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	<title>Kommentare zu: Methodenstreit in der &#214;konomie: Was kann die Volkswirtschaftslehre f&#252;r die Gesellschaft leisten?</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 16:54:13 +0100</lastBuildDate>
	
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		<title>Von: Anaïs Stamm</title>
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		<dc:creator>Anaïs Stamm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 23:08:16 +0000</pubDate>
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		<description>Zu konfrontativ ist richtig, aber aus welchem Grund ist sie das? Ich als Soziologin vermute reflexartig, dass die aktuelle Diskussion vor einem realpolitischen Hintergrund stattfindet, der da sein k&#246;nnte: Anh&#228;nger beider Theorien haben bunt gemischt mit ihren wirtschaftspolitischen Ansichten versagt; die eine Seite, weil sie nur mathematisch stimmige Beweisf&#252;hrungen vorlegt, f&#252;r die zu Verallgemeinern und auf Situationen anzuwenden man weitere Geniestreiche ben&#246;tigt; die andere Seite, weil sie mit pseudomathematischen Modellen Beziehungen abstrahiert die aus dem politischen Kontext gerissen von einem Dilemma in das n&#228;chste Paradox laufen und aus tats&#228;chlich gesellschaftspolitischer Sicht nicht mehr brauchbar sind. Ich denke oft - warum gibt es nicht eine anerkannte, komplette Modellierung der kapitalistischen Wirtschaftsweise, nach der man in diesem Sektor, der sich Wissenschaft nennt, arbeitet? Da f&#228;llt mir auf - es gibt ja ein Modell, aber es ist von einem Mann dessen Name nicht genannt werden darf, weil er gesellschaftspolitische Schlussfolgerungen aus seinen politisch-&#246;konomischen Thesen zog. Wird doch mal Zeit, den wieder zu lesen, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu konfrontativ ist richtig, aber aus welchem Grund ist sie das? Ich als Soziologin vermute reflexartig, dass die aktuelle Diskussion vor einem realpolitischen Hintergrund stattfindet, der da sein k&#246;nnte: Anh&#228;nger beider Theorien haben bunt gemischt mit ihren wirtschaftspolitischen Ansichten versagt; die eine Seite, weil sie nur mathematisch stimmige Beweisf&#252;hrungen vorlegt, f&#252;r die zu Verallgemeinern und auf Situationen anzuwenden man weitere Geniestreiche ben&#246;tigt; die andere Seite, weil sie mit pseudomathematischen Modellen Beziehungen abstrahiert die aus dem politischen Kontext gerissen von einem Dilemma in das n&#228;chste Paradox laufen und aus tats&#228;chlich gesellschaftspolitischer Sicht nicht mehr brauchbar sind. Ich denke oft &#8211; warum gibt es nicht eine anerkannte, komplette Modellierung der kapitalistischen Wirtschaftsweise, nach der man in diesem Sektor, der sich Wissenschaft nennt, arbeitet? Da f&#228;llt mir auf &#8211; es gibt ja ein Modell, aber es ist von einem Mann dessen Name nicht genannt werden darf, weil er gesellschaftspolitische Schlussfolgerungen aus seinen politisch-&#246;konomischen Thesen zog. Wird doch mal Zeit, den wieder zu lesen, denke ich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Temporary Crisis or Paradigm Shift? &#171; Matthias Greiff</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-5918</link>
		<dc:creator>Temporary Crisis or Paradigm Shift? &#171; Matthias Greiff</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:05:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Germany there has been some kind of Methodenstreit which is summarized in Carta. More details are on Rudi Bachmann&#8217;s homepage. For those who understand German, the plea for [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Germany there has been some kind of Methodenstreit which is summarized in Carta. More details are on Rudi Bachmann&#8217;s homepage. For those who understand German, the plea for [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: gsohn</title>
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		<dc:creator>gsohn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 11:08:39 +0000</pubDate>
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		<description>aktueller Bericht &#252;ber den Methodenstreit: Verhaltens&#246;konomik statt Modell-Schreinerei - Warum sich die Wirtschaftstheorie vom Leitbild des „Homo oeconomicus&quot; verabschieden sollte. 
