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Barack Obama hat die Wahl zum US-Präsidenten vor allem durch überlegende Identitätspolitik gewonnen: Seine wichtigste Programmatik war die eigene Souveränität, das abstrahlende Rollenmodell einer selbstbewussten, stilsicheren Persönlichkeit mit Gestaltungswillen. Die Wahlkampfmaschinere hatte im Grunde nur eine Aufgabe: Durch ihr Funktionieren die Führungsqualitäten des Kandidaten nachzuweisen. Gelungen: Obama ist der “Vollzugsbeamte des Zeitgeists” jubelt Matussek im Spiegel.
05.11.2008 |
Die Kommentare, die wir bislang zum Obama-Sieg gefunden haben, überzeugen nicht sonderlich. Daher freuen wir uns über Vorschläge an die Mail-Adresse links at carta punkt info.
Ein bisschen thesenstark, aber auch ein bisschen übernächtigt zeigt sich sich Matthias Matussek bei Spiegel Online: Laut war gestern, cool ist jetzt.
Bevor wir auf bessere Texte verlinken können, verweisen wir gerne auf das Original:
Obamas Siegesrede auf MSNBC.


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