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	<title>Kommentare zu: Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
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		<title>Von: simplizissimus</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-3235</link>
		<dc:creator>simplizissimus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 09:17:53 +0000</pubDate>
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		<description>Qualit&#228;tsjournalismus 2.0

Twitter und Youtube, Facebook, Blogs und MeinVZ - Internetdienste &#252;bernehmen in Krisensituationen mit eingeschr&#228;nkter Zugangsm&#246;glichkeit f&#252;r die Presse immer &#246;fter die Berichterstattung in Form von Graswurzel-Infos. Aber wer garantiert die Authentizit&#228;t der News? Wer kann Fakes und Echtes unterscheiden? Und wie wirkt sich das auf den Journalismus selbst aus – wird er &#252;berfl&#252;ssig? Oder ist er dann doch der qualitative &quot;Leuchtturm&quot; im Ozean der un&#252;bersichtlichen Berichte?

Diskutiert mit auf http://simplizissimus.wordpress.com/2009/07/02/qualitatsjournalismus-2-0/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Qualit&#228;tsjournalismus 2.0</p>
<p>Twitter und Youtube, Facebook, Blogs und MeinVZ &#8211; Internetdienste &#252;bernehmen in Krisensituationen mit eingeschr&#228;nkter Zugangsm&#246;glichkeit f&#252;r die Presse immer &#246;fter die Berichterstattung in Form von Graswurzel-Infos. Aber wer garantiert die Authentizit&#228;t der News? Wer kann Fakes und Echtes unterscheiden? Und wie wirkt sich das auf den Journalismus selbst aus – wird er &#252;berfl&#252;ssig? Oder ist er dann doch der qualitative &#8220;Leuchtturm&#8221; im Ozean der un&#252;bersichtlichen Berichte?</p>
<p>Diskutiert mit auf <a href="http://simplizissimus.wordpress.com/2009/07/02/qualitatsjournalismus-2-0/" rel="nofollow">http://simplizissimus.wordpress.com/2009/07/02/qualitatsjournalismus-2-0/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Qualitätsjournalismus 2.0 &#171; Welt des Simplizissimus</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-3231</link>
		<dc:creator>Qualitätsjournalismus 2.0 &#171; Welt des Simplizissimus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://carta.info/10513/iran-medien/ [...]</description>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Desinvestieren für eine bessere Medienwelt - das Internet als Fanal und Hoffnungsträger &#8212; CARTA</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-3010</link>
		<dc:creator>Desinvestieren für eine bessere Medienwelt - das Internet als Fanal und Hoffnungsträger &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:09:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] aktuellen Vorg&#228;nge im Iran sch&#228;rfen den Blick f&#252;r St&#228;rken und Schw&#228;chen alter und neuer Medien zugleich. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] aktuellen Vorg&#228;nge im Iran sch&#228;rfen den Blick f&#252;r St&#228;rken und Schw&#228;chen alter und neuer Medien zugleich. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Twitterlution&#8230; &#171; Eggvertise</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2907</link>
		<dc:creator>Twitterlution&#8230; &#171; Eggvertise</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:57:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] einen interessanten Artikel findet man unter carta.info.   Share and [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] einen interessanten Artikel findet man unter carta.info.   Share and [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nicht alle Twitter Meldungen aus dem Iran sind glaubw&#252;rdig &#124; Blick Log</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2871</link>
		<dc:creator>Nicht alle Twitter Meldungen aus dem Iran sind glaubw&#252;rdig &#124; Blick Log</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 22:35:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta: Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta: Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2858</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 09:15:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Nadine Lantzsch: Eine Frage w&#228;re, ob professionelle Medien nicht ganz unabh&#228;ngig von Twitter, YouTube oder Facebook sich eine Art Infrastruktur f&#252;r &quot;schwierige&quot; L&#228;nder aufbauen m&#252;ssten. Denn Nachrichtensperren in Diktaturen sind kein neues Ph&#228;nomen.

Umso herausfordernder sollte es sein, auch unter solchen Bedingungen ein Bild der Lage zeichnen zu k&#246;nnen und einigerma&#223;en gesicherte Informationen aus dem Land zu  bekommen. Ausnahmen wie Nordkorea oder Burma wird es nat&#252;rlich immer geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nadine Lantzsch: Eine Frage w&#228;re, ob professionelle Medien nicht ganz unabh&#228;ngig von Twitter, YouTube oder Facebook sich eine Art Infrastruktur f&#252;r &#8220;schwierige&#8221; L&#228;nder aufbauen m&#252;ssten. Denn Nachrichtensperren in Diktaturen sind kein neues Ph&#228;nomen.</p>
<p>Umso herausfordernder sollte es sein, auch unter solchen Bedingungen ein Bild der Lage zeichnen zu k&#246;nnen und einigerma&#223;en gesicherte Informationen aus dem Land zu  bekommen. Ausnahmen wie Nordkorea oder Burma wird es nat&#252;rlich immer geben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nadine Lantzsch</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2849</link>
		<dc:creator>Nadine Lantzsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 21:34:56 +0000</pubDate>
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		<description>Herr Schwenk,

vielen Dank f&#252;r Ihre Reaktion.

