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	<title>Kommentare zu: Medienlinks zum Wochenstart: &#8220;Freemium&#8221; als Gesch&#228;ftsmodell</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 01:08:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/11271/medienlinks-zum-wochenstart-freemium-als-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-3329</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:50:55 +0000</pubDate>
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		<description>OK, dann bin ich wohl nicht so gut ins eine Gedanken gekrochen. Ich hatte den Eindruck, dass alles das, was digital sein kann, auch kostenlos sein k&#246;nne, was ich - gelinde gesagt - f&#252;r totalen Quatsch halte. Ohne Elektrizit&#228;t, Computerhardware, Netzwerktechnik und Internet-Provider gibt es keine &quot;downloadbaren&quot; Produkte - egal ob sie etwas kosten oder nicht. Dieser Hintergrund aus lokaler und zentraler Struktur bekommt immer Geld und reibt sich die H&#228;nde, wenn die Anzahl an Datenpaketen steigert. Entweder sieht diese Infrastrukturkosten nicht oder arbeitet im Auftrag der Anbieter...

Denken wir seinen Gedanken zu Ende: 
Computer/Mobile Devices werden digital - geht nicht, weil sie das Interface zur virtuellen Welt bilden.
Netzwerke werden digital - geht auch nicht, weil sie lokale und zentrale Rechneinheiten real verbinden (Kabel, Funk etc.)
Das Durchleiten wird digital - ja, es ist digital, aber bisher l&#228;&#223;t sich die Telekom und andere entweder die Zeit oder das Datenvolumen f&#252;rstlich entlohnen. Dabei vermieten sie eigentlich nur die Kabel und ihre Router...

Kurz gesagt. Seine Gedanken sind  in sich logisch, aber das zugrundeliegende Axiom (das Netzwerk mit der Hardware und den Datendurchleistungskosten) wird nicht reflektiert. Von daher sind sie ohne Relevanz. Denn das Axiom bestimmt die Konklusionen. Innnerhalb des Folgerns muss man ja nur die formallogischen Schlu&#223;regeln einhalten. 

Das gro&#223;e Thema aber w&#228;re eine Grundlagendiskussion, die nicht geleistet wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK, dann bin ich wohl nicht so gut ins eine Gedanken gekrochen. Ich hatte den Eindruck, dass alles das, was digital sein kann, auch kostenlos sein k&#246;nne, was ich &#8211; gelinde gesagt &#8211; f&#252;r totalen Quatsch halte. Ohne Elektrizit&#228;t, Computerhardware, Netzwerktechnik und Internet-Provider gibt es keine &#8220;downloadbaren&#8221; Produkte &#8211; egal ob sie etwas kosten oder nicht. Dieser Hintergrund aus lokaler und zentraler Struktur bekommt immer Geld und reibt sich die H&#228;nde, wenn die Anzahl an Datenpaketen steigert. Entweder sieht diese Infrastrukturkosten nicht oder arbeitet im Auftrag der Anbieter&#8230;</p>
<p>Denken wir seinen Gedanken zu Ende:<br />
Computer/Mobile Devices werden digital &#8211; geht nicht, weil sie das Interface zur virtuellen Welt bilden.<br />
Netzwerke werden digital &#8211; geht auch nicht, weil sie lokale und zentrale Rechneinheiten real verbinden (Kabel, Funk etc.)<br />
Das Durchleiten wird digital &#8211; ja, es ist digital, aber bisher l&#228;&#223;t sich die Telekom und andere entweder die Zeit oder das Datenvolumen f&#252;rstlich entlohnen. Dabei vermieten sie eigentlich nur die Kabel und ihre Router&#8230;</p>
<p>Kurz gesagt. Seine Gedanken sind  in sich logisch, aber das zugrundeliegende Axiom (das Netzwerk mit der Hardware und den Datendurchleistungskosten) wird nicht reflektiert. Von daher sind sie ohne Relevanz. Denn das Axiom bestimmt die Konklusionen. Innnerhalb des Folgerns muss man ja nur die formallogischen Schlu&#223;regeln einhalten. </p>
<p>Das gro&#223;e Thema aber w&#228;re eine Grundlagendiskussion, die nicht geleistet wird.</p>
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		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/11271/medienlinks-zum-wochenstart-freemium-als-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-3326</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:58:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Wittkewitz

