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	<title>Kommentare zu: Wir sind entr&#252;ckt und unflexibel. F&#252;nf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 01:39:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Hendrik Zörner</title>
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		<dc:creator>Hendrik Zörner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:50:55 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, gemeint war nat&#252;rlich Lutz Schumacher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, gemeint war nat&#252;rlich Lutz Schumacher.</p>
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		<title>Von: Hendrik Zörner</title>
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		<dc:creator>Hendrik Zörner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 07:22:43 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber die Probleme der Zeitungen wird zu Recht viel diskutiert: bei Verlegern, Gewerkschaften, Journalisten und Lesern. Mit unterschiedlichen Inhalten und unterschiedlicher Ernsthaftigkeit. Den Stein der Weisen hat bislang niemand gefunden - Dirk Schumacher am aller wenigsten. Jener Dirk Schumacher, in dessen Zeit bei der M&#252;nsterschen Zeitung der Komplettrausschmiss einer ganzen Redaktion und der Ersatz durch eine neue Mannschaft fiel, die zu Dumpingl&#246;hnen das Blatt machte. Was die Leser von den dubiosen Gesch&#228;ftspraktiken hielten, machten sie durch Abo-K&#252;ndigungen deutlich. Mit dieser &quot;Erfolgsbilanz&quot; machte Schumacher beim Nordkurier weiter und nahm die freien Mitarbeiter des Blattes, nicht gerade als Spitzenverdiener bekannt, ins Visier. Mini-Honorare und Gesch&#228;ftsbedingungen, die zum Teil per Einstweiliger Verf&#252;gung untersagt wurden, waren die Folge.
Dieser Dirk Schumacher also f&#252;hlt sich jetzt berufen, f&#252;nf Thesen &#252;ber die Zukunft der Zeitungen und des Journalismus aufzustellen. Wenn er nicht wei&#223;, was Qualit&#228;tsjournalismus ist, wie er schreibt, sollte er mal im Berufsbild Journalist auf der Homepage des DJV nachlesen. Da steht&#039;s drin. Und da kann er auch nachlesen, dass gut ausgebildete und qualifizierte Journalisten angemessen bezahlt werden m&#252;ssen. Vielleicht geht er auch mal in eine Redaktion, die Tag f&#252;r Tag Zeitung macht, und redet mit den Journalisten &#252;ber ihre Arbeitsweise, &#252;ber Recherche, &#252;ber ihren Berufsalltag. Und vielleicht liest er mal Leserkommentare online oder in Leserbriefen. Dann erf&#228;hrt er n&#228;mlich, was die Menschen bewegt und welche Erwartungen sie an ihr Medium haben.
Nur in zwei Punkten ist ihm zuzustimmen: Die Zeitungen m&#252;ssen lokaler und multimedialer werden und sie m&#252;ssen sich wirtschaftlich tragen. Letzteres versteht sich von selbst und steht trotz Wirtschaftskrise nicht ernsthaft zur Diskussion. Dass die Verlage es in guten Zeiten vers&#228;umt haben, sich weitere, neue Gesch&#228;ftsfelder zu erschlie&#223;en, r&#228;umen selbst die Verleger inzwischen freim&#252;tig ein. Hier besteht Nachholbedarf. Ebenso bei der Multimedialit&#228;t. Denn junge Leute erreichen sie nur noch, wenn sie schnellstens ihre Informations- und Kommunikationsangebote im Internet forcieren. Die gr&#246;&#223;te St&#228;rke, die sie haben, liegt dabei klar im Lokalen. Mit unterbezahlten Journalisten l&#228;sst sich dieses Plus indes nicht zum zukunftsf&#228;higen Alleinstellungsmerkmal ausbauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die Probleme der Zeitungen wird zu Recht viel diskutiert: bei Verlegern, Gewerkschaften, Journalisten und Lesern. Mit unterschiedlichen Inhalten und unterschiedlicher Ernsthaftigkeit. Den Stein der Weisen hat bislang niemand gefunden &#8211; Dirk Schumacher am aller wenigsten. Jener Dirk Schumacher, in dessen Zeit bei der M&#252;nsterschen Zeitung der Komplettrausschmiss einer ganzen Redaktion und der Ersatz durch eine neue Mannschaft fiel, die zu Dumpingl&#246;hnen das Blatt machte. Was die Leser von den dubiosen Gesch&#228;ftspraktiken hielten, machten sie durch Abo-K&#252;ndigungen deutlich. Mit dieser &#8220;Erfolgsbilanz&#8221; machte Schumacher beim Nordkurier weiter und nahm die freien Mitarbeiter des Blattes, nicht gerade als Spitzenverdiener bekannt, ins Visier. Mini-Honorare und Gesch&#228;ftsbedingungen, die zum Teil per Einstweiliger Verf&#252;gung untersagt wurden, waren die Folge.<br />
Dieser Dirk Schumacher also f&#252;hlt sich jetzt berufen, f&#252;nf Thesen &#252;ber die Zukunft der Zeitungen und des Journalismus aufzustellen. Wenn er nicht wei&#223;, was Qualit&#228;tsjournalismus ist, wie er schreibt, sollte er mal im Berufsbild Journalist auf der Homepage des DJV nachlesen. Da steht&#8217;s drin. Und da kann er auch nachlesen, dass gut ausgebildete und qualifizierte Journalisten angemessen bezahlt werden m&#252;ssen. Vielleicht geht er auch mal in eine Redaktion, die Tag f&#252;r Tag Zeitung macht, und redet mit den Journalisten &#252;ber ihre Arbeitsweise, &#252;ber Recherche, &#252;ber ihren Berufsalltag. Und vielleicht liest er mal Leserkommentare online oder in Leserbriefen. Dann erf&#228;hrt er n&#228;mlich, was die Menschen bewegt und welche Erwartungen sie an ihr Medium haben.<br />
Nur in zwei Punkten ist ihm zuzustimmen: Die Zeitungen m&#252;ssen lokaler und multimedialer werden und sie m&#252;ssen sich wirtschaftlich tragen. Letzteres versteht sich von selbst und steht trotz Wirtschaftskrise nicht ernsthaft zur Diskussion. Dass die Verlage es in guten Zeiten vers&#228;umt haben, sich weitere, neue Gesch&#228;ftsfelder zu erschlie&#223;en, r&#228;umen selbst die Verleger inzwischen freim&#252;tig ein. Hier besteht Nachholbedarf. Ebenso bei der Multimedialit&#228;t. Denn junge Leute erreichen sie nur noch, wenn sie schnellstens ihre Informations- und Kommunikationsangebote im Internet forcieren. Die gr&#246;&#223;te St&#228;rke, die sie haben, liegt dabei klar im Lokalen. Mit unterbezahlten Journalisten l&#228;sst sich dieses Plus indes nicht zum zukunftsf&#228;higen Alleinstellungsmerkmal ausbauen.</p>
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		<title>Von: Martin J. Landis</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-4216</link>
		<dc:creator>Martin J. Landis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 11:01:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ach so, wenn Vodafon, T-Mobile und E-Plus erstmal merken, dass sie damit ihre mobilen Datennetze an den Mann bringen k&#246;nnen, wird jeder T-Shirtvertrieb mit dem Spruch: &quot;Nein danke, ich hab´s schon&quot;! auch ein Krisengewinner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach so, wenn Vodafon, T-Mobile und E-Plus erstmal merken, dass sie damit ihre mobilen Datennetze an den Mann bringen k&#246;nnen, wird jeder T-Shirtvertrieb mit dem Spruch: &#8220;Nein danke, ich hab´s schon&#8221;! auch ein Krisengewinner.</p>
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		<title>Von: Martin J. Landis</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-4215</link>
		<dc:creator>Martin J. Landis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 10:58:11 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll das ganze Theater? Handelt es sich hier um eine Krise des Zeitungswesens oder um eine Krise des Distributionsmediums? 