Auf wen soll man sich sonst verlassen als Medium, wenn nicht als erstes auf die Korrespondenten und Reporter vor Ort? 

Verifikation ist nicht, was man mal so eben aus dem &#196;rmel sch&#252;ttelt. Daf&#252;r braucht es vor allen Dingen Manpower. In diesen Zeiten f&#252;r Redaktionen nicht immer selbstverst&#228;ndlich. Aber das ist ein anderes Thema.

Grunds&#228;tzlich hier nun wieder einen Sieg von Twitter &#252;ber (Online-)Medien herbeizuschreiben, halte ich f&#252;r nicht angebracht. Gerade weil man auch schnell dazu neigt, &#196;pfel mit Birnen zu vergleichen. Das soll nicht hei&#223;en, dass der tiefenrecherchierte Beitrag qualitativ vor dem 140-Zeichen-Tweet liegt, sondern, dass man, wenn man schon nicht Schritt halten kann (und wie ich finde auch nicht muss), dem Leser die M&#246;glichkeiten aufzeigt sich selbst ein Bild zu machen. 

Gerade Medien kommt mit Zunahme des digitalen Tempos die Aufgabe zu, zu sortieren, einzuordnen und &#220;berblick zu geben. Das kann auch Stunden danach sein und bietet dann sicher nicht mehr den Nachrichtenwert, der alle Leser/Empf&#228;nger von den Socken haut. Aber braucht es das? Was ich auf Twitter und Flickr bekomme, sind Momentaufnahmen. Was ich in Blogs lese, ist z.T. sehr emotional, subjektiv und politisch gef&#228;rbt. Das ist alles nicht schlecht, im Gegenteil, es geh&#246;rt dazu und meistens auch eine wichtige Recherchequelle. Es ist aber nicht das, was Medien genauso leisten m&#252;ssen.

Wiederum Recht gebe ich Ihnen bei der Sache mit den Breaking News. Das hat &#252;ber Jahre hinweg Schnelligkeit suggeriert, dabei ist eine Breaking News eigentlich auch nicht mehr, als ein gewichtiges Ereignis mit h&#246;chstem Nachrichtenwert. 

Bei allem sollte man jedoch nicht vergessen, dass hier Medieneliten &#252;bereinander urteilen und miteinander kommunizieren. F&#252;r den Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung sind Sachen wie Twitter und Live-Journalismus b&#246;hmische D&#246;rfer. Auch an deren Bed&#252;rfnisse sollte ein Medium denken.

Gr&#252;&#223;e,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Schwenk,</p>
<p>vielen Dank f&#252;r Ihre Reaktion.</p>
<p>Auf wen soll man sich sonst verlassen als Medium, wenn nicht als erstes auf die Korrespondenten und Reporter vor Ort? </p>
<p>Verifikation ist nicht, was man mal so eben aus dem &#196;rmel sch&#252;ttelt. Daf&#252;r braucht es vor allen Dingen Manpower. In diesen Zeiten f&#252;r Redaktionen nicht immer selbstverst&#228;ndlich. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hier nun wieder einen Sieg von Twitter &#252;ber (Online-)Medien herbeizuschreiben, halte ich f&#252;r nicht angebracht. Gerade weil man auch schnell dazu neigt, &#196;pfel mit Birnen zu vergleichen. Das soll nicht hei&#223;en, dass der tiefenrecherchierte Beitrag qualitativ vor dem 140-Zeichen-Tweet liegt, sondern, dass man, wenn man schon nicht Schritt halten kann (und wie ich finde auch nicht muss), dem Leser die M&#246;glichkeiten aufzeigt sich selbst ein Bild zu machen. </p>
<p>Gerade Medien kommt mit Zunahme des digitalen Tempos die Aufgabe zu, zu sortieren, einzuordnen und &#220;berblick zu geben. Das kann auch Stunden danach sein und bietet dann sicher nicht mehr den Nachrichtenwert, der alle Leser/Empf&#228;nger von den Socken haut. Aber braucht es das? Was ich auf Twitter und Flickr bekomme, sind Momentaufnahmen. Was ich in Blogs lese, ist z.T. sehr emotional, subjektiv und politisch gef&#228;rbt. Das ist alles nicht schlecht, im Gegenteil, es geh&#246;rt dazu und meistens auch eine wichtige Recherchequelle. Es ist aber nicht das, was Medien genauso leisten m&#252;ssen.</p>
<p>Wiederum Recht gebe ich Ihnen bei der Sache mit den Breaking News. Das hat &#252;ber Jahre hinweg Schnelligkeit suggeriert, dabei ist eine Breaking News eigentlich auch nicht mehr, als ein gewichtiges Ereignis mit h&#246;chstem Nachrichtenwert. </p>
<p>Bei allem sollte man jedoch nicht vergessen, dass hier Medieneliten &#252;bereinander urteilen und miteinander kommunizieren. F&#252;r den Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung sind Sachen wie Twitter und Live-Journalismus b&#246;hmische D&#246;rfer. Auch an deren Bed&#252;rfnisse sollte ein Medium denken.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
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	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2846</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:46:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Nadine Lantzsch: Vielen Dank f&#252;r Ihren Blick aus einer Redaktion heraus. Es ist vollkommen klar, dass professionelle Medien nicht ungepr&#252;ft Statusmeldungen aus Twitter heraus &#252;bernehmen sollen.

