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	<title>Kommentare zu: ARD &amp; ZDF wollen die Super-Mediathek</title>
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	<description>Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Mar 2010 12:35:47 +0100</lastBuildDate>
	
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		<item>
		<title>Von: Netzwerk Gegenrecherche &#187; Gehen Sie zurück auf Null</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-3509</link>
		<dc:creator>Netzwerk Gegenrecherche &#187; Gehen Sie zurück auf Null</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 10:21:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Thema das Sommerloch f&#252;llen? Dann sollte zumindest weiterf&#252;hrend (Anregungen auch hier) argumentiert werden. Oder gleich mal N&#228;gel mit K&#246;pfen machen und verbieten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Thema das Sommerloch f&#252;llen? Dann sollte zumindest weiterf&#252;hrend (Anregungen auch hier) argumentiert werden. Oder gleich mal N&#228;gel mit K&#246;pfen machen und verbieten [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Archiviert: Radiointerviews mit Franziska Heine &#38; Alvar Freude : netzpolitik.org</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-3004</link>
		<dc:creator>Archiviert: Radiointerviews mit Franziska Heine &#38; Alvar Freude : netzpolitik.org</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:37:35 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist, wie bereits vermutet wurde. Die RBB darf manche Beitr&#228;ge aus rechtlichen Gr&#252;nden nicht l&#228;nger als 7 Tage im Internet anbieten. Ihr wisst schon, damit aus Rundfunkgeb&#252;hren [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist, wie bereits vermutet wurde. Die RBB darf manche Beitr&#228;ge aus rechtlichen Gr&#252;nden nicht l&#228;nger als 7 Tage im Internet anbieten. Ihr wisst schon, damit aus Rundfunkgeb&#252;hren [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JürgenB</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2709</link>
		<dc:creator>JürgenB</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Robin Meyer-Lucht,

ich will Sie ja gar nicht pers&#246;nlich diskreditieren, aber ihre aller Orten vehement zur Schau getragene Haltung contra &#214;ffentlich-Rechtliche gibt mir schon einiges zu denken.

Wir diskutieren hier nicht &#252;ber Daily-Soaps und deren Verbleib in Mediatheken. Geschenkt. Wir diskutieren hier &#252;ber Archive der Gesellschaft und deren Funktion f&#252;r die &#214;ffentlichkeit.

Ich wei&#223; auch, dass die &#214;ffentlich-Rechtlichen ihre Archive &#252;ber ihre T&#246;chter kommerziell auswerten d&#252;rfen. Das sollte ja wohl selbstverst&#228;ndlich sein, dass gerade diejenigen die &#252;ber einen soliden Grundstock an dokumentierter bundesdeutscher Geschichte verf&#252;gen, dies auch anderen Sendern oder Filmemachern zur Verf&#252;gung stellen. Dass dies nicht kostenlos sein kann, ist nicht nur selbstverst&#228;ndlich, es ist sogar der Transparenzrichtlinie der EU geschuldet.
Dabei verlangt im &#220;brigen die EU, dass sich die &#246;ffentlich-rechtlichen an Marktpreisen orientieren, um nicht den Wettbewerb und den Markt zu st&#246;ren.

