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	<title>Kommentare zu: Offener Brief an DJV-Chef Michael Konken</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: Social Media Radar 21/07/09: Facebook Credits, Open Source, Social-Media-Kampagne von Adidas &#124; ethority weblog</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-4044</link>
		<dc:creator>Social Media Radar 21/07/09: Facebook Credits, Open Source, Social-Media-Kampagne von Adidas &#124; ethority weblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:40:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wegen Google-Kritik Offener Brief an DJV-Chef Michae Carta.info [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wegen Google-Kritik Offener Brief an DJV-Chef Michae Carta.info [...]</p>
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		<title>Von: Klaus Jarchow</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3937</link>
		<dc:creator>Klaus Jarchow</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 09:27:04 +0000</pubDate>
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		<description>Geld in Form von &#039;Paiud Content&#039; wird allenfalls noch f&#252;r einzelne ausgew&#228;hlte Artikel flie&#223;en, aber nicht f&#252;r komplette Medienmarken. Wer im Netz angekommen ist, der wird &#039;Die S&#252;ddeutsche&#039;, den &#039;Stern&#039; oder was auch immer im Netz niemals komplett abonnieren, weil er 90 Prozent des Inhalts in unserer informations&#252;berfluteten Landschaft schlicht nicht braucht. Er w&#252;rde sich aber vielleicht bestimmte Artikel und Texte f&#252;r sein Archiv kaufen - wegen des Blickwinkels oder weil er den Autor sch&#228;tzt. Von diesen Artikeln erf&#228;hrt er aber nichts, wenn die Indexmaschine Google f&#252;r ihn nicht zum Tr&#252;ffelschwein werden darf. Das eben ist das &#039;mikromediale Dilemma&#039; - bzw. die &#039;R&#252;ckkehr zum Autorenjournalismus&#039;. Je nachdem, wie man es sehen will - eher aus der Verlegersicht oder doch lieber aus der Sicht der Journalisten. Hier Interessenidentit&#228;t zu behaupten, wie der Herr Konken es tut, das ist fern aller Realit&#228;t ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geld in Form von &#8216;Paiud Content&#8217; wird allenfalls noch f&#252;r einzelne ausgew&#228;hlte Artikel flie&#223;en, aber nicht f&#252;r komplette Medienmarken. Wer im Netz angekommen ist, der wird &#8216;Die S&#252;ddeutsche&#8217;, den &#8216;Stern&#8217; oder was auch immer im Netz niemals komplett abonnieren, weil er 90 Prozent des Inhalts in unserer informations&#252;berfluteten Landschaft schlicht nicht braucht. Er w&#252;rde sich aber vielleicht bestimmte Artikel und Texte f&#252;r sein Archiv kaufen &#8211; wegen des Blickwinkels oder weil er den Autor sch&#228;tzt. Von diesen Artikeln erf&#228;hrt er aber nichts, wenn die Indexmaschine Google f&#252;r ihn nicht zum Tr&#252;ffelschwein werden darf. Das eben ist das &#8216;mikromediale Dilemma&#8217; &#8211; bzw. die &#8216;R&#252;ckkehr zum Autorenjournalismus&#8217;. Je nachdem, wie man es sehen will &#8211; eher aus der Verlegersicht oder doch lieber aus der Sicht der Journalisten. Hier Interessenidentit&#228;t zu behaupten, wie der Herr Konken es tut, das ist fern aller Realit&#228;t &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3858</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:09:58 +0000</pubDate>