Mich erstaunt aber doch, wie schwer es den Medien f&#228;llt, in dieser Situation etwas zu verifizieren. Vermutlich r&#228;cht sich hier, dass man sich ganz auf seine Leute vor Ort verlassen hat, die nun in einer Art Nachrichten- und Ausgangssperre gefangen sind. 

Hier tut sich zweifellos ein Dilemma auf, da vielfach von den etablierten Medien mehr erwartet wird, als sie in einer solchen Lage vielleicht leisten k&#246;nnen. Die Kritik in den USA an der Berichterstattung von CNN (Twitter Hashtag: #cnnfail) geht wohl in diese Richtung. 

Und noch in die Richtung von @Malte Welding gesagt: Twitter ist schon verdammt schnell und irgendwo haben wir Medienkonsumenten das auch her. Waren es nicht die Medien, die uns mit ihren &quot;Breaking News&quot; bis heute suggerieren wollten, sie seien immer vorne dran und dort live dabei, wo gerade etwas Wichtiges passiert?
Erst konditioniert man die Leser auf &quot;Aktualit&#228;t&quot; um dann im Zeitalter von Twitter pl&#246;tzlich der Langsamkeit und Tiefgr&#252;ndigkeit zu huldigen? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nadine Lantzsch: Vielen Dank f&#252;r Ihren Blick aus einer Redaktion heraus. Es ist vollkommen klar, dass professionelle Medien nicht ungepr&#252;ft Statusmeldungen aus Twitter heraus &#252;bernehmen sollen.</p>
<p>Mich erstaunt aber doch, wie schwer es den Medien f&#228;llt, in dieser Situation etwas zu verifizieren. Vermutlich r&#228;cht sich hier, dass man sich ganz auf seine Leute vor Ort verlassen hat, die nun in einer Art Nachrichten- und Ausgangssperre gefangen sind. </p>
<p>Hier tut sich zweifellos ein Dilemma auf, da vielfach von den etablierten Medien mehr erwartet wird, als sie in einer solchen Lage vielleicht leisten k&#246;nnen. Die Kritik in den USA an der Berichterstattung von CNN (Twitter Hashtag: #cnnfail) geht wohl in diese Richtung. </p>
<p>Und noch in die Richtung von @Malte Welding gesagt: Twitter ist schon verdammt schnell und irgendwo haben wir Medienkonsumenten das auch her. Waren es nicht die Medien, die uns mit ihren &#8220;Breaking News&#8221; bis heute suggerieren wollten, sie seien immer vorne dran und dort live dabei, wo gerade etwas Wichtiges passiert?<br />
Erst konditioniert man die Leser auf &#8220;Aktualit&#228;t&#8221; um dann im Zeitalter von Twitter pl&#246;tzlich der Langsamkeit und Tiefgr&#252;ndigkeit zu huldigen? ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ahmadinedschad gehen die Follower aus : Malte Welding</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2843</link>
		<dc:creator>Ahmadinedschad gehen die Follower aus : Malte Welding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 11:25:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Debatte hier von einigen auf die &#252;berlegene Geschwindigkeit von Twitter reduziert wird, geht das am Thema vorbei. F&#252;r uns kann doch Twitter ganz offensichtlich keine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Debatte hier von einigen auf die &#252;berlegene Geschwindigkeit von Twitter reduziert wird, geht das am Thema vorbei. F&#252;r uns kann doch Twitter ganz offensichtlich keine [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nadine Lantzsch</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2840</link>
		<dc:creator>Nadine Lantzsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:55:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Schwenk,

ich arbeite ebenfalls in einer Redaktion und kann ihre Kritik an &quot;alten&quot; Medien im Fall Iran absolut nicht teilen.