Dass den &#214;ffentlich-Rechtlichen deshalb aber erlaubt ist, ihre Mediatheken f&#252;r die breite &#214;ffentlichkeit in einer Art Pay-TV zu vermarkten, leitet sich f&#252;r mich aus der bundesdeutschen Rundfunkgesetzgebung nicht ab (und das wird Ihnen sicherlich auch jeder halbwegs versierte Medienjurist best&#228;tigen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Robin Meyer-Lucht,</p>
<p>ich will Sie ja gar nicht pers&#246;nlich diskreditieren, aber ihre aller Orten vehement zur Schau getragene Haltung contra &#214;ffentlich-Rechtliche gibt mir schon einiges zu denken.</p>
<p>Wir diskutieren hier nicht &#252;ber Daily-Soaps und deren Verbleib in Mediatheken. Geschenkt. Wir diskutieren hier &#252;ber Archive der Gesellschaft und deren Funktion f&#252;r die &#214;ffentlichkeit.</p>
<p>Ich wei&#223; auch, dass die &#214;ffentlich-Rechtlichen ihre Archive &#252;ber ihre T&#246;chter kommerziell auswerten d&#252;rfen. Das sollte ja wohl selbstverst&#228;ndlich sein, dass gerade diejenigen die &#252;ber einen soliden Grundstock an dokumentierter bundesdeutscher Geschichte verf&#252;gen, dies auch anderen Sendern oder Filmemachern zur Verf&#252;gung stellen. Dass dies nicht kostenlos sein kann, ist nicht nur selbstverst&#228;ndlich, es ist sogar der Transparenzrichtlinie der EU geschuldet.<br />
Dabei verlangt im &#220;brigen die EU, dass sich die &#246;ffentlich-rechtlichen an Marktpreisen orientieren, um nicht den Wettbewerb und den Markt zu st&#246;ren.</p>
<p>Dass den &#214;ffentlich-Rechtlichen deshalb aber erlaubt ist, ihre Mediatheken f&#252;r die breite &#214;ffentlichkeit in einer Art Pay-TV zu vermarkten, leitet sich f&#252;r mich aus der bundesdeutschen Rundfunkgesetzgebung nicht ab (und das wird Ihnen sicherlich auch jeder halbwegs versierte Medienjurist best&#228;tigen).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Worm</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2699</link>
		<dc:creator>Thomas Worm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 23:15:14 +0000</pubDate>
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		<description>Also die 7-Tage-Regel lehne ich auch ab. Ich habe kein Interesse daran, nur weil die Tageszeitungen auch ins Netz wollen, dass sie hier die Regeln diktieren. Wenn Wettbewerb &quot;weniger&quot; statt &quot;mehr&quot; bedeutet, dann sag ich vielen Dank.

Die Krise, in denen die Tageszeitungen stecken, ist selbstverschuldet und hat mit den Mediatheken der &#214;R nichts zu tun. Die sollten mal lieber ihre Finanzierungskonzepte, Renditeerwartungen und Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be in Frage stellen. Wer das eigen Produkt so gering sch&#228;tzt muss sich nicht wundern, wenn es irgendwann der Leser ebenfalls tut und darauf verzichtet. Meine Zeitung (taz) hat ein solides Finanzierungskonzept, jammert nicht rum und liefert t&#228;glich Qualit&#228;t ohne mich &#252;berm&#228;ssig mit Werbung zu bel&#228;stigen. Warum sollten andere seri&#246;se Bl&#228;tter das nicht auch hinbekommen? Aber wer wei&#223;, wahrscheinlich kommen die irgendwann noch auf die Idee, alle Blogs verbieten zu wollen, weil die ebenfalls kostenlos sind. Und alles andere was &#252;ber kurz oder lang so noch im Web entsteht und dem eigenen Konzept im Wege steht. 

Und noch ganz was anderes: Wenn man das so sch&#246;n aufdr&#246;selt, zwischen TV und Print, wieso d&#252;rfen dann Zeitungen Videos online stellen? Ist doch irgendwie nicht ganz logisch, oder?