H&#228;tte jeder Kunde zu Hause ein abwaschbares Lese-Tablett mit Touchscreen-Bedienung, auf das er sich per Knopfdruck und automatischem Konto-Einzug (Klingelton-Prinzip) aus dem gesamten deutschen und internationalem Pressewesen JEDE beliebige Publikation im Sekundentakt laden k&#246;nnte, h&#228;tten wir keine Krise, sondern einen umk&#228;mpften Wachstumsmarkt. 

Aktueller Spiegel f&#252;r 1,- Euro, Playboy, Bunte oder Fokus f&#252;r 60,- Cent, die im Stundentakt aktualisierte New York Times von heute f&#252;r 50,- Cent (Dollar-Inflation)? Dazu jede Menge Hobby-Publikationen von Aquaristik bis hin zum Zoo-Besucher. Nicht zu vergessen die Lokal-Nachrichten und Kleinanzeigen aus der Region f&#252;r 20,- Cent? Das Ganze hochaufgel&#246;st, mit eingearbeiten Video- und Audio-News im Bewegtbild (siehe Harry Potter) und vor allem lesbar am Fr&#252;hst&#252;ckstisch, in der Badewanne, vor dem Einschlafen oder auf der Toilette. Wahlweise auch noch alle Fernsehsender als Streaming-Angebot. Muss man noch mehr sagen?

Stellen wir uns vor, dieses h&#252;bsch designte W-Lan-Tablett - handtaschentauglich, bald auch faltbar - g&#228;be es obendrein umsonst von Haust&#252;rdr&#252;ckerkolonnen (Herstellungkosten bei Millionenauflage 100,- Euro) von einem jeweiligen Verlagskonglomerat (Burda, Murdoch) oder einem regionalen Distributor, der nur eine bestimmte Auswahl seiner Publikationen zur Wahl bietet, und man k&#246;nnte damit noch im Internet surfen und sein Leben auf Facebook, SeniorenVZ oder Twitter verbringen ...

Falls jemand sagt, so etwas gibt es doch nicht. Doch, demn&#228;chst bei Apple und ab Mitte n&#228;chsten Jahres auch bei Dell, HP und Lenovo. 

