber zum Anlass zum Nachdenken &#252;ber das Wesen der Tageschau nimmt, bleibt doch jedem selbst &#252;berlassen.</p>
<p>Noten zu verteilen halte ich jetzt f&#252;r keinen so ertrebenswerten Stil.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187;Lesenswertig&#171; am 28. July 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3963</link>
		<dc:creator>&#187;Lesenswertig&#171; am 28. July 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:06:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Tagesschau: Der postmoderne Concierge hat geblinzelt Shared um 00:00 Uhr via Delicious  Die “lautlose Wirksamkeit” der Tagesschau-Maschinerie basiert auf der Herstellung einer Medienrealit&#228;t, &#252;ber die nicht mehr diskutiert werden kann. Genau deshalb wurde der Blogeintrag von Kai Gniffke zum Tabubruch. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Tagesschau: Der postmoderne Concierge hat geblinzelt Shared um 00:00 Uhr via Delicious  Die “lautlose Wirksamkeit” der Tagesschau-Maschinerie basiert auf der Herstellung einer Medienrealit&#228;t, &#252;ber die nicht mehr diskutiert werden kann. Genau deshalb wurde der Blogeintrag von Kai Gniffke zum Tabubruch. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3962</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:51:53 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wittkewitz: Wirklich schade. Troll? Plonken? Nimm meine Anspielung bitte nicht pers&#246;nlich. Aber du h&#228;ttest den vorangegangen Post auch daf&#252;r nutzen k&#246;nnen, um zu erkl&#228;ren, was Kamerahersteller, Digitalisierung, schlechtes Geld und Formats&#252;ppchen mit den Inhalten der Tagesschau und der Diskussion um Deppendorf und Gniffke zu tun haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wittkewitz: Wirklich schade. Troll? Plonken? Nimm meine Anspielung bitte nicht pers&#246;nlich. Aber du h&#228;ttest den vorangegangen Post auch daf&#252;r nutzen k&#246;nnen, um zu erkl&#228;ren, was Kamerahersteller, Digitalisierung, schlechtes Geld und Formats&#252;ppchen mit den Inhalten der Tagesschau und der Diskussion um Deppendorf und Gniffke zu tun haben.</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3961</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:20:19 +0000</pubDate>
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		<description>@ Michael aka Troll

Schade, kein Blog oder Website, die man plonken kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Michael aka Troll</p>
<p>Schade, kein Blog oder Website, die man plonken kann.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3959</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:13:23 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Artikel ist ein interessanter Gedankenansto&#223;. Aber man h&#228;tte einige Gedanken auch zu Ende denken m&#252;ssen. Wer sagt denn, dass die Tagesschau eine Zaubershow ist, in der Realit&#228;t erzeugt wird, &#252;ber die nicht mehr diskutiert werden kann?  Gibt es denn nicht massenhaft kommunikationswissenschaftliche Studien, die sich mit der Selektion von Nachrichtenthemen besch&#228;ftigen? Sind Nachrichtenfaktoren nicht seit den Anf&#228;ngen des Zeitungsdrucks einer fortw&#228;hrenden Diskussion unterworfen? Macht man sich nicht intern genug Gedanken um die Inhalte der Tagesschau? Gibt es nicht zu Organisation, Technik und Inhalt der Sendung spannende Publikationen? Warum wurde auf diese kleinen Details in dem Artikel nicht eingegangen? Und was hat die angebliche &quot;Streit&quot; von Deppendorf und Gniffke, den beide als l&#228;cherlich bezeichnen, damit zu tun? Warum ist das ein &quot;Tabubruch&quot;? Macht dieser Artikel dann &#252;berhaupt einen Sinn? Und welchen Sinn macht der Kommentar Nummer 3 zu den lustigen Vertr&#228;gen der Kamerahersteller? Thema verfehlt, setzen, 6!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel ist ein interessanter Gedankenansto&#223;. Aber man h&#228;tte einige Gedanken auch zu Ende denken m&#252;ssen. Wer sagt denn, dass die Tagesschau eine Zaubershow ist, in der Realit&#228;t erzeugt wird, &#252;ber die nicht mehr diskutiert werden kann?  Gibt es denn nicht massenhaft kommunikationswissenschaftliche Studien, die sich mit der Selektion von Nachrichtenthemen besch&#228;ftigen? Sind Nachrichtenfaktoren nicht seit den Anf&#228;ngen des Zeitungsdrucks einer fortw&#228;hrenden Diskussion unterworfen? Macht man sich nicht intern genug Gedanken um die Inhalte der Tagesschau? Gibt es nicht zu Organisation, Technik und Inhalt der Sendung spannende Publikationen? Warum wurde auf diese kleinen Details in dem Artikel nicht eingegangen? Und was hat die angebliche &#8220;Streit&#8221; von Deppendorf und Gniffke, den beide als l&#228;cherlich bezeichnen, damit zu tun? Warum ist das ein &#8220;Tabubruch&#8221;? Macht dieser Artikel dann &#252;berhaupt einen Sinn? Und welchen Sinn macht der Kommentar Nummer 3 zu den lustigen Vertr&#228;gen der Kamerahersteller? Thema verfehlt, setzen, 6!</p>
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	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/12358/tagesschau-blog-gniffke-deppendorf/comment-page-1/#comment-3956</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 22:08:36 +0000</pubDate>
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		<description>Da m&#246;chte ich doch gleich noch auf dieses wunderbare Zitat hinweisen:

Transparenz ist die neue Objektivit&#228;t 

http://www.digitalpublic.de/qualitatsjournalismus-transparenz-ist-die-neue-objektivitat-von-david-weinberger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da m&#246;chte ich doch gleich noch auf dieses wunderbare Zitat hinweisen:</p>
<p>Transparenz ist die neue Objektivit&#228;t </p>
<p><a href="http://www.digitalpublic.de/qualitatsjournalismus-transparenz-ist-die-neue-objektivitat-von-david-weinberger" rel="nofollow">http://www.digitalpublic.de/qualitatsjournalismus-transparenz-ist-die-neue-objektivitat-von-david-weinberger</a></p>
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