Also ich trauere keinem Blatt nach, das am Ende an der neoliberalen Propaganda verreckt, die es jahrelang in die Welt geblasen hat. Da sag ich doch einfach nur: Tsch&#252;ss!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also die 7-Tage-Regel lehne ich auch ab. Ich habe kein Interesse daran, nur weil die Tageszeitungen auch ins Netz wollen, dass sie hier die Regeln diktieren. Wenn Wettbewerb &#8220;weniger&#8221; statt &#8220;mehr&#8221; bedeutet, dann sag ich vielen Dank.</p>
<p>Die Krise, in denen die Tageszeitungen stecken, ist selbstverschuldet und hat mit den Mediatheken der &#214;R nichts zu tun. Die sollten mal lieber ihre Finanzierungskonzepte, Renditeerwartungen und Qualit&#228;tsma&#223;st&#228;be in Frage stellen. Wer das eigen Produkt so gering sch&#228;tzt muss sich nicht wundern, wenn es irgendwann der Leser ebenfalls tut und darauf verzichtet. Meine Zeitung (taz) hat ein solides Finanzierungskonzept, jammert nicht rum und liefert t&#228;glich Qualit&#228;t ohne mich &#252;berm&#228;ssig mit Werbung zu bel&#228;stigen. Warum sollten andere seri&#246;se Bl&#228;tter das nicht auch hinbekommen? Aber wer wei&#223;, wahrscheinlich kommen die irgendwann noch auf die Idee, alle Blogs verbieten zu wollen, weil die ebenfalls kostenlos sind. Und alles andere was &#252;ber kurz oder lang so noch im Web entsteht und dem eigenen Konzept im Wege steht. </p>
<p>Und noch ganz was anderes: Wenn man das so sch&#246;n aufdr&#246;selt, zwischen TV und Print, wieso d&#252;rfen dann Zeitungen Videos online stellen? Ist doch irgendwie nicht ganz logisch, oder?</p>
<p>Also ich trauere keinem Blatt nach, das am Ende an der neoliberalen Propaganda verreckt, die es jahrelang in die Welt geblasen hat. Da sag ich doch einfach nur: Tsch&#252;ss!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2695</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:51:45 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber J&#252;rgenB,

vielen Dank f&#252;r den Kommentar.

Wenn die &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten f&#252;r Monate Soaps kostenlos ins Netz stellen, dann hat das schon negative Folgen f&#252;r die Urheber der Soaps, die private Medienh&#228;user gerne verkaufen m&#246;chten. Da k&#246;nnen Sie sich sicher sein. Das Ergebnis w&#228;ren sicher nicht Vielfalt, die das eigentliche Ziel der Medienpolitik sein sollte.

ARD und ZDF k&#246;nnen &#252;ber ihre privaten T&#246;chter ihre Archive auch kommerziell auswerten.

Es geh&#246;rt zu den guten Foren-Regeln von Carta, Autoren nicht pers&#246;nlich zu diskreditieren. Daher spekuliere ich hier auch nicht die Motive anderer Kommentatoren.

Ich kann Ihnen nur versichern: Mein Motiv hier ist ein ehrlicher Austausch und ein spannender Dialog.

Besten Gru&#223;,


Robin Meyer-Lucht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber J&#252;rgenB,</p>
<p>vielen Dank f&#252;r den Kommentar.</p>
<p>Wenn die &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten f&#252;r Monate Soaps kostenlos ins Netz stellen, dann hat das schon negative Folgen f&#252;r die Urheber der Soaps, die private Medienh&#228;user gerne verkaufen m&#246;chten. Da k&#246;nnen Sie sich sicher sein. Das Ergebnis w&#228;ren sicher nicht Vielfalt, die das eigentliche Ziel der Medienpolitik sein sollte.</p>
<p>ARD und ZDF k&#246;nnen &#252;ber ihre privaten T&#246;chter ihre Archive auch kommerziell auswerten.</p>
<p>Es geh&#246;rt zu den guten Foren-Regeln von Carta, Autoren nicht pers&#246;nlich zu diskreditieren. Daher spekuliere ich hier auch nicht die Motive anderer Kommentatoren.</p>
<p>Ich kann Ihnen nur versichern: Mein Motiv hier ist ein ehrlicher Austausch und ein spannender Dialog.</p>
<p>Besten Gru&#223;,</p>
<p>Robin Meyer-Lucht</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JürgenB</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2693</link>
		<dc:creator>JürgenB</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 20:18:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10214#comment-2693</guid>
		<description>Ich frage mich, welches Verh&#228;ltnis Robin M/L zu Berlinpolis hat. Als unabh&#228;ngig kann ich mir seinen messianischen Eifer gegen die &#214;ffentlich-Rechtlichen und f&#252;r die Gewerbefreiheit des privaten Rundfunks jedenfalls nicht erkl&#228;ren.