Da werden Sie aber lange warten m&#252;ssen. Anderson sagt ja gerade nicht, dass Verlage alle ihre Inhalte verschenken sollen. F&#252;r wirklich exklusive Inhalte sollte ein Gesch&#228;ftsmodell gefunden werden,z.B. Abo, und das ist beim gedruckten ”Wired&quot; (nicht identisch mit der Website) der Fall.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wittkewitz</p>
<p>Da werden Sie aber lange warten m&#252;ssen. Anderson sagt ja gerade nicht, dass Verlage alle ihre Inhalte verschenken sollen. F&#252;r wirklich exklusive Inhalte sollte ein Gesch&#228;ftsmodell gefunden werden,z.B. Abo, und das ist beim gedruckten ”Wired&#8221; (nicht identisch mit der Website) der Fall.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/11271/medienlinks-zum-wochenstart-freemium-als-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-3325</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:31:08 +0000</pubDate>
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		<description>OK, dann warte ich einfach bis &quot;Wired&quot; unaufgefordert zusammen mit &quot;Hallo am Sonntag&quot; in meinem Briefkasten landen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK, dann warte ich einfach bis &#8220;Wired&#8221; unaufgefordert zusammen mit &#8220;Hallo am Sonntag&#8221; in meinem Briefkasten landen&#8230;</p>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/11271/medienlinks-zum-wochenstart-freemium-als-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-3324</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:58:27 +0000</pubDate>
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		<description>@J&#246;rg: Ich habe das Buch von Anderson schon hier und lese es gerade. Seinen Traum von einer &quot;Gift Economy&quot; halte ich zumindest f&#252;r einen k&#252;hnen Gedanken, auch wenn er aus heutiger Sicht eher unrealistisch ist. 

Nebenbei bemerkt: Die Wortsch&#246;pfung &quot;Geschenk-&#214;konomie&quot; ist eigentlich ein Widerspruch in sich, da sich die &#214;konomie mit  Fragen der Knappheit besch&#228;ftigt. Ist ein Gut nicht (mehr) knapp, ist es auch kein Betrachtungsgegenstand mehr f&#252;r die &#214;konomen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@J&#246;rg: Ich habe das Buch von Anderson schon hier und lese es gerade. Seinen Traum von einer &#8220;Gift Economy&#8221; halte ich zumindest f&#252;r einen k&#252;hnen Gedanken, auch wenn er aus heutiger Sicht eher unrealistisch ist. </p>
<p>Nebenbei bemerkt: Die Wortsch&#246;pfung &#8220;Geschenk-&#214;konomie&#8221; ist eigentlich ein Widerspruch in sich, da sich die &#214;konomie mit  Fragen der Knappheit besch&#228;ftigt. Ist ein Gut nicht (mehr) knapp, ist es auch kein Betrachtungsgegenstand mehr f&#252;r die &#214;konomen&#8230;</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://carta.info/11271/medienlinks-zum-wochenstart-freemium-als-geschaeftsmodell/comment-page-1/#comment-3314</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 22:16:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11271#comment-3314</guid>
		<description>Meint Anderson das ernst oder ist das absolut sarkastisch? 
Dass er das Wort &#214;kobilanz weder kennt noch in Betracht zieht, kann ich ja noch verstehen aus der Sicht dessen, der ihn f&#252;r solche &quot;Konzepte&quot; bezahlt. Aber der Rest?
Bandbreite, Speicher und Ablaufsteuerung werden analog zur Elektrizit&#228;t?
Ich erwarte ja nicht, dass er &quot;The Big Switch&quot; gelesen hat, dass sich ja zumindest noch den Luxus von kritischen Fragen zum Thema leistet, aber ihm m&#252;sste doch selbst klar sein, dass diese drei in keiner Weise an die Universalit&#228;t von Elektrizit&#228;t heran reichen. Ich kenne ja die Hybris der IT aus eigener langj&#228;hriger Erfahrung, aber das w&#252;rde die Branche noch nicht mal selbst von sich behaupten ohen rot zu werden. 
Er meint doch nicht im Ernst, dass Google kostenlos ist?
Was raucht der?

Schade. Habe vor drei Tagen das Buch bestellt, weil schon die ersten Ansagen dazu so platt und &#246;berfl&#228;chlich waren, dasss ich es nicht glauben konnte. Wired. Anderson. Das ist doch nicht irgendwer. Anscheinend doch. Hat ihn wohl gepackt die Eitelkeit...schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meint Anderson das ernst oder ist das absolut sarkastisch?<br />
Dass er das Wort &#214;kobilanz weder kennt noch in Betracht zieht, kann ich ja noch verstehen aus der Sicht dessen, der ihn f&#252;r solche &#8220;Konzepte&#8221; bezahlt. Aber der Rest?<br />
Bandbreite, Speicher und Ablaufsteuerung werden analog zur Elektrizit&#228;t?<br />
Ich erwarte ja nicht, dass er &#8220;The Big Switch&#8221; gelesen hat, dass sich ja zumindest noch den Luxus von kritischen Fragen zum Thema leistet, aber ihm m&#252;sste doch selbst klar sein, dass diese drei in keiner Weise an die Universalit&#228;t von Elektrizit&#228;t heran reichen. Ich kenne ja die Hybris der IT aus eigener langj&#228;hriger Erfahrung, aber das w&#252;rde die Branche noch nicht mal selbst von sich behaupten ohen rot zu werden.<br />
Er meint doch nicht im Ernst, dass Google kostenlos ist?<br />
Was raucht der?</p>
<p>Schade. Habe vor drei Tagen das Buch bestellt, weil schon die ersten Ansagen dazu so platt und &#246;berfl&#228;chlich waren, dasss ich es nicht glauben konnte. Wired. Anderson. Das ist doch nicht irgendwer. Anscheinend doch. Hat ihn wohl gepackt die Eitelkeit&#8230;schade.</p>
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