Allerdings wird - zwangsl&#228;ufig - die Zeitungs-GEZ hierzulande kommen, die entsprechenden Weichen sind bereits gestellt. Das mediale Vorgepl&#228;nkel erleben wir gerade. Wer´s nicht glaubt, hat als Kind nicht aufgepasst: Der Seppl und sein Krokodil haben in der Regel den gleichen Puppenspieler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll das ganze Theater? Handelt es sich hier um eine Krise des Zeitungswesens oder um eine Krise des Distributionsmediums? </p>
<p>H&#228;tte jeder Kunde zu Hause ein abwaschbares Lese-Tablett mit Touchscreen-Bedienung, auf das er sich per Knopfdruck und automatischem Konto-Einzug (Klingelton-Prinzip) aus dem gesamten deutschen und internationalem Pressewesen JEDE beliebige Publikation im Sekundentakt laden k&#246;nnte, h&#228;tten wir keine Krise, sondern einen umk&#228;mpften Wachstumsmarkt. </p>
<p>Aktueller Spiegel f&#252;r 1,- Euro, Playboy, Bunte oder Fokus f&#252;r 60,- Cent, die im Stundentakt aktualisierte New York Times von heute f&#252;r 50,- Cent (Dollar-Inflation)? Dazu jede Menge Hobby-Publikationen von Aquaristik bis hin zum Zoo-Besucher. Nicht zu vergessen die Lokal-Nachrichten und Kleinanzeigen aus der Region f&#252;r 20,- Cent? Das Ganze hochaufgel&#246;st, mit eingearbeiten Video- und Audio-News im Bewegtbild (siehe Harry Potter) und vor allem lesbar am Fr&#252;hst&#252;ckstisch, in der Badewanne, vor dem Einschlafen oder auf der Toilette. Wahlweise auch noch alle Fernsehsender als Streaming-Angebot. Muss man noch mehr sagen?</p>
<p>Stellen wir uns vor, dieses h&#252;bsch designte W-Lan-Tablett &#8211; handtaschentauglich, bald auch faltbar &#8211; g&#228;be es obendrein umsonst von Haust&#252;rdr&#252;ckerkolonnen (Herstellungkosten bei Millionenauflage 100,- Euro) von einem jeweiligen Verlagskonglomerat (Burda, Murdoch) oder einem regionalen Distributor, der nur eine bestimmte Auswahl seiner Publikationen zur Wahl bietet, und man k&#246;nnte damit noch im Internet surfen und sein Leben auf Facebook, SeniorenVZ oder Twitter verbringen &#8230;</p>
<p>Falls jemand sagt, so etwas gibt es doch nicht. Doch, demn&#228;chst bei Apple und ab Mitte n&#228;chsten Jahres auch bei Dell, HP und Lenovo. </p>
<p>Allerdings wird &#8211; zwangsl&#228;ufig &#8211; die Zeitungs-GEZ hierzulande kommen, die entsprechenden Weichen sind bereits gestellt. Das mediale Vorgepl&#228;nkel erleben wir gerade. Wer´s nicht glaubt, hat als Kind nicht aufgepasst: Der Seppl und sein Krokodil haben in der Regel den gleichen Puppenspieler.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Schmedt</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3740</link>
		<dc:creator>Dirk Schmedt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 10:29:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Lutz Schumacher: Grunds&#228;tzlich bin ich Ihrer Meinung, allerdings ist es manchmal wie &quot; ... is the difference between Lightning and Lightning bug&quot;
Allerdings d&#252;rfte eine pr&#228;zise Ausformulierung den Rahmen dieses Blogs sprengen. Deshalb m&#246;chte ich nur die uns noch &quot;trennenden&quot; &#220;berlegungen anmerken.

Die Tz befriedigt viele Bed&#252;rfnisse mit einem Produkt. Hier liegt der Unterschied zum Produktlebenszyklus - man m&#252;&#223;te dann wohl jedes Bed&#252;rfnis als einzelnes Produkt betrachten.

Die Geo-Auflagen-Betrachtung m&#252;&#223;te reginale Besonderheiten, wie &quot;Zuwanderung&quot; o.&#228;., ber&#252;cksichtigen.  Sinnvolle Ergebnisse kann ich mir deshalb kaum vorstellen, bzw nur nach einem erheblichen Analyseaufwand.

Selbst wenn es gelingt 100% der HH mit einem Abo zu begl&#252;cken, was w&#228;re gewonnen ? Stichwort Streuverlust: die Werbewirtschaft denkt in ZG, und ohne Werbung geht  gar nichts. 

Sie fragen nach meiner Schlu&#223;folgerung. Ich versuche, diese anhand Ihres lokalen,redaktionellen Ansatzes zu erl&#228;utern.

F&#252;r mich besteht das Leserinteresse aus vielen Bed&#252;rfnissen - Horizontal,vom Lokalen bis zum Globalen. Vertikal, von Politik &#252;ber Unterhaltung, von Wirtschaft bis Wissenschaft, usw.  Grob k&#246;nnte man diese in drei Bed&#252;rfnisse einteilen - Wissen, Nutzen, Unterhaltung. (Ich sollte mal eine Grafik erstellen :) )

Wenn ich nun das Infoverhalten  zB im Bereich &quot;Bed&#252;rfnis Wirtschaft/regional &quot; nehme, gibt es wohl kaum konkurrierende Angebote. Im Bereich Wirtschaft/Global ist die Situation v&#246;llig anders, hier belegt die TZ eher hintere Pl&#228;tze.

