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	<title>Kommentare zu: Karlsruher Visionen f&#252;r Europa: Mehr Demokratie wagen</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<item>
		<title>Von: Karlsruher Visionen für Europa: Mehr Demokratie wagen — CARTA &#124; My Wikileaks</title>
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		<dc:creator>Karlsruher Visionen für Europa: Mehr Demokratie wagen — CARTA &#124; My Wikileaks</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 23:39:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] den Originalbeitrag weiterlesen: 15 &#8211; Karlsruher Visionen f&#252;r Europa: Mehr Demokratie wagen — CARTA   &#160;  Ende Zitat/ Auszug  Dieser Beitrag wurde unter Leaks abgelegt und mit ansichten, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] den Originalbeitrag weiterlesen: 15 &#8211; Karlsruher Visionen f&#252;r Europa: Mehr Demokratie wagen — CARTA   &nbsp;  Ende Zitat/ Auszug  Dieser Beitrag wurde unter Leaks abgelegt und mit ansichten, [...]</p>
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		<title>Von: Meine Zeitgeist-Themen-Auswahl &#171; Epiphanius&#8217; Wortbruch</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3695</link>
		<dc:creator>Meine Zeitgeist-Themen-Auswahl &#171; Epiphanius&#8217; Wortbruch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 14:29:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] CARTA » Karlsruher Visionen &#8230; http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/ CARTA » Mit Social Networks &#8230; http://carta.info/11486/innovation-tradition/ Jeder liebt Geld [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] CARTA » Karlsruher Visionen &#8230; <a href="http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/" rel="nofollow">http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/</a> CARTA » Mit Social Networks &#8230; <a href="http://carta.info/11486/innovation-tradition/" rel="nofollow">http://carta.info/11486/innovation-tradition/</a> Jeder liebt Geld [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver72</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3486</link>
		<dc:creator>Oliver72</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 20:05:48 +0000</pubDate>
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		<description>@marianne 

Das Argument zielt zu kurz. Als Gegenst&#252;ck zum Senat gibt es das Repr&#228;sentantenhaus und als Gegenst&#252;ck zum Bundesrat der BRD den Bundestag. Ein solches Gegenst&#252;ck gibt es zum EP nicht. Im Gegenteil: Im Ministerrat ist das Ungleichgewicht ja noch krasser.

Nichtsdestotrotz sehe ich das eher als Problem administrativer Art denn als Demokratiedefizit. Der Schrei nach mehr Demokratie unter gleichzeitiger Verhinderung der Verfassung bzw. des Lissabon-Vertrages war seit jeher schizophren.

@Severin Fischer

&quot;Das Gericht kann ja nicht frei von der Leber weg dar&#252;ber philosphieren, was der Integrationsprozess gebracht hat, sondern muss Entwicklungen anhand der M&#246;glichkeiten, die die deutsche Verfassung bietet, bewerten. Daher liegt das Problem eher in der Verfassung als bei den Richtern begr&#252;ndet.&quot;