http://www.ne-na.de/verhaltens-konomik-statt-modell-schreinerei-warum-sich-die-wirtschaftstheorie-vom-leitbild-des-homo-oeconomicus-verabschieden-sollte/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aktueller Bericht &#252;ber den Methodenstreit: Verhaltens&#246;konomik statt Modell-Schreinerei &#8211; Warum sich die Wirtschaftstheorie vom Leitbild des „Homo oeconomicus&#8221; verabschieden sollte.<br />
<a href="http://www.ne-na.de/verhaltens-konomik-statt-modell-schreinerei-warum-sich-die-wirtschaftstheorie-vom-leitbild-des-homo-oeconomicus-verabschieden-sollte/" rel="nofollow">http://www.ne-na.de/verhaltens-konomik-statt-modell-schreinerei-warum-sich-die-wirtschaftstheorie-vom-leitbild-des-homo-oeconomicus-verabschieden-sollte/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Traktat gegen die VWL-Dünnbrettbohrer &#171; Gunnarsohn&#8217;s Weblog</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-4046</link>
		<dc:creator>Traktat gegen die VWL-Dünnbrettbohrer &#171; Gunnarsohn&#8217;s Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 11:04:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Methodenstreit. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Methodenstreit. [...]</p>
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		<title>Von: Querdenker</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-3149</link>
		<dc:creator>Querdenker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 08:20:42 +0000</pubDate>
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		<description>Also, mir ist die Debatte zu konfrontativ. Der Artikel ist &#252;brigens sehr gut, insbesondere der Aspekt, dass sich allgemeine &#214;konomische Fragen in amerikanischen Fachzeitschriften besser publizieren lassen, und daher konkrete empirische Forschung mit Einbeziehung deutscher oder europ&#228;ischer Institutionen lediglich auf nationale Probleme st&#252;tzen. Ich glaube, dass es nur ein gesunder Mix beider Methoden dauerhafte Substanz hat. Die &#214;konomie ist eine Sozialwissenschaft und sollte durch mathematische Formalisierung nicht so kompliziert werden, dass sie nicht mehr zielf&#252;hrend ist. 
Aber es sollte auch allen klar sein, dass makr&#246;konomische Themen nur durch empirische Methoden erforscht werden k&#246;nnen, da wir ja auf makro&#246;konomischer Ebene keine Experimente durchf&#252;hren k&#246;nnen. Dort kann man schlie&#223;lich nur statistische Daten sammeln, Zusammenh&#228;nge erkennen, und aus diesen R&#252;ckschl&#252;sse f&#252;r das politische Handeln ziehen.

Meiner Ansicht nach muss die &#214;konomie sogar einen v&#246;llig neuen Weg einschlagen und neue Themenfelder beackern, die sie in den letzten Jahren str&#228;flich vernachl&#228;ssigt hat.
Wir leben heutzutage in einer vernetzten Welt, in der wir t&#228;glich f&#252;r private und berufliche Zwecke Stunden im Internet verbringen.Sei es mit dem Notebook oder PC am Arbeitsplatz, mit dem Netbook im Café oder mit dem Smartphone in der S-Bahn. Das Internet spielt f&#252;r unser t&#228;gliches Leben und unsere t&#228;glichen Konsumentscheidungen so eine dominante Rolle, das das Internet als Medium unsere Lebensgewohnheiten ver&#228;ndert hat. Wir treffen meist eine Kaufentscheidung &#252;ber das Internet bevor wir einen Laden betreten, insbesondere bei Elektronikartikeln, wir pflegen Freundschaften und Kontakte &#252;ber das Internet, wir h&#246;ren Musik &#252;ber den Computer, wir informieren uns &#252;ber das Internet statt &#252;ber die Tageszeitung, wir buchen Reisen &#252;ber das Internet etc. wir suchen eine Wohnung oder ein Auto &#252;ber das Internet etc. .  