Nun ist es aber auch wesentlich, wie wichtig (Lebensrelevant) das  jeweilige Bed&#252;rfnisfeld f&#252;r den Leser ist.  Die neuste Urauff&#252;hrung in Panama hat sicherlich eine geringe Relevanz als das &quot;Was mache ich heute Abend ? &quot;.

Im Ergebnis k&#246;nnte die Tz die beste Wirtschaft/regional bieten und dennoch das wesentliche Bed&#252;rfnis nach &quot;umfassender Wirtschafts-Info&quot; vermutlich nicht befriedigen. 

M.E. werden durch die Konzentration auf das Lokale wesentliche Erfolgs-/Gesch&#228;ftsm&#246;glichkeiten kampflos aufgegeben.

&#220;brigens: Wenn TZ nicht so anstrengend w&#228;re, w&#228;re ich l&#228;ngst wieder zur&#252;ck :)

Ich w&#252;nsche eine erfolgreiche Woche</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lutz Schumacher: Grunds&#228;tzlich bin ich Ihrer Meinung, allerdings ist es manchmal wie &#8221; &#8230; is the difference between Lightning and Lightning bug&#8221;<br />
Allerdings d&#252;rfte eine pr&#228;zise Ausformulierung den Rahmen dieses Blogs sprengen. Deshalb m&#246;chte ich nur die uns noch &#8220;trennenden&#8221; &#220;berlegungen anmerken.</p>
<p>Die Tz befriedigt viele Bed&#252;rfnisse mit einem Produkt. Hier liegt der Unterschied zum Produktlebenszyklus &#8211; man m&#252;&#223;te dann wohl jedes Bed&#252;rfnis als einzelnes Produkt betrachten.</p>
<p>Die Geo-Auflagen-Betrachtung m&#252;&#223;te reginale Besonderheiten, wie &#8220;Zuwanderung&#8221; o.&#228;., ber&#252;cksichtigen.  Sinnvolle Ergebnisse kann ich mir deshalb kaum vorstellen, bzw nur nach einem erheblichen Analyseaufwand.</p>
<p>Selbst wenn es gelingt 100% der HH mit einem Abo zu begl&#252;cken, was w&#228;re gewonnen ? Stichwort Streuverlust: die Werbewirtschaft denkt in ZG, und ohne Werbung geht  gar nichts. </p>
<p>Sie fragen nach meiner Schlu&#223;folgerung. Ich versuche, diese anhand Ihres lokalen,redaktionellen Ansatzes zu erl&#228;utern.</p>
<p>F&#252;r mich besteht das Leserinteresse aus vielen Bed&#252;rfnissen &#8211; Horizontal,vom Lokalen bis zum Globalen. Vertikal, von Politik &#252;ber Unterhaltung, von Wirtschaft bis Wissenschaft, usw.  Grob k&#246;nnte man diese in drei Bed&#252;rfnisse einteilen &#8211; Wissen, Nutzen, Unterhaltung. (Ich sollte mal eine Grafik erstellen :) )</p>
<p>Wenn ich nun das Infoverhalten  zB im Bereich &#8220;Bed&#252;rfnis Wirtschaft/regional &#8221; nehme, gibt es wohl kaum konkurrierende Angebote. Im Bereich Wirtschaft/Global ist die Situation v&#246;llig anders, hier belegt die TZ eher hintere Pl&#228;tze.</p>
<p>Nun ist es aber auch wesentlich, wie wichtig (Lebensrelevant) das  jeweilige Bed&#252;rfnisfeld f&#252;r den Leser ist.  Die neuste Urauff&#252;hrung in Panama hat sicherlich eine geringe Relevanz als das &#8220;Was mache ich heute Abend ? &#8220;.</p>
<p>Im Ergebnis k&#246;nnte die Tz die beste Wirtschaft/regional bieten und dennoch das wesentliche Bed&#252;rfnis nach &#8220;umfassender Wirtschafts-Info&#8221; vermutlich nicht befriedigen. </p>
<p>M.E. werden durch die Konzentration auf das Lokale wesentliche Erfolgs-/Gesch&#228;ftsm&#246;glichkeiten kampflos aufgegeben.</p>
<p>&#220;brigens: Wenn TZ nicht so anstrengend w&#228;re, w&#228;re ich l&#228;ngst wieder zur&#252;ck :)</p>
<p>Ich w&#252;nsche eine erfolgreiche Woche</p>
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		<title>Von: Lutz Schumacher</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3718</link>
		<dc:creator>Lutz Schumacher</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 22:34:18 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dirk Schmedt: Der Gedanke ist einleuchtend, widerspricht aber meinen Argumenten nicht. Sie haben v&#246;llig recht, dass vor der Entwicklung von Produkten immer Bed&#252;rfnisse stehen, die dann befriedigt werden. Anders als in den Zeiten der Gl&#252;hbirnenerfindung haben wir es allerdings heute mit einer fein abgestuften Palette an tats&#228;chlichen, vermeintlichen und erfundenen Bed&#252;rfnissen zu tun. Letzteres erzeugt dann Dinge wie Twitter ;-)

Die Tageszeitung in der herk&#246;mmlichen Form hat auch aus dieser Sicht ein Problem, nichts anderes sagt eine Produktlebenszyklusbetrachtung. Denn die Lebenszyklen von Dingen entstehen ja nicht aus sich selbst heraus, sondern aus Ver&#228;nderungen in den Bed&#252;rfnissen der Benutzer. Da unterscheiden sich Erfrischungsgetr&#228;nke, Musikabspielger&#228;te oder eben Tageszeitungen nur marginal. 

