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	<title>Kommentare zu: Desinvestieren f&#252;r eine bessere Medienwelt &#8211; das Internet als Fanal und Hoffnungstr&#228;ger</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 01:39:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Udo Merz</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3268</link>
		<dc:creator>Udo Merz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 07:46:13 +0000</pubDate>
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		<description>Heute ist in der Welt ein Artikel &#252;ber Computerprogramme erschienen, die auf der Grundlage mathematischer Modelle nahezu ohne menschliches zutun komplexe Musikst&#252;cke komponieren. 
Hinsichtlich des unendlichen Streites zwischen Print und Online dar&#252;ber, wer die besseren Zukunftschancen besitzt - einem Schlagabtausch, der in der Regel unsachlich gef&#252;hrt wird und h&#228;ufig an der Realit&#228;t vorbei geht - fehlt uns jetzt nur noch eine intelligente Software die in der Lage ist journalistische Artikel mit hoher Kompetenz und Sachverstand zu verfassen. 

Unsere Informationsgesellschaft k&#246;nnte mit einem derartigen Programm in der Zukunft nur gewinnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist in der Welt ein Artikel &#252;ber Computerprogramme erschienen, die auf der Grundlage mathematischer Modelle nahezu ohne menschliches zutun komplexe Musikst&#252;cke komponieren.<br />
Hinsichtlich des unendlichen Streites zwischen Print und Online dar&#252;ber, wer die besseren Zukunftschancen besitzt &#8211; einem Schlagabtausch, der in der Regel unsachlich gef&#252;hrt wird und h&#228;ufig an der Realit&#228;t vorbei geht &#8211; fehlt uns jetzt nur noch eine intelligente Software die in der Lage ist journalistische Artikel mit hoher Kompetenz und Sachverstand zu verfassen. </p>
<p>Unsere Informationsgesellschaft k&#246;nnte mit einem derartigen Programm in der Zukunft nur gewinnen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Paul Pretzel</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3161</link>
		<dc:creator>Paul Pretzel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:59:10 +0000</pubDate>
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		<description>Da ist nach der Wahl m&#246;glicherweise ein noch viel gr&#246;&#223;erer Dammbruch zu erwarten…

nicht nur bei den medien wird schon im oktober landunter sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist nach der Wahl m&#246;glicherweise ein noch viel gr&#246;&#223;erer Dammbruch zu erwarten…</p>
<p>nicht nur bei den medien wird schon im oktober landunter sein&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3135</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:43:42 +0000</pubDate>
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		<description>@ Paul Pretzel: Der Hinweis zur Wahl und zur Entwicklung der Medien ist sehr interessant. Nich so sehr die Anzeigenkunden halten sich derzeit aber an die staatpolitische Pflicht, sondern die Verlage, die sich derzeit mit Stellenk&#252;rzungen noch sehr zur&#252;ckhalten. Da ist nach der Wahl m&#246;glicherweise ein noch viel gr&#246;&#223;erer Dammbruch zu erwarten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Paul Pretzel: Der Hinweis zur Wahl und zur Entwicklung der Medien ist sehr interessant. Nich so sehr die Anzeigenkunden halten sich derzeit aber an die staatpolitische Pflicht, sondern die Verlage, die sich derzeit mit Stellenk&#252;rzungen noch sehr zur&#252;ckhalten. Da ist nach der Wahl m&#246;glicherweise ein noch viel gr&#246;&#223;erer Dammbruch zu erwarten&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Paul Pretzel</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3134</link>
		<dc:creator>Paul Pretzel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:37:41 +0000</pubDate>
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		<description>oh, herr schwenk, nicht dass ich nicht die blogs verfolge, die mir gefallen.

mich freut es, gute texte lesen zu k&#246;nnen, und in der diskussion dann die eine oder andere anregung zu weiteren gedanken, zu weiterer lekt&#252;re zu erhalten.

ist aber an ehesten noch ein virtuelles gespr&#228;ch, ein wiener w&#252;rde vielleicht sagen, so etwas wie die prothese eines kaffeehauses.

aber leben kann man davon nicht, deshalb mein schn&#246;der hinweis auf den gemeinen mammon oder umgekehrt. das problem der medien, vor allen der abonnementstageszeitungen wird die finanzierung sein. es ist absehbar, dass nach der bundestaswahl das anzeigenaufkommen schlagartig einbricht. das hat etwas mit der simulation normaler wirtschaftlicher verh&#228;ltnisse zu tun, was bis zum wahlltag staatspolitische notwendigkeit ist.