Die Informationsgesellschaft hat sich somit so ver&#228;ndert und die Globalisierung vorangetrieben, dass wir neue &#246;konomische Theorien entwickeln m&#252;ssen (z.B. Long Tail Theorie). Viele politische Debatten und Aufgaben drehen sich auch massgeblich um das Internet (Urheberrecht, Internetzensur, Kopierschutz, Wirtschaftsspionage &#252;ber das Internet, etc.). Somit ist auch viel Platz f&#252;r neue &#246;konomische Theorien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, mir ist die Debatte zu konfrontativ. Der Artikel ist &#252;brigens sehr gut, insbesondere der Aspekt, dass sich allgemeine &#214;konomische Fragen in amerikanischen Fachzeitschriften besser publizieren lassen, und daher konkrete empirische Forschung mit Einbeziehung deutscher oder europ&#228;ischer Institutionen lediglich auf nationale Probleme st&#252;tzen. Ich glaube, dass es nur ein gesunder Mix beider Methoden dauerhafte Substanz hat. Die &#214;konomie ist eine Sozialwissenschaft und sollte durch mathematische Formalisierung nicht so kompliziert werden, dass sie nicht mehr zielf&#252;hrend ist.<br />
Aber es sollte auch allen klar sein, dass makr&#246;konomische Themen nur durch empirische Methoden erforscht werden k&#246;nnen, da wir ja auf makro&#246;konomischer Ebene keine Experimente durchf&#252;hren k&#246;nnen. Dort kann man schlie&#223;lich nur statistische Daten sammeln, Zusammenh&#228;nge erkennen, und aus diesen R&#252;ckschl&#252;sse f&#252;r das politische Handeln ziehen.</p>
<p>Meiner Ansicht nach muss die &#214;konomie sogar einen v&#246;llig neuen Weg einschlagen und neue Themenfelder beackern, die sie in den letzten Jahren str&#228;flich vernachl&#228;ssigt hat.<br />
Wir leben heutzutage in einer vernetzten Welt, in der wir t&#228;glich f&#252;r private und berufliche Zwecke Stunden im Internet verbringen.Sei es mit dem Notebook oder PC am Arbeitsplatz, mit dem Netbook im Café oder mit dem Smartphone in der S-Bahn. Das Internet spielt f&#252;r unser t&#228;gliches Leben und unsere t&#228;glichen Konsumentscheidungen so eine dominante Rolle, das das Internet als Medium unsere Lebensgewohnheiten ver&#228;ndert hat. Wir treffen meist eine Kaufentscheidung &#252;ber das Internet bevor wir einen Laden betreten, insbesondere bei Elektronikartikeln, wir pflegen Freundschaften und Kontakte &#252;ber das Internet, wir h&#246;ren Musik &#252;ber den Computer, wir informieren uns &#252;ber das Internet statt &#252;ber die Tageszeitung, wir buchen Reisen &#252;ber das Internet etc. wir suchen eine Wohnung oder ein Auto &#252;ber das Internet etc. .  Die Informationsgesellschaft hat sich somit so ver&#228;ndert und die Globalisierung vorangetrieben, dass wir neue &#246;konomische Theorien entwickeln m&#252;ssen (z.B. Long Tail Theorie). Viele politische Debatten und Aufgaben drehen sich auch massgeblich um das Internet (Urheberrecht, Internetzensur, Kopierschutz, Wirtschaftsspionage &#252;ber das Internet, etc.). Somit ist auch viel Platz f&#252;r neue &#246;konomische Theorien.</p>
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	<item>
		<title>Von: Raffaele</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-3048</link>
		<dc:creator>Raffaele</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:15:47 +0000</pubDate>
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		<description>Als institutionen&#246;konomisch orientierter &#214;konom, ausgebildet an einer &quot;mittelpr&#228;chtigen&quot; Uni, kann ich nur best&#228;tigen, dass insbesondere das Grundstudium bzw. Bachelorstudium eine Qu&#228;lerei durch die tradierten abstrakte Modelle bedeutet, deren N&#252;tzlichkeit sich v.a. w&#228;hrend des Studiums nicht erschlie&#223;t. Ich kann jeden verstehen, der hier entsetzt das Handtuch wirft. Die &quot;formale Rigorosit&#228;t der Modelle&quot; ist, denke ich, gleichzeitig das Geheimnis deren Fortbestands: Sie sind sch&#246;n greifbar, weiterentwickelbar, in sich argumentativ geschlossen und m&#252;ssen nicht die Berechtigung einfordern wie etwa qualitative Forschung. Deswegen wird ja auch in der Institutionen&#246;konomik (leider?) immer mehr formalisiert und mathematisch abstrahiert. Gleichzeitig aber l&#228;sst sich in den (sonstigen) Sozialwissenschaften eine immer st&#228;rker von der &#246;konomischen Lehre beeinflusste Argumentation beobachten, und hier liegt sicherlich die gro&#223;e Chance: Im gegenseitigen Befruchten, was zB eine Politikberatung durch einen &#214;konomen auch einfordert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als institutionen&#246;konomisch