Was ist jetzt aber Ihre Schlussfolgerung? Meine &#220;berlegung geht dahin, dass das Bed&#252;rfnis nach lokaler N&#228;he und Information (wie auch nach Austausch und Diskussion &#252;ber lokale Vorg&#228;nge mit Personen, die in der N&#228;he leben) nach wie vor besteht und anders als viele andere Medien-Bed&#252;rfnisse zumindest bislang noch weitgehend von der regionalen Tageszeitung, ggf. im Verbund mit den Anzeigenbl&#228;ttern gedeckt wird. Allerdings mit sinkender Akzeptanz. Daher sehe ich hier zumindest einen Ansatzpunkt f&#252;r die Zukunft der Tageszeitung, in dem sie sich mit aller Kraft auf dieses Alleinstellungsmerkmal st&#252;rzt und - falls m&#246;glich - im Ensemle mit weiteren Verlagsprodukten wie z.B. einem gut gemachten lokalen Webauftritt etc. diese Marktstellung ausbaut. Dabei muss die Zeitung selbst aber auch ver&#228;ndert werden, weil sie sonst selbst im angestammten Terrain nicht &#252;berleben wird und von anderen Anbietern &#252;berholt werden wird. Dieser Prozess hat bereits begonnen, denn wir beginnen, die jungen und mittelalten Leser zu verlieren. 

Ich glaube aber nicht, dass dieser Prozess zwangsl&#228;ufig ist. So zeigen uns z.B. erste Analysen aus dem Geomarketing, dass der Auflagenschwund nicht fl&#228;chendeckend ist. Je kleiner man die Einheiten setzt, desto uneinheitlicher wird das Bild. Es gibt heute eine Menge kleiner Gemeinden oder Gemeindeteile, die steigende Zeitungsauflagen ausweisen. Ein erster interessanter Ansatz. Ebenso m&#252;ssen wir uns fragen, ob wir mit den von Flensburg bis Passau und von R&#252;gen bis zum Bodensee &#252;ber Jahrzehnte erprobten Methoden der lokalen Berichterstattung wirklich noch punkten. Da glaube ich einfach, dass wir viel n&#228;her an bestimmte Themen heran m&#252;ssen, dass wir die lokale Wirklichkeit anders erfassen m&#252;ssen (z.B. nicht nur als Abfolge von Vereinsfesten und Sportveranstaltungen), um j&#252;ngere Leser zu begeistern. Solche Ver&#228;nderungen m&#252;ssen andererseits so erfolgen, dass traditionelle Leser, die immer noch das R&#252;ckrat unserer Zeitungsauflagen bilden, nicht verschreckt werden. Ein schwieriger, aber doch auch ungemein spannender Prozess. Also: Kommen Sie zur&#252;ck! ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk Schmedt: Der Gedanke ist einleuchtend, widerspricht aber meinen Argumenten nicht. Sie haben v&#246;llig recht, dass vor der Entwicklung von Produkten immer Bed&#252;rfnisse stehen, die dann befriedigt werden. Anders als in den Zeiten der Gl&#252;hbirnenerfindung haben wir es allerdings heute mit einer fein abgestuften Palette an tats&#228;chlichen, vermeintlichen und erfundenen Bed&#252;rfnissen zu tun. Letzteres erzeugt dann Dinge wie Twitter ;-)</p>
<p>Die Tageszeitung in der herk&#246;mmlichen Form hat auch aus dieser Sicht ein Problem, nichts anderes sagt eine Produktlebenszyklusbetrachtung. Denn die Lebenszyklen von Dingen entstehen ja nicht aus sich selbst heraus, sondern aus Ver&#228;nderungen in den Bed&#252;rfnissen der Benutzer. Da unterscheiden sich Erfrischungsgetr&#228;nke, Musikabspielger&#228;te oder eben Tageszeitungen nur marginal. </p>
<p>Was ist jetzt aber Ihre Schlussfolgerung? Meine &#220;berlegung geht dahin, dass das Bed&#252;rfnis nach lokaler N&#228;he und Information (wie auch nach Austausch und Diskussion &#252;ber lokale Vorg&#228;nge mit Personen, die in der N&#228;he leben) nach wie vor besteht und anders als viele andere Medien-Bed&#252;rfnisse zumindest bislang noch weitgehend von der regionalen Tageszeitung, ggf. im Verbund mit den Anzeigenbl&#228;ttern gedeckt wird. Allerdings mit sinkender Akzeptanz. Daher sehe ich hier zumindest einen Ansatzpunkt f&#252;r die Zukunft der Tageszeitung, in dem sie sich mit aller Kraft auf dieses Alleinstellungsmerkmal st&#252;rzt und &#8211; falls m&#246;glich &#8211; im Ensemle mit weiteren Verlagsprodukten wie z.B. einem gut gemachten lokalen Webauftritt etc. diese Marktstellung ausbaut. Dabei muss die Zeitung selbst aber auch ver&#228;ndert werden, weil sie sonst selbst im angestammten Terrain nicht &#252;berleben wird und von anderen Anbietern &#252;berholt werden wird. Dieser Prozess hat bereits begonnen, denn wir beginnen, die jungen und mittelalten Leser zu verlieren. </p>
<p>Ich glaube aber nicht, dass dieser Prozess zwangsl&#228;ufig ist. So zeigen uns z.B. erste Analysen aus dem Geomarketing, dass der Auflagenschwund nicht fl&#228;chendeckend ist. Je kleiner man die Einheiten setzt, desto uneinheitlicher wird das Bild. Es gibt heute eine Menge kleiner Gemeinden oder Gemeindeteile, die steigende Zeitungsauflagen ausweisen. Ein erster interessanter Ansatz. Ebenso m&#252;ssen wir uns fragen, ob wir mit den von Flensburg bis Passau und von R&#252;gen bis zum Bodensee &#252;ber Jahrzehnte erprobten Methoden der lokalen Berichterstattung wirklich noch punkten. Da glaube ich einfach, dass wir viel n&#228;her an bestimmte Themen heran m&#252;ssen, dass wir die lokale Wirklichkeit anders erfassen m&#252;ssen (z.B. nicht nur als Abfolge von Vereinsfesten und Sportveranstaltungen), um j&#252;ngere Leser zu begeistern. Solche Ver&#228;nderungen m&#252;ssen andererseits so erfolgen, dass traditionelle Leser, die immer noch das R&#252;ckrat unserer Zeitungsauflagen bilden, nicht verschreckt werden. Ein schwieriger, aber doch auch ungemein spannender Prozess. Also: Kommen Sie zur&#252;ck! ;-)</p>
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		<title>Von: Dirk Schmedt</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3565</link>
		<dc:creator>Dirk Schmedt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 13:33:14 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dr. Meyer-Lucht, freut mich besonders, dass Ihnen meine &#220;berlegungen gefallen.