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		<description>Der DJV tut ja so, als w&#252;rde Google Inhalte klauen. Tut es aber nicht. Sondern Google bietet eine Dienstleistung an - es f&#252;hrt User zu Artikeln. Sollen sich die Verlage doch besser freuen, dass ihnen Google diese Dienstleistung nicht in Rechnung stellt, sondern sich &#252;ber Werbung finanziert. Ohne diese Dienstleistung w&#228;re die Reichwerte der Verlags-Nachrichtenportale deutlich niedriger. Letztlich ist Google News nichts anderes als ein Online-Zeitungskiosk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der DJV tut ja so, als w&#252;rde Google Inhalte klauen. Tut es aber nicht. Sondern Google bietet eine Dienstleistung an &#8211; es f&#252;hrt User zu Artikeln. Sollen sich die Verlage doch besser freuen, dass ihnen Google diese Dienstleistung nicht in Rechnung stellt, sondern sich &#252;ber Werbung finanziert. Ohne diese Dienstleistung w&#228;re die Reichwerte der Verlags-Nachrichtenportale deutlich niedriger. Letztlich ist Google News nichts anderes als ein Online-Zeitungskiosk.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David Pachali</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3845</link>
		<dc:creator>David Pachali</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 13:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>Mittlerweile gibt es auch eine Antwort des DJV, zu finden &lt;a href=&quot;http://bjoern-sievers.de/2009/07/23/djv-antwortet-auf-offenen-brief/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; bei Bj&#246;rn Sievers oder &lt;a href=&quot;http://carta.info/12277/hier-wird-gutes-geld-ohne-beteiligung-der-urheber-verdient-antwort-des-djv-auf-bjoern-sievers/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; bei Carta.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es auch eine Antwort des DJV, zu finden <a href="http://bjoern-sievers.de/2009/07/23/djv-antwortet-auf-offenen-brief/" rel="nofollow">hier</a> bei Bj&#246;rn Sievers oder <a href="http://carta.info/12277/hier-wird-gutes-geld-ohne-beteiligung-der-urheber-verdient-antwort-des-djv-auf-bjoern-sievers/" rel="nofollow">hier</a> bei Carta.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian Spließ</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3828</link>
		<dc:creator>Christian Spließ</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 00:44:39 +0000</pubDate>
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		<description>@Gr&#246;bel: Wieso zum Sprachrohr der Verleger? Der Brief konstatiert nur das Offensichtliche - und erl&#228;utert zuvor, warum die Verleger momentan - zu Recht, zu Unrecht - besorgt sind. Es geht um die Werbeeinnahmen.
Es ist allerdings offenbar zur Zeit en vogue zumindest dar&#252;ber nachzudenken Bezahlcontent wieder einzuf&#252;hren - insofern &#252;berrascht Herr Konken da nicht so ganz. Nur: Das Vorgehen gegen Google - Yahoo - Metager - und die diversen Realtimesuchmaschinen f&#252;r Twitter und Facebook werden das Rad der Zeit nicht zur&#252;ckdrehen. Sicher, w&#252;rde man hochwertige Inhalte haben und nicht nur die Nachrichten von heute - oder gestern, je nachdem - k&#246;nnte man den Leser vielleicht dazu bewegen sich das Ein oder Andere aus dem Archiv zu kaufen. Aber warum sollte ich f&#252;r das reine Abdrucken von Meldungen, die meistens dann auch noch aus denselben Agenturen stammen - Google News hat da ja so manches aufgezeigt, nicht? - Geld ausgeben? Zumal: Wie sollte dieses Google-Ghetto hier in Deutschland von statten gehen? H&#228;lt Herr Konken die jungen Leute f&#252;r unf&#228;hig Sperren zu umgehen? Wenn ja, tut er mir Leid.