danach? reptilienfonds, subventionen, geb&#252;hrenfinanzierung, zinsg&#252;nstige darlehen, eine staatsnahe mediuenbeteiligungsanstalt oder alles das nebeneinander. es wird mach der wahl erst recht darum gehen, normalit&#228;t zu simulieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh, herr schwenk, nicht dass ich nicht die blogs verfolge, die mir gefallen.</p>
<p>mich freut es, gute texte lesen zu k&#246;nnen, und in der diskussion dann die eine oder andere anregung zu weiteren gedanken, zu weiterer lekt&#252;re zu erhalten.</p>
<p>ist aber an ehesten noch ein virtuelles gespr&#228;ch, ein wiener w&#252;rde vielleicht sagen, so etwas wie die prothese eines kaffeehauses.</p>
<p>aber leben kann man davon nicht, deshalb mein schn&#246;der hinweis auf den gemeinen mammon oder umgekehrt. das problem der medien, vor allen der abonnementstageszeitungen wird die finanzierung sein. es ist absehbar, dass nach der bundestaswahl das anzeigenaufkommen schlagartig einbricht. das hat etwas mit der simulation normaler wirtschaftlicher verh&#228;ltnisse zu tun, was bis zum wahlltag staatspolitische notwendigkeit ist.</p>
<p>danach? reptilienfonds, subventionen, geb&#252;hrenfinanzierung, zinsg&#252;nstige darlehen, eine staatsnahe mediuenbeteiligungsanstalt oder alles das nebeneinander. es wird mach der wahl erst recht darum gehen, normalit&#228;t zu simulieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3107</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 22:53:21 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin Tr&#246;gner: &quot;Wird die &#252;ber das Internet informierte Welt&#246;ffenlichkeit wirklich die Entwicklung im Iran wesentlich mehr beeinflussen, als sie es t&#228;te, wenn sie nur durch die ‘alten’ Medien informiert w&#252;rde?&quot; 

Diese Frage m&#246;chte ich mit Ja beantworten. Denn bei den klassischen Medien hat das Publikum keine M&#246;glichkeit &quot;sichtbar&quot; zu reagieren. Im Internet schon. So kam in den USA beispielsweise Kritik an der Haltung von Pr&#228;sident Obama auf, die als zu z&#246;gerlich und zur&#252;ckhaltend eingesch&#228;tzt wurde. Social Media kann in diesem Sinne nat&#252;rlich keinen direkten Einfluss auf den Iran selbst nehmen, aber etwa den Politikern in den USA signalisieren, dass dem eigenen Volk die Vorg&#228;nge im Nahen Osten nicht gleichg&#252;ltig sind. 

@Paul Pretzel: Ich gebe zu, dass das Internet bereits in den 1990er Jahren eine Art &quot;Hoffnungstr&#228;ger&quot; war und diese Rolle nicht erf&#252;llen konnte. Der Zusammenbruch der neuen B&#246;rsenm&#228;rkte war die Folge. 

Allerdings d&#252;rfen wir auch nicht &#252;bersehen, dass viele der gescheiterten Hoffnungen aus dieser Zeit heute (stillschweigend) Realit&#228;t sind. Ein Beispiel ist der Online-Handel (E-Commerce). Die ersten Online-Shops hatten teilweise massive technische Probleme und Amazon wurde lange Zeit daf&#252;r bel&#228;chelt, B&#252;cher &#252;ber das Internet verkaufen zu wollen! Heute funktioniert das alles reibungslos und hat einen Umfang angenommen, den in den sp&#228;ten 90er Jahren noch kaum jemand f&#252;r m&#246;glich gehalten h&#228;tte.

&quot;Wenn man davon ausgeht, dass Journalismus ein ersthafter Beruf ist, der Kenntnisse und F&#228;higkeiten voraussetzt, die erlernt werden m&#252;ssen, ist das mit dem B&#252;rgerjournalismus Kokolores.&quot; 