orientierter &#214;konom, ausgebildet an einer &#8220;mittelpr&#228;chtigen&#8221; Uni, kann ich nur best&#228;tigen, dass insbesondere das Grundstudium bzw. Bachelorstudium eine Qu&#228;lerei durch die tradierten abstrakte Modelle bedeutet, deren N&#252;tzlichkeit sich v.a. w&#228;hrend des Studiums nicht erschlie&#223;t. Ich kann jeden verstehen, der hier entsetzt das Handtuch wirft. Die &#8220;formale Rigorosit&#228;t der Modelle&#8221; ist, denke ich, gleichzeitig das Geheimnis deren Fortbestands: Sie sind sch&#246;n greifbar, weiterentwickelbar, in sich argumentativ geschlossen und m&#252;ssen nicht die Berechtigung einfordern wie etwa qualitative Forschung. Deswegen wird ja auch in der Institutionen&#246;konomik (leider?) immer mehr formalisiert und mathematisch abstrahiert. Gleichzeitig aber l&#228;sst sich in den (sonstigen) Sozialwissenschaften eine immer st&#228;rker von der &#246;konomischen Lehre beeinflusste Argumentation beobachten, und hier liegt sicherlich die gro&#223;e Chance: Im gegenseitigen Befruchten, was zB eine Politikberatung durch einen &#214;konomen auch einfordert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die Wissenschaft in der Krise &#171; Verbindungen</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-3038</link>
		<dc:creator>Die Wissenschaft in der Krise &#171; Verbindungen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:09:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] a comment &#187;  Der Methodenstreit in der deutschen &#214;konomie, den Justus Haucap bei Carta f&#252;r alle zusammenfasst, die ihm nicht von Anfang an gefolgt sind: Auf beiden Seiten dominieren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] a comment &raquo;  Der Methodenstreit in der deutschen &#214;konomie, den Justus Haucap bei Carta f&#252;r alle zusammenfasst, die ihm nicht von Anfang an gefolgt sind: Auf beiden Seiten dominieren [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schlaumeier1</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-2992</link>
		<dc:creator>schlaumeier1</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 09:04:33 +0000</pubDate>
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		<description>es handelt m.E. sich bei der diskussion um einen ausfluss eines grunds&#228;tzlichen problems, dass sich aus dem rational choice ansatz ergibt, n&#228;mlich dem Endogenesierung-Programm. Meines Wissens wird die institutionelle &#214;konomie, die Handlungsanweisungen ableiten m&#246;chte, im Prinzip dahingehend kritisiert, dass sie unabh&#228;ngige Akteure annimmt, n&#228;mlich z.B. den Staat, der bestimmte Instrumente hat, mit den er auf bestimmte Art und Weise in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen kann. Die Gegenseite kritisiert dies, da sie den Staat, bzw. die Akteure, die den Staat &quot;ausmachen&quot;, als Teil des Wirtschaftsgeschehens betrachtet, also nicht als unabh&#228;ngig betrachtet. M.a.W. werden diese Akteuere mit ihren Zielen und Abh&#228;ngigkeiten in den Wirtschaftskreislauf einbezogen, also endogensiert. Das Problem besteht darin, dass der Einwand einerseits berechtigt erscheint, aber andererseits diese Annahme erstens die normative Frage aufwirft, ob der Mensch erstens &#252;berhaupt etwas im Wirtschaftsgeschehen regeln kann (implizit wird hierdurch auch eine Laissez-Faire-&#214;konomie legitimiert), und zweitens das Paradoxon aufgeworfen, dass der Mensch scheinbar sehr wohl in das Wrtschaftsgeschehen eingreift. M.E. mangelt es der theoretischen &#214;konomie gerade wg. dem zweiten Problem an einem echten Gegenmodell. Staatliche Akteure Ziele und Abh&#228;nigkeiten zu haben, die sich nicht direkt in das konventionelle Modell integrieren lassen. Etwas  konkreter gesprochen scheinen Menschen neben monet&#228;ren Interessen auch ordnungspolitische Ziele zu haben, die sich selbst nicht unmittelbar wieder auf monet&#228;re Ziele zur&#252;ckf&#252;hren lassen. Hier sollte die theoretische &#214;konomie sich auch an die eigene Nase fassen und sich &#252;berlegen, warum sie denn neue Theorien und Paradigmen