Wie schon weiter oben MrBrooks schrieb: Zeitungen k&#246;nnen mit ihren Pfunden wuchern. Gut recherchierte Hintergrundberichte, Reportagen &#252;ber aktuelle Ereignisse - das hilft mir als Leser bestimmt die Welt einzusortieren. Investigative und spannende Artikel. Das ist aber doch momentan das Problem: Der sogenannte &quot;Qualit&#228;tsjournalismus&quot; - ja, die Anf&#252;hrungszeichen sind bewu&#223;t gesetzt - hat in der letzten Zeit vor allem Schlagzeilen damit gemacht, dass er Mitarbeiter auf die Stra&#223;e setzt - siehe WAZ-Konzern. (Damit soll dann Qualit&#228;t machbar sein, mit weniger Menschen im Newsdesk? Ich bezweifle das.) Und vor allem eins hat er getan: Er hat sich gemein gemacht.

Elend lange Klickstrecken zur Erh&#246;hung der PI, Themen, deren Gehalt man schon mal mit der Lupe suchen muss, liebloses Zusammenstellen von Top-Listen - und da wundert man sich, dass es einem schlecht geht? Sicher, es gibt auch Ausnahmen von der Regel, es gibt nat&#252;rlich gut gemachte Artikel, sicher. Das ist es nicht.
Google als b&#246;sen schwarzen Mann auszumachen, der eine Gratiskultur erschaffen hat - so muss man das ja dann doch irgendwie verstehen - und das Internet nur als &quot;Hypekultur&quot; zu begreifen mit der Hoffnung, das geht schon weg man nur lange genug wartet - nun...

Man sollte Herr Konken mal fragen ob er den Namen Phyrrus kennt. Vielleicht sollte er ihn mal nachschlagen im Brockhaus. Oder in der Britannica. Eventuell k&#246;nnte er auch versuchen den IT-Fachleuten in seinem Haus zu sagen, dass man doch bitte zwei kleine Codezeilen implantieren m&#246;ge damit das b&#246;se Google einen nicht mehr findet. Und dann k&#246;nnte Herr Konken und der DJV vielleicht ahnen, was sie mit dem bewu&#223;ten Phyrrus gemeinsam haben. Eventuell.
Ad Astra</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gr&#246;bel: Wieso zum Sprachrohr der Verleger? Der Brief konstatiert nur das Offensichtliche &#8211; und erl&#228;utert zuvor, warum die Verleger momentan &#8211; zu Recht, zu Unrecht &#8211; besorgt sind. Es geht um die Werbeeinnahmen.<br />
Es ist allerdings offenbar zur Zeit en vogue zumindest dar&#252;ber nachzudenken Bezahlcontent wieder einzuf&#252;hren &#8211; insofern &#252;berrascht Herr Konken da nicht so ganz. Nur: Das Vorgehen gegen Google &#8211; Yahoo &#8211; Metager &#8211; und die diversen Realtimesuchmaschinen f&#252;r Twitter und Facebook werden das Rad der Zeit nicht zur&#252;ckdrehen. Sicher, w&#252;rde man hochwertige Inhalte haben und nicht nur die Nachrichten von heute &#8211; oder gestern, je nachdem &#8211; k&#246;nnte man den Leser vielleicht dazu bewegen sich das Ein oder Andere aus dem Archiv zu kaufen. Aber warum sollte ich f&#252;r das reine Abdrucken von Meldungen, die meistens dann auch noch aus denselben Agenturen stammen &#8211; Google News hat da ja so manches aufgezeigt, nicht? &#8211; Geld ausgeben? Zumal: Wie sollte dieses Google-Ghetto hier in Deutschland von statten gehen? H&#228;lt Herr Konken die jungen Leute f&#252;r unf&#228;hig Sperren zu umgehen? Wenn ja, tut er mir Leid.</p>
<p>Wie schon weiter oben MrBrooks schrieb: Zeitungen k&#246;nnen mit ihren Pfunden wuchern. Gut recherchierte Hintergrundberichte, Reportagen &#252;ber aktuelle Ereignisse &#8211; das hilft mir als Leser bestimmt die Welt einzusortieren. Investigative und spannende Artikel. Das ist aber doch momentan das Problem: Der sogenannte &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221; &#8211; ja, die Anf&#252;hrungszeichen sind bewu&#223;t gesetzt &#8211; hat in der letzten Zeit vor allem Schlagzeilen damit gemacht, dass er Mitarbeiter auf die Stra&#223;e setzt &#8211; siehe WAZ-Konzern. (Damit soll dann Qualit&#228;t machbar sein, mit weniger Menschen im Newsdesk? Ich bezweifle das.) Und vor allem eins hat er getan: Er hat sich gemein gemacht.</p>
<p>Elend lange Klickstrecken zur Erh&#246;hung der PI, Themen, deren Gehalt man schon mal mit der Lupe suchen muss, liebloses Zusammenstellen von Top-Listen &#8211; und da wundert man sich, dass es einem schlecht geht? Sicher, es gibt auch Ausnahmen von der Regel, es gibt nat&#252;rlich gut gemachte Artikel, sicher. Das ist es nicht.<br />
Google als b&#246;sen schwarzen Mann auszumachen, der eine Gratiskultur erschaffen hat &#8211; so muss man das ja dann doch irgendwie verstehen &#8211; und das Internet nur als &#8220;Hypekultur&#8221; zu begreifen mit der Hoffnung, das geht schon weg man nur lange genug wartet &#8211; nun&#8230;</p>
<p>Man sollte Herr Konken mal fragen ob er den Namen Phyrrus kennt. Vielleicht sollte er ihn mal nachschlagen im Brockhaus. Oder in der Britannica. Eventuell k&#246;nnte er auch versuchen den IT-Fachleuten in seinem Haus zu sagen, dass man doch bitte zwei kleine Codezeilen implantieren m&#246;ge damit das b&#246;se Google einen nicht mehr findet. Und dann k&#246;nnte Herr Konken und der DJV vielleicht ahnen, was sie mit dem bewu&#223;ten Phyrrus gemeinsam haben. Eventuell.<br />
Ad Astra</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: 2 Reaktionen auf den DJV &#171; Nur mein Standpunkt</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3827</link>
		<dc:creator>2 Reaktionen auf den DJV &#171; Nur mein Standpunkt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 23:47:39 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bei Carta gibts einen offenen Brief an Michael Kronken, den man sich durchlesen sollte.    [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bei Carta gibts einen offenen Brief an Michael Kronken, den man sich durchlesen sollte.    [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Gröbel</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3811</link>
		<dc:creator>Frank Gröbel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 17:52:34 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll uns dieser offene Brief von Herrn Sievers sagen und warum wird so etwas bei Carta ver&#246;ffentlicht bzw. zweitverwertet? Hat sich das &quot;Mehrautorenblog&quot; inzwischen zum Sprachrohr der Verleger gewandelt? 