Da gebe ich Ihnen schon recht - nur helfen wird es nichts. Schauen wir doch nur auf die Fotografie: Fr&#252;her war das ein angesehener Beruf und nur Fotografen hatten &#252;berhaupt Fotoapparate. Inzwischen bedienen die professionellen Fotografen nur noch einen Teil des Marktes und m&#252;ssen im &#220;brigen damit leben, dass Otto Normalverbraucher seine Bilder selbst produziert - und neuerdings auch noch im Internet zur Schau stellt (etwa auf flickr.com).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin Tr&#246;gner: &#8220;Wird die &#252;ber das Internet informierte Welt&#246;ffenlichkeit wirklich die Entwicklung im Iran wesentlich mehr beeinflussen, als sie es t&#228;te, wenn sie nur durch die ‘alten’ Medien informiert w&#252;rde?&#8221; </p>
<p>Diese Frage m&#246;chte ich mit Ja beantworten. Denn bei den klassischen Medien hat das Publikum keine M&#246;glichkeit &#8220;sichtbar&#8221; zu reagieren. Im Internet schon. So kam in den USA beispielsweise Kritik an der Haltung von Pr&#228;sident Obama auf, die als zu z&#246;gerlich und zur&#252;ckhaltend eingesch&#228;tzt wurde. Social Media kann in diesem Sinne nat&#252;rlich keinen direkten Einfluss auf den Iran selbst nehmen, aber etwa den Politikern in den USA signalisieren, dass dem eigenen Volk die Vorg&#228;nge im Nahen Osten nicht gleichg&#252;ltig sind. </p>
<p>@Paul Pretzel: Ich gebe zu, dass das Internet bereits in den 1990er Jahren eine Art &#8220;Hoffnungstr&#228;ger&#8221; war und diese Rolle nicht erf&#252;llen konnte. Der Zusammenbruch der neuen B&#246;rsenm&#228;rkte war die Folge. </p>
<p>Allerdings d&#252;rfen wir auch nicht &#252;bersehen, dass viele der gescheiterten Hoffnungen aus dieser Zeit heute (stillschweigend) Realit&#228;t sind. Ein Beispiel ist der Online-Handel (E-Commerce). Die ersten Online-Shops hatten teilweise massive technische Probleme und Amazon wurde lange Zeit daf&#252;r bel&#228;chelt, B&#252;cher &#252;ber das Internet verkaufen zu wollen! Heute funktioniert das alles reibungslos und hat einen Umfang angenommen, den in den sp&#228;ten 90er Jahren noch kaum jemand f&#252;r m&#246;glich gehalten h&#228;tte.</p>
<p>&#8220;Wenn man davon ausgeht, dass Journalismus ein ersthafter Beruf ist, der Kenntnisse und F&#228;higkeiten voraussetzt, die erlernt werden m&#252;ssen, ist das mit dem B&#252;rgerjournalismus Kokolores.&#8221; </p>
<p>Da gebe ich Ihnen schon recht &#8211; nur helfen wird es nichts. Schauen wir doch nur auf die Fotografie: Fr&#252;her war das ein angesehener Beruf und nur Fotografen hatten &#252;berhaupt Fotoapparate. Inzwischen bedienen die professionellen Fotografen nur noch einen Teil des Marktes und m&#252;ssen im &#220;brigen damit leben, dass Otto Normalverbraucher seine Bilder selbst produziert &#8211; und neuerdings auch noch im Internet zur Schau stellt (etwa auf flickr.com).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Pretzel</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3097</link>
		<dc:creator>Paul Pretzel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 13:53:13 +0000</pubDate>
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		<description>Das Internet als Hoffnungstr&#228;ger, hatten wir das nicht schon? Gleich, nachdem es mit dem Internet als Geldmaschine nicht so ganz geklappt hat, war das, glaube ich.

Zu 1: Das Internet wird kontinuierlich an Bedeutung gewinnen. 
Ja, und wenn schon. Bitte nicht vergessen, f&#252;r die jungen Leute ist das Kommunikationsmittel Nummer eins, zwei und drei das Handy. Bitte auch nicht vergessen, dass das Internet eine verh&#228;ltnism&#228;ssig aufwendige Technik ist, im Vergleich zum Buch oder zur Zeitung. Die Killerapplikation beim Internet ist auch nicht Zeitung lesen, die Killerapplikation ist homebanking und Bestellung beim Versandhandel. Die weitere Entwicklung ist vom Ausbau der Leitungen abh&#228;ngig, und das liegt beim Bund und bei der Deutschen Telekom, der immer noch ddas Festnetz geh&#246;rt.

Zu 2. Die Innovationen werden sich &#252;berschlagen.
Ja, und wenn schon. Es soll ja auch noch Leute geben - ausser Bill und seinen Microserfs - die daran glauben, dass Microsoft mit Windows 7.0 eine einfaches und st&#252;rungsfreies Betrteibssystem auf den Markt brtingen wird. Niemand will Innovationen um ihrer selbst willen, jeder will Innovationen, die ihm das Leben einfacher machen. Ach so, und da die witschaftliche Zukunft so sein wird, dass der Boom ohne Ende weitergeht, kann sich auch jeder diese brandmeuen Innovationen leisten. 

Zu 3. Der B&#252;rgerjournalismus steht bald in voller Bl&#252;te.
Ja, und wenn schon, das hatten wir doch alles. Sie SPD versuchte in den siebzigern, mit B&#252;rger-, besser Ortsvereinsjournalismus das &#220;bergewicht der Union in den Medien zu brechen. Hat nicht geklappt, obwohl schon damals genug Lehrer in der Partei waren, die eigentlich sprachliche F&#228;higkeiten wie die f&#252;r die Pressearbeit erforderliche Musse mit scih brachten. 
Es gab eine Zeit, in der der B&#252;rgerjournalismus in voller Bl&#252;te stand und die Volksmusik auch. Das war damals, als jeder, der auf der Gitarre zwei Akkorde konnte, eine Punk-Band gr&#252;ndete, und jeder, der einen Kopierer bedienen konnte, ein Punk-Fanzine herausbrachte. Zun&#228;acht ist nach wie vor der Mut dieser jungen Leute zu der Zeit zu bewundern, einfach sein Ding hier und jetzt machen zu wollen nd nicht noch eine Studie, noch einen Workshop, noch ein Schuljahr abzuwarten. Und so wie damals die Musik und die Fanzines bl&#252;hten, siewnd sie auch verbl&#252;ht. Ob sie Fr&#252;cjte getragen haben? Ich nehme an, ja: Viele haben anderes, wichtigeres gefunden, welche sind bei der Musik oder beim Schreiben geblieben, wenn sie nciht in dei Werbung geganggen sind, wo es auch so &#228;hnlcih funktioniert wie in der Punkband, bloss dass es sehr viel besser bezahlt ist.
Oder anders: Wenn man davon ausgeht, dass Jiournalismus ein ersthafter Beruf ist, der Kenntnisse und F&#228;higkeiten voraussetzt, die erlernt werden m&#252;ssen, ist das mit dem B&#252;rgerjournalismus Kokolores. 
Richtig ist, dass das Internet inzwischen jedem ziemlich kosteng&#252;nstig erlaubt, seine Meinung zu verbreiten. Das ist nichts schlechtes, aber noch kein B&#252;rgerjournalismus. Daf&#252;r fehhlt dem Hobbyt&#228;ter die Zeit zum Recherchieren (den vollberuflichen Journalisten aus, h&#246;rt man, kein Wunder, dass die Tageszeitungen mmer mehr zu Reklamebl&#228;ttern werden) und das Netzwerk, das ihn mit Informationen versorgt.