Die verifizierten (!) Informationen, die aus dem Land nach au&#223;en dringen, sind sehr sp&#228;rlich. Nat&#252;rlich sind wir deshalb auch auf Tools wie Twitter, Flickr, Iran-Blogs, etc. angewiesen, um an Informationen heranzukommen. Da sich die Lage Irans aber im Minutentakt &#228;ndert oder neue Infos hereinkommen, die verifiziert werden m&#252;ssen, ist es schwer, dem Leser einen &#220;berblick &#252;ber die tats&#228;chliche Situation zu geben. Geschweige denn, das Geschehene einzuordnen. Nicht in der Geschwindigkeit, die Sie fordern.

Ein Beispiel: Gestern Abend kam &#252;ber Twitter die Meldung herein, dass das iranische Staats-TV behauptet, die Menschen auf der Stra&#223;e w&#252;rden f&#252;r Ahmadinedschad demonstrieren. Minuten sp&#228;ter las man in verschiedenen Medien die Meldung, dass mittlerweile beide Seiten auf die Stra&#223;e gehen. Wie Sie sehen, ist das mehr als widerspr&#252;chlich. Um diese Widerspr&#252;che aufzudecken, braucht es Zeit.

Selbstverst&#228;ndlich ist es allerdings, dass man dem Leser aufzeigt und ihn dahin f&#252;hrt, wo er an schnelle (wenn z.T. nicht sichere) Infos kommt bzw. sich &#252;ber die eigene Berichterstattung hinaus informiert. Dass nicht jedes Medium diesem Bed&#252;rfnis nachkommt, ist eine Sache, die man durchaus kritisieren sollte. In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht.

Liebe Gr&#252;&#223;e,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schwenk,</p>
<p>ich arbeite ebenfalls in einer Redaktion und kann ihre Kritik an &#8220;alten&#8221; Medien im Fall Iran absolut nicht teilen.</p>
<p>Die verifizierten (!) Informationen, die aus dem Land nach au&#223;en dringen, sind sehr sp&#228;rlich. Nat&#252;rlich sind wir deshalb auch auf Tools wie Twitter, Flickr, Iran-Blogs, etc. angewiesen, um an Informationen heranzukommen. Da sich die Lage Irans aber im Minutentakt &#228;ndert oder neue Infos hereinkommen, die verifiziert werden m&#252;ssen, ist es schwer, dem Leser einen &#220;berblick &#252;ber die tats&#228;chliche Situation zu geben. Geschweige denn, das Geschehene einzuordnen. Nicht in der Geschwindigkeit, die Sie fordern.</p>
<p>Ein Beispiel: Gestern Abend kam &#252;ber Twitter die Meldung herein, dass das iranische Staats-TV behauptet, die Menschen auf der Stra&#223;e w&#252;rden f&#252;r Ahmadinedschad demonstrieren. Minuten sp&#228;ter las man in verschiedenen Medien die Meldung, dass mittlerweile beide Seiten auf die Stra&#223;e gehen. Wie Sie sehen, ist das mehr als widerspr&#252;chlich. Um diese Widerspr&#252;che aufzudecken, braucht es Zeit.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ist es allerdings, dass man dem Leser aufzeigt und ihn dahin f&#252;hrt, wo er an schnelle (wenn z.T. nicht sichere) Infos kommt bzw. sich &#252;ber die eigene Berichterstattung hinaus informiert. Dass nicht jedes Medium diesem Bed&#252;rfnis nachkommt, ist eine Sache, die man durchaus kritisieren sollte. In diesem Punkt gebe ich Ihnen Recht.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2803</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:05:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10513#comment-2803</guid>
		<description>Am Dienstag Vormittag (16.06.) berichten wichtige deutsche Medien auf ihren Webseiten immer noch in klassischer Artikelmanier zu den Vorg&#228;ngen im Iran (ein Fokus sind die vermutlich sieben Tote vom Vortag), w&#228;hrend anderswo nach und nach das Vorbild der Huffington Post nachgeahmt wird.