Unfassbar ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll uns dieser offene Brief von Herrn Sievers sagen und warum wird so etwas bei Carta ver&#246;ffentlicht bzw. zweitverwertet? Hat sich das &#8220;Mehrautorenblog&#8221; inzwischen zum Sprachrohr der Verleger gewandelt? </p>
<p>Unfassbar &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MrBrook</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3771</link>
		<dc:creator>MrBrook</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 17:45:42 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem der Verlage ist, dass sie auch in Zeiten des Internet am liebsten so weiter operieren wollen, wie vor 20, 30 Jahren. Zeitung drucken, die Werbepl&#228;tze sollen sich irgendwie verkaufen und die Leute sollen die Zeitung lesen. Internet? Naja, notwendiges &#220;bel. Schlie&#223;lich hat man einfach eine Internetpr&#228;senz, die Leute wollen ja auch online etwas lesen. Aber Gewinn macht man h&#246;chstens mit der gedruckten Ausgabe.
Dabei wird vollkommen verkannt, dass heutzutage vor allem die j&#252;ngere Generation keine Zeitung mehr lesen muss, um das Weltgeschehen mit zu bekommen. Wenn ich morgen fr&#252;h meine Zeitung aufschlage, habe ich die wichtigen aktuellen Ereignisse mindestens 12 Stunden vorher im Internet gelesen und bin - dank Internet, Radio und Fernsehen - wahrscheinlich morgens auf einem aktuelleren Stand als die vor mir liegende Zeitung. Hinzu kommt: Im Netz kann ich mir meine Informationen individuell zusammenstellen. Zum Beispiel Spiegel online als Basis, weil die verdammt schnell sind. Ein oder zwei speziellere weitere Nachrichtenseiten und ein paar Blogs, um ein ausgewogeneres Bild zu bekommen und um die eigenen Interessenbereiche (Wirtschaft, Technik, Sport und was es sonst noch so gibt...) abzudecken.