produziert, wenn dies entweder ohnehin  keinen Einfluss hat, da auch die wissenschaftlichen Aktuere endogesiert weden m&#252;ssten. Falls dies nicht so, m&#252;ssen sie sich die Frage gefallen lassen, warum ausgerechnet sie unabh&#228;ngig im Wirtschaftsgeschehen sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es handelt m.E. sich bei der diskussion um einen ausfluss eines grunds&#228;tzlichen problems, dass sich aus dem rational choice ansatz ergibt, n&#228;mlich dem Endogenesierung-Programm. Meines Wissens wird die institutionelle &#214;konomie, die Handlungsanweisungen ableiten m&#246;chte, im Prinzip dahingehend kritisiert, dass sie unabh&#228;ngige Akteure annimmt, n&#228;mlich z.B. den Staat, der bestimmte Instrumente hat, mit den er auf bestimmte Art und Weise in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen kann. Die Gegenseite kritisiert dies, da sie den Staat, bzw. die Akteure, die den Staat &#8220;ausmachen&#8221;, als Teil des Wirtschaftsgeschehens betrachtet, also nicht als unabh&#228;ngig betrachtet. M.a.W. werden diese Akteuere mit ihren Zielen und Abh&#228;ngigkeiten in den Wirtschaftskreislauf einbezogen, also endogensiert. Das Problem besteht darin, dass der Einwand einerseits berechtigt erscheint, aber andererseits diese Annahme erstens die normative Frage aufwirft, ob der Mensch erstens &#252;berhaupt etwas im Wirtschaftsgeschehen regeln kann (implizit wird hierdurch auch eine Laissez-Faire-&#214;konomie legitimiert), und zweitens das Paradoxon aufgeworfen, dass der Mensch scheinbar sehr wohl in das Wrtschaftsgeschehen eingreift. M.E. mangelt es der theoretischen &#214;konomie gerade wg. dem zweiten Problem an einem echten Gegenmodell. Staatliche Akteure Ziele und Abh&#228;nigkeiten zu haben, die sich nicht direkt in das konventionelle Modell integrieren lassen. Etwas  konkreter gesprochen scheinen Menschen neben monet&#228;ren Interessen auch ordnungspolitische Ziele zu haben, die sich selbst nicht unmittelbar wieder auf monet&#228;re Ziele zur&#252;ckf&#252;hren lassen. Hier sollte die theoretische &#214;konomie sich auch an die eigene Nase fassen und sich &#252;berlegen, warum sie denn neue Theorien und Paradigmen produziert, wenn dies entweder ohnehin  keinen Einfluss hat, da auch die wissenschaftlichen Aktuere endogesiert weden m&#252;ssten. Falls dies nicht so, m&#252;ssen sie sich die Frage gefallen lassen, warum ausgerechnet sie unabh&#228;ngig im Wirtschaftsgeschehen sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ökonomenstreit&#8230;&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-2968</link>
		<dc:creator>Ökonomenstreit&#8230;&#160;&#8226;&#160;Börsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 11:48:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] momentan ist eine f&#252;r akademische Kreise hitzige Diskussion entfacht. Oder wie Justus Haucap bei Carta.info formuliert: Viele CARTA-Leser werden es nicht unbedingt bemerkt haben: In Zeiten der gr&#246;&#223;ten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] momentan ist eine f&#252;r akademische Kreise hitzige Diskussion entfacht. Oder wie Justus Haucap bei Carta.info formuliert: Viele CARTA-Leser werden es nicht unbedingt bemerkt haben: In Zeiten der gr&#246;&#223;ten [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tim</title>
		<link>http://carta.info/10511/methodenstreit-in-der-oekonomie-was-kann-die-volkswirtschaftslehre-fuer-die-gesellschaft-leisten/comment-page-1/#comment-2955</link>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 17:28:47 +0000</pubDate>
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		<description>Normalerweise mi&#223;t man eine Wissenschaft an der Pr&#228;zision ihrer Vorhersagen. Mich w&#252;rde sehr interessieren, wie die Volkswirtschaft in dieser Hinsicht abschneidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise mi&#223;t man eine Wissenschaft an der Pr&#228;zision ihrer Vorhersagen. Mich w&#252;rde sehr interessieren, wie die Volkswirtschaft in dieser Hinsicht abschneidet.</p>
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