Ein Liveblog f&#252;hren jetzt auch der &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/news/blog/2009/jun/16/iran-uprising&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Guardian&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://thelede.blogs.nytimes.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;, laufende Updates bietet &lt;a href=&quot;http://www.lemonde.fr/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Le Monde&lt;/a&gt; auf seiner Startseite und eine Art Twitterstrom realisiert auch &lt;a href=&quot;http://andrewsullivan.theatlantic.com/the_daily_dish/2009/06/livetweeting-the-revolution.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;The Atlantic&lt;/a&gt; (The Daily Dish).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag Vormittag (16.06.) berichten wichtige deutsche Medien auf ihren Webseiten immer noch in klassischer Artikelmanier zu den Vorg&#228;ngen im Iran (ein Fokus sind die vermutlich sieben Tote vom Vortag), w&#228;hrend anderswo nach und nach das Vorbild der Huffington Post nachgeahmt wird.</p>
<p>Ein Liveblog f&#252;hren jetzt auch der <a href="http://www.guardian.co.uk/news/blog/2009/jun/16/iran-uprising" rel="nofollow">Guardian</a> und die <a href="http://thelede.blogs.nytimes.com/" rel="nofollow">New York Times</a>, laufende Updates bietet <a href="http://www.lemonde.fr/" rel="nofollow">Le Monde</a> auf seiner Startseite und eine Art Twitterstrom realisiert auch <a href="http://andrewsullivan.theatlantic.com/the_daily_dish/2009/06/livetweeting-the-revolution.html" rel="nofollow">The Atlantic</a> (The Daily Dish).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187;Lesenswertig&#171; am 16. June 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2802</link>
		<dc:creator>&#187;Lesenswertig&#171; am 16. June 2009 &#124; Denkwertig, der persönliche Blog von René Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 10:02:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10513#comment-2802</guid>
		<description>[...] Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet Shared um 19:56 Uhr via Delicious  Die Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigen einmal mehr, dass insbesondere Zeitungen den neuen Medien im Internet hoffnungslos unterlegen sind. W&#228;hrend Twitter schnell und effizient informiert, halten selbst die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mehr Schritt: Der Qualit&#228;tsjournalismus braucht neue Techniken f&#252;r den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet Shared um 19:56 Uhr via Delicious  Die Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigen einmal mehr, dass insbesondere Zeitungen den neuen Medien im Internet hoffnungslos unterlegen sind. W&#228;hrend Twitter schnell und effizient informiert, halten selbst die Onlineausgaben der Zeitungen nicht mehr Schritt: Der Qualit&#228;tsjournalismus braucht neue Techniken f&#252;r den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Iran im westlichen Web</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2798</link>
		<dc:creator>onlinejournalismus.de - Das Magazin zum Thema &#187; Blog Archive &#187; Iran im westlichen Web</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:32:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Carta folgert gro&#223;spurig:  W&#228;hrend man also im Iran von unten her (B&#252;rgerjournalismus!) alles daran setzt, die aktuelle Lage ungefiltert im eigenen Land und international bekannt zu machen, verlieren unsere Leitmedien buchst&#228;blich den Anschluss, weil ihre &#252;berholten Publikationsrhythmen sowie das Festhalten an unn&#246;tig b&#252;rokratischen Arbeitsprozessen sie einfach nicht mehr mitkommen l&#228;sst. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Carta folgert gro&#223;spurig:  W&#228;hrend man also im Iran von unten her (B&#252;rgerjournalismus!) alles daran setzt, die aktuelle Lage ungefiltert im eigenen Land und international bekannt zu machen, verlieren unsere Leitmedien buchst&#228;blich den Anschluss, weil ihre &#252;berholten Publikationsrhythmen sowie das Festhalten an unn&#246;tig b&#252;rokratischen Arbeitsprozessen sie einfach nicht mehr mitkommen l&#228;sst. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PatJe.de &#187; Twitter als Medium der iranischen Opposition</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2797</link>
		<dc:creator>PatJe.de &#187; Twitter als Medium der iranischen Opposition</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:16:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei Spiegel online oder Carta. [...]</description>
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		<title>Von: Lesetipps f&#252;r den 16. Juni &#124; Blogpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</title>
		<link>http://carta.info/10513/iran-medien/comment-page-1/#comment-2796</link>
		<dc:creator>Lesetipps f&#252;r den 16. Juni &#124; Blogpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 06:44:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Der Iran, Qualit&#228;tsjournalismus und das Echtzeitinternet: Matthias Schenk ist auf CARTA der Meinung, dass Qualit&#228;tsmedien neue Techniken f&#252;r den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit brauchen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der Iran, Qualit&auml;tsjournalismus und das Echtzeitinternet: Matthias Schenk ist auf CARTA der Meinung, dass Qualit&auml;tsmedien neue Techniken f&uuml;r den Umgang mit der digitalen Schnelligkeit brauchen. [...]</p>
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