Vielleicht sollte ich, nach Jahren der Abstinenz,  doch noch einmal ins Verlagsgesch&#228;ft zur&#252;ckkehren - Bedarf gibt es wohl und spannend w&#252;rde es wohl auch :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dr. Meyer-Lucht, freut mich besonders, dass Ihnen meine &#220;berlegungen gefallen.</p>
<p>Vielleicht sollte ich, nach Jahren der Abstinenz,  doch noch einmal ins Verlagsgesch&#228;ft zur&#252;ckkehren &#8211; Bedarf gibt es wohl und spannend w&#252;rde es wohl auch :)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3558</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:19:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ Dirk Schmedt: Guter Ansatz, danke. Das mit der Gl&#252;ckbirne und der Kerze werde ich mir merken. 

rml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Dirk Schmedt: Guter Ansatz, danke. Das mit der Gl&#252;ckbirne und der Kerze werde ich mir merken. </p>
<p>rml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Schmedt</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3554</link>
		<dc:creator>Dirk Schmedt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 09:17:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11070#comment-3554</guid>
		<description>Lieber Herr Schumacher,

da Sie doch ernsthaft an der Entwicklung der TZ interessiert sind, m&#246;chte ich nun doch meinen Senf dazu geben.

zu1.) Die Produktdenke f&#252;hrt in die Irre. &quot;Die Gl&#252;hbirne wurde nicht durch die Verbesserung der Kerze erfunden&quot;.  Das eigentliche Bed&#252;rfnis war &quot;Licht&quot;.
Die TZ war eine &quot;Eierlegendewollmilchsau&quot;, da sie viele Bed&#252;rfnisse durch nur ein Produkt befriedigte. Inzwischen gibt es aber f&#252;r ledes dieser Bed&#252;rfnisse bereits &quot;Gl&#252;hbirnen&quot; - also n&#252;tzlichere L&#246;sungen.
Die Tz als ein einheitliches Produkt zusehen, ist m.E. der erste und gravierende  Fehler.

zu4.) Und nun reduzieren Sie die TZ auf nur noch ein Bed&#252;rfnis (lokales) und geben alle anderen &quot;Gesch&#228;ftsfelder/Bed&#252;rfnisse&quot; einfach auf. Sie glauben noch an die Gleichung: Lokales = Leser= Anzeigen. Leider &#252;berholt, wie das Denken in Zilegruppen.

Kurzum: weg vom Produktdenken , hinzu den Bed&#252;rfnissen. N&#252;tzliche lebensrelevante Information und den wirklichen Wert hinter dem Abo erkennen - das Vertrauen (das leider z.Zt. schnell sinkt).