Oben ist ja schon eigentlich alles gesagt worden zur Funktion der &#246;ffentlich-rechtlichen Archive als ein Archiv der Gesellschaft mit Beitr&#228;gen, die l&#228;ngst schon bezahlt sind und die beispielsweise zur Verf&#252;gung gestellt werden m&#252;ssten f&#252;r die jederzeitige Nutzung im Bildungsbereich und - warum nicht - auch f&#252;r die private Nutzung (nicht f&#252;r die massenhafte Weitergabe).

Ich sehe auch bei den Kernaufgaben der &#214;ffentlich-Rechtlichen (Information, Bildung) keinerlei &#246;konomische Konkurrenz zu den privaten Veranstaltern, denn diese privaten Veranstalter haben einfach gar nichts Gleichwertiges zu bieten, was sie &#252;berhaupt auf einen irgendwie gearteten Markt werfen k&#246;nnten (Das Bundesverfassungsgericht hat schon gewu&#223;t, warum es die Existenz der &#214;R garantiert hat). Wer hindert denn RTL oder SAT 1 daran, kommerzielle Mediathek-Angebote zu etablieren? Ihr eigenes Unverm&#246;gen - nicht die Konkurrenz von ARD oder ZDF.

Im &#220;brigen: ich wei&#223; nicht wie R. M/L darauf kommt, dass es den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unbenommen sei, &quot;Inhalte auch kostenpflichtig ins Netz zu stellen.&quot; Nach meiner Kenntnis gibt es nirgendwo in der bundesdeutschen Rundfunkgesetzgebung auch nur irgendeine rechtliche Handhabe daf&#252;r.