4 Alte und neue Medien, alte und neue Schw&#228;chen
Ja und wenn schon, brauchten wir einen Beweis daf&#252;r, dass ein Regime Nachrichten unterdr&#252;cken kann? Eben das l&#228;uft eben jetzt im Iran ab. Die eigentlich wesentliche Nachricht kam ganz poplig &#252;ber die Agenturen in die alten Medien, die neuen haben es auch von den Agenturen und nicht vom Blogger Iwan Iwanowitsch; Dass die russische Regierung dem bisherigen iranischen Pr&#228;sidenten zum Wahlsieg gratulierte. Dass seitdem Die Linke ziemlich schweigsam geworden ist liegt inicht an den neuen oder den alten Medien, sondern daran, dass sie dazu nichts zu sagen hat.

5.Alles wird ganz durchsichtig und das in Echtzeit.
Wenn das die expressionistischen Dichter noch h&#228;tten erleben k&#246;nnen. Alles so bunt hier und dann noch so schnell. Na ja, dort wo 16mb &#252;bers Netz kaufen, vielleicht. Nur glaube ich, dass die meisten Leute, auch wenn sie mit den neuen Medien wenig anzufangen wissen, die Stille mehr sch&#228;tzen als den L&#228;rm und die Ruhe mehr als die ziellose Bewegung, Eine &#220;berflutung an Reizen macht allenfalls nerv&#246;s. Von daher ist die Informations&#252;berflutung kein Wert an sich sondern allenfalls l&#228;stig.


In Wirklichkeit geht es um etwas anderes:

Wie finanzieren sich Medien in Zukunft?