Lieber Herr Schuhmacher, ich hoffe, ich habe nicht zu sehr verk&#252;rzt und konnte Ihnen den Kern der Idee vermitteln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Schumacher,</p>
<p>da Sie doch ernsthaft an der Entwicklung der TZ interessiert sind, m&#246;chte ich nun doch meinen Senf dazu geben.</p>
<p>zu1.) Die Produktdenke f&#252;hrt in die Irre. &#8220;Die Gl&#252;hbirne wurde nicht durch die Verbesserung der Kerze erfunden&#8221;.  Das eigentliche Bed&#252;rfnis war &#8220;Licht&#8221;.<br />
Die TZ war eine &#8220;Eierlegendewollmilchsau&#8221;, da sie viele Bed&#252;rfnisse durch nur ein Produkt befriedigte. Inzwischen gibt es aber f&#252;r ledes dieser Bed&#252;rfnisse bereits &#8220;Gl&#252;hbirnen&#8221; &#8211; also n&#252;tzlichere L&#246;sungen.<br />
Die Tz als ein einheitliches Produkt zusehen, ist m.E. der erste und gravierende  Fehler.</p>
<p>zu4.) Und nun reduzieren Sie die TZ auf nur noch ein Bed&#252;rfnis (lokales) und geben alle anderen &#8220;Gesch&#228;ftsfelder/Bed&#252;rfnisse&#8221; einfach auf. Sie glauben noch an die Gleichung: Lokales = Leser= Anzeigen. Leider &#252;berholt, wie das Denken in Zilegruppen.</p>
<p>Kurzum: weg vom Produktdenken , hinzu den Bed&#252;rfnissen. N&#252;tzliche lebensrelevante Information und den wirklichen Wert hinter dem Abo erkennen &#8211; das Vertrauen (das leider z.Zt. schnell sinkt).</p>
<p>Lieber Herr Schuhmacher, ich hoffe, ich habe nicht zu sehr verk&#252;rzt und konnte Ihnen den Kern der Idee vermitteln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lutz Schumacher</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3482</link>
		<dc:creator>Lutz Schumacher</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 10:54:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Jacob Vicari: Dazu hatte ich weiter oben bereits Stellung bezogen. Aber man kann auch: nicht lesen, keine Argumente aufnehmen, irgendwas aufschnappen und nachplappern. Tja...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jacob Vicari: Dazu hatte ich weiter oben bereits Stellung bezogen. Aber man kann auch: nicht lesen, keine Argumente aufnehmen, irgendwas aufschnappen und nachplappern. Tja&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Jakob Vicari</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3395</link>
		<dc:creator>Jakob Vicari</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 16:31:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ziemlich entr&#252;ckt. Mit der Lebenswelt von hauptberuflich Freien d&#252;rfte Schuhmachers Gesch&#228;ft bisser eh nichts zu tun haben. Die &lt;a href=&quot;http://freischreiber.de/home/nordkurier-doch-nicht-so-schlimm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Freischreiber&lt;/a&gt; habens vorgerechnet: Gegen&#252;ber der SZ sagte Schumacher, er habe einen Honorartopf in H&#246;he von 1 Million Euro pro Jahr. &quot;Gleichzeitig spricht er von 2000 freien Mitarbeitern! 1 Million geteilt durch 2000 ergibt 500 Euro Jahres(!)-Einkommen pro Mitarbeiter. Das sind 2 Euro pro Arbeitstag.&quot;
Jetzt wissen wir: Auch in Zukunft wird das nicht so sein. Schumachers Vision sind eher 5 Thesen zum Dorfk&#228;seblattwesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ziemlich entr&#252;ckt. Mit der Lebenswelt von hauptberuflich Freien d&#252;rfte Schuhmachers Gesch&#228;ft bisser eh nichts zu tun haben. Die <a href="http://freischreiber.de/home/nordkurier-doch-nicht-so-schlimm" rel="nofollow">Freischreiber</a> habens vorgerechnet: Gegen&#252;ber der SZ sagte Schumacher, er habe einen Honorartopf in H&#246;he von 1 Million Euro pro Jahr. &#8220;Gleichzeitig spricht er von 2000 freien Mitarbeitern! 1 Million geteilt durch 2000 ergibt 500 Euro Jahres(!)-Einkommen pro Mitarbeiter. Das sind 2 Euro pro Arbeitstag.&#8221;<br />
Jetzt wissen wir: Auch in Zukunft wird das nicht so sein. Schumachers Vision sind eher 5 Thesen zum Dorfk&#228;seblattwesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne Christmann</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3392</link>
		<dc:creator>Susanne Christmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 16:04:20 +0000</pubDate>
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		<description>Selbst wenn man sich wie ich beim - nicht immer nur ideologiegepr&#228;gten -Journalistikstudium (das z. B. auch Maybrit Illner genossen hat) in der DDR vertiefend mit Sprache, Stilistik &amp; Co. besch&#228;ftigt und per Diplomarbeit und Hochschulzeugnis mit einer guten Note beglaubigt bekommen hat, n&#252;tzt das nur bedingt. Wenn im Zuge des Einsparwahns nicht nur die Redakteurszahl auf ein Minimum abgespeckt wird und so etwas Exotisches wie Korrektoren schon lange nicht mehr &#252;ber die Redaktionsflure laufen. 