Im &#220;brigen w&#228;re ich sogar daf&#252;r, dass die &#214;R Geld verlangen k&#246;nnten f&#252;r den Abruf aus ihren Archiven: jedoch nicht im Sinne von R M/L, der das gerne als prohibitive Ma&#223;nahme zum Schutz der notleidenden privaten Rundfunkwirtschaft begreift, sondern als Kompensation f&#252;r den Mehraufwand an Technik und Arbeitseinsatz und insbesondere als Einnahmequelle, um die Urheber- und Nutzungsrechte der Autoren angemessen abgelten zu k&#246;nnen, denn das sind Kosten f&#252;r das audiovisuelle Archiv unserer Gesellschaft, die derzeit nicht von den Rundfunkgeb&#252;hren abgedeckt sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frage mich, welches Verh&#228;ltnis Robin M/L zu Berlinpolis hat. Als unabh&#228;ngig kann ich mir seinen messianischen Eifer gegen die &#214;ffentlich-Rechtlichen und f&#252;r die Gewerbefreiheit des privaten Rundfunks jedenfalls nicht erkl&#228;ren.</p>
<p>Oben ist ja schon eigentlich alles gesagt worden zur Funktion der &#246;ffentlich-rechtlichen Archive als ein Archiv der Gesellschaft mit Beitr&#228;gen, die l&#228;ngst schon bezahlt sind und die beispielsweise zur Verf&#252;gung gestellt werden m&#252;ssten f&#252;r die jederzeitige Nutzung im Bildungsbereich und &#8211; warum nicht &#8211; auch f&#252;r die private Nutzung (nicht f&#252;r die massenhafte Weitergabe).</p>
<p>Ich sehe auch bei den Kernaufgaben der &#214;ffentlich-Rechtlichen (Information, Bildung) keinerlei &#246;konomische Konkurrenz zu den privaten Veranstaltern, denn diese privaten Veranstalter haben einfach gar nichts Gleichwertiges zu bieten, was sie &#252;berhaupt auf einen irgendwie gearteten Markt werfen k&#246;nnten (Das Bundesverfassungsgericht hat schon gewu&#223;t, warum es die Existenz der &#214;R garantiert hat). Wer hindert denn RTL oder SAT 1 daran, kommerzielle Mediathek-Angebote zu etablieren? Ihr eigenes Unverm&#246;gen &#8211; nicht die Konkurrenz von ARD oder ZDF.</p>
<p>Im &#220;brigen: ich wei&#223; nicht wie R. M/L darauf kommt, dass es den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten unbenommen sei, &#8220;Inhalte auch kostenpflichtig ins Netz zu stellen.&#8221; Nach meiner Kenntnis gibt es nirgendwo in der bundesdeutschen Rundfunkgesetzgebung auch nur irgendeine rechtliche Handhabe daf&#252;r.</p>
<p>Im &#220;brigen w&#228;re ich sogar daf&#252;r, dass die &#214;R Geld verlangen k&#246;nnten f&#252;r den Abruf aus ihren Archiven: jedoch nicht im Sinne von R M/L, der das gerne als prohibitive Ma&#223;nahme zum Schutz der notleidenden privaten Rundfunkwirtschaft begreift, sondern als Kompensation f&#252;r den Mehraufwand an Technik und Arbeitseinsatz und insbesondere als Einnahmequelle, um die Urheber- und Nutzungsrechte der Autoren angemessen abgelten zu k&#246;nnen, denn das sind Kosten f&#252;r das audiovisuelle Archiv unserer Gesellschaft, die derzeit nicht von den Rundfunkgeb&#252;hren abgedeckt sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: pfote^</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2674</link>
		<dc:creator>pfote^</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 15:17:38 +0000</pubDate>
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		<description>wer hier was wie lang archiviert ist eine rein technische (und damit eigentlich irrelevante) Frage, worum es eigentlich geht (und konsequent st&#228;ndig ausgeblendet wird), ist eine eng&#252;ltige Klarstellung des copyrights: unter Nutzung von Steuergeldern oder Rundfunkgeb&#252;hren erstellte Inhalte gleich welcher Art geh&#246;ren dem Steuer-/Geb&#252;hrenzahler. Punkt. 

Und wo steht das man den Privaten irgendwo einen &quot;fairen Wettbewerb&quot; einr&#228;umen muss (nicht das es etwas nutzen w&#252;rde)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wer hier was wie lang archiviert ist eine rein technische (und damit eigentlich irrelevante) Frage, worum es eigentlich geht (und konsequent st&#228;ndig ausgeblendet wird), ist eine eng&#252;ltige Klarstellung des copyrights: unter Nutzung von Steuergeldern oder Rundfunkgeb&#252;hren erstellte Inhalte gleich welcher Art geh&#246;ren dem Steuer-/Geb&#252;hrenzahler. Punkt. </p>
<p>Und wo steht das man den Privaten irgendwo einen &#8220;fairen Wettbewerb&#8221; einr&#228;umen muss (nicht das es etwas nutzen w&#252;rde)?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fando</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2642</link>
		<dc:creator>fando</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 21:56:14 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Und gegen Bildung und Wissenschaft kann man auch nichts haben.