Und da geht es speziell um die staatliche F&#246;rderung der im Abonnement vertriebenen regionalen Tageszeitungen, das walte Neven-DuMont.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet als Hoffnungstr&#228;ger, hatten wir das nicht schon? Gleich, nachdem es mit dem Internet als Geldmaschine nicht so ganz geklappt hat, war das, glaube ich.</p>
<p>Zu 1: Das Internet wird kontinuierlich an Bedeutung gewinnen.<br />
Ja, und wenn schon. Bitte nicht vergessen, f&#252;r die jungen Leute ist das Kommunikationsmittel Nummer eins, zwei und drei das Handy. Bitte auch nicht vergessen, dass das Internet eine verh&#228;ltnism&#228;ssig aufwendige Technik ist, im Vergleich zum Buch oder zur Zeitung. Die Killerapplikation beim Internet ist auch nicht Zeitung lesen, die Killerapplikation ist homebanking und Bestellung beim Versandhandel. Die weitere Entwicklung ist vom Ausbau der Leitungen abh&#228;ngig, und das liegt beim Bund und bei der Deutschen Telekom, der immer noch ddas Festnetz geh&#246;rt.</p>
<p>Zu 2. Die Innovationen werden sich &#252;berschlagen.<br />
Ja, und wenn schon. Es soll ja auch noch Leute geben &#8211; ausser Bill und seinen Microserfs &#8211; die daran glauben, dass Microsoft mit Windows 7.0 eine einfaches und st&#252;rungsfreies Betrteibssystem auf den Markt brtingen wird. Niemand will Innovationen um ihrer selbst willen, jeder will Innovationen, die ihm das Leben einfacher machen. Ach so, und da die witschaftliche Zukunft so sein wird, dass der Boom ohne Ende weitergeht, kann sich auch jeder diese brandmeuen Innovationen leisten. </p>
<p>Zu 3. Der B&#252;rgerjournalismus steht bald in voller Bl&#252;te.<br />
Ja, und wenn schon, das hatten wir doch alles. Sie SPD versuchte in den siebzigern, mit B&#252;rger-, besser Ortsvereinsjournalismus das &#220;bergewicht der Union in den Medien zu brechen. Hat nicht geklappt, obwohl schon damals genug Lehrer in der Partei waren, die eigentlich sprachliche F&#228;higkeiten wie die f&#252;r die Pressearbeit erforderliche Musse mit scih brachten.<br />
Es gab eine Zeit, in der der B&#252;rgerjournalismus in voller Bl&#252;te stand und die Volksmusik auch. Das war damals, als jeder, der auf der Gitarre zwei Akkorde konnte, eine Punk-Band gr&#252;ndete, und jeder, der einen Kopierer bedienen konnte, ein Punk-Fanzine herausbrachte. Zun&#228;acht ist nach wie vor der Mut dieser jungen Leute zu der Zeit zu bewundern, einfach sein Ding hier und jetzt machen zu wollen nd nicht noch eine Studie, noch einen Workshop, noch ein Schuljahr abzuwarten. Und so wie damals die Musik und die Fanzines bl&#252;hten, siewnd sie auch verbl&#252;ht. Ob sie Fr&#252;cjte getragen haben? Ich nehme an, ja: Viele haben anderes, wichtigeres gefunden, welche sind bei der Musik oder beim Schreiben geblieben, wenn sie nciht in dei Werbung geganggen sind, wo es auch so &#228;hnlcih funktioniert wie in der Punkband, bloss dass es sehr viel besser bezahlt ist.<br />
Oder anders: Wenn man davon ausgeht, dass Jiournalismus ein ersthafter Beruf ist, der Kenntnisse und F&#228;higkeiten voraussetzt, die erlernt werden m&#252;ssen, ist das mit dem B&#252;rgerjournalismus Kokolores.<br />
Richtig ist, dass das Internet inzwischen jedem ziemlich kosteng&#252;nstig erlaubt, seine Meinung zu verbreiten. Das ist nichts schlechtes, aber noch kein B&#252;rgerjournalismus. Daf&#252;r fehhlt dem Hobbyt&#228;ter die Zeit zum Recherchieren (den vollberuflichen Journalisten aus, h&#246;rt man, kein Wunder, dass die Tageszeitungen mmer mehr zu Reklamebl&#228;ttern werden) und das Netzwerk, das ihn mit Informationen versorgt.</p>
<p>4 Alte und neue Medien, alte und neue Schw&#228;chen<br />
Ja und wenn schon, brauchten wir einen Beweis daf&#252;r, dass ein Regime Nachrichten unterdr&#252;cken kann? Eben das l&#228;uft eben jetzt im Iran ab. Die eigentlich wesentliche Nachricht kam ganz poplig &#252;ber die Agenturen in die alten Medien, die neuen haben es auch von den Agenturen und nicht vom Blogger Iwan Iwanowitsch; Dass die russische Regierung dem bisherigen iranischen Pr&#228;sidenten zum Wahlsieg gratulierte. Dass seitdem Die Linke ziemlich schweigsam geworden ist liegt inicht an den neuen oder den alten Medien, sondern daran, dass sie dazu nichts zu sagen hat.</p>
<p>5.Alles wird ganz durchsichtig und das in Echtzeit.<br />
Wenn das die expressionistischen Dichter noch h&#228;tten erleben k&#246;nnen. Alles so bunt hier und dann noch so schnell. Na ja, dort wo 16mb &#252;bers Netz kaufen, vielleicht. Nur glaube ich, dass die meisten Leute, auch wenn sie mit den neuen Medien wenig anzufangen wissen, die Stille mehr sch&#228;tzen als den L&#228;rm und die Ruhe mehr als die ziellose Bewegung, Eine &#220;berflutung an Reizen macht allenfalls nerv&#246;s. Von daher ist die Informations&#252;berflutung kein Wert an sich sondern allenfalls l&#228;stig.</p>
<p>In Wirklichkeit geht es um etwas anderes:</p>
<p>Wie finanzieren sich Medien in Zukunft?</p>
<p>Und da geht es speziell um die staatliche F&#246;rderung der im Abonnement vertriebenen regionalen Tageszeitungen, das walte Neven-DuMont.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Trögner</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3091</link>
		<dc:creator>Martin Trögner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 09:20:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10752#comment-3091</guid>
		<description>@Matthias Schwenk: Mit den Beispielen auf Nordkorea und Myanmar wollte darauf hinweisen, dass die Existenz des Internets Menschen in Diktaturen nur beschr&#228;nkt hilft. Wird die &#252;ber das Internet informierte Welt&#246;ffenlichkeit wirklich die Entwicklung im Iran wesentlich mehr beeinflussen, als sie es t&#228;te, wenn sie nur durch die &#039;alten&#039; Medien informiert w&#252;rde? 