Wer seine meist unter Zeitdruck entstandenen Texte selber Korrektur liest, sieht vieles einfach nicht. Damit meine ich nicht unbedingt nur die Tippfehler, die es nat&#252;rlich auch gibt, die zur Not noch das Word-Programm aufsp&#252;rt. Ich meine falsch geschriebene Fremdw&#246;rter, falsche &#220;bersetzungen, verdrehte Jahreszahlen, Grammatik-S&#252;nden, H&#246;rfehler von der Telefonrecherche (M&#252;nchengladbach statt M&#246;nchengladbach - was nat&#252;rlich auch schlichtes Unwissen sein kann; Feuerwehrsmusik statt Feuerwerksmusik von H&#228;ndel) etc.  
Kollegen lesen lassen ist meines Erachtens auch nicht der Weisheit letzter Schluss, denn denen liegen Texte, die nicht ihre eigenen sind, unbewusst oft weniger am Herzen. 
Ich finde, f&#252;r diese Art Qualit&#228;t sollte auch ein wenig Geld &#252;brig sein. Auch wenn wir nicht beim Spiegel arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst wenn man sich wie ich beim &#8211; nicht immer nur ideologiegepr&#228;gten -Journalistikstudium (das z. B. auch Maybrit Illner genossen hat) in der DDR vertiefend mit Sprache, Stilistik &amp; Co. besch&#228;ftigt und per Diplomarbeit und Hochschulzeugnis mit einer guten Note beglaubigt bekommen hat, n&#252;tzt das nur bedingt. Wenn im Zuge des Einsparwahns nicht nur die Redakteurszahl auf ein Minimum abgespeckt wird und so etwas Exotisches wie Korrektoren schon lange nicht mehr &#252;ber die Redaktionsflure laufen. </p>
<p>Wer seine meist unter Zeitdruck entstandenen Texte selber Korrektur liest, sieht vieles einfach nicht. Damit meine ich nicht unbedingt nur die Tippfehler, die es nat&#252;rlich auch gibt, die zur Not noch das Word-Programm aufsp&#252;rt. Ich meine falsch geschriebene Fremdw&#246;rter, falsche &#220;bersetzungen, verdrehte Jahreszahlen, Grammatik-S&#252;nden, H&#246;rfehler von der Telefonrecherche (M&#252;nchengladbach statt M&#246;nchengladbach &#8211; was nat&#252;rlich auch schlichtes Unwissen sein kann; Feuerwehrsmusik statt Feuerwerksmusik von H&#228;ndel) etc.<br />
Kollegen lesen lassen ist meines Erachtens auch nicht der Weisheit letzter Schluss, denn denen liegen Texte, die nicht ihre eigenen sind, unbewusst oft weniger am Herzen.<br />
Ich finde, f&#252;r diese Art Qualit&#228;t sollte auch ein wenig Geld &#252;brig sein. Auch wenn wir nicht beim Spiegel arbeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens : florianfromm.de</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3384</link>
		<dc:creator>Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens : florianfromm.de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:31:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Schumacher stellt f&#252;nf Thesen zur Zukunft der Zeitung auf.  Category: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schumacher stellt f&#252;nf Thesen zur Zukunft der Zeitung auf.  Category: [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens &#124; relevant media. now.</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3377</link>
		<dc:creator>Fünf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesens &#124; relevant media. now.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 08:25:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11070#comment-3377</guid>
		<description>[...] &#8220;Wir sind entr&#252;ckt und unflexibel. F&#252;nf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesen&#8220;, verfasst von Lutz Schumacher, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Nordkuriers. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;Wir sind entr&#252;ckt und unflexibel. F&#252;nf Thesen zur Zukunft des Zeitungswesen&#8220;, verfasst von Lutz Schumacher, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Nordkuriers. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sap</title>
		<link>http://carta.info/11070/wir-sind-entrueckt-und-unflexibel-fuenf-thesen-zur-zukunft-des-zeitungswesens/comment-page-1/#comment-3364</link>
		<dc:creator>sap</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 21:27:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=11070#comment-3364</guid>
		<description>&quot;Aber umgekehrt wollen wir uns die Welt erkl&#228;ren und Komminkationsprozesse lenken lassen von Leuten, die keine solide Ausbildung in Staaskunde, Betriebs- und Vokswirtschaft haben, die sich nie systematisch mit Sprache besch&#228;ftigt haben, f&#252;r die Presse- und Pers&#246;nlichkeitsrecht b&#246;mische D&#246;rfer sind (...)&quot;

Ja, es m&#246;gen nur vier Tippfehler sein. Aber trotzdem. Glashaus und Steine und so. Und wissen die Kollegen von Herr Schumacher - solche und solche - eigentlich, wie sie hier eingesch&#228;tzt werden? Mich w&#252;rde so eine Ansprache ja eher suboptimal motivieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aber umgekehrt wollen wir uns die Welt erkl&#228;ren und Komminkationsprozesse lenken lassen von Leuten, die keine solide Ausbildung in Staaskunde, Betriebs- und Vokswirtschaft haben, die sich nie systematisch mit Sprache besch&#228;ftigt haben, f&#252;r die Presse- und Pers&#246;nlichkeitsrecht b&#246;mische D&#246;rfer sind (&#8230;)&#8221;</p>
<p>Ja, es m&#246;gen nur vier Tippfehler sein. Aber trotzdem. Glashaus und Steine und so. Und wissen die Kollegen von Herr Schumacher &#8211; solche und solche &#8211; eigentlich, wie sie hier eingesch&#228;tzt werden? Mich w&#252;rde so eine Ansprache ja eher suboptimal motivieren.</p>
]]></content:encoded>
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