Sehe ich nicht ganz so. Sicher ist das Grundgesetz der Ma&#223;stab, aber in der Interpretation desselben sind die Richter ja frei. Die Tatsache, dass ein Interpretationsspielraum besteht (sonst k&#246;nnte man sich die Richter ja auch sparen) zeigt ja, dass die Richter durchaus einen gewissen Freiraum haben. Gleichzeitig m&#252;ssen sie aber - gerade in Zeiten einer gro&#223;en Koalition - sich schon Gedanken machen, wie sie den nutzen - sonst riskieren sie, dass man dem einen oder anderen Einwand schlichtweg durch eine &#196;nderung des Grundgesetzes abhilft, in den Bereichen, wo das m&#246;glich ist. Man kann nat&#252;rlich sagen, das zeigt, dass das Problem eher in der Verfassung begr&#252;ndet ist. Aber die Begr&#252;ndung taugt nicht f&#252;rs Tagesgesch&#228;ft, sonst verkommt das Grundgesetz zur Beliebigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@marianne </p>
<p>Das Argument zielt zu kurz. Als Gegenst&#252;ck zum Senat gibt es das Repr&#228;sentantenhaus und als Gegenst&#252;ck zum Bundesrat der BRD den Bundestag. Ein solches Gegenst&#252;ck gibt es zum EP nicht. Im Gegenteil: Im Ministerrat ist das Ungleichgewicht ja noch krasser.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sehe ich das eher als Problem administrativer Art denn als Demokratiedefizit. Der Schrei nach mehr Demokratie unter gleichzeitiger Verhinderung der Verfassung bzw. des Lissabon-Vertrages war seit jeher schizophren.</p>
<p>@Severin Fischer</p>
<p>&#8220;Das Gericht kann ja nicht frei von der Leber weg dar&#252;ber philosphieren, was der Integrationsprozess gebracht hat, sondern muss Entwicklungen anhand der M&#246;glichkeiten, die die deutsche Verfassung bietet, bewerten. Daher liegt das Problem eher in der Verfassung als bei den Richtern begr&#252;ndet.&#8221;</p>
<p>Sehe ich nicht ganz so. Sicher ist das Grundgesetz der Ma&#223;stab, aber in der Interpretation desselben sind die Richter ja frei. Die Tatsache, dass ein Interpretationsspielraum besteht (sonst k&#246;nnte man sich die Richter ja auch sparen) zeigt ja, dass die Richter durchaus einen gewissen Freiraum haben. Gleichzeitig m&#252;ssen sie aber &#8211; gerade in Zeiten einer gro&#223;en Koalition &#8211; sich schon Gedanken machen, wie sie den nutzen &#8211; sonst riskieren sie, dass man dem einen oder anderen Einwand schlichtweg durch eine &#196;nderung des Grundgesetzes abhilft, in den Bereichen, wo das m&#246;glich ist. Man kann nat&#252;rlich sagen, das zeigt, dass das Problem eher in der Verfassung begr&#252;ndet ist. Aber die Begr&#252;ndung taugt nicht f&#252;rs Tagesgesch&#228;ft, sonst verkommt das Grundgesetz zur Beliebigkeit.</p>
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		<title>Von: marianne</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3465</link>
		<dc:creator>marianne</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 12:18:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin: die fehlende Egalité im EP ist &#252;berhaupt keine Besonderheit. Das differenzierte Stimmengewicht haben wir auch im schweizerischen Nationalrat und in fast jeder &quot;L&#228;nderkammer&quot; der westlichen Welt. Im US-Senat hat jeder Bundesstaat 2 Vertreter, egal wie gro&#223; er ist, im deutschen Bundesrat hat das Saarland (1 Mio Einwohner) 3 Stimmen, Nordrhein-Westfalen (18 Mio) aber nur 6 Stimmen. So what?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin: die fehlende Egalité im EP ist &#252;berhaupt keine Besonderheit. Das differenzierte Stimmengewicht haben wir auch im schweizerischen Nationalrat und in fast jeder &#8220;L&#228;nderkammer&#8221; der westlichen Welt. Im US-Senat hat jeder Bundesstaat 2 Vertreter, egal wie gro&#223; er ist, im deutschen Bundesrat hat das Saarland (1 Mio Einwohner) 3 Stimmen, Nordrhein-Westfalen (18 Mio) aber nur 6 Stimmen. So what?</p>
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		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3459</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 09:10:52 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den zweiten Kommentar, nach dem Artikel dachte ich schon die einen betreiben nur (vermeintlich berechtigte) &quot;Gerichtsschelte&quot; - die b&#246;sen anderen aber gleich &quot;populistisch anmutendenden Auslegungen&quot;... &quot;Das ist Populismus.&quot; in Richtung Fischer stellt das aber nochmal klar.