Ich sehe im Internet keine neue Qualit&#228;t von Informationen, sondern eher deren einfachere und kosteng&#252;nstigere Verf&#252;gbarkeit. Allerdings ist das Mehr an Informationen auch gleichzeitig ein Problem. Man muss, wie schon gesagt,  die relevanten von den unrelevanten und doppelten trennen. Dass technische L&#246;sungen dies in n&#228;herer Zukunft wirklich k&#246;nnen, wage ich zu bezweifeln. Technische Systeme scheinen mir leichter zu manipulieren als menschliche Einsch&#228;tzungen. Man muss nur den Aufwand sehen, den Google betreibt, um die wirklich relevanten Links an Anfang der Trefferliste zu bekommen, ohne nur zu diesem Zweck gestalteten Seiten auf den Leim zu gehen. Als Google neu war, waren die Ergebnisse meiner Meinung nach deutlich besser als heute, wo (fast) alle kommerziellen Seiten versuchen, ihr Ranking zu verbessern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias Schwenk: Mit den Beispielen auf Nordkorea und Myanmar wollte darauf hinweisen, dass die Existenz des Internets Menschen in Diktaturen nur beschr&#228;nkt hilft. Wird die &#252;ber das Internet informierte Welt&#246;ffenlichkeit wirklich die Entwicklung im Iran wesentlich mehr beeinflussen, als sie es t&#228;te, wenn sie nur durch die &#8216;alten&#8217; Medien informiert w&#252;rde? </p>
<p>Ich sehe im Internet keine neue Qualit&#228;t von Informationen, sondern eher deren einfachere und kosteng&#252;nstigere Verf&#252;gbarkeit. Allerdings ist das Mehr an Informationen auch gleichzeitig ein Problem. Man muss, wie schon gesagt,  die relevanten von den unrelevanten und doppelten trennen. Dass technische L&#246;sungen dies in n&#228;herer Zukunft wirklich k&#246;nnen, wage ich zu bezweifeln. Technische Systeme scheinen mir leichter zu manipulieren als menschliche Einsch&#228;tzungen. Man muss nur den Aufwand sehen, den Google betreibt, um die wirklich relevanten Links an Anfang der Trefferliste zu bekommen, ohne nur zu diesem Zweck gestalteten Seiten auf den Leim zu gehen. Als Google neu war, waren die Ergebnisse meiner Meinung nach deutlich besser als heute, wo (fast) alle kommerziellen Seiten versuchen, ihr Ranking zu verbessern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3080</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 16:23:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10752#comment-3080</guid>
		<description>@Martin Tr&#246;gner: Das Internet bringt nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Bilder, die sonst nie an die (Welt-) &#214;ffentlichkeit gelangt w&#228;ren. Man denke etwa an die Videos aus dem Iran. Wer das verhindern will, muss Zust&#228;nde wie in Nordkorea oder Burma (Myanmar) schaffen. Diese beiden L&#228;nder sind in der Tat relativ &quot;immun&quot; - aber um welchen Preis?

Das Sichten und Zusammenfassen von Nachrichten ist eine sehr wichtige Aufgabe der klassischen Medien. Diese Funktion an sich wird es auch immer geben. Allerdings erm&#246;glicht das Internet eine ganze Reihe weiterer M&#246;glichkeiten an &quot;Aggregation&quot; von Nachrichten, sei es technisch (etwa durch Meme-Tracker) oder pers&#246;nlich (&#252;ber Social Networks wie Facebook oder Twitter). Es konkurrieren also k&#252;nftig verschiedene Systeme um die Gunst des Publikums, die &quot;alten&quot; Medien verlieren dabei einen Teil ihrer Deutungshoheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin Tr&#246;gner: Das Internet bringt nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Bilder, die sonst nie an die (Welt-) &#214;ffentlichkeit gelangt w&#228;ren. Man denke etwa an die Videos aus dem Iran. Wer das verhindern will, muss Zust&#228;nde wie in Nordkorea oder Burma (Myanmar) schaffen. Diese beiden L&#228;nder sind in der Tat relativ &#8220;immun&#8221; &#8211; aber um welchen Preis?</p>
<p>Das Sichten und Zusammenfassen von Nachrichten ist eine sehr wichtige Aufgabe der klassischen Medien. Diese Funktion an sich wird es auch immer geben. Allerdings erm&#246;glicht das Internet eine ganze Reihe weiterer M&#246;glichkeiten an &#8220;Aggregation&#8221; von Nachrichten, sei es technisch (etwa durch Meme-Tracker) oder pers&#246;nlich (&#252;ber Social Networks wie Facebook oder Twitter). Es konkurrieren also k&#252;nftig verschiedene Systeme um die Gunst des Publikums, die &#8220;alten&#8221; Medien verlieren dabei einen Teil ihrer Deutungshoheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Trögner</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3051</link>
		<dc:creator>Martin Trögner</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 12:41:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann einige Argumente und Behauptungen nicht nachvollziehen:
[...]Im Zeitalter des Internets und der Mobiltelefone helfen eben keine Ausgangsverbote f&#252;r Journalisten oder die Ausweisung von Diplomaten[...]
Wann haben diese Ma&#223;nahmen denn vor dem Internetzeitalter geholfen? Richtig ist, Information verbreiten sich schneller, aber au&#223;er im Iran selbst, liegt in der Schnelligkeit kein Gewinn. Was passiert in Myanmar oder Nordkorea? Werden neue Techniken und Medien diese Diktaturen beenden?