Warum soll ich also noch eine Zeitung abonnieren? Ganz einfach: Nur deswegen, weil sie mir einen Mehrwert liefert. Das sind dann in der Regel gut recherchierte Hintergrundberichte, differenzierte Berichterstattung mit m&#246;glichst vielf&#228;ltigem Meinungsbild und ein Fokus auf den Bereichen, die mich besonders interessieren. Vielleicht noch etwas Exklusivit&#228;t, welche sich durchaus auch durch die f&#252;r die Zeitung schreibenden Autoren ergeben kann. Eventuell Lokalberichterstattung, wenn man daran interessiert ist.

Viele Zeitungen ber&#252;cksichtigen das aber meiner Meinung nach nicht, sondern machen weiter wie bisher: Nachrichten drucken. Ohne Mehrwert. F&#252;r mich als Kunde uninteressant, da wandere ich zu einer Zeitung ab, die es verstanden hat oder verzichte notfalls komplett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem der Verlage ist, dass sie auch in Zeiten des Internet am liebsten so weiter operieren wollen, wie vor 20, 30 Jahren. Zeitung drucken, die Werbepl&#228;tze sollen sich irgendwie verkaufen und die Leute sollen die Zeitung lesen. Internet? Naja, notwendiges &#220;bel. Schlie&#223;lich hat man einfach eine Internetpr&#228;senz, die Leute wollen ja auch online etwas lesen. Aber Gewinn macht man h&#246;chstens mit der gedruckten Ausgabe.<br />
Dabei wird vollkommen verkannt, dass heutzutage vor allem die j&#252;ngere Generation keine Zeitung mehr lesen muss, um das Weltgeschehen mit zu bekommen. Wenn ich morgen fr&#252;h meine Zeitung aufschlage, habe ich die wichtigen aktuellen Ereignisse mindestens 12 Stunden vorher im Internet gelesen und bin &#8211; dank Internet, Radio und Fernsehen &#8211; wahrscheinlich morgens auf einem aktuelleren Stand als die vor mir liegende Zeitung. Hinzu kommt: Im Netz kann ich mir meine Informationen individuell zusammenstellen. Zum Beispiel Spiegel online als Basis, weil die verdammt schnell sind. Ein oder zwei speziellere weitere Nachrichtenseiten und ein paar Blogs, um ein ausgewogeneres Bild zu bekommen und um die eigenen Interessenbereiche (Wirtschaft, Technik, Sport und was es sonst noch so gibt&#8230;) abzudecken.</p>
<p>Warum soll ich also noch eine Zeitung abonnieren? Ganz einfach: Nur deswegen, weil sie mir einen Mehrwert liefert. Das sind dann in der Regel gut recherchierte Hintergrundberichte, differenzierte Berichterstattung mit m&#246;glichst vielf&#228;ltigem Meinungsbild und ein Fokus auf den Bereichen, die mich besonders interessieren. Vielleicht noch etwas Exklusivit&#228;t, welche sich durchaus auch durch die f&#252;r die Zeitung schreibenden Autoren ergeben kann. Eventuell Lokalberichterstattung, wenn man daran interessiert ist.</p>
<p>Viele Zeitungen ber&#252;cksichtigen das aber meiner Meinung nach nicht, sondern machen weiter wie bisher: Nachrichten drucken. Ohne Mehrwert. F&#252;r mich als Kunde uninteressant, da wandere ich zu einer Zeitung ab, die es verstanden hat oder verzichte notfalls komplett.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LinkListe , in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at at in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3728</link>
		<dc:creator>LinkListe , in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at at in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 07:15:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11986#comment-3728</guid>
		<description>[...] einem zun&#228;chst auf seiner Homepage , dann via CARTA publzierten &#8220;Offenen Brief an DJV- Chef Michael Konken&#8221; ventiliert der DJV- Journalist [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einem zun&#228;chst auf seiner Homepage , dann via CARTA publzierten &#8220;Offenen Brief an DJV- Chef Michael Konken&#8221; ventiliert der DJV- Journalist [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3711</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 20:42:06 +0000</pubDate>
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		<description>Lord Northcliffe:

“News is what somebody somewhere wants to suppress; all the rest is advertising.”</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lord Northcliffe:</p>
<p>“News is what somebody somewhere wants to suppress; all the rest is advertising.”</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: earl</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3705</link>
		<dc:creator>earl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 19:09:26 +0000</pubDate>
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		<description>Was die Journalisten/Verleger auch immer vergessen:

Im Netz stehen sie in Konkurrenz mit viel mehr anderen. Da sind nicht nur Blogger, sondern zum Beispiel Zeitungen aus anderen L&#228;ndern.

Immer mehr Menschen wandern ab wegen der miserablen Qualit&#228;t ihrer Stammzeitungen im Netz - und wandern dabei nicht von der Rheinischen Post zur FAZ, sondern gleich zum Guadian oder zur New York Times.

Und wenn ich mir zum Beispiel ein Bild &#252;ber Nahost-Ereignisse machen will: Warum sollte ich die S&#252;ddeutsche fragen? Da frag ich lieber israelische und iranische Zeitungen und Blogger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was die Journalisten/Verleger auch immer vergessen:</p>
<p>Im Netz stehen sie in Konkurrenz mit viel mehr anderen. Da sind nicht nur Blogger, sondern zum Beispiel Zeitungen aus anderen L&#228;ndern.</p>
<p>Immer mehr Menschen wandern ab wegen der miserablen Qualit&#228;t ihrer Stammzeitungen im Netz &#8211; und wandern dabei nicht von der Rheinischen Post zur FAZ, sondern gleich zum Guadian oder zur New York Times.</p>
<p>Und wenn ich mir zum Beispiel ein Bild &#252;ber Nahost-Ereignisse machen will: Warum sollte ich die S&#252;ddeutsche fragen? Da frag ich lieber israelische und iranische Zeitungen und Blogger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</title>
		<link>http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/comment-page-1/#comment-3697</link>
		<dc:creator>Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 15:55:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11986#comment-3697</guid>
		<description>Keine Widerrede. Nur als Anmerkung:

&gt; &quot;Zwar ist das Unternehmen in Deutschland fast Monopolist mit seiner Suchmaschine,...&quot;

* Google ist nicht &quot;fast Monopolist &quot;. Die Suchmaschine wird ganz simpel viel benutzt.
* Und &quot;die starke Stellung von Google in der Onlinewerbung&quot; existiert auch nicht deswegen, weil Onlinewerber oder Verlage zur Nutzung von Google Werbemitteln gepr&#252;gelt werden.

Dass die Verleger und Hr. Konken die Zugriffseinschr&#228;nkung &quot;disallow&quot; nicht verstehen wollen, aber genau so ein &quot;disallow&quot; per Gesetz einfordern ist einfach nur unglaubliche Realsatire. Facepalm!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Widerrede. Nur als Anmerkung:</p>
<p>&gt; &#8220;Zwar ist das Unternehmen in Deutschland fast Monopolist mit seiner Suchmaschine,&#8230;&#8221;</p>
<p>* Google ist nicht &#8220;fast Monopolist &#8220;. Die Suchmaschine wird ganz simpel viel benutzt.<br />
* Und &#8220;die starke Stellung von Google in der Onlinewerbung&#8221; existiert auch nicht deswegen, weil Onlinewerber oder Verlage zur Nutzung von Google Werbemitteln gepr&#252;gelt werden.</p>
<p>Dass die Verleger und Hr. Konken die Zugriffseinschr&#228;nkung &#8220;disallow&#8221; nicht verstehen wollen, aber genau so ein &#8220;disallow&#8221; per Gesetz einfordern ist einfach nur unglaubliche Realsatire. Facepalm!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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