ich zitiere mal aus dem HR-Gesch&#228;ftsbericht 2007, S. 59


1. Fernsehprogramm                    2007               2006
                                                     Minuten %    Minuten %
Bildung und Beratung                    0       0,0        0      0,0</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Und gegen Bildung und Wissenschaft kann man auch nichts haben.</p>
<p>ich zitiere mal aus dem HR-Gesch&#228;ftsbericht 2007, S. 59</p>
<p>1. Fernsehprogramm                    2007               2006<br />
                                                     Minuten %    Minuten %<br />
Bildung und Beratung                    0       0,0        0      0,0</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin Meyer-Lucht</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2631</link>
		<dc:creator>Robin Meyer-Lucht</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 14:15:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10214#comment-2631</guid>
		<description>@ geheim: Es geht auf jeden Fall um die &quot;Lebensdauer&quot; der Inhalte: Nachrichteninhalte haben eine kurze Lebensdauer keine Frage - hier wird eine dauerhafte Bereitstellung keine gro&#223;e Auswirkungen haben. Anders bei Reportagen mit einer mittleren und hohen Lebensdauer sowie bei Spielfilmen und Soaps. Hier werden ARD &amp; ZDF nun pl&#246;tzlich zu ganz ma&#223;geblichen Videothek-Anbietern auf Basis von Geb&#252;hrengeldern.

Und: Tja, irgendwie geh&#246;ren die Inhalte alle uns. Irgendwie mussten wir aber auch bisher schon daf&#252;r zahlen, wenn H&#246;rbuchverlage &#246;ffentlich-rechtliche H&#246;rspiele noch einmal ver&#246;ffentlicht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ geheim: Es geht auf jeden Fall um die &#8220;Lebensdauer&#8221; der Inhalte: Nachrichteninhalte haben eine kurze Lebensdauer keine Frage &#8211; hier wird eine dauerhafte Bereitstellung keine gro&#223;e Auswirkungen haben. Anders bei Reportagen mit einer mittleren und hohen Lebensdauer sowie bei Spielfilmen und Soaps. Hier werden ARD &#038; ZDF nun pl&#246;tzlich zu ganz ma&#223;geblichen Videothek-Anbietern auf Basis von Geb&#252;hrengeldern.</p>
<p>Und: Tja, irgendwie geh&#246;ren die Inhalte alle uns. Irgendwie mussten wir aber auch bisher schon daf&#252;r zahlen, wenn H&#246;rbuchverlage &#246;ffentlich-rechtliche H&#246;rspiele noch einmal ver&#246;ffentlicht haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Bergmann</title>
		<link>http://carta.info/10214/ard-zdf-wollen-die-super-mediathek/comment-page-1/#comment-2630</link>
		<dc:creator>Frank Bergmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 14:03:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://carta.info/?p=10214#comment-2630</guid>
		<description>Die 20-Uhr-Tagesschau, Tagesthemen usw. m&#252;ssen unbegrenzt verf&#252;gbar sein, andere journalistische Inhalte ebenfalls m&#246;glichst lange. Und gegen Bildung und Wissenschaft kann man auch nichts haben. Also ebenfalls lange online stellen. 

Ich w&#252;rde mich freuen, wenn ich einen alten Erik-Ode-Krimi im Internet nach Jahren noch einmal sehen k&#246;nnte, auch wenn meine Gro&#223;mutter den mit ihren Rundfunkgeb&#252;hren bezahlt hatte. Daf&#252;r k&#246;nnen meine Enkel dann die Inhalte sehen, die ich jetzt bezahle. Verg&#228;nglicher Schrott kann ja nach sieben Tagen wieder raus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die 20-Uhr-Tagesschau, Tagesthemen usw. m&#252;ssen unbegrenzt verf&#252;gbar sein, andere journalistische Inhalte ebenfalls m&#246;glichst lange. Und gegen Bildung und Wissenschaft kann man auch nichts haben. Also ebenfalls lange online stellen. </p>
<p>Ich w&#252;rde mich freuen, wenn ich einen alten Erik-Ode-Krimi im Internet nach Jahren noch einmal sehen k&#246;nnte, auch wenn meine Gro&#223;mutter den mit ihren Rundfunkgeb&#252;hren bezahlt hatte. Daf&#252;r k&#246;nnen meine Enkel dann die Inhalte sehen, die ich jetzt bezahle. Verg&#228;nglicher Schrott kann ja nach sieben Tagen wieder raus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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