[...]weil das Publikum (via Internet) l&#228;ngst dort sein und aus hyperlokalen Quellen schon alles Wesentliche erfahren haben wird.[...]
Ist es nicht gerade ein wichtige Aufgabe des Jounalismus die verschiedenen Quellen zu sichten und zusammenzufassen, um dem Leser/H&#246;rer/Zuschauer die Arbeit zu ersparen, die er schon aus zeitlichen Gr&#252;nden gar nicht leisten kann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann einige Argumente und Behauptungen nicht nachvollziehen:<br />
[...]Im Zeitalter des Internets und der Mobiltelefone helfen eben keine Ausgangsverbote f&#252;r Journalisten oder die Ausweisung von Diplomaten[...]<br />
Wann haben diese Ma&#223;nahmen denn vor dem Internetzeitalter geholfen? Richtig ist, Information verbreiten sich schneller, aber au&#223;er im Iran selbst, liegt in der Schnelligkeit kein Gewinn. Was passiert in Myanmar oder Nordkorea? Werden neue Techniken und Medien diese Diktaturen beenden?</p>
<p>[...]weil das Publikum (via Internet) l&#228;ngst dort sein und aus hyperlokalen Quellen schon alles Wesentliche erfahren haben wird.[...]<br />
Ist es nicht gerade ein wichtige Aufgabe des Jounalismus die verschiedenen Quellen zu sichten und zusammenzufassen, um dem Leser/H&#246;rer/Zuschauer die Arbeit zu ersparen, die er schon aus zeitlichen Gr&#252;nden gar nicht leisten kann?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187;Lesenswertig&#171; am 26. June 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3046</link>
		<dc:creator>&#187;Lesenswertig&#171; am 26. June 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:03:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Desinvestieren f&#252;r eine bessere Medienwelt &#8211; das Internet als Fanal und Hoffnungstr&#228;ger Shared um 21:10 Uhr via Delicious  Der Blick in die Vergangenheit ist kein guter Ratgeber f&#252;r die Zukunft. Medienvertreter und Politik sollten sich schleunigst Leitbilder f&#252;r das Jahr 2020 erarbeiten. Dabei stehen die Manager vor einer fast unl&#246;sbaren Aufgabe: Desinvestieren f&#252;r eine bessere Medienwelt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Desinvestieren f&#252;r eine bessere Medienwelt &#8211; das Internet als Fanal und Hoffnungstr&#228;ger Shared um 21:10 Uhr via Delicious  Der Blick in die Vergangenheit ist kein guter Ratgeber f&#252;r die Zukunft. Medienvertreter und Politik sollten sich schleunigst Leitbilder f&#252;r das Jahr 2020 erarbeiten. Dabei stehen die Manager vor einer fast unl&#246;sbaren Aufgabe: Desinvestieren f&#252;r eine bessere Medienwelt. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#8212; WEISSGARNIX</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3042</link>
		<dc:creator>&#8212; WEISSGARNIX</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 09:16:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Artikel bei den Kollegen von Carta (Gratulation nachtr&#228;glich zum Gewinn des Grimme-Awards &#8211; nein, ich bin nicht neidisch; der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel bei den Kollegen von Carta (Gratulation nachtr&#228;glich zum Gewinn des Grimme-Awards &#8211; nein, ich bin nicht neidisch; der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3029</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:48:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10752#comment-3029</guid>
		<description>@Hugo E. Martin: Danke f&#252;r die Richtigstellung und Sorry! Die ironische Brechung bei Dir im Blog habe ich leider &#252;berlesen.

@Ulrike Langer: Das Filtern von Aussagen k&#246;nnen in wenigen Jahren vermutlich auch Softwaretools auf der Basis semantischer Technologien leisten. Ansatzweise sieht man das heute schon bei Applikationen, die Twitter scannen und Thementrends sichtbar machen (bsp. hier mal verlinkt &lt;a href=&quot;http://twist.flaptor.com/?span=720&amp;gram=iran&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Twist zum Begriff &quot;Iran&quot;&lt;/a&gt;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Hugo E. Martin: Danke f&#252;r die Richtigstellung und Sorry! Die ironische Brechung bei Dir im Blog habe ich leider &#252;berlesen.</p>
<p>@Ulrike Langer: Das Filtern von Aussagen k&#246;nnen in wenigen Jahren vermutlich auch Softwaretools auf der Basis semantischer Technologien leisten. Ansatzweise sieht man das heute schon bei Applikationen, die Twitter scannen und Thementrends sichtbar machen (bsp. hier mal verlinkt <a href="http://twist.flaptor.com/?span=720&#038;gram=iran" rel="nofollow">Twist zum Begriff &#8220;Iran&#8221;</a>).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3027</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 20:00:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10752#comment-3027</guid>
		<description>Hallo Matthias,

ich stimme Dir in allen Punkten zu, m&#246;chte aber zwei Anmerkungen machen: Die Kunst des Journalismus wird darin bestehen, die schiere F&#252;lle an Crowdsourcing-Material zu filtern, sinnvoll einzubinden und aufzubereiten, damit Plattformen entstehen, nach deren Besuch man schlauer ist als vorher. Auf denen konstruktive Debatten entstehen k&#246;nnen. Vielleicht wird es f&#252;r das Filtern nichtjournalistische Vertrauensleute als Intermedi&#228;re  brauchen, denn im Grunde ist diese globale Aufgabe von vergleichsweise wenigen Journalisten alleine nicht zu leisten. 