Wie &#252;brigens eine europ&#228;ische Verfassung im Sinne der in der franz&#246;sischen Revolution erk&#228;mpften Egalité aussehen soll, bei der die Bewohner Maltas das zigfache Stimmrecht wie Deutsche und Franzosen haben, da m&#246;chte ich dann gerne mal ein Urteil des Europ&#228;ischen Gerichtshofs zu sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den zweiten Kommentar, nach dem Artikel dachte ich schon die einen betreiben nur (vermeintlich berechtigte) &#8220;Gerichtsschelte&#8221; &#8211; die b&#246;sen anderen aber gleich &#8220;populistisch anmutendenden Auslegungen&#8221;&#8230; &#8220;Das ist Populismus.&#8221; in Richtung Fischer stellt das aber nochmal klar.</p>
<p>Wie &#252;brigens eine europ&#228;ische Verfassung im Sinne der in der franz&#246;sischen Revolution erk&#228;mpften Egalité aussehen soll, bei der die Bewohner Maltas das zigfache Stimmrecht wie Deutsche und Franzosen haben, da m&#246;chte ich dann gerne mal ein Urteil des Europ&#228;ischen Gerichtshofs zu sehen.</p>
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		<title>Von: Severin Fischer</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3441</link>
		<dc:creator>Severin Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 16:23:51 +0000</pubDate>
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		<description>Joschka Fischer &#252;bersieht zwei Dinge:
1. Die Richter sprechen nicht dann, wenn sie wollen und wenn es ihnen genehm ist, so wie ein ehemaliger Au&#223;enminister, sondern m&#252;ssen dann &#252;ber etwas entscheiden, wenn sie gefragt werden. Der Vorwurf, sie w&#252;rden absichtlich gerade jetzt etwas stoppen wollen l&#228;uft ins Leere.
2. Es gibt einen Ma&#223;stab anhand dessen bewertet wird - das ist das Grundgesetz. Das Gericht kann ja nicht frei von der Leber weg dar&#252;ber philosphieren, was der Integrationsprozess gebracht hat, sondern muss Entwicklungen anhand der M&#246;glichkeiten, die die deutsche Verfassung bietet, bewerten. Daher liegt das Problem eher in der Verfassung als bei den Richtern begr&#252;ndet.

Schlie&#223;lich hat das Urteil wenig mit einer gemeinsamen Stimme im Weltsicherheitsrat und bei internationalen Finanzinstitutionen zu tun. Das ist Populismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joschka Fischer &#252;bersieht zwei Dinge:<br />
1. Die Richter sprechen nicht dann, wenn sie wollen und wenn es ihnen genehm ist, so wie ein ehemaliger Au&#223;enminister, sondern m&#252;ssen dann &#252;ber etwas entscheiden, wenn sie gefragt werden. Der Vorwurf, sie w&#252;rden absichtlich gerade jetzt etwas stoppen wollen l&#228;uft ins Leere.<br />
2. Es gibt einen Ma&#223;stab anhand dessen bewertet wird &#8211; das ist das Grundgesetz. Das Gericht kann ja nicht frei von der Leber weg dar&#252;ber philosphieren, was der Integrationsprozess gebracht hat, sondern muss Entwicklungen anhand der M&#246;glichkeiten, die die deutsche Verfassung bietet, bewerten. Daher liegt das Problem eher in der Verfassung als bei den Richtern begr&#252;ndet.</p>
<p>Schlie&#223;lich hat das Urteil wenig mit einer gemeinsamen Stimme im Weltsicherheitsrat und bei internationalen Finanzinstitutionen zu tun. Das ist Populismus.</p>
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		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/11501/karlsruher-visionen/comment-page-1/#comment-3440</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 15:35:37 +0000</pubDate>
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		<description>Und das sagt der Joschka:

&quot;Was wird eines Tages mit der einen europ&#228;ischen Stimme Europas im UN-Sicherheitsrat werden? Karlsruhe wird dazu Nein sagen m&#252;ssen, wenn es seine j&#252;ngste Entscheidung ernst nimmt, aber der Rest der Welt wird den Europ&#228;ern irgendwann mitteilen, dass das 19. und das 20. Jahrhundert endg&#252;ltig vorbei sind und in einem reformierten UN-Sicherheitsrat Europa wie Russland, die USA, China, Brasilien, Indien et cetera nur noch &#252;ber einen permanenten Sitz verf&#252;gen werden. Und was dann, Karlsruhe? Was wird mit einer gemeinsamen Stimme Europas in den internationalen Finanzinstitutionen?&quot;

http://www.zeit.de/2009/29/Lissabon</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und das sagt der Joschka:</p>
<p>&#8220;Was wird eines Tages mit der einen europ&#228;ischen Stimme Europas im UN-Sicherheitsrat werden? Karlsruhe wird dazu Nein sagen m&#252;ssen, wenn es seine j&#252;ngste Entscheidung ernst nimmt, aber der Rest der Welt wird den Europ&#228;ern irgendwann mitteilen, dass das 19. und das 20. Jahrhundert endg&#252;ltig vorbei sind und in einem reformierten UN-Sicherheitsrat Europa wie Russland, die USA, China, Brasilien, Indien et cetera nur noch &#252;ber einen permanenten Sitz verf&#252;gen werden. Und was dann, Karlsruhe? Was wird mit einer gemeinsamen Stimme Europas in den internationalen Finanzinstitutionen?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/29/Lissabon" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2009/29/Lissabon</a></p>
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