Zweitens klammerst Du hier interessanterweise auch die Finanzierungsfrage aus, die Du bei meinen 10 Thesen zum Social-Media-Journalismus vermisst hast...Das ist allerdings keine Kritik: Ich finde durchaus, dass es Texte geben darf, welche die konzeptionelle Zukunft des Journalismus zum Thema haben, und andere, die eher das &#214;konomische beleuchten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Matthias,</p>
<p>ich stimme Dir in allen Punkten zu, m&#246;chte aber zwei Anmerkungen machen: Die Kunst des Journalismus wird darin bestehen, die schiere F&#252;lle an Crowdsourcing-Material zu filtern, sinnvoll einzubinden und aufzubereiten, damit Plattformen entstehen, nach deren Besuch man schlauer ist als vorher. Auf denen konstruktive Debatten entstehen k&#246;nnen. Vielleicht wird es f&#252;r das Filtern nichtjournalistische Vertrauensleute als Intermedi&#228;re  brauchen, denn im Grunde ist diese globale Aufgabe von vergleichsweise wenigen Journalisten alleine nicht zu leisten. </p>
<p>Zweitens klammerst Du hier interessanterweise auch die Finanzierungsfrage aus, die Du bei meinen 10 Thesen zum Social-Media-Journalismus vermisst hast&#8230;Das ist allerdings keine Kritik: Ich finde durchaus, dass es Texte geben darf, welche die konzeptionelle Zukunft des Journalismus zum Thema haben, und andere, die eher das &#214;konomische beleuchten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hugo E. Martin</title>
		<link>http://carta.info/10752/welt-medienhaeuser/comment-page-1/#comment-3017</link>
		<dc:creator>Hugo E. Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 17:57:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10752#comment-3017</guid>
		<description>Um einem Mi&#223;verst&#228;ndnis vorzubeugen:
diese &quot;schier unl&#246;sbaren Aufgaben selbst f&#252;r erfahrene Verlagsmanager&quot; haben die Deloitte Experten postuliert. Ich halte diese und andere, meiner Meinung nach viel wichtigere Aufgaben f&#252;r spannend und l&#246;sbar (sowie hilfreich, um dem ein oder anderen Verlagsmanager Beine zu machen und wieder zu seinen Kunden aufzuschlie&#223;en) 

- wof&#252;r br&#228;uchten wir Unternehmer, Verleger, wenn es keinen Wettbewerb gibt? Wettbewerb macht Beine ...
- Druckauflagen interessieren doch in erster Linie Papierfabriken, Druckereien und den Grosso der die Remissionen wieder zu Geld macht. F&#252;r einen Verlag sind Druckauflagen nur interessant, weil man dort Geld, viel Geld gar nicht erst ausgeben muss
- seit vielen Jahren Jahrzehnten wird Verleger mit werbefinanzierten Angeboten geraten sich breiter aufzustellen und die Abh&#228;ngigkeit von Werbeeinnahmen zu verringern. Einige Verlage haben das erfolgreich gemacht, bei vielen anderen herrscht g&#228;hnende Leere in den Angebotsregalen f&#252;r digitale G&#252;ter, Datenbanken, Services und kundenspezifischen Angeboten
- statt einem R&#252;ckgang gab es in den letzten Jahren mehr und mehr Titel, ein R&#252;ckgang der beliebigen, austauschbaren Produkte kann doch nur im Interesse der Verlage, der Leser, der Werbetreibenden und der Umwelt sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um einem Mi&#223;verst&#228;ndnis vorzubeugen:<br />
diese &#8220;schier unl&#246;sbaren Aufgaben selbst f&#252;r erfahrene Verlagsmanager&#8221; haben die Deloitte Experten postuliert. Ich halte diese und andere, meiner Meinung nach viel wichtigere Aufgaben f&#252;r spannend und l&#246;sbar (sowie hilfreich, um dem ein oder anderen Verlagsmanager Beine zu machen und wieder zu seinen Kunden aufzuschlie&#223;en) </p>
<p>- wof&#252;r br&#228;uchten wir Unternehmer, Verleger, wenn es keinen Wettbewerb gibt? Wettbewerb macht Beine &#8230;<br />
- Druckauflagen interessieren doch in erster Linie Papierfabriken, Druckereien und den Grosso der die Remissionen wieder zu Geld macht. F&#252;r einen Verlag sind Druckauflagen nur interessant, weil man dort Geld, viel Geld gar nicht erst ausgeben muss<br />
- seit vielen Jahren Jahrzehnten wird Verleger mit werbefinanzierten Angeboten geraten sich breiter aufzustellen und die Abh&#228;ngigkeit von Werbeeinnahmen zu verringern. Einige Verlage haben das erfolgreich gemacht, bei vielen anderen herrscht g&#228;hnende Leere in den Angebotsregalen f&#252;r digitale G&#252;ter, Datenbanken, Services und kundenspezifischen Angeboten<br />
- statt einem R&#252;ckgang gab es in den letzten Jahren mehr und mehr Titel, ein R&#252;ckgang der beliebigen, austauschbaren Produkte kann doch nur im Interesse der Verlage, der Leser, der Werbetreibenden und der Umwelt sein.</p>
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